Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Jeanette Pröller half, einen Räuber zu fassen

Für kommenden Donnerstag hat die Kölner Polizei die Remscheider Krankenschwester Jeanette Pröller, die im Klinikum Leverkusen in der Unfallambulanz arbeitet, ins Polizeipräsidium eingeladen. Um ihr und anderen Menschen zu danken, die eines gemeinsam haben: In Ausnahmesituationen handelten sie richtig, indem sie eine Straftat verhinderten oder zu deren Aufklärung beitrugen.

Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft „Sicheres Köln“ hatte die Polizei vor einigen Jahren die Aktion „Hinsehen – Handeln – Hilfe holen!“ gestartet. Nicht etwa, weil sie heimliche Helden ins Licht der Öffentlichkeit rücken wollte, sondern um der Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass es im Notfall auf jeden Einzelnen ankommt, wenn es gilt, anderen Menschen beizustehen und die Polizei zu alarmieren.

Was war passiert, dass sich dafür die Polizei nun bei Jeanette Pröller für  Zivilcourage und beispielhaftes Verhalten bedanken will? Dem Waterbölles hat sie es erzählt.

Flüchtlinge: "Chaos verwalten" gilt auch im Kleinen

Die Zahl der Flüchtlinge in Remscheid wächst von Tag zu Tag. Es seien iinzwischen 1.220, die in der Stadt für längere Zeit bleiben werden, berichtete vergangene Woche im Saal des alevitischen Kulturverein am Zentralpunkt Daniela Krein, die Geschäftsführerin des im Auftrag der Stadt für die Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern zuständigen Vereins BAF e.V. (Begegnen, Annehmen, Fördern). Zu den Aleviten hatten die Remscheider Linken Akteure aus Flüchtlingsorganisationen und Ehrenamtliche eingeladen, um mehr von deren Arbeit zu hören. Erörtert werden sollten auch Möglichkeiten, wie die Kommunalpolitik die notwendige Flüchtlingshilfe weiter befördern könnte.

Derzeit betreibt die Stadt Remscheid in kommunaler Amtshilfe für das Land NRW drei Notunterkünfte - in der früheren Pestalozzi-Schule an der Leverkuser Straße in Lennep, in der früheren Hauptschule an der  Tersteegenstraße (Kremenholl) und der früheren Grundschule an der Unterhölterfelder Straße auf Hasten. Insgesamt können dort bis zu 740 Flüchtlinge aufgenommen werden. Derzeit sind die Notunterkünfte nicht mehr ausgelastet. Doch das kann sich von einem Tag auf den anderen wieder ändert.

Etwa anderthalb bis zwei Wochen bleiben die Flüchtlinge in den Notunterkünften. Zeit genug, um sie medizinisch zu untersuchen, Röntgenaufnahmen eingeschlossen. Dann werden die Menschen mit Bussen nach Herford gefahren zur Registrierung, die Voraussetzung für ihr späteres Asylverfahren. Wie viele Flüchtlinge dann wieder nach Remscheid zurückkehren, bleibt jedes Mal bis zuletzt ein Rätsel, wie Daniela Krein berichtete. Kürzlich seien drei Busse vorgefahren. Der Fahrer des einen wusste zu berichten, er werde am Abend Flüchtlinge zurückbringen (wie viele, wusste er nicht), der zweite Fahrer hatte vor einer Rückfahrt noch nichts erfahren, und der dritte Fahrer wusste gar nicht, wohin er die Flüchtlinge bringen wollte. Krein: „Dem haben dann die beiden anderen gesagt: ‚Fahr einfach hinter uns her nach Herford!‘“. Die BAF-Geschäftsführerin nicht ohne Ironie: „Das nenne ich Management by surprise!“ (Überraschung).

Je länger die Menschen in den Notunterkünften bleiben, ohne zu wissen, wo sie letztlich unterkommen werden, desto mehr Kontakte knüpfen sie mit haupt-. Und ehrenamtlichen Helfer/&innen, mit Nachbarn der Notunterkünfte, mit anderen Asylbewerbern auf örtlichen Flüchtlingsheimen oder solchen, denen Privatwohnungen zugewiesen worden sind. Und natürlich nehmen sie auch gerne Hilfe an, auch und gerade in Form von Textilien. Zumal die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ungebrochen ist. Winterkleidung ist stark gefragt. Das Problem dabei: Die Menschen, die nach Herford gefahren werden zur Registrierung,. Dürfen in den Bus nur jeweils ein Gepäckstück mitnehmen. Alles andere muss zurückbleiben. Daniela Krein: „Am Anfang haben wir einmal versucht, den übrigen Besitz nachzubringen. Doch wenn die Menschen abends von Herford aus auf diverse Kommunen verteilt worden sind, kann das nicht mehr gelingen. Der Busfahrer ist unverrichteter Dinge zurückgekommen!“

Ideal wäre es, könnten alle Flüchtlinge, die in Remscheid bleiben sollen, zunächst in den städtischen Flüchtlingsheimen auf die deutsche Gesellschaft vorbereitet werden. Doch die sind komplett belegt. Also muss so mancher Familie, gerade in Deutschland angekommen, eine Wohnung zugewiesen werden – mit deutlich geringerem Kontakt zu einer der Sozialarbeiterinnen der BAF als in einem der Heime.

Die Freien Wohlfahrtsverbände in Remscheid, die für die Flüchtlingshilfe eine Trägergemeinschaft gebildet haben (darin: AWO, Stadtteil e.V., BAF, Diakonie, Caritas, Schlawiner) wären nahezu hilflos, gäbe es die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen nicht. Es sind etwa 155. Sie arbeiten in der Essensausgabe oder helfen beim Beziehen der Betten. Viele sind schon seit Juli dabei – und machen langsam schlapp“, wie Daniela Krein berichtete. In der Tat sind professionelle Strukturen, wie sie zu den Notunterkünften (im Auftrag des Landes) gehören müssten, in mancherlei Hinsicht noch immer nicht in Sicht. Zum Glück melden sich auch jetzt noch immer wieder weitere Freiwillige. Sie tun dies bei Ansprechpartnern der Stadtverwaltung, in der Telefon-Hotline des Deutschen Roten Kreuzes oder bei den Wohlfahrtverbänden. Die „Neulinge“ an den richtigen Stellen einzusetzen – gar nicht so einfach! Gibt es eine Gesamtliste all derer, die sich zur Mitarbeit gemeldet haben? Unklar! Manche warten schon seit Wochen auf eine erste Rückmeldung. Daniela Krein: „Wir haben einfach zu wenige Hauptamtliche. Alle Ehrenamtliche gleichzeitig tätig werden zu lassen, das ließe sich gar nicht handhaben!“ (Vor kurzem war in einer Lokalzeitung zu lesen, alle 155 Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe der Trägergemeinschaft hätten inzwischen die schon im Februar geforderten (und beschlossenen)  - Ehrenamtsausweise der Stadt Remscheid erhalten. Das aber sei eine Falschmeldung gewesen, verlautet aus dem Kreis jener, die es wissen sollten.)

„Irgendwann brennt man als Ehrenamtlicher auch mal aus“, weiß Barbara Zirbes, die Vorsitzende des Vereins Bildung statt Ausgrenzung e.V., selbst eine Ehrenamtliche. Gewiss, es gibt einen Stammtisch für Ehrenamtliche. Aber wer kurz vor einem "Burnout“ steht, würde sich wünschen, auch mal qualifizierte Ansprechpartner zu haben, hin und wieder mal „aufgefangen“ zu werden, sich Rat holen zu können (Supervision). Doch solche Ratgeber stehen ebenso wenig zur Verfügung wie psychologisch geschulte Kräfte (mit Fremdsprachenkenntnissen) für die Flüchtlinge. Die nächsten Trauma-Zentren für Flüchtlinge gibt es in Köln und Düsseldorf – mit Wartezeiten zwischen einem halben und einem dreiviertel Jahr.

Im Rathaus und bei der Trägergemeinschaft scheint derzeit niemand genau zu wissen, welche Sprachkursen für Flüchtlinge wer wo wann anbietet. Einer tabellarische Übersicht, schon vor neun Monaten als notwendig angesehen, existiere bislang leider noch nicht, beklagt Barbara Zirbes. Ein Problem, das Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, auch aus anderen Kommunen kennt, wie er am 25. November bei seinem Besuch des Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Remscheid berichtete.

Auch so manches Raumproblem in den Flüchtlingsheimen ist noch nicht gelöst. Dort, wo kleinere Kinder gerne spielen möchten, wollen ältere (mit ihren Müttern) die deutsche Sprache erlernen. Kommentar eines Betreuers: „Zu viele, zu wechselhaft, zu laut, zu unruhig!“ Gute Nachricht aus der Flüchtlingsunterkunft am Talsperrenweg: Dort wird sich die Situation entspannen. Die evangelische Kirche hat im gegenüberliegenden „Haus der Kirche“ zwei Räume für Sprachkurse und Hausaufgabenhilfe zur Verfügung gestellt. Beispiel für andere Kirchengemeinden?

Hätten Sie`s gewusst...? Von wegen "Kunstmuffel"

Fotos: Christian Groger..das wurde durch die große Resonanz von Kunstfreunden bei der Eröffnung der Ausstellung "Überlebensmittel" am Sonntag Abend deutlich.  Wie schon im Waterbölles am 26. September angekündigt, zeigen in der Central.Galerie im Atelier von Klaus Küster vier Wuppertaler Künstler ihre aktuellen Werke. "Die Künstler, die heute erstmals in der neuen Galerie in Remscheid ausstellen, haben nicht nur eine starke künstlerische Ausdruckskraft gemeinsam es, sondern es verbindet sie auch ein offener Humor, mit dem sie mit ihrer Arbeiten und der Freude daran umgehen," betonte Küster bei der Begrüßung der Künstler und der übrigen 60 Gästen. Letztere waren trotz strömenden Regens zu der abwechslungsreichen Ausstellung gekommen. Schnell entwickelten sich interessante Gespräche mit den Künstlern Bodo Berheide, Christian Ischebeck, Georg Janthur und Peter Klassen. Die einhellige Meinung zur neuen Central.Galerie und dieser Ausstellung wurde schnell deutlich: Schön, dass hier eine Lücke im kulturellen Bereich von Remscheid geschlossen wurde. (Besichtigung der Ausstellung bis zum 27.1.2016  Mi. 16.30 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung bei Klaus Küster 02191 35229)

Stadt geht mit ehrgeizigem Projekt in Förderrennen

Neue Dreifachturnhalle in der City auf Kosten des Bundes?“, fragte am  30. Oktober der Waterbölles, nachdem Sportdezernent Thomas Neuhaus auf ein Bundesprogramm zur Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden aufmerksam gemacht hatte, durch das sich womöglich die in der Innenstadt geplante Dreifachturnhalle preiswert, da durch den Bund gefördert, realisieren ließe. Vorgestern ist der Rat der Stadt der Anregung der Verwaltung gefolgt und hat die Bewerbung der Stadt zum Bundesprogramm „Sanierung von kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bestätigt.

Nach Informationen der Fraktion der Linken kann auf dem Gelände der Albert-Einstein-Gesamtschule an der Brüderstraße aber gar keine Dreifachturnhalle entstehen, sondern Platz ist dort nur für zwei normale Turnhallen. Die bestehende, mehr als 30 Jahre alte Turnhalle würde dafür abgerissen. An ihrer Stelle könnten zwei Turnhallen treten – übereinander gebaut. „Und das soll reichen?“, fragen die Linken. Doch diese Darstellung hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern Abend auf Nachfrage des Waterbölles dementiert. Dort sei sehr wohl eine Dreifachturnhalle möglich, wenn sie teilweise in den Hang hinein gebaut werde.

Und nicht nur das: In dem jetzt beschlossenen Förderantrag ist von  einem 3.600 Quadratmeter großen Sporthallenkomplexes die Rede, bestehend aus einer Dreifachsporthalle, einer Einfachsporthalle und zwei Gymnastikhallen als Ersatz für die stark sanierungsbedürftigen Sportbauten. Durch den Neubau sollen „Möglichkeiten zur multifunktionalen Nutzung die über den reinen Schul/Sportbetrieb hinaus“ erschlossen werden. Die Sanierung der vorhandenen Sporthalle sei sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch unter Zugrundelegung der heutigen Erfordernisse an eine moderne Sporthalle im Kontext von Schul- und Vereinssport nicht vertretbar.

Und damit zu den Grundlagen und Zielen dieses modellhaften, quartiersbezogenen Integrations- und Inklusionsprojekt in den Feldern Schule, Sport, Jugend- und Bildungsarbeit und Arbeitsmarktintegration.

Die Grundlagen:

  • Die Stadt Remscheid als Stadt im lang anhaltenden Strukturwandel mit überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeits- und Armutsquoten verfolgt seit Jahren im Rahmen eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes die Verbesserung der sozialen Infrastruktur im innerstädtischen Bereich. Dies geschieht insbesondere vor dem Hintergrund eines Anteils von mehr als 334 Prozent von Einwohnern mit Zuwanderungsgeschichte. Remscheid stellt sich zudem aktiv und mit großer Unterstützung der Bevölkerung den Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingsproblematik und bindet diese Thematik in ihr Integrations- und Inklusionskonzept ein.
  • Am 18. Juni beschloss der Rat der Stadt Remscheid die förmliche Festlegung des Bereichs „Innenstadt" - zwischen Hauptbahnhof und Rathaus, nördlich Blumenstraße / Brüderstraße, südlich Wansbeckstraße / Elberfelder Straße" - gemäß § 171 b Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) als Stadtumbaugebiet beschlossen. Daran grenzt die Albert-Einstein-Schule (AES) südliche an. Sie wird derzeit von Schülerinnen und Schüler aus 27 Nationen besucht. Mehr als 70 Prozent der Schülerschaft besitzen einen Migrationshintergrund. Schon seit Jahren kooperiert die Schule in Sachen Migration mit den örtlichen Jugendhilfeeinrichtungen, vorneweg der „Kraftstation“ an der nahen Honsberger Straße. Das Jugendzentrum unterstützt die Schule in ihrem Bildungsauftrag durch Workshops, Arbeitsgemeinschaften und Projekte.
  • Das zweite Stadtumbaugebiet umfasst Honsberg, Kremenholl, Stachelhausen und Blumental („Stadtumbau West“). Beide Stadtumbaugebiete sollen in Abstimmung mit den Landesbehörden baulich wie auch unter Berücksichtigung sozialer Aspekte mit einander verknüpft werden. Dafür bieten sich „Kraftstation“ und AES an. Aber: Die 1986 in den in bestehenden Gebäuden gegründete Gesamtschule genüge inzwischen genügen baulich nicht mehr den „künftigen quantitativen und qualitativen Anforderungen einer Bildungsinstitution mit einer besonderen Bedeutung für das Quartier“, so die Verwaltung.
  • In unmittelbarer Nähe ist in Kooperation mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewag eine Wohnanlage für Flüchtlinge konzipiert worden, in der bis zu 250 Menschen eine neue Heimat finden. Viele Kinder aus der Wohnanlage besuchen die AES.
  • Die alte Sporthalle der AES wird von diversen Sportgruppen genutzt. Neben Sportgruppen, die eine normierte Sporthalle benötigen, treffen sich dort auch zahlreiche Gymnastik- und Kleingruppen, u.a. auch von Migrantenselbstorganisationen.

Die Ziele:

  • In den genannten Stadtbezirken liegt der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zwischen 37,7 und 59 Prozent. Bei vernetzter Nutzung der sozialen Infrastruktur von „Kraftstation“ und AES sollen nach barrierefreien Umbauten in diesen Einrichtungen für die genannten Stadtentwicklungsgebiete die beiden arbeitsmarktpolitischen Kooperationsprojekte „Jugendberufsagentur" für arbeitslose Jugendliche und ein „IntegrationPoint" zur Integration von Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt realisiert werden.
  • In diesem Zusammenhang ist an der AES ein neues Sportzentrum geplant sowie die Öffnung und Erweiterung des Schulhofs zum lebendigen, kommunikativen Stadtteilplatz und der Ausbau der vorhandenen Aula zur Beratungs- und Begegnungsstätte. Insbesondere der neue Sporthallenkomplex bietet sich als Integrationspunkt an, weit über die Nutzung durch diverser Sportgruppen hinaus. Die Verwaltung: „Viele Vereine haben Integrationsarbeit als künftigen Arbeitsschwerpunkt erkannt. Dem soll mit der geplanten Sporthalle Rechnung getragen werden.“  Hintergrund: Insbesondere Kinder haben Spaß daran, aktiv ihrem Spieltrieb nachzugehen und dabei dazuzulernen, ihren Wortschatz in einer Fremdsprache zu erweitern und den praktischen Bezug zu einem neuen Wort herzustellen. Speziell bei Gruppen, in denen Flüchtlinge integriert werden, ist dies ein probates Mittel und wird von den Vereinen gezielt angewandt.

Maßnahmen in der AES:

  • Reduzierung des Primärenergieeinsatzes aller Objekte um ca. 40 Prozent und der CO2-Emissionen um ca. 200 t/a.
  • Neubau der Sportstätten. Umwandlung und städtebauliche Einbindung des sanierungsbedürftigen Schulhofbereiches in das Wohnumfeld als Quartiersplatz mit hoher Aufenthaltsqualität. Teilüberdachung des Schulhofs zur Nutzung als Stadtteilplatz. Öffnung des Platzes zum Wohnumfeld. Integration einer Parkpalette für die Schule und multifunktionale Nutzung von Sporthalle und Aula.
  • Funktionserweiterung der Aula als Begegnungsstätte /Beratungszentrum zur sozialen Integration. Energetische Sanierung der nicht mehr betriebssicheren Fassade/Einbeziehung regenerative Energien.
  • Herstellung der Barrierefreiheit aller Bereiche durch Einbau von Aufzügen, Rampen und WC-Anlagen.
  • Innovative Optimierung der Wärmeerzeugung des Gesamtkomplexes mittels Wärmepumpe in Verbindung mit als PCM-Latentwärmespeicher reaktiviertem Öltanklager, Solar-Luftkollektoren und Fotovoltaik zur energetischen Optimierung der Heizung.

Maßnahmen in der „Kraftstation“:

  • Ausbau von Räumen zur multifunktionalen Nutzung für die stadtteilbezogene Jugend/Sozialarbeit. Verbesserung von Attraktivität und Nutzungsvielfalt des neuen Quartiersplatzes Honsberg durch Erschließung aus den neu geschaffenen Räumlichkeiten
  • Energetische Ertüchtigung und Verbesserung der Nutzungsqualität des stark sanierungsbedürftigen Gebäudes.
  • Schaffung von baulichen Strukturen mit Bündelung sozialer Dienstleistungen, Sport- und Bildungsangeboten für eine nachhaltige Verbesserung der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürgern im Quartier.

Mit einer Förderentscheidung rechnet die Verwaltung für Januar/Februar 2016.

Erhöhung der Kita- und OGS-Gebühren fällt geringer aus

Ohne Mehreinnahmen keine schwarze Zahl im Etat“, titelte der Waterbölles am 16. November nach einer Pressekonferenz, auf der Oberbürgermeister und Dezernenten die von ihnen der Politik vorgeschlagene Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes 2012-2021 erläutert hatten. Vorgesehen waren zur Deckung des Etats (sprich: zwecks zusätzlicher Einnahmen) u. a. fünf neuen Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung sowie höhere Elternbeiträge für die Kindertagesstätten und die OGS. Doch nach Protesten aus der Bürgerschaft stellten sich auch die Parteien quer. Zuerst intern und dann gemeinsam erörterten die Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, GRÜNEN, LINKEN, WIR und FDP die Verwaltungsvorlage. Mit Ausnahme der Linken verständigten sie sich nach stundenlangen Beratungen, an denen auch Stadtkämmerer Sven Wiertz teilnahm, auf einen Änderungsvorschlag. Mit sechs Nein-Stimmen (fünf von den Linken und Pro Deutschland, eine von Volker Leitzbach, SPD) und einer Enthaltung (Gabriele Leitzbach, SPD) wurde dieser in der Ratssitzung am Donnerstag angenommen. „Von einigen SPD-Mitgliedern sicher mit der Faust in der Tasche“, wie Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD, bemerkte. Er hatte vor der Abstimmung den Änderungsvorschlag erläutert: „Wir haben die Gebührenanpassung bei den Kitas und OGS gestrichen und klare Höchstgrenzen bei der Überarbeitung der Gebührensatzungen mit einmalig drei Prozent und einer künftigen jährlichen Steigerung von 1,5 Prozent formuliert. Zudem haben wir vorgeschlagen, die Einkommensintervalle zu verkleinern, damit die künftige Satzung weniger Sprünge aufweist und gerechter wird!“ (In Wuppertal werden die Kita-Gebühren nach sechs Einkommensstufen berechnet. Das soll die Remscheider Stadtverwaltung nun übernehmen.)

In dem Änderungsantrag zeige sich das Selbstverständnis des Rates, betonte Wolf. „Wir nicken hier nicht nur Verwaltungsvorlagen ab, sondern wir bringen uns in die Debatte ein – auch mit Änderungen. So habe ich in den letzten Jahren den Remscheider Stadtrat als konstruktiven und selbstbewussten Partner der Stadtverwaltung erlebt. Wir bremsen bei zu forschen Vorschlägen der Verwaltung, wo Bürger stärker belastet werden sollen. Wir geben Schwung bei etwas mutlosen Vorschlägen, innerhalb der Verwaltung zu sparen.“ (Hier verzog Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz leicht das Gesicht).

Dank sagte Sven Wolf dem Stadtkämmerer. Stundenlang habe Sven Wiertz den Kommunalpolitikern Rede und Antwort gestanden und deren neue Ideen schnell durchgerechnet. Dass die Verwaltung ihre Etat-Pläne sehr spät vorgelegt habe (was der OB später einräumte), kritisierten Jens Peter Nettekoven (CDU) und Wolf Lüttinger (FDP). Das habe die Beratungen dieses „Bürgerbelastungsplanes“ (Nettekoven) erschwert. Nun könnten die wegen höherer Betriebs- und Personalkosten erforderlichen Gebührenanpassungen nicht so drastisch ausfallen, wie von der Verwaltung beabsichtigt. In diesem Zusammenhang sprach Beatrice Schlieper von den Grünen von einer „Einbahnstraße“. Stattdessen hätte sie sich von der Verwaltung lieber einen „ganzen Blumenstrauß“ (von Sparvorschlägen) gewünscht. Mit dem jetzt gefundenen Kompromissvorschlag könnten jedoch „alle klar kommen“. Die Erhöhung der Kita-Gebühren beispielsweise falle nun um 60 Prozent niedriger aus, ergänzte Lüttinger.

Mit neuen Geschwindigkeitsmessstellen will sich die Politik erst befassen, sobald die Verwaltung  „zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer, ob Kinder, Senioren oder Menschen mit Behinderung“ (Wolf) bis Ende Februar 2016 ein Verkehrssicherheitskonzept zur Beratung und   Beschlussfassung  vorgelegt hat, „das nicht nur vom Wunsch geleitet wird, den Haushalt auszugleichen“. Konkret heißt es dazu im Änderungsantrag: „Das Verkehrssicherheitskonzept ... soll stationäre und mobile Geschwindigkeitsüberwachung berücksichtigen und zugleich Präventionsstrategien entwickeln. Die Schwerpunkte sollen sich an der Häufung von Unfällen, an den Anforderungen des Lärmschutzes und am Schutz von Verkehrsteilnehmern, insbesondere Kindern, Senioren und Behinderten, orientieren.“ Von zusätzlichen Bußgeldern wegen verkehrsgefährdenden Geschwindigkeitsübertretungen gehen allerdings auch die Antragsteller aus. Die im ersten Jahr der Umsetzung des Verkehrssicherheitskonzeptes erwarteten Mehreinnahmen beziffern sie mit 550.000 Euro und in den Folgejahren mit 400.000 Euro.

Einen größeren Beitrag zum Haushaltssanierungsplan der Stadt erwartet die Ratsmehrheit von den städtischen Bediensteten. Sie sollen im Jahr weitere 125.000 Euro sparen. Sven Wolf: „Ob durch zusätzliche Tage der Betriebsruhe oder durch sonstige personalwirtschaftliche Maßnahmen, muss der Oberbürgermeister ausarbeiten, mit dem Personalrat verhandeln und uns sodann berichten.“ Damit war die so genannte Maßnahme 53 gemeint, die eine weitere Minimierung des Personalaufwandes vorsieht durch Reduzierung der Rückstellungen für Urlaub und Zeitguthaben sowie die zeitliche Verschiebung von Stellenwiederbesetzungen und Beförderung von beamteten Beschäftigten. Beschlossen wurde am Donnerstag folgende Ergänzung: „Im Jahr 2016 wird die Betriebsruhe von fünf auf sechs Tage erweitert, um einen Minderaufwand in Höhe von 100.000 Euro abzubilden und durch personalwirtschaftliche Maßnahmen (bspw. durch weitergehende Einhaltung der Wiederbesetzungssperre) einen weiteren Betrag in Höhe von 25.000 Euro zu erreichen. Darüber hinausgehend treffen die Führungsebenen der Verwaltung für die ihnen zugeordneten Dienststellen Zielvereinbarungen zum Abbau von Überstunden und Urlaubsguthaben und zu Strategien zur Vermeidung zusätzlicher Überstunden- und Urlaubsguthaben.“ Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz meinte dazu, darüber werde er intensiv mit dem Vorsitzenden des Personalrates zu sprechen haben. Den städtischen Mitarbeitern sei schon bisher „sehr viel abverlangt“ worden. Grundsätzlich begrüßte der OB allerdings die breite Ratsmehrheit zur Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes.

Die Kritik der linken Fraktion an diesem Plan hatte zuvor deren Vorsitzender Fritz Beinersdorf formuliert. Dieser sei sozial unausgewogen Auch die modifizierte Erhöhung der Kindergartenbeiträge und der Gebühren für der offenen Ganztag ziehe die Eltern zum Haushaltsausgleich heran, obwohl diese schon im vergangenem Jahr durch die Erhöhung der Grundsteuer B zu Kasse gebeten worden seien. OB Mast- Weisz hielt Beinersdorf vor, auf dem jüngsten IHK-Empfang vor weiterem Drehen an der Gewerbesteuerschraube gewarnt zu haben. Der Sprecher der Linken im Rat der Stadt: “Eine angemessene Erhöhung der Gewerbesteuer wäre im Sinne eines sozial ausgeglichenen Haushaltssanierungsplans vorstellbar gewesen“. Schließlich habe die Reform der Gewerbesteuer in 2007/2008 den Unternehmern ein “Steuergeschenk in Milliardenhöhe” gebracht. “Davon sollten sie jetzt etwas an die Gemeinden zurückgeben!”

Bitte mehr Dampf für schnelle Zugverbindungen

Das wird knapp. Nur noch bis zum 30. November können Städte und Gemeinden ihre Wünsche und Forderungen zum Öffentlichen Personennahverkehrt (ÖPNV) 2017 in eine Liste eintragen lassen, um die sich in Essen der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) kümmert. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hatte in diesem Jahr zwar bei diversen Gelegenheiten mit Landespolitikern und Wirtschaftsvertretern die Notwendigkeit direkter Zugverbindungen zwischen Remscheid und Düsseldorf bzw. Köln betont. An diese Liste hatte im Rathaus allerdings offenbar niemand gedacht. Das stellte sich am Donnerstag in der Ratssitzung heraus, als York Edelhoff (SPD) danach fragte. Die Antwort von Robin Denstorff, Leiter des Referats für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung, fiel derart ausweichend-dürftig aus, dass der OB einspringen musste. „Wir werden das noch auf den Weg bringen!“ (Vor gut einem Jahr hatte der OB bei einem Firmenbesuch erklärt, er wolle 2015 Gespräche mit der Bahn aufnehmen mit dem Ziel, dass Remscheid eine direkte Zugverbindung nach Köln bekommt. Dabei sollte die Zugfahrt von Remscheid nach Köln nicht länger als 40 Minuten dauern.

Waterbölles-Kurzkommentar: In den Millionenstädten der Rhein-Schiene ist bezahlbarer Wohnraum kaum mehr zu bekommen. Ein Umzug nach Remscheid wäre für Wohnungssuchende aus Köln oder Düsseldorf aber erst bei einer schnelleren Zugverbindung als heute eine überdenkenswerte Alternative. Wenn das kein Thema für die städtische Wirtschaftsförderung ist!! Auch vor dem Hintergrund der negativen demoskopischen Entwicklung Remscheids. Also bitte "mehr Dampf!"

Hätten Sie`s gewusst...? Kein blauer Dunst!

Vorgestern vor dem Rathaus: Reges Treiben und ausgelassene Stimmung auf der Eisbahn am Weihnachtsmarkt. Es ist 18 Uhr, und  für manche Ratsmitglieder ist gerade eine Raucherpause angesagt. Sie treffen sich vor dem Haupteingang des Rathauses, um ihrer Sucht zu frönen. Dass das Foto von den Eisläufer/innen einen "Blaustich" hat, liegt allerdings nicht am "blauen Dunst" der Kommunalpolitiker, sondern am wechselnden Farbspiel der Scheinwerferanlage rund um die Eisbahn.

PickardChilton begeistert vom Charme Lenneps

Die Präsentation der neuen DOC-Pläne in der gestrigen Ratssitzung durch das Architekten-Team vom Büro PickardChilton aus New Haven im amerikanischen Bundesstaat Connecticut war eine einzige Charme-Offensive. Und der konnte sich die große Mehrheit der Ratsmitglieder nicht entziehen – wollte es aber auch gar nicht. Zum einen hörten die Kommunalpolitiker von John Pickard natürlich sehr gerne, wie stolz Remscheid auf die Lenneper Altstadt sein könne. Die gelte es durch einen neuen Stadtteil aufzuwerten, der Elemente der bergischen Fachwerkarchitektur (Schwarz, Grün, Weiß, Schiefer) aufgreife, ohne sie zu imitieren. Und zum anderen waren sie beeindruckt von den neuen Entwürfen („Wie echt!“), die sie zu sehen bekamen und die sich ab heute auch in einer pdf-Datei auf der Internetseite der Stadt Remscheid finden werden (in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 9. Dezember werden interessierte Bürger/innen in einer Sitzungspause Gelegenheit bekommen, zu den dann aushängenden Plänen Fragen zu stellen, wie Bezirksbürgermeister Markus Kötter gestern ankündigte). Einzig Klaus Küster von den Linken, erklärter Gegner des Projektes, meinte nach dem Vortrag von John Pickard ironisch, er habe gerade einen Kandidaten für den „Nobelpreis für Schönfärberei“ erlebt. Es war allerdings klar und hätte von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nicht ausdrücklich betont werden müssen: Das war ein Minderheitenmeinung. Sonst wäre der Beifall für Pickard für den Vortrag nicht so langanhaltend gewesen.

Robin Denstorff, Leiter des Referats für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung, hatte die neuen Entwürfe zu Beginn der Sitzung als „zeitgemäße Formensprache“ angekündigt. Und Henning Balzer, Development Director Deutschland von MacArthurGlen, hatte von einem für den Investor „wichtigen Projekt“ gesprochen, nicht weniger wichtig aber auch für die Stadt Remscheid. Da sei es gut, dass man mit dem amerikanischen Architektenbüro PickardChilton erfahrene Planer gefunden habe, die sich darauf verstünden, vorhandene städtebauliche Strukturen optimal in ein Bauvorhaben einzubinden. Und John Pickard erweckte überzeugend den Eindruck, dass dieses „großartige Projekt“ für ihn und sein Team eine Herausforderung sei, die zugleich Spaß mache: „Der Charme und die Schönheit dieser Altstadt und die Wärme der  Menschen haben mich beeindruckt. Wir werden alles tun, dass sich daran nichts ändert! Das ist unser erster Projekt in Europa, und das wollen wir zum Erfolg führen!“

Um den „Geist dieses Ortes zu erfassen“, habe man von Gebäuden, Straßen und Gassen in der Lenneper Altstadt Hunderte von Fotos gemacht, berichtete er. So sei etwa schließlich die Entscheidung gefallen, bestehende Sichtachsen zur Lenneper Stadtkirche im DOC möglichst noch zu verstärken. „Leicht und luftig“ soll deshalb auch die Fußgängerbrücke über die Wupperstraße werden, die das neue Parkhaus (Schützenplatz) mit dem Designer Outlet Center (heute Röntgenstadion) verbinden soll.

Aufgefallen war den Planern aus Amerika auch das „viele Grün in der Stadt“. Deshalb ihre Entscheidung, die Dächer im DOC teilweise ebenso zu begrünen wie die östliche Fassade des Parkhauses. Dessen untere Parkebene sehen die Architekten etwas unter dem heutigen Straßenniveau  vor – und damit tiefer als bisher geplant. Und was die Anwohner der Bremstraße sicherlich gerne hören werden: Statt gegen eine Betonwand sollen sie künftig gegen eine begrünte Böschung (45 Grad) blicken können. Auch innerhalb des DOC, an den Einkaufspassagen, sei üppiges Grün vorgesehen.

Beim Besuch der alten Lenneper Feuerwache war John Pickard aufgefallen, mit welchem Stolz die Feuerwehrleute von „ihrem“ denkmalgeschützten Gebäude gesprochen hatten. Das werde nicht nur erhalten bleiben, versicherte er gestern, sondern auch umfassend renoviert werden ("ein Juwel!"). Geplant sei dort ein Restaurant auf ein, eventuell sogar zwei Etagen. Und mit Grünanlagen und Spielgelegenheiten für Kinder auf dem Dach. Als Treffpunkt der Bevölkerung für diverse Freizeitaktivitäten haben die Architekten den „Lennep-Platz“ vorgesehen, das künftige Bindeglied zwischen DOC und Altstadt. Als „oberstes Ziel“ bezeichnete es Pickard, „Qualität zu schaffen und Lennep noch schöner zu machen!“

Auch das hörten die Kommunalpolitiker gerne. Jens Peter Nettekoven, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, gefiel besonders, dass mit dem DOC keine „Stadt in der Stadt“ geplant sei, sondern dass das DOC „offen und transparent“ werden solle. Und Sven Wolf, der Fraktionsvorsitzende der SPD, freute sich, dass „nun nicht mehr über das Ob, sondern nur noch über das Wie des DOC geredet wird.“ Das hatten die Architekten und Vertreter von MacArthurGlen zuvor bereits vier Stunden lang getan – mit Bauunternehmern. Fazit von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Ich schaue optimistisch in die Zukunft!“

"Modernes Village als städtebauliche Bereicherung"

Pressemitteilung von McArthurGlen

Die Planungen für das McArthurGlen-Designer-Outlet Remscheid gehen gut voran. Das einzige Designer-Outlet der Region erhält ein modernes architektonisches Konzept, das im markanten Village-Stil des europäischen Marktführers traditionelle Elemente des Bergischen Landes mit zeitgenössischen Architekturstilen kombiniert. Das Center soll so eine architektonische und städtebauliche Bereicherung für Lennep, Remscheid und die Region für heutige und zukünftige Generationen werden.

Mit mehr als einhundert der beliebtesten Luxus-, Designer- und Lifestylemarken begrüßt McArthurGlen nach der Eröffnung des Designer-Outlet Remscheid Kunden aus der Region und Shoppingtouristen aus der ganzen Welt in Lennep. Neben der Auswahl des richtigen Markenmixes spielt vor allem das architektonische Konzept eine wesentliche Rolle, um den Kunden ein unvergessliches Einkaufserlebnis zu garantieren. Dafür arbeitet McArthurGlen mit dem renommierten und weltweit tätigen Architekturbüro Pickard Chilton aus New Haven, Connecticut, USA, zusammen. „Es ist dieser besondere Mix aus Idealismus und Pragmatismus, aus Kreativität und Präzision, der die Zusammenarbeit mit McArthurGlen auszeichnet. Nur so kann es uns gelingen die Erwartungen zu erfüllen, die tief empfundenen sowie die objektiv messbaren“, sagt Jon Pickard.

Ziel von McArthurGlen und Pickard Chilton ist es, gemeinsam mit der Stadt Remscheid ein Center zu entwickeln, das nicht nur heute sondern auch für kommende Generationen eine architektonische und städtebaulich nachhaltige Bereicherung des Stadtteils Lennep darstellt. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass sich nicht nur zukünftige Kunden im Center wohlfühlen, sondern vor allem die in Lennep lebenden Menschen das Center als Teil ihrer Stadt annehmen. „Wir planen das Designer Outlet in Remscheid als modernes Village, das sich harmonisch in die Umgebung fügt und einen nahtlosen Übergang zur historischen Altstadt von Lennep schafft“, sagt Pickard.

Sowohl mit der Gestaltung der einzelnen Gebäude als auch mit den individuell angelegten Plätzen schaffen wir einen Beitrag zur architektonischen Vielfalt Lenneps“, so Pickard. In Remscheid liege der architektonische Fokus daher auf einer modernen Interpretation der lokalen Gegebenheiten, der gewählte Architekturstil ist modern und orientiert sich an den Planungsgrundsätzen Geradlinigkeit, Schlichtheit, Individualität, Qualität und Großzügigkeit. „Mit der Gestaltung des Centers, mit einer zeitgemäßen Interpretation örtlicher Vorgaben schaffen wir in Lennep eine zukunftsweisende Richtung für ein modernes Outlet Center“, sagt Henning Balzer, Development Director Deutschland, McArthurGlen.

Auf einer Grundstücksfläche von 70.000 Quadratmetern entstehen circa 125 Shops mit insgesamt 20.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Der Zugang zum Center erfolgt über einen der sechs verschiedenen Eingänge des Centers. Wege und Gassen führen vorbei an den ein- bis zweistöckigen Häusern und münden hier und da auf einem der fünf individuell gestalteten Plätze, wo Cafes und Restaurants sowie ansprechend gestaltete Verweilzonen zum Ausruhen einladen. Um das Center noch stärker mit der historischen Altstadt von Lennep zu verbinden, öffnet sich dem Besucher beim Gang durch das Center an verschiedenen Stellen der Blick auf die drei prominenten Kirchtürme. Vor allem der hohe Turm der Evangelischen Stadtkirche Lenneps hilft bei der Orientierung in Richtung Stadtmitte.

Auch in der Farbgebung, dem Bergischen Dreiklang aus schwarz, grün und weiß, sowie der Auswahl der Materialien wie dem Schiefersplitt, lassen sich die Architekten von Pickard Chilton von den lokalen Gegebenheiten inspirieren und schaffen so nicht nur eine harmonische Einbindung des Centers in die Region sondern auch ein einmaliges und unverwechselbares Konzept. „Wir sind vom Erfolg des Centers in Lennep überzeugt. Das Konzept von Pickard Chilton, das auf der Planung von Kroh & Partner aus Linz, Österreich basiert, bietet ein einmaliges Shoppingambiente für die mehr als 21 Millionen Einwohner im Einzugsgebiet von 90 Minuten und die 20 Millionen Touristen, die Nordrhein-Westfalen jährlich besuchen“, sagt Balzer.

Zweiten Platz in 100 Meter Freistil

Pressemitteilung des H2O Sauna- und Badeparadieses

Bei den 41. Internationalen Meisterschaften des Bundesverbandes deutscher Schwimmmeister in München konnte sich Pascal Kratzke, der zurzeit im zweiten Lehrjahr eine Ausbildung im H2O Sauna- und Badeparadies zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolviert, den zweiten Platz im 100 Meter Freistil sichern. Während der Ausbildung wird auch Wert auf den sportlichen Aspekt gelegt, mit dem beispielsweise die Rettungsfähigkeit eng verbunden ist. Regelmäßiges Training im Wasser gehört für den 17jährigen zum Alltag. „Ich habe mich besonders wegen der sportlichen und auch menschlichen Seite für diesen Ausbildungsberuf entschieden“, so Pascal Kratzke. Auf Vorschlag der Ausbilderin des H2O, Melanie Manß-Jochum, meldete sich Pascal Kratzke für den Wettkampf in der Disziplin 100 Meter Freistil an und erreichte auf Anhieb die Spitzenzeit von 1:04,73 Minuten. „Ich bin schon immer viel geschwommen, jedoch konnte ich meine Zeit durch das regelmäßige Training während meiner Ausbildung weiter optimieren“, berichtet er stolz. Auch der Badleiter Christian Liese zeigt sich hocherfreut über diesen Erfolg. „Ich bin mal gespannt, ob er seine Zeit im kommenden Jahr noch verbessern kann.“