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Keine Hybridfahrzeuge, Fahrräder oder E-Bikes

Im neuen Jahr laufen die Leasingverträge für die Dienstwagen des Oberbürgermeisters und der Dezernenten aus (Juli bzw. August). „Die Beschaffung von Fahrzeugen mit Elektro- oder Gasantrieb (vollständig oder teilweise Hybrid) ist nicht ausgeschlossen, soweit die Fahrzeuge die Vorgaben der dienstlichen Erfordernisse und der Wirtschaftlichkeit erfüllen“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. Januar. Sie ist die Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion (siehe auch zur Erinnerung). Die CDU hatte gefragt: „Welche Rolle spielt der Umweltschutz beim Mobilitäts-Mix der Stadt Remscheid?“.  Laut Antwort sind zurzeit 38 Fahrzeuge für die Allgemeine Verwaltung geleast. Die Verträge wurden ohne Gebrauchtwagen-Abrechnung oder Sonderzahlung mit Laufzeiten zwischen zwölf bis 36 Monaten abgeschlossen. . Die Beschaffung von besonderer Ausstattung und besonderem Zubehör richte sich „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nach den dienstlichen Bedürfnissen“.

Für die Beigeordneten werden von der Stadt Remscheid nur Fahrzeuge beschafft, die in der Fahrzeugsegment-Einteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes in der zum Zeitpunkt der Beschaffung gültigen Fassung mit Kompaktklasse bezeichnet werden (Audi A3, BMW 1, Citroën C4, Mercedes-Benz A-Klasse, Opel Astra, VW Golf, Volvo C30, o. a.), heißt es in der Mitteilung weiter. Auszuwählen sei jeweils das Angebot, das unter Einbeziehung von Sonderausstattungen, einer jährlichen Fahrleistung von 30.000 km sowie unter ...Umweltgesichtspunkten (Schadstoffausstoß, Verbrauch) als das wirtschaftlichste anzusehen ist“. Der Listenpreis allein sei nicht ausschlaggebend.  Der Einsatz von Hybridfahrzeugen, Fahrrädern oder E-Bikes – danach hatte die CDU ausdrücklich gefragt -  sei wiederholt diskutiert worden, allerdings ohne konkrete Ergebnisse.

Natur braucht keinen Grünen Punkt

Stirbt ein Baum, dient sein altes immer noch energie- und nährstoffreiches Holz seinen eigenen Nachfahren und vielen anderen Waldbewohnern als Schutz oder Nahrungsgrundlage. Hier sind es Porlinge (Baumpilze), die sich an einem alten Baumstamm am Hohenhagen angesiedelt haben. Auch Moose und Flechten nutzen altes Holz als Wachstumsgrundlage und tragen zur Zersetzung des Holzes bei. Die auf dem Bild sichtbaren Löcher in der Rinde sind Bohrlöcher von Insektenlarven, die den Stamm von innen her "verdauen" und zersetzen. Insgesamt ein perfektes Recycling- System der Natur.

Was bedeutet dieser Schriftzug in devonischem Felsen

Schon seit mehr als 60 Jahren rätselt ein ehemaliger Bewohner der Ortschaft Tyrol über die Bedeutung eines Schriftzugs. Dieser findet sich in der Nähe des "Ibacher Hammers" im Hammertal  in einem fast aufrecht stehenden devonischen Felssediment. "F A D 1932"  wurde dort einst eingemeisselt. Mit dem alten Hammer hat es wohl nichts zu tun, da dieser schon lange vorher stillgelegt worden war. Kann dem geschichtsinteressierten Remscheider geholfen werden?

Internationales Bergisches Gitarrenfestival 2016

Pressemitteilung der Akademie Remscheid

Das Internationale Bergische Gitarrenfestival an der Akademie in Küppelstein hat seit Jahrzehnten einen Namen weit über die Region und Musikszene hinaus. Mit hochkarätigen Konzerten von Stars und jungen Talenten der Gitarrenmusik ist es ein erster Höhepunkt des Remscheider Kulturlebens 2016. Vom 1. bis 6. Januar können sich Profi- und Amateur-Gitarristen und Gitarristinnen tagsüber in Workshops sowie Einzel- und Bandübungen austoben. Abends heißt es dann Bühne frei für die Musiker. Von klassischem Repertoire bis Samba, Pop und Jazz ist alles zu hören, was dem Ohr gefällt. Im Rahmen des Festivals finden folgende Konzerte in der Akademie Remscheid statt:

Samstag, 2. Januar, 20 Uhr
International Guitar Night
Internationale Stars präsentieren ihre Kunst. Dieses Konzert ist der Höhepunkt des Gitarrenfestivals und ein „Muss“ für Freunde der Gitarrenmusik. Mit Liying Zhu (China), Gary Ryan (England), Bruno Müller (Deutschland) und Denis Schmitz (Deutschland). Eintritt: € 18,- / € 10,- ermäßigt.

Sonntag, 3. Januar, 19.30 Uhr
Young Generation Concert
Junge Talente der Gitarre, darunter mehrfache Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, zeigen ihr Können. Eintritt: € 4.

Montag, 4. Januar, 19.30 Uhr
Okay Özdag - Sounds of Anatolia
Konzert mit eigenen Werken und faszinierenden Klängen Anatoliens. Eintritt: € 4.

Montag, 4. Januar, 21 Uhr
Nachtkonzert: Gerhard Reichenbach - Sonata Balkanska
Gerhard Reichenbach spielt „Sonata Balkanska“ von Rossen Balkanski. Eintritt: € 4.

Dienstag, 5. Januar, 19.30 Uhr
Abschlusskonzert der Kursteilnehmer
Die Teilnehmer/innen der Workshops zeigen ihr Können an der Gitarre mit einer bunten Mischung von Klassik, Pop und Jazz. Eintritt: frei

Das Werkstatt-Projekt lag ihr sehr am Herzen

Das Werkstattprojekt des bsa.eV. Kleines Bild: Ursula Morkramer.Pressemitteilung des Bildung statt Ausgrenzung e.V.  

Im Leben eines Menschen liegen schöne und traurige Ereignisse manchmal dicht zusammen. Auch beim Verein Bildung statt Ausgrenzung e.V. ist dies zum Jahresende 2015 der Fall. Für das seit Juni laufende Werkstatt- Projekt von BsA e.V. gab es bereits vor den Feiertagen ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk von der Lerose - Stiftung zur Anschaffung von weiterem Werkzeug, einem Anhänger und  einer Maschine. Die Lerose – Stiftung unterstützt die Arbeit mit „Reha-Jugendlichen“ mit 4000 € für 2016. Somit ist die weitere Betreuung der jungen Menschen mit Handycap für die nächsten fünf bis sechs Monate gesichert. Traurig ist BsA e.V. über den plötzlichen Tod ihres ältesten, aktiven Mitgliedes Ursula Morkramer (85). Ihr wacher Geist, ihre Gelassenheit, ihre Empathie, ihr Respekt und ihre Offenheit gegenüber anders Denkenden, aber auch ihre praktizierte faire Streitfähigkeit fehlen - nicht nur den jüngeren Mitgliedern. Bis zuletzt betreute sie in der BsA-Hausaufgabenhilfe im Übergangswohnheim am Talsperrenweg in Lennep Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien und kümmerte sich als Patin um eine älte Frau aus dem Irak. Das neue Werkstatt-Projekt lag ihr sehr am Herzen. Sie begleitete engagiert die ersten Monate der Aufbauphase, freute sich über die o.g. finanzielle Zuwendung der Lerose-Stiftung und die dadurch mögliche Weiterführung des Werkstatt-Projektes.

Bildungsdefizite sind häufig durch mehrere Ursachen begründet. Vorwiegend sind es Fragen der Schulkarriere, Praktische Hilfe, Übersetzungen, Betreuung bei Hausaufgaben und selbständigem Wissenserwerb, sprachliche Beratung bei Facharbeiten in den höheren Klassen und im Studium, aber auch Planung und Modifizierung der Schullaufbahn, Hilfen für Jobsuche, erste Bewerbungen und Praktika,  bei denen Mitglieder des Vereins Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützen. Für diesen großen Bedarfs steht BsA e.V. die Kompetenz von Menschen aus verschiedenen Kulturräumen und mit unterschiedlichen Bildungsgängen zur Verfügung. Jeder Einsatz von BsA e.V. folgt drei Prinzipien: Empathie für den Betreuten, ganzheitlicher Ansatz und Hilfe zur Selbsthilfe als Erfolgskonzept. Bildung statt Ausgrenzung e.V. ist Ansprechpartner für alle, die in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf Hindernisse oder Behinderungen überwinden müssen, unabhängig von den wirtschaftlichen, religiösen, psychosozialen, kulturellen oder durch Flucht bedingten Ursachen.

Kämmerei überprüft Landeshilfe für Flüchtlinge

Wie die Bergische Morgenpost kürzlich auf ihrer Titelseite berichtete, soll die Landesregierung die Erstattung der Flüchtlingskosten an die Kommunen (über die so genannte FlüAG-Pauschale) teilweise falsch berechnet haben. Demnach haben Remscheid 360.223 und Solingen 364.977 Euro zu wenig bekommen und Wuppertal 13.614.805 Euro zu viel. Nach Angaben von Stadtkämmerer Sven Wiertz liegt das Problem im Flüchtlingsaufnahmegesetz begründet. Der darin festgelegte Verteilungsschlüssel gewichtet zu 90 Prozent die Einwohneranteil und zu zehn Prozent Flächenanteil. Wiertz: „Die Rheinische Post hat hier eine Diskrepanz zwischen der de-jure-Verteilung und der de-facto-Verteilung festgestellt. Demnach hat das Land gesetzeskonform gehandelt, dabei könnte jedoch eine nicht sachgerechte Verteilung entstanden sein. Wir haben begonnen den Sachverhalt auch in Absprache mit den Solinger Kolleginnen und Kollegen zu prüfen.“

Die gesetzliche Regelung wurde zum 1. Januar 2016 geändert, u.a. wird nun eine Jahrespauschale von 10.000 Euro pro Flüchtling bzw. Geduldeten ausgezahlt. Das Land NRW wirde den Kommunen insgesamt rund 1,948 Milliarden Euro auszahlen. Darin enthalten sind auch die 626 Millionen Euro vom Bund für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen (also stellt das Land zwei Drittel und der Bund ein Drittel). Zum Stichtag meldet die Stadt Remscheid die entsprechende Zahl der Personen dem Land NRW. Der Stadtkämmerer geht davon aus, „dass es dann zu keiner Diskrepanz zwischen den Daten des Landes und der Kommunen kommen wird.“  Zuvor wollen sich Kämmerei und Fachverwaltung eng abstimmen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven EWolf dazu auf Anfrage des Waterbölles: "10.000 Euro rein rechnerisch pro Flüchtling, das ist ein Spitzenwert unter den Bundesländern. Die Kommunalen Spitzenverbände haben dieser Vereinbarung zugestimmt, gemeinsam mit ihnen haben wir vereinbart, im kommenden Jahr zu überprüfen, ob und wie nachgesteuert werden muss."

Verkehrsunfall mit zwei Pkw am Gründerhammer

Gestern ging um 19.03 Uhr die Meldung über einen Verkehrsunfall am Gründerhammer bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein. Vor Ort eingetroffen traf die Feuerwehr Remscheid auf einen Verkehrsunfall mit sieben beteiligten Personen. Fünf Personen (Familie) waren in einem SUV im Kreuzungsbereich Gründerhammer mit einem Kleinwagen mit zwei Personen zusammengestoßen, wobei der SUV auf der Motorhaube des Kleinwagens an einer Hauswand lehnend zum Stehen gekommen war. Anwohner waren den bereits aus den Autos befreiten Personen zur Hilfe geeilt und leisteten Erste Hilfe. Nach Behandlung aller Beteiligten wurden vier Leicht-, zwei Mittelverletzte und eine schwerer verletze Person in die Krankenhäuser Remscheid und Solingen zur weiteren Abklärung und Behandlung transportiert. Während des gesamten Einsatzes wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert und der Brandschutz sichergestellt. Im Anschluss wurden die ineinander verklemmten und aufeinander stehenden Fahrzeuge durch die Feuerwehr getrennt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Die 34-jährige Beifahrerin des Nissanfahrers wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. Die drei Kinder (13, 14, 15) des Remscheiders konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden von ca. 16.000 Euro. (aus dem Bericht der Polizei und der Feuerwehr)

Sparkassenvorstand Ulrich Gräfe geht in den Ruhestand

Nach mehr als 46 Jahren im Dienst der Stadtsparkasse Remscheid wird Vorstandsmitglied Ulrich Gräfe am morgigen Mittwoch seinen Schreibtisch räumen und in den Ruhestand gehen. Für Pressefotografen übergab er bereits heute den symbolischen Staffelstab an seinen Nachfolger Michael Wellershaus. Nicht ohne dabei einen Blick in die Zukunft „seiner“ in den vergangenen Jahren arg gebeutelten Branche zu werfen.

Ulrich Gräfe wurde am 27. August 1953 in Remscheid geboren. Seine der Ausbildung zum Bankkaufmann begann er bei der Stadtsparkasse Remscheid am 1. September 1969. An der Rheinischen Sparkassenakademie in Düsseldorf bildete er sich zum Sparkassenbetriebswirt weiter. Er absolvierte weitere Studiengänge in den Themen Bilanzen und Steuern, Controlling, Kreditrating, Qualitätsmanagement, Unternehmensbewertungen, Integration von Marktpreisrisiken, Optimierung der Asset-Allokation, Barwertige Steuerung während seiner Tätigkeit als Kundenberater und Leiter der Hauptbuchhaltung. Als Abteilungsdirektor der Betriebswirtschaftlichen Abteilung wurde Gräfe zum 1. Januar 1994 zum Verhinderungsvertreter des Vorstands bestellt. Am 1. Juli 1999 wurde er Vorstandsmitglied, verantwortlich für die Bereiche Gesamtbanksteuerung, Kreditmanagement, Vorstandsstab/Personal, Privatkunden und Versicherungsservice.

Jahreswechsel mit Feuerwerk – aber sicher!

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Für viele Menschen ist es ein festes Ritual, den Jahreswechsel im Familien- und Freundeskreis mit dem Abschuss eines Feuerwerks zu feiern. Damit die Freude hierüber ungetrübt bleibt, ist es wichtig, sicheres und geprüftes Feuerwerk zu kaufen und abzufeuern. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern wird deshalb auch in diesem Jahr empfohlen, auf die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Feuerwerkskörper zu achten. Als ordnungsgemäß gekennzeichnet können Artikel angesehen werden, die ein BAM- oder ein CE-Zeichen haben.

Um zu vermeiden, dass ungeprüfte oder nicht zugelassene Feuerwerkskörper in den Verkauf gelangen, wird die Bezirksregierung Düsseldorf auch 2015 in einer Schwerpunktaktion Verkaufsstellen für Feuerwerksartikel aufsuchen und kontrollieren. Gegenstand der Kontrollen wird dabei sowohl die Verkehrsfähigkeit der angebotenen Feuerwerkskörper als auch die Sicherheit der Verkaufsstellen an sich sein. Leider musste in der Vergangenheit festgestellt werden, dass in manchen Geschäften die zulässige Lagermenge an Feuerwerk, Böllern und Co. überschritten wurde. Hierdurch wurde die Sicherheit sowohl der dort Beschäftigten als auch der Kundinnen und Kunden gefährdet. Durch eine intensive Überwachung der eingelagerten Artikelmengen kann hier gegengesteuert werden.

Zugleich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf auch einen wachsamen Blick darauf haben, ob in den Verkaufsräumen die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung eingehalten werden. Fluchtwege müssen gut ausgeschildert und ungehindert nutzbar sein und  die brandschutzrechtlichen Vorgaben – gerade im Hinblick auf die Gefährlichkeit der angebotenen Feuerwerksartikel – eingehalten werden. Das Vorhalten einer ausreichenden Anzahl von Feuerlöschern ist unverzichtbar.

Nur wenn alle diese Vorgaben eingehalten werden, steht einem sorgenfreien und gefahrlosen Jahreswechsel nichts im Wege. Die Bezirksregierung Düsseldorf setzt sich damit nicht nur aktiv für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch für die in den Ladengeschäften beschäftigten Personen ein. Am Nachmittag des 30. Dezembers 2015 werden die Ergebnisse der diesjährigen Überwachungsaktion auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf (www.brd.nrw.de) veröffentlicht.