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Tempo 30 demnächst auch auf Hauptverkehrsstraßen?

Es bleibt bei 50 km/h in der Hofschaft Hohenhagen“, titelte der Waterbölles am 19. August 2014. Danach gab es zwar noch einige Bemühungen von Bürgern und Kommunalpolitikern, die Verwaltung zur Rückkehr zur früheren Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf der Hohenhagener Straße und der Straße Hohenhagen zu bewegen – gerne auch auf der Fichtenstraße. Doch leider war alles vergeblich.  Auch das NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr hatte sich gegen Tempo 30 ausgesprochen. Denn: Der Straßenzug Fichtenstraße/Hohenhagen/Hohenhagener Straße sei zur Entlastung der B 229 (Neuenkamper Straße) mit Landeszuschüssen als Hauptverkehrsstraße ausgebaut worden. Und auf dieser Vorfahrtsstraße solle die innerörtlich übliche Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gelten, da dem keine Gefahrenlage entgegenstehe.

Nun könnte Bewegung in die Sache kommen; einige Anlieger wittern bereits Morgenluft, nachdem das Bundesverkehrsministerium Änderungen der Straßenverkehrsordnung ins Gespräch gebracht hat. Künftig sollen Kommunen auch auf Hauptverkehrsstraßen Tempo-30-Zonen unkompliziert einführen können. Die rechtlichen Hürden für die Einführung von Tempolimits sollen nach den Plänen der Bundesregierung gesenkt werden. Ein entsprechender Entwurf zur Änderungen der Straßenverkehrsordnung sei bereits in Arbeit, heißt es. Ein Thema für die Kommunalpolitiker?!

Remscheider Grüne starten eine Verkehrskampagne

Die Remscheider Grünen streben eine umwelt- und klimaverträgliche Verkehrswende in Remscheid an. Diesem Ziel sollen mehrere Anträge dienen, die sie für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung, des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr, des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses und des Rates der Stadt erarbeitet haben. Gegenüber der lokalen Presse stellten Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper, David Schichel, stellvertretender Fraktionssprecher und Bürgermeister, und Lars Jochimsen, Sprecher der grünen Arbeitsgruppe „Umwelt“, die Verkehrskampagne vor.

Dazu gehört auch ein Positionspapier zum DOC-Verkehr. „Seit jeher kämpfen wir für eine nachhaltige Verkehrspolitik, die umwelt- und klimaverträglich, barrierefrei und sozial ist und die Mobilität für alle gewährleistet. Dazu gehört für uns die Steigerung des Fuß- und Radverkehrs sowie des Nahverkehrs!“ Dem Leitziel aus dem Remscheider Klimaschutzkonzept, den C02-Ausstoß im motorisierten Verkehr bis 2022 um zehn Prozent zu senken, sei man bisher keinen Schritt näher gekommen, bedauern die Remscheider Grünen. Im Gegenteil sei die Anzahl der Pkw in Remscheid weiter gestiegen. Ihr vordergründiges Ziel sei es daher, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs massiv zu senken. „Darüber hinaus setzen wir uns für die Förderung von neuen Kraftfahrzeugsantrieben ein, z.B. Elektromobilität, Wasserstoff und Erdgas. Darauf aufbauend sollte auch der städtische Fuhrpark schrittweise umgestellt werden", erklärte Lars Jochimsen. Grundsätzlich wird in den erarbeiteten Anträgen betont: „Freie Mobilität ist eines der höchsten Güter der freien Wohlstandsgesellschaft. Sie gewährleistet persönliche Freiheit, Teilhabe am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Miteinander, und sie ist nicht zuletzt ein wichtiger Standortfaktor für unsere Wirtschaft. BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN kämpfen für eine nachhaltige Verkehrspolitik, die umwelt- und klimaverträglich, barrierefrei und sozial ist und die Mobilität für alle gewährleistet. Wir setzen uns ein für ein verlässliches und bezahlbares Angebot öffentlicher Verkehrsmittel, die Förderung von „Car-Sharing"-Angeboten und Elektromobilität sowie mehr Platz für gesunden und ökologischen Fuß- und Radverkehr. Unser Ziel ist die Senkung des motorisierten Individualverkehrs am Modal Split."

Durch die DOC-Planungen erhält das Thema „Verkehr“ nach Ansicht der Grünen eine neue Dimension: „Wir haben dies von Anfang an kritisch begleitet. Das werden wir auch weiterhin tun. Denn wir müssen mit allen Mitteln verhindern, dass Lennep im Verkehrschaos versinkt!“ Mit einem Positionspapier wollen die Grünen dazu weiteren Input geben. Das DOC müsse verkehrlich gut angebunden werden, an den innerstädtischen ÖPNV,  touristisch aber auch an die benachbarten Metropolen. Gefordert werden in diesem Zusammenhang bessere Bahnverbindungen Richtung Köln und Düsseldorf. Ein neues Nahverkehrskonzept sei unumgänglich. David Schichel: „Dazu gehören bessere Radwegeverbindungen, Shuttle-Busse und ausleihbare City-Bikes." Ziel müsse es sein, so wenig Autoverkehr wie möglich zu erzeugen.

In dem Positionspapier zum DOC und zum Verkehr wird im Einzelnen gefordert:

eine offensive Informations- und Werbekampagne für die Nutzung des SPNV und des ÖPNV. „Dazu gehören eine  noch dichtere Taktung in den Haupteinkaufszeiten und ein kund*innennahes Profil. Eine Befragung der Gäste zur Zufriedenheit und Verbesserungsmöglichkeiten wäre eine Möglichkeit sich dem Thema anzunähern.“

  • eine bessere Taktung des "Kölner Bus" (mindestens alle halbe Stunde, in den Haupteinkaufszeiten mehr).
  • Die Prüfung des Einsatzes eines Schnellbusses nach Leverkusen-Schlebusch. „Von da aus gibt es direkte und schnelle Umsteigemöglichkeiten nach Köln.“
  • Im Bahnverkehr eine schnelle, am besten direkte Verbindung nach Köln und Düsseldorf.
  • den Einsatz von kleinen Shuttlebussen zwischen DOC und Bahnhof Lennep. „Die Haltestelle muss möglichst nah am DOC-Haupteingang angesiedelt sein (Hardtstraße, Mühlenstraße oder Straße Am Stadion)!“
  • einen Busshuttle aus dem Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und evtl. Märkischen Kreis zu den Haupteinkaufszeiten (z.B. samstags).
  • ausleihbare Cityfahrräder (auch E-Bikes/Pedelecs) am Bahnhof und evtl. am Parkplatz Ringstraße/Blume, z.B. durch Sponsoring. „Die Räder könnten mit kleinen Einkaufskörben ausgerüstet werden!“
  • die Einrichtung einer Pedelec- bzw. Radstation am Bahnhof Lennep.
  • eine bessere Radwegeanbindung und -beschilderung. „Vor allem gilt dies für die Verlängerung der Balkantrasse Richtung Lüttringhausen und in Richtung Hauptbahnhof/Müngsten!“
  • die Förderung der Elektromobilität durch Einrichtung einer E-Tankstelle am DOC. „Der Strom muss dabei aus 100 Prozent-Erneuerbaren-Energien kommen!“
  • die Einrichtung von E-Shuttles und ausleihbaren Elektromobilen.
  • ein Verkehrskonzept für die Lenneper Altstadt und die Untersuchung der übrigen Verkehrsströme rund ums DOC und in Lennep/Hasenberg.
  • eine autofreie Altstadt. „Erste Schritte wären Fußgängervorrang, Einbahnstraßenregelungen, Anliegerparken und Anlieger-Frei-Zonen und ein Parkverbot!“
  • ein intelligentes (dynamisches) Verkehrs- und Parkleitsystem.
  • und schließlich eine Werbe- und Informationskampagne.

(Auf die einzelnen Anträge wird der Waterbölles noch näher eingehenen.)

Sprechstunden in den Berufsinformationszentren

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Altenpflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag; 1. März, von 14 bis 15 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, individuell beraten lassen. In der Altenpflege werden Fachkräfte dringend gesucht. Die Sprechstunde richtet sich besonders an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Altenpflege haben. Häufig stellen sich Fragen zu den Möglichkeiten einer Beschäftigung in Teilzeit, hierzu werden in der Sprechstunde detaillierte Informationen angeboten. Fragen zu der Veranstaltung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ gerne telefonisch unter der Rufnummer 0202 2828-460.

Frauen und Männer, die nach einer Familienzeit den Wiedereinstieg in eine berufliche Tätigkeit planen, können sich am Montag, 29. Februar, in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Solingen beraten lassen. Dieses Angebot wendet sich auch an Personen, die bisher nicht bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gemeldet sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen zu der Veranstaltung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ auch gerne telefonisch unter der Rufnummer 0212 2355-290.

Am Dienstag, 1. März bietet das Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, Tipps zum Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienzeit. Die dreistündige Veranstaltung beginnt um 9 Uhr; die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen zu der Veranstaltung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ auch telefonisch unter der Rufnummer 0202/2828-460. (Claudia John)

Seele in Not e.V.: Feier zum 5-jährigen Bestehen

Am Dienstag, 1. März, feiert der Verein Seele in Not e.V. sein 15-jähriges Bestehen im Deutschen Werkzeugmuseum. Cleffstr. 2-6. Der offizielle Teil findet von 10 bis 16 Uhr statt. Gründungsmitglied Monika Erdmeier gibt eingangs einen Rückblick auf die Jahre von 2001 bis 2016. Es folgen Grußworte von Oberbürgermeister Mast-Weisz, Pfarrer Uwe Leicht, Vorstand Stiftung Tannenhof, sowie Bernd Steinhoff, Geschäftsführer Augusta-Hardt-Heim. Interessante Vorträge sind zu erwarten von Prof. Dr. Nikolaus Michael, Leitender Arzt in der Stiftung Tannenhof  zum Krankheitsbild  "Bipolare Störung", Dr. Michael Hipp, Arzt im SPDi zum Thema Kinder psychisch erkrankter Eltern, und Janine Berg-Peer aus Berlin; sie liest aus ihrem dem Buch "Schizophrenie ist Scheße, Mama". Danach ist Party angesagt mit EL DU. (Seele in Not e.V., Hindenburgstr. 10, 42853 Remscheid, Tel. RS 291990, http://www.seele-in-not-ev.de; www.facebook.com/seele-in-not-ev.de.)

 

Pressemitteilungen 2016 der Verwaltung im Archiv

Neues bei alten Elektro- und Elektronikgeräten: Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) ist zum 20.10.2015 überarbeitet worden. Neben vielen Änderungen in der Logistik und bei der Behandlung von Elektroaltgeräten sind für Privathaushalte einige Regelungen zu beachten: Elektro- und Elektronikaltgeräte dürfen nicht in den Hausmüll gelangen. Bislang können die Altgeräte über die Sperrmüllabfuhr, den Wertstoffhof und die Elektro-Sammelcontainer entsorgt werden. Darüber hinaus können Kleingeräte am Müllfahrzeug oder bei der mobilen Gartenabfallsammlung abgeben werden. Ab August 2016 sind auch die Vertreiber und Händler von Elektrogeräten mit einer Verkaufsfläche von über 400 Quadratmeter verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen. Die betroffenen Händler müssen bei der Abgabe eines neuen Elektrogerätes an einen Endnutzer ein Altgerät der gleichen Geräteart kostenlos zurücknehmen. Des Weiteren sind alle Elektrokleingeräte unter 25 cm Kantenlänge unabhängig von einem Neukauf ebenfalls kostenlos zurückzunehmen.
Vor der Abgabe von Elektro- und Elektronikgeräten müssen die Verbraucher Altbatterien und Akkumulatoren, die nicht fest verbaut sind, von den Geräten trennen und den Batteriesammelsystemen zuführen. Dies betrifft z.B. elektrische Werkzeuge, Mobiltelefone und Laptops. Überall dort, wo man Batterien kaufen kann, dürfen verbrauchte Batterien wieder zurückgegeben werden. Diese Regelung gilt auch für Autobatterien. Natürlich ist auch eine kostenlose Abgabe auf dem Wertstoffhof der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) möglich.
Altgeräte dürfen auf keinen Fall über den Hausmüll entsorgt werden. Die meisten Elektro- und Elektronikgeräte bestehen aus vielen verschiedenen Substanzen. Neben wertvollen Rohstoffen können dies auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei und Quecksilber sein. Werden Altgeräte über den Hausmüll entsorgt, gehen nicht nur wertvolle Rohstoffe für den Stoffkreislauf verloren. Es werden auch zusätzliche Schadstoffe in den Hausmüll eingetragen. Gebrauchte, funktionstüchtige Geräte können oftmals weiter genutzt werden und sollten daher nicht entsorgt, sondern zur weiteren Verwendung im Bekanntenkreis, an wohltätige Einrichtungen oder über die Tausch- und Verschenkbörse der TBR (www.tbr-info.de) abgegeben werden.

Schonfrist für Gehölze: Die Untere Landschaftsbehörde erinnert daran, dass bald die Brutzeit der Vögel beginnt. Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze – hierzu zählen auch verholzende Kletterpflanzen - nicht abgeschnitten oder bis auf den Stock zurückgeschnitten werden. Außerdem verbietet das Bundesnaturschutzgesetz für diesen Zeitraum, Bäume in privaten Gärten zu fällen. Für stärkere Schnittmaßnahmen sollten die letzten verbleibenden Tage im Februar genutzt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte, mit denen der jährliche Zuwachs der Pflanzen beseitigt wird oder Bäume gesund gehalten werden, sind ganzjährig bei Beachtung des Artenschutzes möglich. Das zeitlich beschränkte Schneideverbot dient dem Schutz der Tierarten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind: Brütende Vogelarten werden geschützt und Gehölze als saisonale Brutplätze bleiben erhalten. Das Blütenangebot für Insekten wird während des Sommerhalbjahres sichergestellt.

„Gelber Müll“ ist von AWISTA: Gehen Anfragen von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern zur Abfuhr des „gelben Mülls“ an die Technischen Betrieben Remscheid (TBR), so ist das die falsche Adresse. Die TBR weisen deshalb darauf hin, dass der korrekte Ansprechpartner für die Leerung der Gelben Tonnen und die Abfuhr der Gelben Säcke die AWISTA Logistik GmbH ist. Anfragen werden dort unter der kostenlosen Rufnummer 0800/122 32 55 beantwortet.

Freizeiten und Ferienangebote 2016: Die Planung für die Schulferien 2016 kann beginnen; der städtische Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen hat die Angebote der Jugend- und Sportverbände für Freizeiten und Ferienangebote in einer praktischen Broschüre zusammengefasst. Auch im kommenden Jahr gibt es für Kinder und Jugendliche wieder attraktive Angebote für Fahrten in den sonnigen Süden, in die Berge oder an die See. Außerdem werden vielfältige Ferienprogramme in Remscheid durchgeführt. Ab sofort ist die Broschüre über die Homepage der Stadt Remscheid als Download verfügbar: www.remscheid.de. Hier wird auch ab Juni 2016 über weitere Angebote in den Sommerferien informiert. Die gedruckte Fassung der Broschüre liegt in den Rathäusern, im Dienstleistungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz, in den Stadtbüchereien und an vielen anderen Stellen kostenlos aus.

Broschüre „Mobilität in Remscheid": Etwa ein Fünftel der klimaschädigenden CO2-Emissionen in Deutschland stammt aus dem Straßenverkehr. Jede Verbrennung setzt das Treibhausgas Kohlendioxid frei. Beim Auto ist der Ausstoß unmittelbar abhängig vom Kraftstoffverbrauch. Die umweltfreundlichsten Mittel sich fortzubewegen sind ohne Zweifel Füße und Fahrrad. In der Broschüre „Mobilität in Remscheid“ werden viele Tipps für ein klimaschonendes Mobilitätsverhalten gegeben. Die einfachste und ursprünglichste Form mobil zu sein, ist, zu Fuß zu gehen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern hält auch fit und gesund. Von Remscheider Wanderwegen übers Fahrrad fahren, Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bis zur Fahrschule für Sprit sparendes Auto fahren werden die verschiedensten Fortbewegungsmöglichkeiten dargestellt und Anregungen vermittelt, wie Alltagswege auch ohne Auto bewältigt werden können. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich bei Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 163313 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Auch im Internet ist die Broschüre zum Download verfügbar: http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000081917.php

Frauenhandbuch und Scheidungsratgeber: Gleich zwei neue Broschüren gibt das Frauenbüro der Stadt Remscheid neu heraus. Im Remscheider Frauenhandbuch finden sich mehr als 60 Anlaufstellen mit einem Beratungs-, Hilfs- oder Treffangebot in Remscheid, die entweder speziell auf Frauen ausgerichtet sind oder allgemein von Interesse (nicht nur) für Frauen sind. Der neue Trennungs- und Scheidungsratgeber listet auf mehre als 80 Seiten alles Wissenswerte rund um das Thema auf. Er enthält einen besonderen Schwerpunkt zum Thema „Schutz vor Gewalt und Nachstellungen“. Autor ist der Düsseldorfer Familienrechtsanwalt Axel Weiss. Die Herausgabe wurde ermöglicht über Mittel des MGEPA NRW durch den Runden Tisch gegen häusliche Gewalt Remscheid. Beide Broschüren liegen in vielen städtischen Dienststellen aus oder sind als Download auf der Website des Fachdienst Gleichstellung von Frau und Mann erhältlich: http://www.remscheid.de/leben/gleichstellung-von-frau-und-mann/veroeffentlichungen/146380100000081465.php

Freie Plätze für BAGLAMA: Die Baglama (türkische Langhalslaute) ist ein begehrtes Begleitinstrument wie auch ein Soloinstrument für traditionelle anatolische Lieder. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Baglama ein einfaches dörfliches Volksmusikinstrument, das vor allem zur Begleitung von Volksliedern gespielt wurde. Einen Durchbruch erlebte das Instrument durch einige Virtuosen mit langen und meditativen Instrumental-Improvisationen, die in Virtuosität und Anspruch nur noch sehr entfernt an die bäuerliche Volksmusik früherer Tage erinnern. Die Musik- und Kunstschule freut sich, dieses besondere Instrument ab sofort im Unterricht anbieten zu können. Das Instrument ist sowohl für Kinder ab etwa 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Es stehen noch freie Unterrichtsplätze am Dienstagnachmittag zur Verfügung! Der Unterricht findet in der Musik- und Kunstschule, Elberfelder Straße 20, statt. Infos zu Schnupperstunde, Entgelten und Unterricht sind unter Tel. RS 163007 oder per E-Mail unter Musikkunstschule@remscheid.de">Musikkunstschule@remscheid.de.

Unterstützer der Ehrenamtskarte gesucht: Die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Remscheid, Laura Arevalo (E-Mail: ehrenamt@remscheid.de">ehrenamt@remscheid.de), wirbt um neue Anbieter von Vergünstigungen in unserer Stadt, die ehrenamtlich Engagierte als herzlichen Dank für ihren Einsatz in Anspruch nehmen können. Die Ehrenamtskarte in NRW ist Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für den großen freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger. Mit ihr verbunden erhalten besonders Engagierte ein Dankeschön in Form von attraktiven landesweiten Vergünstigungen. Nach Einschätzung von Laura Arevalo hilft ein breites Angebot an Vergünstigungen, die Ehrenamtskarte attraktiver zu gestalten. Die Ehrenamtskarte "lebe" von möglichst vielen Beteiligten. Öffentliche Einrichtungen wie private Unternehmen sind von der städtischen Ehrenamtskoordinatorin deshalb eingeladen, die Leistungen ehrenamtlichen Engagements ebenfalls durch die Gewährung von Vergünstigungen oder speziellen Angeboten zu würdigen.
Unterstützer, die Rabatte oder andere Vergünstigungen gewähren möchten, können auf der städtischen Internetseite ein entsprechendes Formular herunterladen, das ausgefüllt und an Laura Arevalo zurückgeschickt werden kann. Wer eine Vergünstigung anbietet, wird mit seinem Unternehmen auf sowohl auf der städtischen Internetseite als auch auf der Seite des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW sowie in verschiedenen Druckwerken inklusive Logo veröffentlicht. Damit wird eine Vorbildfunktion übernommen und gleichzeitig das Unternehmen beworben.

Amphibienwanderungen haben begonnen: Wie in jedem Jahr beginnt bei milderen Temperaturen die Wanderung von Molchen, Erdkröten und Fröschen zu den Teichen, an denen sie ihren Laich ablegen. Die untere Landschaftsbehörde der Stadt Remscheid bittet deshalb alle Remscheider Autofahrer ab sofort bis Ende April um erhöhte Aufmerksamkeit. Während der Dämmerung und in der Nacht sollte insbesondere in den Tallagen des Morsbach- und Eschbachtals auf Amphibien geachtet werden. Die intensivste Amphibienwanderung in Remscheid liegt im Bereich der Lenneper Bach-Vorsperre. Wegen der besonderen Bedeutung für den Naturschutz ist dieser Straßenabschnitt von abends 19 Uhr bis morgens 5 Uhr bis Ende April für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die angrenzenden Ortschaften Krebsöge, Durchsholz, Hackenberg und Hasenberg bleiben über die B 229, Ringstraße und Hackenberger Straße mit dem PKW erreichbar.
Die untere Landschaftsbehörde bittet zudem alle Bürgerinnen und Bürger darum, den Amphibien im übrigen Stadtgebiet bei der Überquerung von Wohnstraßen und Gehwegen zu helfen. Die Tiere lassen sich problemlos in Eimern einsammeln und in Wanderrichtung am angrenzenden Straßenrand wieder aussetzen.

Freibad Eschbachtal wird herausgeputzt: Alljährlich lässt sich ein Entenpaar auf dem Freibadgelände nieder, wenn dort die Vorarbeiten für den Start in die Freibadsaison beginnen. Und auch in diesem Jahr ist das Pärchen wieder zur Stelle:
Das Freibad erwacht in diesen Tagen aus seinem Winterschlaf. In den Wintermonaten gab es in der Technik und im Gebäude allerlei zu reparieren. Badleiter Jürgen Beelte: „Zum Frühlingsstart wird jetzt die Außenanlage aufgehübscht!“ Becken werden geschrubbt, Fliesen repariert, Gehwege vom Moos befreit und die Grünanlage gepflegt. Überall wird Hand angelegt, damit das Freibad in den anstehenden Sommermonaten mit Wohlfühlatmosphäre und hoher Aufenthaltsqualität bei den Gästen punktet. Nicht mehr lange, dann ist es soweit… und die Freibadsaison 2016 startet!

"Energieberatungsangebote im Überblick": Die neue Broschüre bietet einen Überblick auf die Beratungsprogramme rund um die energetische Sanierung von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Energien und kann kostenfrei bezogen werden bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de, oder im Internet: www.remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/1.31.5_Broschuere_Beratungsprogramme.pdf.

Amtswechsel beim Technischen Hilfswerk in Remscheid

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks

Nach zwölf Jahren an der Spitze des THW Remscheid hat Wolf Reinemann sein Amt als Ortsbeauftragter an seinen langjährigen Stellvertreter Christoph Rühl übergeben. Am Samstag wurde der Amtswechsel im Casino der Volksbank Remscheid-Solingen eG in Anwesenheit von mehr als 60 Gästen aus Politik, Verwaltung, Feuerwehren und Hilfsorganisationen durch den THW Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski vollzogen. Für die musikalische Untermalung sorgte ein Ensemble der Musik- und Kunstschule Remscheid. Grußworte sprachen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der CDU- Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt und Volksbankvorstand Lutz Uwe Magney.

Wolf Reinemann trat im Jahr 1971 in das THW ein und übernahm 2004 nach vielen anderen Positionen das Amt des Ortsbeauftragten. Sein langjähriger Stellvertreter Christoph Rühl ist auch bereits seit 1987 im THW und war  seit 2009 an seiner Seite tätig. Die Position von Rühl wird nahtlos durch Sven Chudzinski besetzt. Somit ist das THW Remscheid auch für die nächsten Jahre weiterhin gut gerüstet. (Florian Berger)

„Remscheid Tolerant“ rief zur Gegendemonstration auf

Zahlreiche Remscheider Bürgerinnen und Bürger kamen gestern Mittag der Aufforderung des Aktionsbündnisses „Remscheid Tolerant“ nach und versammelten sich  auf der Alleestraße nahe der „Zange“, um gegen den Aufmarsch einer kleinen Gruppe von Rechtsradikalen hundert Meter weiter am Brunnen von dem Eingang zum Allee-Center zu protestieren. Unter dem Motto „Solidarität mit Flüchtlingen“ wollte das Aktionsbündnis sachliche Informationen den rechten Parolen entgegenstellen, mit denen zurzeit vielerorts in der Bevölkerung Unsicherheiten und Ängste geschürt werden. Zahlreiche Vertreter aus Politik (darunter auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und die FDP-Kommunalpolitikerin Ursula Durach, 92, im Bild), Verwaltung und caritative Organisationen waren dem Aufruf des Aktionsbündnisses gefolgt, und politisch interessierte Jugendliche aus dem demokratischen Spektrum, darunter auch aktive Mitglieder des Jugendrates, beteiligten sich an der Gegendemonstration mit Sprechchören gegen Rechts (siehe Video).

Wochenrückblick vom 22. bis 28. Februar 2016

„Regulatorik-Wahn“ zwingt zum Sparen

Die Stadtsparkasse Remscheid betreibt 22 Geschäftsstellen und SB-Standorte und ist mit einer Bilanzsumme von mehr als 1,4 Milliarden Euro das größte Kreditinstitut in der Stadt. Das Geschäftsjahr 2015 habe sie mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen, berichtete der Vorstandsvorsitzende Frank Dehnke auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz. Und als Marktführer im örtlichen Privat- und Firmenkundengeschäft habe die Sparkasse sogar noch weitere Kunden hinzugewinnen können: So sei die Zahl der Privatgirokonten um rund 2.300 auf 52.300 gestiegen; darin enthalten sind 250 so genannte Jedermann-Konto ohne Überziehungskredit, etwas für Flüchtlinge.

Die Gesamtsumme der laufenden Kundenkredite erhöhte sich 2015 um 43 Millionen Euro auf 982 Millionen Euro. Darunter war kein einziger Kredit, den die Sparkasse als Verlust hätte abschreiben müssen (Wertberichtigung). Die aktuellen Probleme im Geldgeschäft sind ganz anderer Art, und die Sparkasse Remscheid teilt sie mit anderen Banken europaweit: „Die langanhaltende Niedrigzinsphase wirkt sich auf die Ertragslage aus“, berichtete Vorstandsmitglied Michael Wellershaus. Zum Vergleich: 1974 lagen die Hypothekenzinsen noch bei zehn Prozent; heute steht eine 1 vor dem Komma. Gleichwohl war 2015 für die Stadtsparkasse ein starkes Immobilienjahr. Etliche Immobilienbesitzer vertrauten die Vermittlung ihrer Objekte dem Immobiliencenter der Stadtsparkasse an. Rekord im Immobiliencenter 2015: rund 1.500 Besucher. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr dort Immobilien im Gesamtwert von 8,4 Millionen Euro vermittelt (die nächste Immobilienmesse findet am 21. Mai statt).

Das Baufinanzierungsgeschäft wuchs um 7,5 Millionen auf 75,5 Millionen Euro an, „obwohl auch weiterhin attraktive Neubauprojekte in Remscheid fehlen“, wie Wellershaus feststellte. „Hierbei investieren die Remscheider Bürger in alle Immobilienarten von der Eigentumswohnung über Doppelhaushälften bis hin zum Mehrfamilienhaus.“ Die Kundeneinlagen stiegen 2015 um acht Millionen auf 1.131 Milliarden Euro an. Wobei die äußerst niedrigen Zinserträge nur wenige Anlieger spekulativer werden ließen; die meisten bevorzugen nach wie vor sichere Anlagen – auch zu Lasten der Rendite.

Als problematisch betrachtet der Sparkassenvorstand die steigende Flut von verbindlichen Regulierungen, die von der Bankenaufsicht erlassen werde. Dehnke sprach gar von einem „Regulatorik-Wahn“, der für manche Banken inzwischen existenzbedrohend werde. Der damit verbundene Zwang zu höheren Eigenkapital-Rücklagen (um die Anforderungen von Basel III zu erfüllen) und die zunehmende Digitalisierung, die mit enormen Investitionen verbunden sei, habe den Sparkassenvorstand veranlasst, den Verwaltungsrat um Zustimmung zu bitten, in diesem Jahr auf eine Gewinnausschüttung an die Stadt Remscheid (2015 noch 1,2 Millionen Euro) zu verzichten und den Jahresüberschuss in die Sicherheitsrücklage einzustellen; dem war das Aufsichtsgremium gefolgt, dem auch zehn Kommunalpolitiker angehören mit dem Oberbürgermeister an der Spitze. In seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag hatte der Rat der Stadt das kommentarlos zur Kenntnis genommen.

„Beste Beratung ist bei uns kein Zufall, sondern Absicht!“, rührten Dehnke und Wellershaus in der gestrigen Pressekonferenz auch ein wenig die Werbetrommel, in dem sie auf den „CityContest“ von Focus Money verwiesen: „Dass wir den ersten Platz ein drittes Mal in Folge erzielt haben, spricht für unser ganzheitliches Beratungskonzept!“ Und beim Deutsche Leasing Award habe die Stadtsparkasse einen guten zweiten Platz erreicht. „Damit zählen wir seit vielen Jahren in Folge zu den erfolgreichsten Leasing-Sparkassen in NRW.“ Im Mai 2015 hatte die Sparkasse rund 1.000 Kunden nach dem Grad ihrer Zufriedenheit befragt.  „Wir haben von ihnen ein ‚sehr gut‘ mit kleinen Verbesserungsvorschlägen bekommen. In den Bereichen Service, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind wir besonders gut bewertet worden“, freute sich Frank Dehnke.

Das ist aus Sicht des Vorstands kein Zufall. Einen Wettbewerbsvorteil sah er etwa in den „hochmotivierten und hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserem wichtigsten und wertvollsten Kapital“, betonte Frank Dehnke.

Deshalb lege die Stadtsparkasse auch sehr viel Wert auf eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung. Derzeit hat die Stadtsparkasse Remscheid 34 Auszubildende – in den Sparten Banken, Versicherungen und IT. Die Ausbildungsplätze für 2016 wurden inzwischen vergeben, darunter erstmals zwei an Realschüler. Für 2017 sind Bewerbungen schon jetzt möglich. Allerdings werden pro Jahr, beginnend in 2016, keine zehn Ausbildungsplätze mehr besetzt, sondern lediglich acht. Dehnke: „Aus damit bilden wir noch über unseren eigenen Bedarf hinaus aus!“ Auch das hat mit der anhaltenden Niedrigzinsphase zu tun. Denn sinken die Einnahmen weiter – Experten schließen bei deutschen Banken einen Gewinnrückgang um 25 Prozent bis 2019 aus -, muss auf der Ausgabenseite weiter gespart werden. Und dort schlagen vor allem die Personalkosten zu Buche. Frank Dehnke: „Wir denken deshalb auch über Altersteilzeitangebote für unsere älteren Mitarbeiter/innen nach!“ Die Stadtsparkasse Remscheid ist mit rund 330 Mitarbeiter/innen einer der größten örtlichen Arbeitgeber.

Keine Auswirkungen hat der Sparzwang auf die Sparkassenstiftung mit ihrem Kapital von sechs Millionen Euro. Jahr profitieren gemeinnützige Vereine und Institutionen in Remscheid von den Spenden- und Sponsoring-Aktivitäten der Sparkasse im Umfang von mehr als 500.000 Euro. Damit war die Stadtsparkasse auch 2015 der größte Förderer von gemeinnützigen Projekten, insgesamt mehr als 280. „Wir stehen zu unserer Stadt und wissen, was vor Ort – in den Vereinen und Institutionen – ehrenamtlich geleistet wird“, sagt Vorstand Michael Wellershaus. „Deshalb ist es uns wichtig, Veranstaltungen, Projekte und diverse Maßnahmen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Sport und Jugend zu fördern und zu unterstützen, die vielleicht sonst nicht realisierbar wären.“ So wurden auch im vergangenen Jahr mehr als 500.000 Euro ausgeschüttet, und für 2016 ist eine gleichbleibend hohe Förderung geplant.

In diesem Jahr blickt die Stadtsparkasse Remscheid auf eine 175-jährige, erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Und das soll gemeinsam mit den Remscheiderinnen und Remscheidern gefeiert werden. Beispielsweise mit einem Bürgerfest am 30. April und einer Sparkassen-Soulshake-Party am 1. Oktober. „Verteilt über das restliche Jahr wird es noch viele weitere Überraschungen geben“, versprachen gestern die beiden Vorstände.