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Kinder in Zwangslage und Brand in Klausen

Zu einem besonderen Einsatz musste die Feuerwehr Remscheid heute in einen Kindergarten im Zentrum Remscheids ausrücken. Dort befanden sich sieben Kinder in einem Vorraum zur Toilette, als die Türe zum Vorraum ins Schloss fiel, und sich nicht mehr öffnen ließ. Nach mehreren Öffnungsversuchen riefen die Erzieherinnen die Feuerwehr.  Diese öffnete die Tür mit Spezialwerkzeug die Tür, und die Kinder konnten sich unversehrt zum Mittagessen begeben, das schon auf sie wartete.

Aufmerksame Nachbarn bemerkten eine Rauchentwicklung an einem Balkon an der Paul-Kottsieper Straße bemerkt und alarmierten die Leitstelle der Feuerwehr. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte gemeinsam mit den Einheiten Lüttringhausen und Lennep aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Teil eines Holzbalkons im 1. Obergeschoss brannte. Eine Ausbreitung der Flammen auf das Dachgebälk oder die Fassade konnte durch schnelles Löschen verhindert werden. Der Balkon ist allerdings stark beschädigt und unbenutzbar. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

 

Mit ein wenig Glück reichen die 100.000 Euro

Ein paar Plätze im Lüttringhauser Ratssaal blieben frei, als dort gestern Robin Denstorff, Leiter des Referats "Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung" der Stadt Remscheid, Thomas Hübler vom Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft und Dirk Buchwald (TBR), zuständig für die Planung von städtischen Kinderspielplätzen und Grünflächen in der Stadt, den erschienenen Bürger/innen erläuterten, wie sie sich die parkähnliche Umgestaltung des rückwärtigen Geländes des Lüttringhauser Rathauses vorstellen. Um es kurz zu machen: Der Vorschlag, die Zahl der Parkplätze hinter dem Rathaus von 15 auf 20 zu erhöhen, wurde rundweg abgelehnt. Die Bürger/innen folgten damit einer Empfehlung, die der Heimatbund Lüttringhausen schon einige Tage vorher abgegeben hatte. Der favorisiert eine Grünanlage mit Gehweg zwischen Rathaus und Bäckerei Beckmann vorbei an dem Spielplatz der Bäckerei bis zur Parkanlage an der Gertenbachstraße.

Dieser Park wartet seit dem Bau der Metzgerei Nolzen an der Kreuzbergstraße darauf, attraktiver gestaltet zu werden, schließlich war er beim Bau der Metzgerei beschnitten worden. Da war die Frage von Denstorff, an welchem Teil des Geländes denn die Umgestaltung beginnen solle, schnell beantwortet. Zumal Stephan Jasper  (Grüne) berichtete, Markus Weber (Fa. Nolzen) habe die Sorge, in der Bevölkerung wegen Untätigkeit zu Unrecht ins Gerede zu kommen. Deshalb müsse mit den Arbeiten im Park an der Gertenbachstraße begonnen werden,  damit vorgezogene gärtnerische Arbeiten, von Weber für ca. 12.000 Euro ins Auftrag gegeben, nicht womöglich eine Fehlinvestition wären, weil nicht zu den städtischen Planungen passend. Eine Argumentation, die von Peter Maar, dem Vorsitzenden des Heimatbundes, und Bäckermeister Peter Beckmann unterstützt wurde.

Die verschiedenen Planvarianten, die Dirk Buchwald zur gestrigen Bürgerinformationsveranstaltung mitbrachte, haben eines gemeinsam: Ihre Gesamtkosten übersteigen allemal die 100.000 Euro, die im Etat der Stadt für die Umgestaltung des Rathausumfeldes zurückgelegt worden sind. In der Spitze „kratzen diese Plane am 300.000 Euro“, räumte Buchwald ein. „Aber sie lassen sich natürlich auch modular, also schrittweise realisieren!“ Auch Denstorff sah diese Möglichkeit; er nannte es eine „spannende Aufgabe, hinter dem schönen Rathaus die Aufenthaltsqualität und den heimischen Einzelhandel zugleich fördern  zu können“. Leider aber habe die Stadt nun einmal für ein „Rundum-Sorglos-Paket“ kein Geld. Einige Zuhörer, darunter auch Peter Maar, verstanden den Hinweis auf den Einzelhandel wohl als Plädoyer für mehr Parkplätze; sie verwiesen prompt auf die zahlreichen Parkmöglichkeiten rund um das Rathaus (ALDI, PENNY, Bäckerei Beckmann / Metzgerei Nolzen). Und eine Bürgerin forderte gar, auf dem städtischen Grundstück hinter dem Rathaus komplett auf Parkplätze zu verzichten zugunsten einer neuen Grünanlage. Das ging Peter Beckmann allerdings zu weit. „Nur wenn Sie meine Grundsteuer bezahlen...!“

Jeweils drei rote Punkte teilte Thomas Hübler nach zweistündiger intensiver und durchweg sachlicher Diskussion an die Bürger/innen aus. Damit konnten sie die von ihnen präferierten Plan-Varianten bewerben, die an einer Wand hingen. Das Ergebnis (siehe Foto rechts) war eindeutig: Zur Sitzung im Juli wird der Bezirksvertretung Lüttringhausen der Start der Umgestaltung im Park an der Gertenbachstraße empfohlen.  Dessen dichter Bewuchs wird derzeit von manchen Lüttringhauser Bürger/innen abends schon als „Angstraum“ empfunden, weshalb Dirk Buchwald dort einige Bäume und Büsche auslichten will.

Die Kosten für die Umgestaltung dieses „Moduls“ schätzt die Verwaltung auf 50.000 Euro (plus 12.000 Euro von der Firma Nolzen). Eine Verbreiterung der kleinen Grünanlagen beiderseits des Rathauseingangs dürfte mit 40.000 Euro zu Buche schlagen. Blieben noch 10.000 Euro übrig für den neuen Gehweg zwischen Beckmann und Rathaus bis zur Gertenbachstraße. „Zu wenig!“, stellte Dirk Buchwald fest und schätzte die Kosten in der Spitze auf 20.000 Euro. Aber Peter Maar deutete an, einen preiswerten Gartenbaubetrieb an der Hand zu haben, so dass Hoffnung besteht, alle drei „Module“ für die 100.000 Euro aus dem Stadtsäckel realisieren zu können. Was dann aus dem häßlichen städtischen „Garagenhof“ mit seinen 15 Parkplätzen wird, dürfte wohl erst wieder nach der nächsten Kommunalwahl auf die Tagesordnung kommen. Vorausgesetzt, die Stadt hätte bis dahin unerwartet eine Geldquelle aufgetan....

Veränderungesperre gegen Pläne für drei Discounter

Stadt will keinen Einzelhandel auf dem Kipper-Gelände“, titelte der Waterbölles am 12. März 2007. Zitat: „Berge von zerkleinertem Schutt und Backsteinen sind übrig geblieben von der alten Brauerei Kipper. Seit dem Abbruch durfte gerätselt werden, was der Besitzer mit dem Grundstück zwischen Nord- und Haddenbacher Straße vorhat. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Dort sollen ein SB-Lebensmittelmarkt und ein Getränkemarkt nebst 133 Stellplätzen entstehen.“ Jedenfalls nach den Plänen des Investors. Doch Rat und Verwaltung wehrten sich durch die Aufstellung Bebauungsplan (Nr. 598), der nur die Ansiedlung von Gewerbebetrieben zulässt, nicht aber die von Lebensmittel- und Getränkemärkten. Und um auf Nummer sicher zu gehen, folgte im Februar 2008 für das Gebiet zwischen Haddenbacher Straße, Kipperstraße, Nordstraße und Dorfmühler Straße (ehemalige Brauerei Kipper) eine Veränderungssperre als Satzung.

Dieses Karussell dreht sich nunmehr ein zweites Mal; es wird den Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 9. Juni beschäftigen. Denn mit Inkrafttreten des ersten Bebauungsplanes für das Kippergelände hatte sich die Veränderungssperre zwar erledigt, doch dann kam ein weiterer Bauantrag für ein Grundstück ganz in der Nähe: Am 6. August 21015 berichtete der Waterbölles über einen weiteren Bebauungsplan gegen neuen Discounter Kipperstraße 19. Anlass dafür waren damals gleich drei Bauvoranfragen zum Neubau von Lebensmitteldiscountern mit 800, 1.200 oder 1.400 Quadratmetern. Auf Antrag der Verwaltung beschloss die Politik damals, diese Bauvoranfragen für zwölf Monate zurückstellt, um Zeit für das Planverfahren Nr. 665 zu  haben. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 1. September 2015 bekannt gemacht. Ziel des Bebauungsplans ist es, „für brachliegende Gewerbeflächen optimale Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, die Wohnbebauung an der Dorfmühler Straße planungsrechtlich zu sichern und die aktuellen Straßenverkehrsflächen festzusetzen.“ Die Pläne des Discounter-Investors seien geeignet, „die Durchführung des Bebauungsplans wesentlich zu erschweren oder unmöglich zu machen, deren  Zurückstellung sei aber  gemäß § 15 BauGB nur  für ein Jahr (bis 2.9.2016) möglich. Deshalb soll nun zur weiteren Sicherung des Bebauungsplans eine Veränderungssperre erlassen werden. Die Veränderungssperre tritt nach Ablauf von zwei Jahren außer Kraft. Gemäß § 17 (1) BauGB ist der Zeitraum einer Zurückstellung eines Vorhabens für das betroffene Grundstück auf die Zweijahresfrist anzurechnen. Die Veränderungssperre kann gemäß § 17 (1) BauGB um ein Jahr verlängert werden; wenn besondere Umstände es erfordern, kann die Frist gemäß § 17 (2) BauGB um ein weiteres Jahr verlängert werden.

SPD im ältesten Freibad Deutschlands

„Die SPD-Fraktion stand immer hinter dem Freibad und wird es auch künftig weiter unterstützen. Auch nach hundert Jahren gibt es immer wieder neue und frische Ideen, um das Bad auf der Höhe der Zeit zu halten. Wir sind stolz darauf, in Remscheid das ältestes Binnenfreibad Deutschlands zu haben“, so Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD, bei der gestrigen Fraktionssitzung im Freibad Eschbachtal. Für die vielen Fragen aus der Ratsfraktion standen der zuständige Beigeordnete Thomas Neuhaus und Martin Sternkopf, Leiter des Sportamts, zur Verfügung.  

Die Stadtverwaltung berichtete von den Plänen, für mehr Aufmerksamkeit des Bades sorgen zu wollen. Dazu gehören ein Vater-Sohn-Zelten oder ein Open-Air-Konzert, das für den September nächsten Jahres geplant ist. Besonders beeindruckt hat die Fraktionsmitglieder das unglaubliche Engagement der Mitarbeiter. Die knappe Personaldecke heißt auch, hier muss jeder mit anpacken und ein Bademeister auch mal einen Baggerführerschein machen, um selbst einen Kanal ausheben zu können. Ganz aktuell haben sich die SPD  natürlich auch über den Einbruch im Kiosk am vergangenen Wochenende erkundigt. Glücklicherweise wurde nichts gestohlen. Die Tageseinnahmen, die inzwischen nur noch in geringen Summen in Tresoren lagern, blieben diesmal unangetastet.

Ein besonderes Lob geht aber auch an den Förderverein, der mit dem Hundeschwimmen oder der Schiffsparade nicht nur Badegäste anlockt. Der Vorsitzende Stefan Grote mahnte aber auch an, die Technik der 1960er Jahre im Blick zu behalten, damit die nötigen Reparaturen gestemmt werden können. Und die knappe Personaldecke macht ihm ebenfalls Sorgen, wenn es gerade bei heißen Temperaturen zu Höchstauslastung im Bad kommt. Er bemängelte auch, dass das mehrfach angekündigte Regenrückhaltebecken noch nicht fertig gebaut worden sei. Auf Nachfrage beim Verkehrsministerium NRW rechnet der Landesbetrieb Straße mit Baurecht im zweiten Quartal 2016. Die Arbeiten könnten dann Ende des Jahres oder Anfang des kommenden Jahres beginnen. Die Bauzeit soll voraussichtlich rund neun Monate dauern.

Ein Bild des Malers Gustav Kramer kehrt zurück

Gustav Kramer. "Schmerz" von Gustav Kramer. Pressemitteilung der Partei DIE LINKE. Remscheid

Am Rande des Parteitages der LINKEN in Magdeburg überreichte der Autor Karsten Krampitz an die Beobachterdelegation der Remscheider LINKEN ein Bild des Remscheider Künstlers Gustav Kramer (*23.06.1911, +28.06.1972). Es stammt aus dem Nachlass des am 5. September 2014 verstorbenen Sohnes, des Verlegers Bernd Kramer (Karin Kramer Verlag Berlin) und trägt den Titel „Schmerz“. Hans Krielke hat die notwendigen Restauration des Bildes übernommen, bevor es seinen Platz in den Räumen der Fraktion DIE LINKE findet.

Im öffentlichen Raum gibt es einige Werke Kramers. So ist etwa am Gebäude Schützenstraße Ecke Zur Böckerswiese, in dem sich auch die Fraktionsgeschäftsstelle der Remscheider LINKEN befindet, das Kunstwerk „Die Familie“ zu sehen. Fraktionsvorsitzender Fritz Beinersdorf: „Es ist traurig, dass ‚Kunst am Bau‘ scheinbar nicht mehr stattfindet und die Förderung von Künstlern durch Ankauf ihrer Werke der Vergangenheit angehört! Im städtischen Kunstbesitz befinden sich einige Exponate Kramers, welche die Stadt Remscheid zu seinen Lebzeiten angekauft hat. Nach meiner Meinung sollten diese Werke nicht im Archiv vor sich hin oxidieren Auch die Werke anderer Remscheider Künstler, die im Archiv schmoren, haben es verdient, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Der Umgang mit dem Kunstbesitz, letztlich mit den Werken der Künstler und den Künstlern selbst, ist nicht hinnehmbar, der Kulturausschuss und die Verwaltung müssen einen Weg finden, diesen Zustand zu beenden!“ (Axel Behrend)

"Gründerschmiede" ist jetzt ein eingetragener Verein

‚Gründerschmiede‘ der Wijus will für optimale ‚Startups‘ sorgen“, titelte der Waterbölles am 11. September 2015 und stellte anlässlich eines Treffens der Wirtschaftsjunioren bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz  das der neuen „Gründerschmiede vor. Inzwischen hat sich der „Gründerschmiede Remscheid e.V.“  gegründet – mit den Initiatoren Christoph Imber, Simon Haase und Gero Hübenthal als Vorstand.  Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: „Nach einer erfolgreichen Anfangsphase, bei der wir bereits bis zu 30 Gründungen und Ideen begleiten und entwickeln konnten, stehen nun viele weitere Veranstaltungen und Projekte an. Der Gründerschmiede Remscheid e.V. hat sich zum Ziel genommen, eine Gründungskultur in Remscheid zu etablieren und Gründer bei ihren Unternehmungen zu unterstützen, zu beraten und zu begleiten. Hierzu haben wir bereits mehrere Netzwerkveranstaltungen, wie unseren monatlichen Stammtisch (am zweiten Dienstag jeden Monats um 18 Uhr im Remscheider Bräu), eingeführt und konnten somit wichtige Berater und Kontakte für Gründungsinteressierte stellen.“

In einem Gründungsworkshop wurden die Teilnehmer von der Idee bis zum Businessplan begleitet. Wer bereits in der Gründungsphase ist, kann bei der Gründerschmiede ein Virtual Office mit Geschäftsadresse und Postannahme einrichten und die gestellten Coworkingplätze zum flexiblen Arbeiten nutzen. Durch weitere Informations- und Netzwerktreffen will der Verein die Infrastruktur zum vereinfachten Gründen in Remscheid bieten. Privatperson oder Unternehmen, die an einer Mitgliedschaft interessiert sind, wenden sich E-Mail info@gruenderschmiede.org">info@gruenderschmiede.org oder unter Tel. RS  6901900 an Julia Jäger.

Et Klärchen iss wiar doo


So nu bün ech wiar do. Ech woar in Kur viar Weeken lang opp Fööhr. Ech haar rechtech Erhualung jehatt do oven. De  Kaal hätt mech vorige Weeke mett demm Ottemobil affjehollt. De Doktersch har jeseit datt mir datt och mal jut dären doo unn da hätt he och Reiht jehatt. Ech har mech ordentlich bekriegen. Völl jemakt har ech do jo nitt ever datt iss och mal schön. De halve Tied woar ech am Strand unn bin mit de Muken dur datt Water gelopen. Unn dann datt Gedüans mett dem Ebbe und Fluat. 
Nu bin ech widder tehieme unn de Alldach hätt mech wedder voll emm Beschlach. Ne watt jütt ett widder all zu erledigen. Unn de Gaaren der süht uss als opp ne Bombe injeschlagen hätt. De Wäsche türmt sech biss unger de Decke, dee Kattenmüter kieken mech mem Aasch nitt miar ahn, unn dann iss ett hier och noch su warm.  Ech wuasst garnit wo ech toierscht schwetten wual. 
Ett iss so völl te donn, datt ech biem Waterboelles demnächst nur noch ienmol emm Monat watt schrieven kann, zumindest im Suamer.
Doo woar joo hütt morjen enn Kuselemusch opp Lempe ahn. De Ringstroote maken see jetz fien füar de janzen Besüakerströme för datt Autelett Zenter. Hoffentlech gitt datt nech noch mehr Gedöans wenn datt Dengen ens open makt. Wohnen wollt ech doo jetzt nich. Ett kann jo och sinn, datt kianer kümmt, waaren wiar datt ens aff. 
Am Weekenend giät ett wiar mitt de Lütterkusser Volksbüahn loss. Ech mott es kieken opp ech datt mal wedder hinkriach, unn do mit em Kall hinjong. Do hüart mo ja noch rechtech de Lütt platt kallen. Datt Ereigniss ienmol em Joar in Remschedd Lütterkusen.
 Datt nöehe Stück „Schmettenfüohr on Schängerei“ spillt em ollen Lütterkusen van 1850. Wenn ech önk da treffen där, wüard ech mech freuen. An allen drei Weekenenden emm Juni spellen se opp de Lütterkuser Heimatbüan aff 16.00 Uhr. Unn enn lekker Eeten unn och watt tee suppen,  jütt ett och noch doo. Ech freu mech schon unn hoffentlich sippt datt nich so wie disse Dag. Enn Reendag nemm ech sowieso emmer mit, denn de Remschedder iss joo mett emm Reendag schon opp de Welt jekuamen. 

Bis strackes önker Klärchen

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Bekriegen/erholt, Muken/Beine, Kattenmüter/Katzen, schwetten/schwitzen, Kuselemusch/Durcheinander, Lempe/Lennep, Schmettenfüohr/Schmiedefeuer, Schängerei/Schimpferei, sippt/regnet, Reendag/Regenschirm.

Alle Rollen sollen besonders leicht und leise laufen

Pressemitteilung der „BS Rollen“GmbH

Wo sich etwas bewegt, ist „BS Rollen“dabei. Die Rollen und Räder des Bergischen Unternehmens im Gewerbegebiet Jägerwald, Rotzkotten 14, sind nunmehr seit 25 Jahren überall dort im Einsatz, wo Ware, Schweres oder auch Apparate und Maschinen von A nach B bewegt werden sollen.  In der Lebensmittelproduktion befördern sie zum Beispiel Brot und Brötchen auf Rollgestellen vom Kühlhaus in den Ofen, auf Flughäfen bewegen Schwerlastrollen Fahrgasttreppen, vergoldete Rollen bringen in Sternehotels die Koffer auf das Zimmer und Blue Wheels transportieren Musikerequipment von Konzert zu Konzert. Die BS-Fördertechnik ist in Apotheken genauso zu finden wie in großen Logistikzentren.

„Von der Pike auf ein Rollen-Fachmann.“, so beschreibt sich Unternehmensgründer Bernd Schmahl. 1991 machte sich der Kaufmann mit der Idee selbständig, aktiv das Marktsegment des Fachhandels zu bedienen. Das hat das Unternehmen geschafft: 2015 konnte „BS Rollen“den Lieferantenaward des Fachhandels entgegennehmen. „Wir sind ein Familienunternehmen, Spaß an der Sache und Herzblut gehören dazu – und Visionen. Mit Jörg Pötschko, lange Jahre im Unternehmen und seit 2016 in der Geschäftsführung, befinden wir uns bereits jetzt in der Zukunftsplanung unseres ‚Projektes 2040’. Wir begehen in diesem Jahr das Jubiläum, denken aber bereits viel weiter.“

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Lenkungskreis, Kern-, Strategie- und Arbeitsgruppe! - Ergebnis?

Regionales Bildungsnetzwerk soll Schulen unterstützen“, titelte der Waterbölles, nachdem am 8. Juni 2009 (Foto rechts) im Forum des Schulzentrums Klausen Staatssekretär Günter Wienands vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz einen Kooperationsvertrag zur Gründung eines Regionalen Bildungsnetzwerk unterzeichnet hatten. Zitat: „Regionale Bildungsnetzwerke schaffen den Schulen, Kommunen und der Schulaufsicht bisher nicht bekannte Informations- und Kommunikationsplattformen. Die Schulen können sich hier schulformübergreifend vernetzen, mit dem Schulträger und der Schulaufsicht eng zusammenarbeiten und unbürokratisch den Fortbildungsbedarf und Ressourceneinsatz abstimmen.“

‚Kinderschutz in Schulen‘ hat noch ein paar weiße Flecke“, hieß es im Waterbölles am 4. Oktober 2011. Erinnert wurde damals an das am 1. Oktober 2005 in Kraft getretene "Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK)", das die Normen zum Schutz bei Kindeswohlgefährdungen präzisierte. Die dazu gehörenden Leitlinien verpflichteten alle Träger der Jugendhilfe, das Jugendamt zu informieren, wenn die Gefährdung des Kindeswohls aus eigener Kraft nicht abgewendet werden konnte. Die darauf basierenden Leitlinien hatte eine Arbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft "Hilfen zur Erziehung" erarbeitet und der Jugendhilfeausschuss am 25. Mai 2007 verabschiedet hatte.

Beide Systeme sollte das 2009 vereinbarte Bildungsnetzwerk zusammenführen. Aber nach Angaben der Verwaltung hatten im Oktober 2011 Haupt- und Realschulen die Kooperationsvereinbarung noch gar nicht abgeschlossen. Die sollte nach § 42 Abs. 6 SchulG NRW zwischen damals 30 (von 40) Remscheider Grund-, Förder- und Gesamtschulen sowie Gymnasien und dem Fachdienst  Jugend, Soziales und Wohnen ebenfalls dem Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung dienen.

Daran erinnerte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses die  umfangreiche Verwaltungsvorlage 15/2392 („Strukturelle Veränderungen im Remscheider Bildungsnetzwerk“). Zitat: „Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung/Weiterentwicklung eines Bildungsnetzwerkes in der Bildungsregion Remscheid haben sich sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch die Stadt Remscheid bereit erklärt, ihre Bemühungen für das Schul- und Bildungswesen mit allen relevanten Partnern weiter auszubauen und zu vertiefen. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht dabei die Verbesserung der Lern- und Lebenschancen insbesondere aller Kinder und Jugendlichen der Bildungsregion. Damit die bestmögliche Förderung insbesondere für Kinder und Jugendliche in der Bildungsregion Remscheid gelingen kann, bedarf es vielfältiger gemeinsam aufeinander abgestimmter Anstrengungen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Ebenso wichtig wie das Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Schulleitungen in den Schulen ist die Zusammenarbeit aller Bildungsakteure vor Ort. Dies setzt ein hohes Maß an Kooperation sowohl von Schulen untereinander als auch mit anderen gesellschaftlichen und staatlichen Stellen und Einrichtungen der Wirtschaft, Arbeitsverwaltung, Jugendhilfe, Kultureinrichtungen usw. voraus, um eine breite, differenzierte und transparente Infrastruktur sicherzustellen, die die Bildung und die Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

An Bedeutung von
Bildung erinnert

„Bildung ist ein für die kommunale Entwicklung unter verschiedenen Aspekten wichtiger Faktor. Legt man den Lebensweg einer Einwohnerin oder eines Einwohners zugrunde, beginnt Bildung mit der frühkindlichen Förderung in der Familie und in Einrichtungen. Der Begriff umfasst zentral die Schule als staatliches Bildungssystem, findet aber schon im Schulalter Ergänzungen durch Angebote der (freien) Jugendhilfe, der kulturellen und der non-formalen Bildung. Im Übergang zum Arbeitsleben gewinnen die Berufsausbildung und die Weiterbildung an Bedeutung, die den Lebensweg mit beruflich nutzbarer Bildung und mit Angeboten für die Freizeit bis in den Ruhestand begleiten. Spätestens im Erwachsenenalter gewinnt der ökonomische Aspekt an Bedeutung. Eine solide Bildung ist die Grundlage für eine qualifizierte Tätigkeit, auch zum Nutzen der hiesigen Unternehmen. Und eine gute Vernetzung der vielen Bildungsakteure zu verschiedenen Themenbereichen kann mithelfen,  Remscheid als Bildungsstadt zu etablieren.“ (aus der aktuellen Verwaltungsvorlage)

Wie gesagt, zwischen dieser Vorlage und der Vertragsunterzeichnung liegen sieben (!!) Jahre. Man sollte meinen, das wäre ausreichend Zeit für einen Tätigkeitsbericht. Stattdessen folgen in der Vorlage Abhandlungen über die „Bildungsstadt Remscheid“ (siehe nebenstehender Kasten für alle, die nachlesen wollen, warum Bildung wichtig ist.). Danach wird es dann endlich etwas handfester: „2010 wurde im Fachdienst 2.40 ein Bildungsbüro eingerichtet, paritätisch besetzt mit einer Lehrerstelle des Landes NRW und der Geschäftsführung durch die Kommune.“  Da wäre es doch interessant zu erfahren, was dort zwischen 2010 und heute getan wurde. Zitat: „Es gab einen Lenkungskreis mit Vertretern des Landes, aller Schulformen, sowie kommunaler Vertretungen der Elementarbildung, der Jugendhilfeplanung, der Weiterbildung und der Schulverwaltung. Es wurden Bildungskonferenzen zur Erarbeitung eines Leitbildes und zur Sprachförderung durchgeführt. Weitere Aktivitäten hatten ihre Schwerpunkte im schulischen Bereich. 2013 wurde das Bildungsbüro mit der neu gegründeten kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf zusammengelegt. Dabei wurde die kommunale Stelle auf 20 Prozent der vormaligen Arbeitszeit reduziert. 2014 ergab die turnusmäßige Evaluation des Landes, dass Bildungsnetzwerk und Bildungsbüro in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen wurden“ – Woran lag das denn? – „und dass das Lenkungsgremium in der Kommune nicht ausreichend verankert war. Als Konsequenz wurde die Notwendigkeit einer Neuverortung im Lenkungskreis formuliert.“

Da erschien es hilfreich, dass im Verwaltungsvorstand „etwa zeitgleich das Thema Bildung als ein Zukunftsthema für die Remscheider Entwicklung benannt (wurde)“. Und man scheint sich damals an das Motto erinnert zu haben, „wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis“. Denn: „Mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung absolvierte der ehemalige Lenkungskreis im Spätsommer 2015 einen Workshop zur Neuausrichtung des Bildungsnetzwerks, um die Grundlagen für eine kommunal gut verankerte Bildungslandschaft  zu erarbeiten. Es wurde eine neue Struktur entwickelt, die das Bildungsnetzwerk neu justierte, ohne die im Vertrag mit dem Land vorgesehenen Gremien aufzugeben.“

Ergebnis war, eine neue Gremien- und Arbeitsstruktur vorzugeschlagen und die Methode der wirkungsorientierten Zielsystematik anzuwenden als Bindeglied zwischen Evaluation und Programmsteuerung. Denn: „Mit Hilfe dieser Methode lassen sich – getragen von einer allgemeinen Zukunftsvision – eine an Wirkungen orientierte Zielsystematik aufbauen und konkrete Maßnahmen ableiten. Dabei werden die einzelnen kommunalen Hierarchieebenen innerhalb dieser Systematik entsprechend berücksichtigt. So lässt sich der Prozess (Planung, Umsetzung und Evaluation der jeweiligen Maßnahme) leicht steuern; es ist jederzeit ein Überprüfen und Nachjustieren möglich. Die Methode erlaubt die Beteiligung vieler Menschen an der Zielformulierung, wodurch sich die Verantwortungsgemeinschaft innerhalb der kommunalen Bildungslandschaft vergrößert, was als zusätzliches Erfolgskriterium gewertet wird.“

Spätestens jetzt dürfte bei dem Leser/der Leserin der Vorlage auch der letzte Groschen der Erkenntnis gefallen sein: Alles hängt von Lenkungskreis ab! –  ?? -  Der setzt sich zusammen „aus den Verantwortungsträgern im Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid, aus den Regionalkoordinatoren der Bezirksregierung für die Schulen, aus einem Vertreter der Wohlfahrtverbände und aus einem Vertreter der Stiftungen. Hier werden wichtige Schwerpunkte für die kommunale Bildungsarbeit festgelegt (Entwicklungsbereiche),  die entsprechenden Leitziele formuliert und die notwendigen Ressourcen – in personeller und sächlicher Hinsicht – zur Verfügung gestellt. Es geht hier nicht um zusätzliches Personal, sondern um Stärkung der kommunalen Verantwortungsgemeinschaft und damit um die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten im Netzwerk.“

Die Basis dieser Verantwortungsgemeinschaft bildet die Bildungskonferenz. – ?? – „Sie besteht, je nach Thema variierend, aus ca. 70 Vertreterinnen und Vertretern aller Bildungsakteure. Sie entwickeln eine Vision davon, welche Erfolge die Bildungsarbeit in den einzelnen Entwicklungsbereichen mittel- und langfristig erzielen soll. Beispiel: Wie gestaltet sich die Integration der Neuzugewanderten durch die Bildungsarbeit in zehn Jahren?“

Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bildungskonferenz formulierten „visionär geprägten Ziele und Maßnahmen“ werden von einem weiteren Steuerungsgremium „sortiert und mittels einer speziellen Methode differenziert aufbereitet“, der vom Entwicklungsbereich abhängigen Strategiegruppe. – ?? – Diese erstellt einen ersten „Management- und Ressourcenplan, auf dessen Basis der Lenkungskreis entscheiden kann, welche Maßnahmen zukünftig in Remscheid weiter verfolgt und umgesetzt werden können / sollen. Dieser Maßnahmenkatalog wird anschließend wieder in die Bildungskonferenz zurückgespiegelt, wo einzelne Arbeitsgruppen beginnen, die Umsetzung der geplanten Maßnahmen voranzubringen. Die Arbeitsgruppen formulieren zu den entsprechenden Maßnahmen Detailziele und Erfolgsindikatoren und arbeiten auf der operativen Ebene zu klar umrissenen Handlungsfeldern.“

Gut, dass in diesem Zusammenhang konkrete Beispiele genannt werden: „Sprachlernangebote und Beratung; Beratung und Unterstützungsangebote zur schulischen Integration; (berufliche) Qualifikationen und Qualifizierungen von Neuzugewanderten …“

Eine Mittlerposition zwischen den Schlüsselpersonen in den Strategiegruppen und dem Lenkungskreis nimmt die so genannte Kerngruppe ein. – ?? – „Sie besteht aus fünf Personen, die die ‚Bildungskernbereiche‘ Schule, Jugendhilfe, Weiterbildung und Bildungsbüro vertreten. Sie legt Grundlagen für den Aufbau eines Bildungsmonitorings und eines Bildungsmanagementplanes und bereitet Entscheidungen des Lenkungskreises vor.“

Das Organigramm des Bildungsnetzwerks. (Stadt Remscheid) Bleibt noch das mit 1,15 Vollzeitstellen (drei Teilzeitkräften) ausgestattete Bildungsbüro.– ?? –  Das „koordiniert die verschiedenen Arbeitsgremien und begleitet den Auf- und Ausbau des Netzwerkes mit den anfallenden operativen Aufgaben. Dazu gehören das Bildungsmonitoring, die Bildungsmanagementplanung, die Strategieplanung und Projektbegleitung.“  Um das Ganze auf den Punkt zu bringen, enthält die Verwaltungsvorlage eine Grafik (links im Bild). Damit dürfte nach sieben Jahren auch die letzte Unklarheit beseitigt sein, oder? Die Mitglieder des Schulausschusses fühlten sich jedenfalls gut informiert. Es gab nur wenige Rückfragen: Wie die Politik in die Entscheidungen eingebunden ist (durch Einladung der Fraktionsvorsitzenden zu den Bildungskonferenzen) und warum die OGS nicht in der Kerngruppe berücksichtigt wurde (?).

Prognos AG attestiert Remscheid "leichte Risiken"

Wie gut sind Deutschlands Kreise und Städte für die Zukunft gewappnet? Wie schneiden sie im Standortranking ab? Dieser Frage geht in regelmäßigen Abständen die Prognos AG mit Sitz in Basel nach. Sie gehört seit 1990 mehrheitlich zur Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Verschiedenste Wirtschaftsdaten fasst Prognos seit dem Jahre 2004 alle drei Jahre in einem „Zukunftsatlas“ zusammen. Der fünfte ist jetzt erschienen. Der „Zukunftsatlas 2016“ beschreibt die Chancen und Risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. An dem Vergleich der Daten über einen längeren Zeitraum soll sich ablesen lassen, welche tiefgreifenden strukturellen und räumlichen Änderungen sich in der Bundesrepublik vollziehen und mit welchen Standortfaktoren sich eine Region gegenüber anderen positioniert.

143 Regionen haben der neuen Studie zufolge mehr Zukunftschancen als Zukunftsrisiken (ca. ein Drittel). Der Anteil der Regionen mit ausgeglichenen Chancen und Risiken geschrumpft. 2004 waren es 206 Regionen und Städte, 2016 sind es nur noch 163. in 96 Regionen überwiegen derzeit die Zukunftsrisiken. Dazu gehört auch Remscheid. Die Stadt belegt im Gesamt-Ranking Platz 325 und liegt bei den Städten mit „leichten Risiken“ im Mittelfeld. „Eine hohe Innovationsfähigkeit, Wirtschaftskraft und –dynamik sowie ein damit einhergehender attraktiver Arbeitsmarkt sind entscheidend für den regionalen Wohlstand“, heißt es im „Zukunftsatlas 2016“.