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Jetzt doch Überlegungen zu einer Brückensanierung

Verkehrsprobleme verlangen nach Abhilfe“, titelte der Waterbölles am 13. April. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 27.April hatte die SPD-Fraktion die Prüfung der verkehrlichen Entlastung und Sanierung der Brücke Intzestraße durch die Verwaltung beantragt. Eine Entlastung der Brücke über die Bahngleise versprach sich die Fraktion durch einen Durchstich von der Intzestraße zur Lenneper Straße. Aufgrund der geringen Brückenbreite sei ein Begegnungsverkehr von Bussen (u. a. ÖPNV) und Lastenwagen auf der Brücke nur schwer möglich. Immer wieder komme es auf beiden Seiten vor der Brücke zu Staus. Sanierungsbedarf bestehe für die Fußgängerbrücke. Bei Regen bildeten sich darauf oft große Pfützen bzw. bei späterem Frost Eis.

Auch die CDU-Fraktion nahm sich des Themas an: „Der Autobrücke kommt eine Bedeutung zu, die über den Stadtbezirk hinausgeht, da unter anderem der gesamte Bus- und Schwerlastverkehr Richtung Wermelskirchen und zurück verläuft. Die CDU-Fraktion hält es für dringend geboten, die stark frequentierte Brücke insgesamt auf ihre Standfestigkeit hin zu überprüfen.“ Sie erfuhr jedoch am 31. Mai m Bauausschuss von der Verwaltung, dass die Brücke Intzestraße regelmäßig auf Standsicherheit geprüft werde; die nächste Prüfung stehe im Sommer 2017 an.“

„Da fühlen wir uns jetzt doch ein wenig veräppelt“, ärgerte sich in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd am vergangenen Mittwoch Elke Rühl, die Sprecherin der CDU in der BV. Damit war eine aktuelle Vorlege der Verwaltung gemeint, wonach die Verwaltung nunmehr beabsichtigt, zur Sanierung der Brücke „Mitte 2017 einen Einplanungsantrag bei der Bez. Reg. Düsseldorf einzureichen, damit die grundsätzliche Fördermöglichkeit geklärt und evtl. eine Mittelbereitstellungen avisiert werden kann“.

Zwar entspreche die Tragfähigkeit der Brücke Intzestraße (Fahrbahnbreite von 5,20 m, das erlaubt normalerweise nur den Begegnungsfall für Pkw) den Anforderungen bei einer Restnutzungsdauer von aktuell ca. fünf bis 15 Jahren, und Standsicherheit bestehe auch für die parallel geführte Fußgängerbrücke. Es bestehe allerdings das Risiko, „dass im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Bauwerksprüfung bzw. der jährlich durchzuführenden Bauwerksbesichtigungen eine kürzere Restnutzungsdauer festgelegt werden muss. Ebenso kann es im Laufe der Zeit evtl. zu einer Gewichtseinschränkung kommen.“ Das sei „Handlungsbedarf gegeben“. Über mögliche Sanierungsvarianten werde bereits nachgedacht. Eine kurzfristige oder gar provisorische Brückenverbreiterung, wie von einem Bürger im Juli vorgeschlagen, sei jedenfalls „unter Berücksichtigung der topographischen Verhältnisse bzw. der erforderlichen Widerlagererstellung nicht möglich“.

Ingo Schäfer ist der SPD-Kandidat für den Bundestag

In der Vollversammlung der Remscheider SPD am 17. September in der Mensa der Sophie-Scholl-Schule bewarben sich Simon Geiß (Wuppertal) und Ingo Schäfer (Solingen) um die SPD-Kandidatur im Bundestagswahlkreis 103 (Solingen - Remscheid - Cronenberg - Ronsdorf). Von den 98 gültigen Stimmen entfielen auf Simon Geiß 65 und auf Ingo Schäfer 33. Die endgültige Entscheidung fiel allerdings erst gestern Abend in der Wahlkreisdelegiertenversammlung im Gemeindesaal der Alevitischen Gemeinde am Zentralpunkt; Der 50-jährige Solinger Ingo Schäfer setzte sich dabei mit 40 Stimmen gegen den 29-jährigen Ronsdorfer Simon Geiß durch, der 27 Stimmen erhielt.

Das Ergebnis der Mitgliederbefragung der Remscheider SPD war den Remscheider Delegierten als Empfehlung mitgegeben worden. Das hatte für die gestrige Delegiertenversammlung ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten lassen. Denn von den 67 Delegierten entfielen 33 auf Solingen, 24 auf Remscheid und zehn auf Wuppertal. Rein rechnerisch hatten Remscheid/Wuppertal gegenüber Solingen also nur eine Stimme mehr. Und Geiß hatte bei der parteiinternen Meinungsbildung nicht nur in Remscheid, sondern auch in Wuppertal deutlich vorne gelegen, Schäfer lediglich in Solingen. Erstaunlich deutlich fiel demgegenüber gestern mit 40 von 67 abgegebenen Stimmen der Vorsprung von Schäfer gegenüber Geiß aus.

„Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben, dass eine Delegiertenversammlung auf so großes Interesse stieß, dass ständig Stühle nachgestellt werden mussten,“ heißt er in einer Pressemitteilung der Remscheider SPD. Darin vermeidet die Partei die Konfrontation mit den Parteifreunden in Solingen, die im Vorfeld deutlich geworden war. Zitat: „Beide Kandidaten zeigten in ihren leidenschaftlich vorgetragenen Reden große inhaltliche Schnittmengen. Beide betonten die Notwendigkeit einer sozial gerechten Politik. Beide betonten, dass es beim Thema Rente Reformen geben müsse, damit Menschen im Alter nicht unter die Armutsgrenze fallen. Beide betonen ebenfalls, dass sie sich für eine finanzielle Unterstützung der finanziell durch hohe Sozialausgaben belasteten Kommunen einsetzen wollen. Auch beim Kampf gegen politischen Extremismus zeigten sie große Übereinstimmung. (...) Schon während der beiden Vorstellungsreden wurde deutlich, dass beide Kandidaten auf große Sympathien unter den Mitgliedern trafen.“ Und nach Verkündung des Wahlergebnisses gehörte Simon Geiß zu den ersten Gratulanten und ging danach noch einmal ans Rednerpult, um sämtliche Delegierte und Gäste auf den Bundestagswahlkampf einzuschwören. „Es gelte, nun gemeinsam alles dafür zu geben, dass der Bundestagswahlkreis zurück erobert werde, was von den 120 SPD-Mitgliedern im Saal mit lautstarkem Applaus gefeiert wurde.“

Ingo Schäfer, geboren am 20. September 1965 in Solingen, machte 1981 bis 1983 eine Ausbildung zum Betriebsschlosser bei den Mannesmann Röhrenwerken und 1987 bis 1988 eine weitere zum Berufsfeuerwehrmann der Stadt Solingen. 2014 bestand er an der Verwaltungsfachschule Hilden und am Institut der Feuerwehr in Münster die Weiterbildung  zum feuerwehrtechnischen gehobenen Dienst. 2011 gründete Ingo Schäfer die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, deren Bundesvorsitzender er ist.

Junger Iraker startet Ausbildung in Lagerlogistik

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Rund 950 geflüchtete Menschen betreut die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal in den Integration Points der drei bergischen Städte. Davon sind 374 unter 25 Jahre alt. Einer von ihnen war bis vor wenigen Tagen Ahmed Karasul aus dem Irak (Der Irak ist neben der Arabischen Republik Syrien, dem Iran, Eritrea und Somalia eines der fünf Länder mit guter Bleibeperspektive). Der 19-jähriger, der heute in Wuppertal lebt, war erst im November 2015 mit seinen Eltern und fünf Geschwistern in Deutschland eingereist. Am 9. September begann er seine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft Lagerlogistik bei der Firma Clever Diamond GmbH in Remscheid. “Für die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt ist das Erlernen der deutschen Sprache die wichtigste Voraussetzung“, erklärt Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Die Geschichte von Ahmed Karasul ist sicherlich eine besondere: Er gehört zu den ersten geflüchteten Menschen unserer Agentur, die eine Ausbildungsstelle gefunden haben – und das schon so kurz nach der Einreise. Das zeigt aber auch, dass sich die Mühe des Spracherwerbs lohnt und wie schnell sich für motivierte und interessierte Menschen der Erfolg einstellen kann.“

Ahmed Karasul besuchte von April bis August eine „PerjuF“-Maßnahme. (=Perspektiven für junge Flüchtlinge) bei der Deutschen Angestellten Akademie. Diese vier bis maximal sechsmonatige Schulung stellt ein niedrigschwelliges Angebot im Vorfeld von Berufswahl, Ausbildung und Qualifizierung dar. Sie richtet sich an junge geflüchtete Menschen unter 25 Jahren, die eine berufliche Ausbildung anstreben. Zur Zielgruppe gehören junge Asylbewerber oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang sowie Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge unter 25 Jahren mit besonderem Unterstützungsbedarf.  Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat für Solingen und Wuppertal die Deutsche Angestellten Akademie und für Remscheid die Grone-Bildungszentren NRW in Remscheid mit der Durchführung beauftragt. Für Kunden der bergischen Arbeitsagentur gibt es insgesamt 36 Plätze, die gleichmäßig auf die drei Städte verteilt sind. Hinzu kommen noch 15 Plätze für Kunden des Jobcenters Solingen und 18 Plätze für Kunden des Jobcenters Remscheid.

Ziel ist es, den jungen geflüchteten Menschen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zu geben und ihnen ausreichende Kenntnisse über Zugangswege, Aufbau und Funktionsweise des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu vermitteln, damit sie eine eigenständige Berufswahlentscheidung treffen können und vorrangig eine Ausbildung aufnehmen. Dabei steht neben dem Kennenlernen der Rahmenbedingungen und Anforderungen in verschiedenen Ausbildungen und Berufsfeldern und der Arbeitswelt allgemein auch die Vermittlung, der für eine berufliche Eingliederung notwendigen, berufsbezogenen Sprachkenntnisse im Vordergrund. Die Maßnahme gliedert sich in eine zweiwöchige Einstiegsphase, auf die sich Projekte in den Bereichen Holz, Metall, Farbe oder Hauswirtschaft sowie betriebliche Praktika anschließen. 

Folgende geflüchtete Menschen werden durch die Agentur für Arbeit in den Integration Points der drei Städte betreut:

  • Asylbewerber: Asylantrag gestellt aber noch nicht entschieden = laufendes Asylverfahren. Für die ersten drei Monate des Aufenthalts besteht ein Arbeitsverbot. Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beim Sozialamt.
  • Geduldete mit Arbeitsmarktzugang: Asylantrag abgelehnt. Die Abschiebung dieser ausreisepflichtigen Ausländer wurde vorübergehend ausgesetzt. Für die Dauer der Duldung kann die Aufnahme einer Beschäftigung gestattet werden (Ermessensentscheidung). Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetzes beim Sozialamt.

Folgende geflüchtete Menschen werden durch die Jobcenter betreut:

  • Asylberechtigte: Asylantrag positiv entschieden. Leistungsberechtigter nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch beim Jobcenter. Asylberechtigte haben eine Arbeitserlaubnis.
  • Anerkannte Flüchtlinge: Gemäß der Bestimmungen der Genfer Flüchtlingskonvention. Die Anerkennung als ausländischer Flüchtling erfolgt in Deutschland im Rahmen des Asylverfahrens durch Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft. Ein anerkannter Flüchtling hat in Deutschland dieselben Rechte wie ein Asylberechtigter. (Claudia John)

Hätten Sie`s gewusst? Schnecken "grasen" auf Rost

Foto: Christian Groger.

Auf einem Spaziergang entlang der Werkzeugtrasse in Höhe "Am Bruch" fielen mir mehrere verrosteten Zaunpfähle auf - nicht nur ihre fotogene Oberflächenstruktur zog mich an, sondern insbesondere die Unmengen von Schnecken, die sich an oder direkt neben den rostigen Metallflächen eingekapselt hatten - dabei heften sie sich an einen Untergrund und verschließen die Gehäuseöffnung mit einem festen, kalkartigen Schleimsekret.

Schnecken kapseln sich ein, um sich vor Austrocknung gleichzeitig vor Fressfeinden zu schützen - erst wenn die äußeren Bedingungen wieder gefahrlos sind, geht die Suche nach Nahrung weiter. Aber welche Nahrung zieht die Schnecken zum Rost? Ergänzen sie hier ihren Eisenbedarf  oder ist folgende Beobachtung eher die Antwort: An der rauen Oberfläche der Rostflächen haben winzige Algen und Flechten einen Lebensraum gefunden und bieten nun den Schnecken eine günstige Nahrungsgrundlage. Die Schnecke auf dem Foto hat ihre Umgebung bereits "abgegrast" und nur wenige Algen/Flechten sind übrig geblieben. Wenn sie wieder auf Suche geht, wird sie in wenigen Zentimetern Entfernung einen weiteren Teppich von Algen und Flechten finden...

Platz geschaffen für 21 weitere Weihnachtssterne

Mit Unterstützung der Stadtsparkasse ist es dem Stadtmarketing und dem Marketing Innenstadt e.V. gelungen, im oberen Bereich der Alleestraße zwischen Zange und Brunnen eine „Sternen-Lücke“ durch drei neue Überspannungen zu schließen. Dadurch wurde Platz geschaffen für 21 weitere Weihnachtssterne. Diese können ab sofort über die Internetseite www.sternenhimmel-remscheid.de bestellt werden. Aus den bisherigen 168 Sternen werden also 189 Sterne. Offiziell eingeschaltet wird die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung am Freitag, 18. November, um punkt 18 Uhr am Brunnen vor dem Allee-Center. Auf dem Theodor-Heuss-Platz beginnt dann gegen 19.30 das Eröffnungsfeuerwerk.

 

FCR: Ein Kunstrasen für lau. Und der zweite?

Der nächste Aschenplatz, der zum Kunstrasenplatz werden soll, wird wohl der im Reinshagen sein. Und dann dürfte als nächstes, wenn mit den Plänen für ein Designer Outlet Center in Lennep und einen Ersatz für das Röntgen-Stadion im Sportzentrum Hackenberg alles gut geht, der Bau eines weiteren Kunstrasenplatzes eben dort anstehen. Ganz ohne finanzielle Beteiligung der Lenneper Fußballvereine, speziell des FC Remscheid, der schon beim Kunstrasen auf dem Jahnplatz ohne finanzieller Eigenbeteiligung davon kam? Das hat Sportdezernent Thomas Neuhaus in der jüngsten Sitzung des Sportausschusses auf Nachfrage der Lenneper Vereine in Zweifel bezogen. Er plädiert vielmehr für Gleichbehandlung unter den Fußballvereinen. Auch im Videogespräch mit dem Waterbölles.

Zwei von drei Förderanträgen für "Haus Cleff" sind geplatzt

Drei Förderanträge hat Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Historischen Zentrums auf Hasten, bislang  zwecks Sanierung von  „Haus Cleff“ gestellt. Zwei Anträge über 800.000 bzw. 1,3 Millionen Euro im Jahre 2015 und einen Antrag über 100.000 Euro in diesem Jahr. Und in allen drei Fällen sah es zunächst gut aus. Pech, dass dann – quasi kurz vor der Ziellinie – die beiden wichtigsten Anträge doch abschlägig beschieden wurden. „Das hatte keine inhaltlichen Gründe“, berichtete Wallbrecht am Dienstag den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid während ihrer Sitzung im Deutschen Werkzeugmuseum. „Es lag vielmehr darauf, dass die Fördertöpfe total überzeichnet waren. Etwa der des Bundesministeriums für Kultur und Medien um das Achtfache.

Entsprechend kann die Sanierung von „Haus Cleff“ im kommenden Jahr erst mit 200.000 Euro beginnen – 100.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und weiteren 100.000 Euro aus dem städtischen Etat (Förderprinzip: 50 Prozent Stadt Remscheid, 50 Prozent Stiftung). Im Etat der Stadt warten insgesamt 1,2 Millionen Euro darauf, für die in fünf Bauabschnitten geplante Sanierung des Patrizierhauses eingesetzt zu werden [Im Haushaltsentwurf verteilt sich dier Summe Nasch Angaben von Stadtkämmerer Sven Wiertz wie folgt: 80.000 Euro bereits finanziert (Gutachten, etc.), 200.000 Euro in 2016 und 920.000 Euro in 2017]. Die 100.000 + 100.000 Euro im ersten Bauabschnitt in 2017 werden Rückbau- und Freilegungsarbeiten im Inneren des Gebäudes dienen, die der eigentlichen Sanierung vorausgehen müssen. Das lässt sicher auch genügend Zeit, um die exakten Gesamtkosten ermitteln zu können, soweit dies bei einem Sanierungsprojekt überhaupt möglich ist. Aber „eine Hausnummer“ möchte die Bezirksvertretung Alt-Remscheid denn doch demnächst genannt bekommen, wie am Dienstag betont wurde. Zugleich wurde Wallbrecht empfohlen, auf der Grundlage der Gesamtsumme noch weitere Stiftungen / öffentliche Geldgeber anzusprechen, etwa die Bosch-Stiftung oder die Europäische Union mit ihrem EFRE-Programm.

Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid war am Dienstag nicht das erste Gremium des Rates der Stadt , in dem Museumsleiter Wallbrecht das neue Gesamtkonzept für das Historische Zentrum der Stadt Remscheid erläuterte; das hat er schon einige Male getan. Und der Waterbölles stellte das ambitionierte Vorhaben in einer Artikelfolge vor, so dass an dieser Stelle auf Einzelheiten verzichtet werden kann. Siehe:

 

Anlieger "Im Holz" haben unterschiedliche Interessen

Fehlende Parkplätze und ein problematischer Anlieferverkehr in der Straße „Im Holz“ beschäftigen schon seit Monaten diverse Fachabteilungen der Verwaltung. Und die Wählergemeinschaft W.i.R. hat sich zum Fürsprecher der Anlieger gemacht, die bisher mit ihrem Anliegen im Beschwerdeausschuss nicht zu Wort kamen, weil die Verwaltung noch zu keiner abschließenden Erkenntnis gekommen ist. „W.i.R. fordern nun mehr ein, dass die Fragen ... beantwortet und die Beschwerden der Anwohner ernst genommen werden“, hieß es gestern in der Sitzung der in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt Remscheid im Deutschen Werkzeugmuseum. „Auch wenn mehrere städtische Abteilungen beteiligt sind und umfangreiche Ermittlungen erforderlich sein sollten, kann man durch Berichte über Zwischenschritte zeitnah in Kontakt bleiben.“ Gleichwohl blieb alles weiter in der Schwebe. Denn Jörg Schubert, der Leiter des städtischen Fachdienstes Bauen, Vermessung, Kataster, berichtete, noch werde an einer Mitteilungsvorlage gearbeitet. Sie werden voraussichtlich zur nächsten Sitzung des Beschwerdeausschusses am 9. November fertig sei. In Holz bestehe eine „über Jahrzehnte gewachsene Gemengelage“. Sollte wohl heißen: Da ist es schwierig, die Interessen der Anlieger in Einklang zu bringen. Zumal auch die Bezirksregierung in Düsseldorf beteiligt ist. Deren Staatliches Umweltamt hatte offenbar einst die Modalitäten einer Firmenanlieferung festgelegt, die jetzt strittig sind.

Stellplatz an der Eberhardstraße für BV unverzichtbar

Grundstücksausfahrt durch Verkehrsspiegels sicherer?“, fragte der Waterbölles am 24. September und berichtete vom bislang vergeblichen Antrag von Bewohner des Hauses Eberhardstraße 39 an die Verwaltung, an der  Ausfahrt von ihrem Grundstück auf die verkehrsreiche Straße auf eigene Kosten einen Verkehrsspiegel aufstellen zu dürfen. Zwecks größerer Verkehrssicherheit. Weil dem „Ansinnen der Bewohner und der Hausverwaltung“ (Auskunft der Verwaltung. Merke: Ansinnen, nicht Anliegen) in der jüngsten "Verkehrsbesprechung" nicht worden war, hatte Bezirksbürgermeister Otto Mähler das Thema noch einmal auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid am Dienstag im Deutschen Werkzeugmuseum gesetzt.  Zumal Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann den Standpunkt der Experten aus der Verkehrsbesprechung wiedergegeben hatte, durch Wegfall eines Parkplatzes ließe sich die Sicht auf den Straßenverkehr ebenfalls verbessern. Die sei ohnehin nur Richtung Hasten lediglich ausreichend, Richtung Innenstadt aber gut. (Geraune in der Reihe der Zuhörer).

Nun könnten die Mitglieder der Bezirksvertretung zwar das Geschäft der Verkehrsbehörde nicht übernehmen. Aber sie können sehr wohl ihre Meinung sagen. Und das taten sie denn gestern auch – und lehnten den Vorschlag „Stellplatzverzicht statt Verkehrsspiegel“! unisono ab. Rosemarie Stippekohl (CDU) drückte es so aus: „‘Parkplatz weg!‘ ist keine Lösung“. Man denke nur an die Mitglieder der neuen Kindertagesstätte am Holscheidsberg, (in Bau), die in absehbarer Zeit auf jeden freien Parkplatz in der näheren Umgebung ihrer Arbeitsstelle angewiesen seien. Alexander Ernst (W.i.R.) stellte die Entscheidung der Experten grundsätzlich in Frage: „Wie haben die denn die Sichtachse überprüft. Aus einem VW-Bulli mit besserer Übersicht oder aus einem kleinen Sportwagen heraus?“ Wie Jürgen Beckmann einräumen musste, ist die mehrköpfige „Verkehrsbesprechung“ stets mit einem städtischen Kleinbus unterwegs, in dem alle Beteiligten Platz finden.

Die BV-Mitglieder baten den Ordnungsamntzsleiter, das Thema erneut in der Expertenrunde anzusprechen -  mit Schwerpunkt „Parkplatzbedarf“. Beckmann legte sich allerdings nicht fest und verwies darauf, dass das Entscheidungsrecht bei „seiner“ Behörde liege. „Das ist nun mal so“, gab ihm Bezirksbürgermeister Otto Mähler Recht und warnte vor einem spontanen, anderslautenden Beschluss der BV. Denn der könne zu nichts führen. Es kommt nun auf die bessere Einsicht der Verkehrsfachleute an. Diese seien es übrigens nicht gewesen, die 100 Meter weiter unterhalb einen anderen Verkehrsspiegel genehmigt hätten, so Beckmann. Der sei mit „Sondernutzungsgenehmigung“ aufgestellt worden; die Begründung dafür habe er aber (noch) nicht in Erfahrung bringen können. „Wenn es nach Anliegern ginge, könnten wir das ganze Stadtbild mit Verkehrsspiegeln zupflastern!“ Beatrice Schlieper bezweifelte das und bat um eine Übersicht abgelehnter Bürgeranträge. Die ließe sich aber nicht auf Knopfdruck erstelle, so Beckmann, sondern „nur händisch“.

Theatervielfalt im Bergischen Land per Abo erleben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab dem 4. Oktober ist das Bergische Abo 2016/17 an den Vorverkaufsstellen in Wuppertal, Solingen und Remscheid zu haben. Die Wuppertaler Bühnen, das Theater und Konzerthaus Solingen und das Teo Otto Theater Remscheid haben ein abwechslungsreiches Kulturerlebnis-Paket geschnürt, das die Theatervielfalt im Bergischen Land erleben lässt – mit  großem Musiktheater, Schauspiel oder Tanz. Die Oper Wuppertal ist mit zwei Musiktheater-Produktionen vertreten, das Theater  und Konzerthaus Solingen mit zwei Schauspielen, und das Teo Otto Theater Remscheid steuert zwei Abende mit Tanztheater-Aufführungen bei. Der Preis von 66 € (Kat. II) bzw. 78 € (Kat. I) liegt es deutlich unter dem üblichen Ticketpreis und ist somit  ideal für alle Kulturinteressierte, die einmal „schnuppern“ wollen. In der Spielzeit 2002/2003 wurde das Abo erstmalig aufgelegt und bis heute ist es eine Erfolgsgeschichte geworden. Ob es regelmäßige Theaterbesuche im Freundeskreis sind oder ein Geschenk zu Weihnachten (es sind nicht einmal mehr 100 Tage bis dahin!), ob für jemand anderen oder für sich selbst, das Bergische Abo bietet vielerlei Kaufgelegenheiten. In den vergangenen Jahren hat die Beliebtheit des Bergischen Abos so stark zugenommen, dass es zuletzt nahezu ausverkauft war. Auch in diesem Jahr ist wieder nur eine begrenzte Anzahl von Abos im Verkauf vom 4. Oktober 2016 bis 4. Januar 2017, im Teo Otto Theater etwa unter Tel. RS 16 26 50, E-Mail: theaterkasse@remscheid.de">theaterkasse@remscheid.de.