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Supermarktfiliale an der Wupperstraße ausgeraubt

Am Samstag um 20.05 Uhr raubte ein Unbekannter eine Supermarktfiliale an der Wupperstraße in Remscheid aus. Der Täter betrat die Geschäftsräume und verlangte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Geld. Anschließend flüchtete er in Richtung Parkplatz. Er hat eine normale Figur, ist circa 170 cm groß, 40-50 Jahre alt, hat dunkle Augen und eine gebräunte Haut. Er war bekleidet mit einer dunkelgrünen Jacke, einer dunkelblauen Jeans und schwarzen Schuhen. Hinweise zu der Straftat nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Warum nicht vier Nächte, verteilt über das Jahr?

Musik, Theater, Gestaltung, Lesungen und Film: Vielfältig und kreativ wollte sich Remscheid auch in diesem Jahr während der „Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen“ wieder möglichst vielen Menschen zeigen. Mehr als 100 Kulturschaffende präsentieren an ca. 80 teils  ungewöhnlichen Orten, an denen man sie nicht unbedingt erwartet hätte, ihr Können und boten den Besucher/innen eine bunte Welt  abseits des Alltags an (Ausscnitte davon siehe Video). Doch trotz trockenen Wetters und angenehmer Temperatur schien die Zahl der Besucher geringer gewesen zu sein als in so manchem Vorjahr, und einige Anbieter konnten ihre Gäste an zwei Händen abzählen.

Auf vier Quartiere war das optische und vielfach auch musikalische Angebot verteilt: Innenstadt, Honsberg, Reinshagen  / Lennep / Lüttringhausen / Hasten. Frage an die Nachtschwärmer aus Lennep und Lüttringhausen: Waren Sie gam Samsdtagbend auch mal in der Remscheider Innenstadt? Und natürlich gilt die Frage auch umgekehrt auch den Remscheidern. Will sagen: Für ein gegenseitiges Kennenlernen (Stichwort: „Innerstädtische Integration“) wäre es sicherlich förderlich, aus einer einzigen mammutartigen und daher für den Einzelnen nicht zu bewältigenden „Nacht der Kultur“ vier zu machen, verteilt über das Jahr und bezogen auf jeweils einen einzigen Stadtteil. Dann könnten sich die einzelnen Kulturanbieter vielleicht auch über eine größere Anzahl an Besuchern freuen ...

Masterplan soll in RS Breitbandausbau befördern

Auf der Basis des Regionalen Strukturprogramm des Bergischen Städtedreiecks hat die Stadt Remscheid die TÜV Rheinland Consulting GmbH mit der Erarbeitung des „Masterplans Breitbandausbau Remscheid beauftragt. Denn für einen solchen Plan fehle “im eigenen Hause das planerische, technische und juristische Know-how und kann aus personellen Gründen nicht geleistet werden“.

Zuvor hatte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur der 50.000 Euro bewilligt für diesbezügliche Beratungsleistungen. Die Stadt Remscheid beabsichtigte zunächst eine beschränkte Vergabe dieser Leistungen. Hierfür wurden die elf geeignet erscheinende Marktdienstleister, die vorab im regionalen Arbeitskreis „Breitbandausbau“ der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal bei der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH festgelegt worden waren, in einem elektronischen Vergabeverfahrens kontaktiert und zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Doch nur zwei Büros riefen die bereitgestellten Unterlagen ab. Von denen schließlich bis zum 12.07.2016 nur eines ein Angebot abgab. Da dieses „preislich nicht angemessen“ war, hob die Vergabe auf und entschied sich für eine freihändige Vergabe an ein besonders geeignetes Büro. Aus der engeren Auswahl von sechs Büros ging im September schließlich die TÜV Rheinland Consulting GmbH als Auftragnehmerin hervor. Das teilte die Verwaltung am Donnerstag dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr mit.

Sekt am 121. Entdeckungstag der Röntgenstrahlen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen eine den Wissenschaftlern bis dahin verborgen gebliebene neue Art von durchdringenden Strahlen, die in aller Welt später als Röntgenstrahlung bekannt wurde. Anlässlich des 121. Entdeckungstages der Röntgenstrahlen am 8.11.2016 lädt das Deutsche Röntgen-Museum ab 19 Uhr zu einem anregenden Abend mit Sektempfang und Lesung ein. Der Kölner Fernseh- und Theaterschauspieler Hans Bayer wird an diesem Abend mit einem utopischen medizinischen Märchen einstimmen auf die besonderen Ereignisse einer ereignisreichen und so folgeschweren Nacht der Entdeckung neuer Strahlen, die die Wissenschaft verändert hat und unser aller Leben auch heute noch begleitet. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist an diesem Abend frei. Der Zugang zu den Ausstellungen ist während der Lesung nur eingeschränkt möglich.

„Kita.Kontakt“ läuft in vier Gruppen weiter

„Kita.Kontakt“ heißen die Angebote Remscheider Kindertagesstätten Kindern und Eltern mit Fluchthintergrund, für die der Landschaftsverband Rheinland bis zum Jahresende Landesmitteln gewährt hat. Die Verwaltung geht allerdings davon aus, dass in 2017 vier Gruppen über Landesmittel weiter finanziert werden können. Nachdem die Gruppenarbeit aufgrund personeller Vakanzen für einige Monate hatte eingestellt werden müssen, starten die Kindertageseinrichtungen Hasenberg und Henkelshof „Kita.Kontakt“ am 1. November „Kita.Kontakt“ neu –  die Kita Henkelshof mit vier Kindern und Eltern mit Fluchthintergrund (die Kinder sind zwischen einem und fünf Jahren alt) und die Kita in zwei Gruppen mit insgesamt acht Kindern im Alter von einem bis zu vier Jahren. Im November wird auch die Kita Hölterfeld für vier Kinder mit Fluchthintergrund und  ihre Eltern eine neue „Kita.Kontakt“-Gruppe starten.

Mit dem Wechsel des Kindergartenjahres und der Aufnahme der bisher betreuten Flüchtlingskindern in die Kindertageseinrichtungen sind die neuen Kita.Kontakt-Gruppen der Kita Fürberg mit vier Mädchen und fünf Jungen bereits angelaufen. Drei Kinder sind zwei Jahre alt, vier Kinder drei und weitere zwei Kinder fünf Jahre alt. Die Kinder, die sich ein Jahr vor der Einschulung befinden, wurden zum 1. Oktober regulär in die Kita Fürberg aufgenommen. Die zwei freiwerdenden Plätze in Kita.Kontakt werden zurzeit nachbelegt.

In der Kita Sedanstraße wurde die Betreuung der Flüchtlingskinder mit Ende des Kindergartenjahres zunächst eingestellt, zum 1. Oktober aber in zwei Kita.Kontakt-Gruppen wieder neu aufgenommen mit acht Kindern im Alter von 0 bis vier Jahren. „Zurzeit werden Kinder und Elternteile mit der Kindertageseinrichtung bekannt gemacht. Die Fachkraft führt langsam erste Rituale ein, es gibt ein Frühstücksangebot und viele Anlässe zur Bewegung im Mehrzweckraum der Einrichtung“, berichtete am Mittwoch im Jugendhilfeausschuss Peter Nowack vom Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid.
Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder. „Im Mittelpunkt aller neuen Gruppen steht zunächst einmal die Kontaktaufnahme mit den Familien sowie die Information über das Angebot. Den pädagogischen Fachkräften geht es zunächst einmal um die Rituale im Gruppenalltag, damit sich die Kinder und Eltern besser orientieren können.“ Sobald sie mit den Abläufen vertraut seien, würden sie auch der reguläre Angebot in der Kita näher kennenlernen. Das "Kita.Kontakt"-Angebot bedeutet pro Woche zwei bis drei zweistündigeTreffen in der Kita.

Umgang mit Menschen aus muslimischen Ländern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Pädagogische Fachkräfte sind die Zielgruppe des Vortrages „Umgang mit Menschen aus muslimischen Herkunftsländern“ von Dr. Mohammad Heidari, Begründer der interkulturellen Bildungsinitiative „Pro Dialog Köln“ zu dem das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Remscheid für Donnerstag, 3. November, 14 bis ca.16.30 Uhr, in die Aula des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums einlädt. In der pädagogische Arbeit im Kontext von Migration, Interkulturalität und der aktuellen Flüchtlingssituation ergeben sich viele Fragen:

  • Was sind die zentralen Anforderungen für pädagogische Fachkräfte?
  • Wo sind die Stolpersteine im Umgang mit Menschen aus muslimischen Herkunftsländern?
  • Wie gehen wir mit Unterschieden um?
  • Wie kann die Zufriedenheit von muslimischen Familien, aber auch die von Mitarbeiter/innen nachhaltig gesichert werden?

Die kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt und Unterschiedlichkeit findet sich nicht nur im Alltag, sondern auch in der Arbeit und Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern aus muslimischen Herkunftsländern wieder. Die Veranstaltung  soll den Teilnehmenden Informationen über den Islam und Muslime vermitteln, insbesondere im Migrationskontext, damit sich Ursachen von Kommunikationsstörungen erkennen und Strategien zur Vorbeugung dieser Störungen sowie für einen konstruktiven Umgang mit Differenzen entwickeln lassen.

Gemeinsames Kundenservicecenter mit Solingen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Seit November 2014 betreibt die Stadt-Sparkasse Solingen erfolgreich ein Kundenserviceenter, in dem zahlreiche Leistungen rund ums Konto diskret und sicher telefonisch abgewickelt werden können. „Wir haben seit Anfang des letzten Jahres viele positive Erfahrungen gemacht: Unsere Kundinnen und Kunden haben das neue Serviceangebot gut angenommen“, berichtet Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Stadt-Sparkasse Solingen. Und davon will nun auch Remscheid profitieren. „Durch die Kooperation mit Solingen können unsere Kundinnen und Kunden ab sofort einen erweiterten Service nutzen“, erklärt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Unser Ziel ist es, das Kundenservicecenter gemeinschaftlich weiterzuentwickeln.“

Das Kundenservicecenter der beiden Sparkassen (die Service-Rufnummern lauten 02191 16-60 für Remscheid und 0212 286-0 für Solingen) ermöglicht es, viele Service- und Bankgeschäfte telefonisch zu erledigen. Die Leistungen für die Kunden der Sparkassen in Remscheid und Solingen umfassen unter anderem: Überweisungen, Umbuchungen, Kontoauskünfte (z. B. Kontostände, Umsätze), Lastschriftrückgaben, Kartensperrung bzw. Anforderung von Ersatzkarten, Bestellung von Steuerbescheinigungen, Auskünfte zur Sparkasse und zum Online-Banking, Terminvereinbarungen und  Neuanlage sowie Änderung und Löschung von Daueraufträgen. Insgesamt kümmern sich im Kundenservicecenter 27 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Wünsche der Kunden. „Im Regelfall ist es so, dass Kunden aus Remscheid auch mit Sparkassenmitarbeitern aus Remscheid und die Solinger mit ihren Ansprechpartnern aus Solingen sprechen“, erklärt Bastian Wolf, Leiter des Kundenservicecenters.

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Wochenrückblick vom 24. bis 30. Oktober 2016

 

Investition über 54 Millionen Euro am Stammsitz Remscheid

Der Remscheider Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialisten Vaillant Group wird in den nächsten drei Jahren 54 Millionen Euro in ein neues Zentrum für Forschung und Entwicklung investieren. Gestern Morgen wurde dafür auf einer aufgekauften ehemaligen Industriebrache an der Falkenbergstraße, nur einen Steinwurf unterhalb des Stammwerks, der Grundstein gelegt. Der Neubaukomplex mit Atrium-Höfen wird aus einem Test- und zwei Innovationscentern bestehen. Dort soll künftig ein Team aus mehr als 500 Mitarbeiter/innen an der Entwicklung von Zukunftstechnologien arbeiten. Unter einem Dach werden dann erstmalig alle Fachabteilungen vereint sein, die zum Entwicklungsprozess beitragen. Nach Angaben von Technik-Geschäftsführer Dr. Norbert Schiedeck „kommt Remscheid eine Schlüsselrolle für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe zu.“ Das gilt für verschiedene Hocheffizienztechnologien – insbesondere Wärmepumpen, effiziente Gasbrennwerttechnik, technisch komplexe Systemlösungen, intelligente Regelungstechnik und digitale Services. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz betonte in seinem Grußwort, dass er sich weitere Firmen wie Vaillant für Remscheid wünsche. Doch erst kürzlich habe er einem Unternehmer, der 40.000 Quadratmeter ebenes Baugelände nachgefragt hatte, eine Absage erteilen müssen. Denn die Mitarbeiter in der städtischen Wirtschaftsförderung könnten zwar so manches machen, nicht aber das Bergische Land flach.