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Übereinkunft zwischen Sportbund und Verwaltung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Sportbund begrüßt die planerische Weiterentwicklung der Konzeption für das Sportzentrum Hackenberg und befürwortet die lärmtechnische Optimierung des bestehenden Konzeptes. Eine vereinbarte enge Zusammenarbeit und stetige Kommunikation zwischen beiden Partnern sichern die Wahrung der Interessen des Remscheider Sports bei der Optimierung des Konzepts zum Sportzentrum Hackenberg. Dieses wesentliche Gesprächsergebnis haben heute Verwaltung und Sportbund in Sachen Hackenberg erzielt. Insgesamt verständigten sich Verwaltung – vertreten durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den Beigeordneten und Sportdezernenten Thomas Neuhaus, Referatsleiter Robin Denstorff (Leiter des Referats Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung), Andreas Huth (Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften) –  und Sportbund – vertreten durch den Vorsitzenden Reinhard Ulbrich, die Geschäftsführerin Daniela Hannemann und den Sprecher des Sportforums Erwin Rittich – auf sieben wesentliche Punkte der Zusammenarbeit:

  1. Der Sportbund begrüßt die planerische Weiterentwicklung der Konzeption für das Sportzentrum Hackenberg und befürwortet die lärmtechnische Optimierung des bestehenden Konzeptes.
  2. Es wird vereinbart, einmal monatlich ein Planungsgespräch zwischen Sportbund und Verwaltung zur weiteren Planung Hackenberg durchzuführen.
  3. Bei Bedarf werden aus aktuellem Anlass gesonderte Gespräche geführt.
  4. Das Projekt Hackenberg wird nicht in Frage gestellt.
  5. Der Sportbund spricht sich gegen eine Beteiligung der Vereine an den Kosten für die Herstellung der Kunstrasenbeläge Hackenberg aus.
  6. Gemeinsame Zielsetzung ist, dass  keine Einschränkungen der sportfachlichen Kapazitäten aufgrund der geänderten Planung entstehen.
  7. Die Vereinbarungen des Paktes für den Sport werden von Sportbund und Verwaltung künftig gemeinsam  eingehalten.

Grüne möchten DOC-Entscheidung verschieben

Pressemitteilung der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt

Vor dem Hintergrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse zum „Stadionersatz Hackenberg“ erklärt David Schichel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wir GRÜNE plädieren dafür, die DOC-Beschlüsse um circa einen Monat zu verschieben und im Januar zu fassen. Eine solche Verschiebung halten wir in Anbetracht der jetzt bekannt werdenden neuen Unklarheiten gegenüber den Anwohner*innen am Hackenberg und den betroffenen Sportvereinen für geboten. Rat und Oberbürgermeister stehen im Wort, die Entscheidung über das Gesamtprojekt erst zu fällen, wenn Klarheit besteht, dass die versprochenen Ersatzmaßnahmen auch baurechtlich und finanziell realisiert werden können. Die Entscheidungen zum DOC sollten daher erst getroffen werden, wenn eine endgültige Machbarkeitsuntersuchung, ein Zeitplan sowie eine Kosteneinschätzung für den Stadionersatz am Hackenberg vorliegen. Sollte mit Mehrkosten zu rechnen sein, wollen wir zusätzlich wissen, wie diese kompensiert werden können. Unser Motto beim DOC war immer ‚Gründlichkeit vor Schnelligkeit‘. Wir sind uns aufgrund des inzwischen erreichten Planungstandes sehr sicher, dass auch McArthurGlen diese Geduld, wenn auch ungern, ebenfalls aufbringen wird.“

Spritztour endete in Polizei-Gewahrsam

Den richtigen Riecher hatten Polizisten gestern Abend gegen 19 Uhr, als sie an einer Tankstelle an der Neuenkamper Straße ein Fahrzeug mit vier Insassen kontrollierten. Dabei stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht an den Pkw, sondern an ein Wohnmobil gehören. Die weitere Überprüfung ergab, dass das Auto gestohlen worden war. Zudem stand der Fahrer - ein 22-jähriger Wuppertaler - unter Drogeneinfluss und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der polizeibekannte Mann wurde festgenommen und er musste eine Blutprobe abgeben. Das Auto stellten die Beamten sicher; ein Strafverfahren wurde eingeleitet. (aus dem Polizeibericht)

Als es in der Schule Rosenhügel noch Rohrstöcke gab

Für manche war es ein Wiedersehen nach langer Zeit:  Ehemalige Schülerinnen und Schüler trafen sich gestern in der früheren Hauptschule Rosenhügel, inzwischen die städtische Sekundarschule „Nelson-Mandela“ an der Ewaldstraße. Schulleiterin Jutta Paul-Fey führte die Gruppe durch die Schulgebäude, die sich in den vergangenen 50 bis 60 Jahren innen und außen doch stark verändert haben. Anschließend nahmen die Ehemaligen noch einmal den früheren Schulweg über den Rosenhügel, wobei sie sich sichtlich viel zu erzählen hatten (wie schon beim Gruppenfoto auf dem Schulhof). Den Abschluss bildete ein gemütlicher Kaffeeklatsch im Stadtteilbüro Rosenhügel bei Marion Noisten, die die Ehemaligen schon an der Schule begrüßt hatte. Mit dabei war auch Manfred Saure (2. v. li.) – allerdings diesmal nicht als Vorsitzender des Bürgervereins Rosenhügel e.V., sondern als ehemaliger Schüler der Schule Rosenhügel. Er konnte sich noch (leidvoll?) an gestrenge Pädagogen (?) erinnern, die hin und wieder auch mal vom Rohrstock Gebrauch gemacht und Kindern "die Ohren lang gezogen" und sie "Köln gesehen" hätten, wie es damals hieß.

"Verkehrsbesprechung" sieht keinen Handlungsbedarf

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 7. Dezember hat Manfred Saure, der Vorsitzender der Bürgerverein Rosenhügel, auf mögliche Verbesserungen in der Straßenführung und der Sicherheit im Straßennetz des Rosenhügels hingewiesen. Doch die "Verkehrsbesprechung", bei der derartige Bürgeranträge meist landen, bevor sich die Kommunalpolitiker damit beschäftigen können, hat die Anregungen nicht aufgegriffen.

Der Bürgerverein hatte in seinem Brief an Bezirksbürgermeister Stefan Grote berichtet, dass sich Ute Holdorf die Leiterin der neuen Interkulturellen Kindertagesstätte „Confetti“, darüber beklagt habe, viele Autofahrer passierten den Bereich der Kita viel zu schnell. Vorschlag des Bürgervereins: Die Stadt möge doch aus beiden Fahrtrichtungen mit dem Gefahrenzeichen (Nr. 136) „Kinder“ auf die besondere Verkehrssituation hinweisen. Und: „Eine ausreichend lange, absolute Halteverbotszone vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte hätte eine bessere Übersicht für die anfahrenden Autofahrer zur Folge.“ Auch sei eine Absperrung vor dem Ausgang der Kita angebracht, wie sie sich an vielen Einrichtungen für Kinder im Stadtgebiet bewährt hätten.

In der Mitteilung der Verwaltung zur BV-Sitzung heißt es, das gewünschte Verkehrszeichen sei im April aufgestellt worden. Im Übrigen sei in der bestehenden „Zone 30“ von einer erhöhten Aufmerksamkeit Autofahrer auszugehen, zumal die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Rahmen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung kontrolliert werde. Die Notwendigkeit eines zusätzlichen Sperrgitters wird nicht gesehen, da die Kita schon jetzteingezäunt sei. Zitat: „Die Rosenhügeler Straße ist in diesem Bereich gut einsehbar; ein Haltverbot im beschriebenen Bereich wird seitens der Verkehrsbehörde kritisch gesehen.“

Der zweite Vorschlag des Bürgervereins betraf die Talstraße. Die dortige Einbahnstraßenregelung war vorübergehend im Zuge von Kanalarbeiten aufgehoben worden. „Diese Freigabe hat sich als bisher unproblematisch herausgestellt“, so der Verein. Das erleichtere den Verkehr im Winter: Früher hätten die Einwohner ihre Wohnbereiche nur über die steilen Straßenteile der Hügelstraße verlassen können. „Die Talstraße ist lange nicht so steil wie die Hügelstraße und kann bei Glätte sicherer befahren werden!“

Aus Sicht der Verkehrsbehörde sollte jedoch die alte Einbahnstraßenregelung beibehalten werden. Begründung: „Die Einbahnstraße ist ein gutes Mittel, um unter beengten Platzverhältnissen einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten und gleichzeitig Parkraum für Anwohner beizubehalten. Bei Aufhebung der Einbahnstraße müsste ...über eine ergänzende Haltverbotsbeschilderung nachgedacht werden“, um ausreichende Begegnungs- und Ausweichflächen zu schaffen.

Auch mit der Anregung, das Parken in den Straßenzügen am Rosenhügel eindeutig zu regeln, scheiterte der Verein. Im unteren Bereich der Rosenhügeler Straße (neue Kita), in der Elisabeth-, Adler-, Sonnen-, Fischer-, Hügel- und Ewaldstraße sei ein regelgerechtes Parken nur einseitig möglich. „Die Bürger und Einwohner helfen sich selbst, indem sie mit zwei Rädern den Bürgersteig beparken. Meistens auf beiden Seiten der Straße. (...) Die Autofahrer leben dann in dem Bewusstsein, sich eine Verwarnung einzuhandeln.“ Das erinnert an die jüngsten Diskussionen um das Parken im Ortsteil Neuenhof. Doch in diesem Fall gab sich die Straßenverkehrsbehörde besonders wortkarg. Aus ihrer Sicht bestehe „im Hinblick auf die Parkregelungen in den beschriebenen Straßen kein Handlungsbedarf.“

Eislaufvergnügen auf dem Rathausplatz

Wintervergnügen auf glattem Eis. Foto: Hans Georg Müller.Nicht nur den Pinguinen gefällt die Kombination aus Minustemperaturen und Sonnenschein. Schon morgens tummeln sich Eisprinzen und Prinzesschen auf dem weißen Feld des Weihnachtsmarktes auf dem Rathausplatz. Gerne werden die Plastikpniguine als Lauf- und Stützhilfe eingesetzt, denn schon so mancher Eislauf-Neuling landete - plumps - auf dem Hosenboden.

14.000 Euro für Institutionen und Schulen

Dier Gewinner des Spendenvotings 2016 der Stadtsparkasse Remscheid.Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Beim fünften Online-Spendenvoting der Stadtsparkasse Remscheid konnten die Remscheiderinnen und Remscheider über die Vergabe von 14.000 Euro entscheiden. „Rund 9.000 Bürgerinnen und Bürger haben für ihr Lieblingsprojekt abgestimmt, das ist eine deutliche höhere Beteiligung als im vergangenen Jahr. Es waren wieder viele tolle Projekte dabei, die das vielfältige Engagement in unserer Stadt widerspiegeln“, erklärt Markus Kollodzey, Unternehmenssprecher der Stadtsparkasse Remscheid. Die Spenden wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Vertreter der Vereine und Schulen übergeben. Insgesamt hatten sich zum Spendenvoting 2016 38 Vereine, Institutionen und Schulen mit ihren Projekten beworben. Davon 14 Vereine in der Kategorie bis 100 Mitglieder, 13 Vereine in der Kategorie ab 100 Mitglieder, sieben Grundschulen und vier weiterführende Schulen. Je Kategorie erhielten die Erstplatzierten 2.000 Euro, die Zweitplatzierten 1.000 Euro und die Drittplatzierten 500 Euro.

Auf die ersten Plätze kamen:

  • Leibniz-Gymnasium: Die Schülervertretung wünschte sich zusätzliche Sitzgelegenheiten in ihren Pausen und Freistunden auf dem Schulhof. Bisher gebe es nur sehr vereinzelt Bänke für die rund 700 Schülerinnen und Schüler.
  • Schulverein der GGS Hasten e. V. : Investitionen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der OGGS werden und ausschließlich den Kindern der Schule zugutekommen (Lern- und Spielmittel). Hintergrund: Durch Kürzungen der öffentlichen Ausgaben im Bildungsbereich erhalten die Schulen nur noch eine Grundausstattung an Lehr- und Lernmitteln.
  • Förderverein der Pfadfinder im Hammertal e.V.: Zuschuss zur Renovierung Pfadfinderheim „Diederichskotten“ (denkmalgerechte Verkleidung der Innenwand im Wohnraum). Ihr Heim ist für die Pfadfinder seit nunmehr 38 Jahren ein schöner Ort für Gruppenstunden, Singabende oder auch ganze Wochenenden.
  • TS Struck: Zuschuss zu weiterem Trainingsmaterial für die 16 aktiven Mannschaften.

Auf die zweiten Plätze kamen:

  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung: Zuschuss zu schulischen und außerschulischen Projekten (Bestenehrung der Berufsschüler, Business-Knigge für angehende Industriekaufleute, Erlebnispädagogische Trainings, Workshop „El Torro“ für mehr Selbstbewusstsein, Kurs: Kunst und Wirtschaft).
  • Schulverein der GGS Adolf Clarenbach e.V. und Goldenberg e.V.: Zuschuss zu Neuanschaffungen für die Klassenbüchereien am Standort Goldenberg. Zitat: „Ohne die Schlüsselfähigkeit ‚Lesen‘ können wir unseren Alltag in der Schule, im Beruf oder im privaten Bereich nicht meistern.“
  • Villa Kunterbunt: Zuschuss zum Spielplatzbau in Eigenregie auf der Brachfläche neben dem Kindergarten durch engagierte Eltern, Mitarbeiter und Förderer. Was noch fehlt sind eine Schaukel, eine Hangrutsche und Material für einen “Peter-Lustig-Wagen”.
  • AFC Remscheid Amboss e. V.: Zuschuss zu neuen Jugendausrüstungen. Denn: Ein stetiger Austausch alter oder defekter Helme und Pads ist sehr kostspielig für den Amboss, der die Ausrüstungen den Kindern zur Verfügung stellt.

Auf die dritten Plätze kamen:

  • Gertrud-Bäumer-Gymnasium: Zuschuss zum Schallschutz im Mensa-Bistro. Zum neuen Schuljahr wurde die alte Mensa zu einem Bistro umgestaltet mit zwölf großen Palmen, Trennwänden, Stehtischen und einem Chill-Bereich. Dort kommt jeden Tag ein frisch gekochtes Mittagessen auf den Tisch. Dann allerdings wird es laut, noch fehlen ein paar Akustik-Elemente.
  • GGS Eisernstein: Zuschuss zum Umbau eines Innenhofs zum Schulgarten mit Imker-AG. Vier Hochbeete sind geplant, die von den Klassen bewirtschaftet werden, ferner Sträucher mit Beerenobst. Für die Imker-AG wird diverse Ausrüstung benötigt.
  • Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.: „Fair Trade Town Remscheid“ will in 2017 ein „Faires Dinner“ aus fair gehandelten Bio-Produkte veranstalten – eine vegetarische und eine vegane Variante.
  • HG Remscheid: Der Jugendbereich der Handballspielgemeinschaft Remscheid (HGR) sucht Unterstützung für die Durchführung eines dreitägigen Handballcamps vom 3. bis 5. Juni 2017 (Pfingsten), auch für sportbegeisterte „Nichthandballer“ geeignet.

„Hänsel und Gretel“ mit 200 Kindern

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Langsam zieht er wieder durch die Luft – der Geruch von duftendem Lebkuchen. Liegt das Märchen „Hänsel und Gretel“ da nicht nahe? Am Sonntag, 4. Dezember um 11.15 Uhr im Teo Otto Theater und am Sonntag, 18. Dezember, um 11.30 Uhr in Solingen spielen die Bergischen Symphoniker die bekannte Kinderoper von Engelbert Humperdinck in einer speziellen Blechbläser-Fassung von Hans-Joachim Drechsler. 200 Kinder von Remscheider und Solinger Schulen (GGS Walther-Hartmann, KGS Am Stadion, RS // GS Katternberger Str., Scheidter Str. und Friedrich-Albert-Lange Schule) führen kleine Szenen und Tänze auf. Dr. Uwe Sommer-Sorgente erzählt die Geschichte zur Musik. Die Leitung hat Generalmusikdirektor Peter Kuhn. Das Konzert ist für alle Menschen ab sechs Jahren. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich zu zehn €/Jugendticket sechs €/Familienticket unter Tel. RS 162650, für das Solinger Konzert zu 11,40 €/Kinder 5,70 €/Familienkarte 15,80 € unter Tel. 0212 / 204 820. (Manuela Scheuber)

Weniger Lärm durch die Sportanlage Hackenberg?

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf der Basis der bekannten Entwurfsplanung aus 2013 und des erarbeiteten Bebauungsplanentwurfs zum Sportzentrum Hackenberg wurde mit dem Bürgerforum der erste Beteiligungsschritt im Bebauungsplanverfahren erfolgreich durchgeführt. Die von den Bürgerinnen und Bürgern in der frühzeitigen Beteiligung geäußerten Wünsche und Bedenken wurden ernst genommen. Diese betrafen im Wesentlichen die Parkplatzsituation, den Verkehr und den Lärmschutz. Die hiernach erfolgte Überarbeitung und wesentliche Verbesserung der Plankonzeption beinhaltete die Erhöhung der Stellplätze von bisher 120 auf 325. Zudem wurde bestätigt, dass die verkehrliche Situation auch im DOC-Betrieb funktioniert.

Da die relevanten Fachgutachten der Stadtverwaltung nun vorliegen, wäre eine Offenlage im Bebauungsplan jetzt möglich. Dennoch hat der Verwaltungsvorstand beschlossen, dass das Konzept vor einer Offenlage noch weiter optimiert werden soll. Denn mit dem aktuellen Planungsstand ist zwar der Trainingsbetrieb zu allen Zeiten und auf allen Plätzen der Sportanlage möglich. Auch auf den südlichen Plätzen bestünden keine Einschränkungen für Turnier- und Ligaspiele. Allerdings könnten im zukünftigen Stadion aufgrund des Immissionsschutzes Turnier- und Ligaspiele an Sonntagen zwischen 13 und 15 Uhr nicht stattfinden. Und außerdem müssten die Abendspiele grundsätzlich vor 19 Uhr beginnen.

Da derartige Einschränkungen für die Nutzerinnen und Nutzer im Schul- und Vereinssport der Sportanlage und angesichts einer Investition von mehr als zehn Millionen Euro nicht akzeptabel wären, soll die Planung lärmtechnisch weiter optimiert werden, damit ein möglichst uneingeschränkter Spiel-, Turnier- und Ligabetrieb unter Gewährleistung des Immissionsschutzes für die Anwohnerinnen und Anwohner auf allen Plätzen stattfinden kann. Für die Optimierung der aktuellen Variante mit 325 Stellplätzen wird daher die Aufteilung des Funktionsgebäudes in zwei Gebäudeteile mit der Platzierung der Lagerräume im Norden der Tribüne und der Beibehaltung der Räume für den Spielbetrieb und das Vereinsleben im südlichen Teil des Stadions erforderlich sein. Zudem ist eine Verschiebung des Spielfeldes um etwa 3 bis 4 Meter nach Süden erforderlich und die Absenkung des Spielfeldes wird erwogen. Auf dieser Basis der optimierten Planung, die dem Fachausschuss im Februar vorgelegt wird, soll dann das Planverfahren weiter durchgeführt und zügig abgeschlossen werden.

Im Ergebnis soll eine vollumfänglich nutzbare Sportanlage entstehen. Die hier im Sinne des Remscheider Sportes zu erzielenden Optimierungen gegenüber dem jetzigen Planungsstand machen die nun anstehende zusätzliche „Zeitschleife“ von ca. zwei bis drei Monaten vertretbar. „Im Gegenteil, diese Chance jetzt nicht zu nutzen, erscheint grob fahrlässig“, so die einhellige Meinung des Remscheider Verwaltungsvorstandes.

Uni Kirsehir strebt "Erasmus+"-Programme an

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hieß gestern eine Besuchergruppe der Universität Ahi Evran aus der Partnerstadt Kırşehir willkommen: Prof. Dr. Vatan Karakaya (Rektor), Prof. Dr. Ahmet Gokbel (stellv. Rektor), Dr. Rustu Yesil (Generalsekretär), Dr. Huseyin Simsek (persönlicher Referent, der einen Teil seiner Kindheit in Remscheid verbracht hat) und Dr. Erman Akilli (Auslandskoordinator, Erasmus-Projektleiter). Begleitet wurden die türkischen Gäste, die sich ins Goldene Buch der Stadt eintrugen, von zwei Mitgliedern des Freundeskreises Remscheid-Kırşehir, Erden Ankay-Nachtwein und Ramazan Dalgali.

Für den OB war es nicht der erste „internationale Termin“ an diesem Tag; zuvor hatte er mit französischen Austauschschülern gesprochen. Und schon bei dieser Gelegenheit die Bedeutung der Städtepartnerschaft zwischen Remscheid und Kırşehir hervorgehoben, gerade für die türkischen Mitbürger/innen, „die zu beiden Städten ‚Das ist meine Heimat‘ sagen könnten“, so Mast-Weisz bei der Begrüßung der Delegation. Miteinander in Kontakt zu bleiben sei gerade in schwierigen Zeiten wichtig. Nicht zum ersten Mal betonte der OB, dass er „gelegentlich Fragen habe im Zusammenhang mit der politischen Entwicklung in der Türkei“. Auf Nachfrage des Waterbölles, ob auch an der Universität von Kırşehir Lehrende ihre Stelle verloren hätten, berichtete Rektor Prof. Dr. Vatan Karakaya von zehn ehemaligen Professoren und Lehrern, denen Volksverrat vorgeworfen werde. Im Ausland würden die Maßnahmen des türkischen Staates (Verhaftungen, Entlassungen) oft falsch verstanden. Sie ergäben sich aus dem gescheiterten Putschversuch mit mehr als 240 Toten.

Im anschließenden Arbeitsgespräch im Remscheider Rathaus, an dem auch Andrea Bieck, die Leiterin des  Akademischen  Auslandsamtes der Universität Wuppertal teilnahm, stand „Erasmus +“ im Mittelpunkt. An diesem EU-Programm, ausgestattet mit einem Budget von rund 14,8 Milliarden Euro, möchte die Universität Ahi Evran mit ihren 19.026 Studierenden (zum Vergleich: die Uni Wuppertal hat 21.000) und 700 akademischen Mitarbeitern gerne teilhaben. Das bis 2020 ausgelegte Programm bietet im Austausch bewährter Praktiken im Bildungs- und Jugendbereich zwischen Universitäten in Deutschland und anderen europäischen Ländern Auszubildenden, Berufsschüler/innen, Studierenden, Doktoranden, Lehrkräften und Jugendbetreuer/innen die Möglichkeit von Praktika, Freiwilligendiensten, Fortbildungen und Studien bis hin zu einem Masterstudiengang im anderen Land.

Die Universität von Kırşehir ging 1982 aus einer zweijährigen Höheren Lehrerausbildungsschule hervor, die 1988 zu einer vierjährigen Oberschule ausgebaut wurde. Die Fakultät für Bildungswissenschaften war 1992 die erste der jungen Universität, die am 17. Mai 2006 nach Ahi Evran benannt wurde, einem im Jahr 1171 geborenen muslimischen Gelehrten, der in Kırşehir begraben liegt. Die Universität besteht heute aus acht Fakultäten, drei Instituten, fünf Höheren Schulen, sieben Höheren Berufsfachschulen sowie 13 Forschungs- und Anwendungszentren. Sie unterhält nach Angaben ihres Rektors internationale Beziehungen zu 15 Universitäten weltweit. Dies sei wichtig für die wissenschaftliche Arbeit, so Karakaya. Andrea Bieck hatte für die türkischen Gäste Vertragsentwürfe mitgebracht und stellte ihnen Erasmus-Austauschprogramme (z.B. für Doktoranden) in Aussicht für die Bereiche Wirtschaftswissenschaften und Lehrerausbildung.