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Vorhersehbarer Kahlschlag an der Düstergasse

Einen der wertvollsten Bäume der Stadt illegal gefällt“, überschrieb der Waterbölles am 11. Oktober 2016 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, wonach ein Fachunternehmen im Auftrag eines Investors auf dem Grundstück Heinrich-Hertz-Straße 1 eine Buche mit 5,90 Metern Stammumfang illegal gefällt hatte. Wer dafür konkret zur Rechenschaft gezogen werden kann, steht bis heute nicht fest.

Und nun wieder Baumfällungen in Lennep. Das hat aber mit dem Bauprojekt („Wohnen im Park“) nichts zu tun, auch wenn in beiden Fällen die Stadtsparkasse Wuppertal mit im Geschäft ist. Hinter dem Bauvorhaben auf einem bisher parkähnlichen Grundstück Ecke Poststraße / Düstergasse (Poststraße 27) steht die Friedrich Baumanagement GmbH & Co. Die teilweise mehr als 100 Jahre alten Bäume dort wurden inzwischen gefällt. Das hat in der Nachbarschaft Empörung ausgelöst, war aber schon lange vorhersehbar und ist mit der „Nacht und Nebel-Aktion“ auf der Knusthöhe nicht vergleichbar. Jörg Schubert, Leiter des Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster, Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid: „Die nötigen Baumfällungen auf dem Grundstück wurden im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens rechtlich und fachlich begleitet.“  Das Areal  - rund 3.500 Quadratmater groß - liege innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles. Die Zulässigkeit des Vorhabens richte sich somit nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB).

Bereits vor der Sommerpause 2016 hatte Schubert den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep die Pläne des Wuppertaler Investors erläutert. Diese sehen auf dem Grundstück drei neue Mehrfamilienhäuser vor. In zwei der Häuser sollen je sieben Wohnungen, in dem anderen zur Poststraße hin fünf Wohnungen untergebracht sein. Macht zusammen 19 Wohneinheiten, sechs davon barrierefrei. Die Häuser im modernen Stadtvillenstil (Foto links) sollen auf einer Tiefgarage mit 20 Stellplätzen stehen mit Zufahrt von der Düstergasse aus. Für das Haus an Poststraße sind zudem vier weitere Garagen sowie Stellplätze vorgesehen.

Auf Nachfrage des Waterbölles bestätigte Jörg Schubert, dass im Zuge der Baumaßnahme „auch Eingriffe in den Straßenraum der Düstergasse erfolgen“ werden. Diese seien zwischen dem Bauherrn und der Stadt als Straßenbaulastträger abgestimmt. Auf die Frage nach einem darüber hinaus gehenden Ausbau der Düstergasse, der für alle Anlieger zu Erschließungskosten führen würde verwies er an die Technischen Betriebe Remscheid (TBR).  Doch deren Chef Michael Zirngiebl gab Entwarnung: Von einem Ausbau zu Lasten der Stadt sei ihm nichts bekannt; das stünde ansonsten im Etat.

Wie das Bauprojekt („Wohnen im Park“) befindet sich auch das am Rande der Lenneper Altstadt inzwischen in der Vermarktung – etwa in der Immobilienzeitschrift der Sparkasse Wuppertal, Ausgabe Februar 2017. Zitat zum Bauprojekt Ecke Poststraße / Düstrergasse: „Wohnungen in allen Größen von zwei bis sechs Zimmern sowie 68 m² bis 131 m² Wohnfläche sind, auch als Penthouse, noch erhältlich. Die Bauarbeiten werden in Kürze beginnen.“

(Sozialer) Wohnungsbau statt leerstehender Kaserne?

Was wird aus der alten Polizeikaserne an der Uhlandstraße?“, fragte der Waterbölles am 21. Juli 2008. Zitat: „Im Januar 2007 waren Gerüchte aufgekommen, die Polizei wolle sich in Remscheid kleiner setzen und liebäugele mit einem Umzug zum zentral gelegenen Hauptbahnhof. Tatsache ist: Im Wuppertaler Polizeipräsidium würde man die Polizeiinspektion Remscheid gerne in einem moderneren Gebäude sehen. Das aber scheint bislang noch nicht gefunden worden zu sein. Oder ist der Plan aus finanziellen Gründen / auf Anweisung des Innenministeriums NRW fallen gelassen worden? Jedenfalls ist von einem Umzug seitdem keine Rede mehr…“

Nun hat die Remscheider SPD die Frage in ähnlicher Form erneut gestellt: „Wohnen und Leben im Gebäude der Polizei, was halten die Remscheiderinnen und Remscheider davon?“ Bereits 2013 habe die SPD in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid nach möglichen Plänen für das Gebäude gefragt. „Schon damals wurde der Verfall des Gebäudes der ehemaligen Polizeikaserne immer offensichtlicher. Das Land investiere nur, wenn Mieter in Sicht sind, so die Aussage des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) m August 2013. „Auf eine erneute Anfrage beim BLB NRW liegt uns nun eine Antwort vor“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „Nach wie vor ist ein Teil des Gebäudes an die Polizei Remscheid vermietet. Eine Fläche von mehr als 2.500 qm stehen leer. Zurzeit wird seitens der BLB eine Marktanalyse erstellt, und anschließend soll über das weitere Vorgehen entschieden werden“. Die SPD meint, aus der ehemaligen Polizeikaserne könnten zum Beispiel schöne Wohneinheiten entstehen, wenn die Denkmalschützer diesen Plänen offen gegenüberstünden.

Landeszuschüsse zum Neubau von Mietwohnungen

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 2.März hat die SPD-Fraktion nach den städtischen Maßnahmen zum Wohnraumförderungsprogramm 2014-2017 des Landes NRW gefragt. Das Land NRW hat für das Programm 2017 insgesamt 369.300.000 Euro bewilligt zur Förderung der Neuschaffung von Mietwohnungen inkl. Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber. Davon werden der Stadt Remscheid  6,4 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem erhält die Stadt Remscheid Fördermittel für investive Maßnahmen im Bestand in Höhe von 523.000 Euro, zusammen also 6.923.000 Euro. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf: „Erfreulich für Remscheid ist, dass die Stadt im Vergleich zu den beiden Nachbargemeinden und zum Durchschnitt in NRW für die Neuschaffung von Mietwohnungen ein deutlich höheres Pro-Kopf-Budget erhält.“ Von der Vewrwaltung möchte die Fraktion jetzt gerne wissen, welche Maßnahmen aus dem Budget finanziert werden sollen, welche Beratungsangebote die Stadt Remscheid im Bereich der Wohnraumförderung unterhält und wie hat sich die Bewilligung von Fördermitteln für die Wohnraumförderung von seit 2007 bis heute entwickelt hat.

Hilfe für die Wohnungsnotfallhilfe der Caritas

Pressemitteilung der AG Migration & Vielfalt der SPD Remscheid

Am Nikolaustag besuchten im Dezember Mitglieder der AG Migration & Vielfalt der Remscheider SPD das Tagescafé der Wohnungsnotfallhilfe der Caritas an der Schüttendelle. Anlass dieses Besuches war, dass ein Mitglied der Alevitischen Gemeinde Remscheid zum Gedenken an einen verstorbenen Angehörigen Lebensmittel für die Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtiung gespendet hatte. „Hierbei handelt es sich um einen alten türkischen Brauch, den wir nach und nach in unsere neue Heimat Remscheid überführen möchten.“ so Yurdi Kaya, die Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Migrationshintergrund. Erfreut ist sie darüber, dass das damalige Beispiel ihrer Mutter Schule gemacht hat. Denn in den Wochen danach haben mehrere Mitglieder der Alevitischen Gemeinde ebenfalls Lebensmittel für das Tagescafé der Caritas gestiftet, die Menschen ohne Obdach mit Lebensmitteln versorgt.

Am Dienstag, 28. Februar, um 13 Uhr wird die AG Migration & Vielfalt den Tagestreff ein zweites Mal besuchen. Dann wird ein regelmäßiger Besucher des Tagestreffs Einblick geben in seine Lebensgeschichte. Und Yurdi Kaya will die Privatpersonen und Einrichtungen vorstellen, die den Tagestreff künftig regelmäßig mit Lebensmittelspenden unterstützen möchten. Auch für die AG Migration & Vielfalt ist die Unterstützung des Tagestreffs ein fester Bestandteil ihrer Arbeit geworden. „Wir sind für Menschen da, die in Not sind. Wir machen keine Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.“ so Yurdi Kaya.

Hospizarbeit und palliative Versorgung in der Region

Pressemitteilung der bergischen Hospizgruppen
Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen

Das ‚Netzwerk Ambulante Hospizarbeit‘, zu dem sich vier die bergischen Hospizgruppen Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zusammengeschlossen haben, hat eine neue Broschüre zum Thema „Hospizarbeit und Palliative Versorgung“ herausgegeben. Darin stellen die Dienste ihre Angebote vor. Im Adressverzeichnis sind wichtige Ansprechpartner für eine palliative Versorgung aufgeführt. Darüber hinaus werden in der Broschüre wesentliche Gesichtspunkte von Hospizarbeit und palliativer Versorgung erläutert und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt. „Wenn Menschen mit den Begriffen ‚Hospiz‘ und ‚Palliativ‘ konfrontiert werden, sind Angst und Unsicherheit oft die vorherrschenden Gefühle. Was bedeutet es, wenn sich der Krankheitszustand verschlechtert und der Arzt zu einer palliativen Versorgung und Hospizbegleitung rät?“ heißt es im Vorwort.

Das Informationsheft ist bei den vier Hospizgruppen kostenlos erhältlich. Diese arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, und bieten auch in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Hospiz-Befähigungskurs an, der am 12. Mai startet. Kontakt und weitere Informationen:

  • Hospizgruppe Hückeswagen                                            Tel. 02192/9334858
  • Ambulantes Ökumenisches Hospiz Radevormwald        Tel. 02195/684936
  • Ökumenische Hospizgruppe Remscheid                          Tel. 02191/ 464705
  • Hospizverein Wermelskirchen e.V.                                   Tel. 02196-888340:
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Wie ist es um P&R-Parkhaus und Aufzug bestellt?

v. li. n. re. Otto Mähler, Thomas Judt und Gina Osthoff. Archivfoto: Lothar KaiserAlle paar Monate ist es in der Öffentlichkeit ein Thema: Das P&R-Parkhaus könnte innen angenehmer riechen (Foto rechts: Ortstermin mit dem WDR im Mai 2013) und der Aufzug Remscheider am Hauptbahnhof könne häufiger funktionieren. Im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 28. Februar möchte die SPD-Fraktion nun von der Verwaltung wissen, wie häufig im vergangenen Jahr das Treppenhaus des P+R Parkhauses am Hauptbahnhof gesäubert wurde, wie oft der Aufzug des Parkhauses aufgrund von Vandalismus im vergangenen Jahr instand gesetzt werden musste, wie oft konnte der Aufzug aufgrund von technischen Störungen nicht genutzt werden konnte und wie viel diese Maßnahmen gekostet haben. Gerade in Bezug auf die geplante Nutzung des Parkhauses für die Besucher des neu erbauten Kinos und das Ziel der Stadt, für Pendler nach Düsseldorf, Köln und ins Ruhrgebiet attraktiv zu werden, sei der SPD-Fraktion an einem attraktiven Parkhaus im Bereich des Hauptbahnhofes gelegen.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Ökumenische Initiative Lüttringhausen /Friedensgebet: In Remscheid findet im Monat Februar 2017 wieder ein ökumenisches Friedensgebet statt. Am Für Donnerstag, 23. Februar, um 18.30 Uhr laden der ev. Kirchenkreis, das kath. Stadtdekanat und die ökumenische Initiative Lüttringhausen in die kath. Kirche St. Suitbertus, Papenberger Str. 14, ein. Thema am Alt-Weiberfastnachtstag wird sein: „Ich setze auf die Liebe!!“

Remscheider Männerchor „Germania“ / „Remsched knatsch verdötscht“: Diese Veranstaltung ist seit 29 Jahren die Kultveranstaltung im Remscheider Karneval. Für Freitag, 24. Februar, 19:30 Uhr,, und Samstag, 25. Februar, 16:30 Uhr,, laden der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor „Germania“ wieder ins Teo Otto Theater Remscheid  zu einer viersttündigen Karnevalsshow ein. So richtig zum Mitsingen und Schunkeln! Band, Solisten, Gruppen und Büttenredner kommen aus den eigenen Reihen! Stargäste: die Kölner Tanzgruppe „De Höppemötzjer“! Snacks und Getränke können mitgebracht werden. Eintritt: 20 €.  Kartenbestellung unter Tel. RS 385533. (Wilhelm Wunderlich)

Lenneper Karnevalsgesellschaft / Rosenmontagszug: Am 27. Februar erfolgt bis um 13 Uhr die Aufstellung der Teilnehmer am Rosenmontagszug auf der Mühlenstraße. Um 14.11 startet der Rosenmontagszug. Die Wegstrecke verläuft über: Hardtstr. - Thüringsberg - Poststr. - Kölner Str. - Ringelstr. - Leverkuser Str. - Rotdornallee - Kölner Str. - Wupperstr. - Straße Am Stadion.

Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Lennep- Lüttringhausen / Karnevalsfeier am Mollplatz: Vermutet haben es ja schon viele, dass die Arbeiterwohlfahrt im wahrsten Sinne des Wortes „jeck“ ist – aus diesem Grund hat der Vorstand des AWO-Ortsvereins Lennep-Lüttringhausen beschlossen, eine etwas in Vergessenheit geratene Tradition wieder aufleben zu lassen und alle Mitglieder & Freunde der Arbeiterwohlfahrt für Rosenmontag, 27. Februar, ab 11:11 Uhr in den Stadtteil-Treff der AWO, Mollplatz 3, zu einer Karnevalsfeier einzuladen. Eintritt wird keiner genommen – dafür gilt Verkleidungspflicht! Um planen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung unter der Rufnummer 66 26 26 oder unter Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de">Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de.

Bergische Industrie- und Handelskammer / Infocenter am Rosenmontag: Am Rosenmontag, 27. Februar (Rosenmontag), hat in der Hauptgeschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, Heinrich-Kamp-Platz 2, Wuppertal-Elberfeld, das Infocenter geöffnet. Dort können bis 12 Uhr dringende Außenwirtschaftsdokumente bearbeitet werden. Ansonsten ist die Hauptgeschäftsstelle ebenso wie die IHK-Geschäftsstellen in Solingen, Kölner Straße 8, und Remscheid, Elberfelder Straße 77, an diesem Tag geschlossen.

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Ausgestorbene Fossilien im NaturTreff

Fossilien sind für uns Menschen der Gegenwart eine Möglichkeit, die Tier- und Pflanzenwelt lange vergangener Erdzeitalter kennen zu lernen. Zu erfahren, wann wo auf dieser Welt welche Lebensbedingungen existierten und welche Lebewesen zu dieser Zeit die Erde besiedelten. Vielfach werden Fossilien aber auch einfach nur als schöne Naturerscheinungen gesehen und gesammelt, teilweise auch als Schmuck.Zahlreiche Informationen rund um Fossilien gibt es im NaturTreff am Nachmittag, zu dem Biologe Jörg Liesendahl für Freitag, 24. Februar, einlädt. Wie entstehen Fossilien, welche Informationen über die Geschichte der Welt können wir von ihnen erwarten? Und welche Informationen können sie uns nicht geben? Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich an Erwachsene jeden Alters. Alle zwei Wochen werden aktuelle und spannende Themen aus der Tier- und Pflanzenwelt, aus Arten-, Natur- und Umweltschutz angeboten. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Veranstaltungsort ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Teilnahme kostet sechs Euro. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Die Kreuzung Trecknase während der Umbauphase

Die Kreuzung „Trecknase“, Schnittpunkt der Bundesstraßen B 229 und B 51 und damit einer der am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkte Remscheids, wird bis Sommer 2018vollständig ausgebaut.

  • Sie befahren die Borner Straße? Sie können nicht links in die Trecknase (Richtung Grenzwall) einbiegen und nicht geradeaus die Kölner Straße befahren. Zum Erreichen der Trecknase (Richtung Grenzwall) müssen Sie an der Kreuzung Trecknase links abbiegen und am sogenannten Bypass (siehe Zeichnung) an der Ampel links abbiegen. Die Kölner Straße erreichen Sie nur, wenn Sie an der Kreuzung Trecknase rechts in die Ringstraße abbiegen und im Anschluss nach Bedarf links abbiegen.
  • Sie befahren die Lenneper Straße?  Sie können nicht links in die Kölner Straße und nicht rechts in die Borner Straße abbiegen? Um nach Bergisch Born, Grenzwall oder Wermelskirchen zu gelangen, müssen Sie am sogenannten Bypass (siehe Zeichnung) rechts abbiegen.
  • Sie befahren die Kölner Straße? Die Durchfahrt zur Kreuzung Trecknase ist nicht möglich. Sie müssen hierfür vorher links abbiegen, um über die Ringstraße (B51 / B229) die Trecknase zu erreichen.
  • Sie befahren die Ringstraße? Sie können nicht rechts in die Kölner Straße und nicht links in die Borner Straße abbiegen. Zum Erreichen der Borner Straße müssen Sie bis zum sogenannten Bypass (siehe Zeichnung) geradeaus bis zur nächsten Ampel fahren und dort links abbiegen. Die Kölner Straße erreichen Sie nur, wenn Sie an der Kreuzung Trecknase geradeaus fahren und im Anschluss nach Bedarf links abbiegen.

(Nach einem druckfrischen Flyer der Stadtverwaltung Remscheid; siehe auch Waterbölles vom 5. Oktober 2016: Kreuzungsausbau ab 2017 kostet ca. 4,5 Millionen €).

 

"Das Rheinland setzt ein starkes Zeichen!"

Im Beisein der Regierungspräsidentinnen von Düsseldorf und Köln, Anne Lütkes und Gisela Walsken, wurde gestern in Düsseldorf der Verein Metropolregion Rheinland e.V. aus der Taufe gehoben. In der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf unterzeichneten Vertreter von Kommunen, Kreisen, der Städte-Region Aachen, des Landschaftsverbandes Rheinland und der Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern die Satzung und bekundeten damit ihren Willen zu engerer Zusammenarbeit. Mit einer von den Handwerkskammern zur Verfügung gestellten zweiteiligen Torte wurden die Regionen anschließend auch bildlich zu einer Einheit zusammengeführt.

Der neue Vorsitzende, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, erklärte: „Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist eine prosperierende Großstadt - vieles schaffen wir aus eigener Kraft. Aber noch mehr können wir erreichen, wenn wir regional zusammen arbeiten. Sei es bei der gemeinsamen Vermarktung oder im globalen Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze. Unser Umland profitiert von der Wachstums-Lokomotive Düsseldorf und unsere Stadt kann sich optimal entwickeln, wenn sie sich auf das Potenzial der gesamten Region stützen kann." Die Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Anne Lütkes hatten die Vereinsgründung vorangetrieben, gemeinsam den Prozess begleitet, moderiert, die Steuerungsgruppe ins Leben gerufen sowie die Satzung, die Organisationsform und das Arbeitsprogramm vorbereitet. Lütkes freute sich gestern sehr, dass es nach langer Vorbereitung nun endlich losgehe. Ihr liegt besonders das Thema „moderne und ökologisch vertretbare Infrastruktur“ am Herzen: „Eine der wichtigen Aufgaben der neuen Metropolregion, ist der Erhalt von leistungsfähigen Verkehrssystemen, sowie der Ausbau von alternativen, nutzerfreundlichen und zukunftsfähigen Mobilitätsstrukturen im Sinne einer Multimodalität. Ein Beispiel könnte ein in der gesamten Region gültiges ÖPNV-Ticket sein.“ Regierungspräsidentin Gisela Walsken (Köln) ist begeistert über den Start der Metropolregion Rheinland: „Das Rheinland ist ein starker Wirtschaftsraum. Deshalb soll der neue Verein Metropolregion Rheinland die Kooperation zwischen zehn kreisfreien Städten und 13 Landkreisen stärken und die Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern intensivieren. Das soll unsere Position in Europa und im internationalen Geschäft ausbauen.“

Zu den Vorstandsmitgliedern gehören außer Thomas Geisel u.a. Thomas Hendele (Landrat Kreis Mettmann), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Köln), Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein) und Ulf Reichardt (Hauptgeschäftsführer IHK Köln).  Über die Idee dahinter hatte der Waterbölles bereits am 19. September 2016 ausführlich berichtet.

Die Rheinland-IHKs haben die Gründung der Metropolregion Rheinland e.V. in Düsseldorf in einer Pressemitteilung begrüßt: „Bereits seit 2009 setzen sich die sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg für eine Metropolregion Rheinland ein.“ Das Rheinland als starke Marke habe beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb um Menschen, Ideen, Ansiedlungen und Investitionen eine wichtige Rolle zu spielen. Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, betont die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns: „Die Herausforderungen für die Wirtschaft im Rheinland lassen sich ohne intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht bewältigen. Besonders die Verkehrsinfrastruktur und das Standortmarketing können nur mit gemeinsamen Kräften erfolgreich gestemmt werden.“ Die rheinischen IHKs erhoffen sich nun, dass zügig arbeitsfähige und effiziente Strukturen geschaffen werden und der Verein bald sein Arbeitsprogramm 2017 und 2018 auflegt.“