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Auswirkung des Tarifabschlusses auf die Stadt

"In welcher Höhe wird sich der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst auf den städtischen Haushalt auswirken? Ist unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Tarifabschlusses aus jetziger Sicht unverändert ein Überschuss im Jahresergebnis 2018 zu erwarten? Das möchte die FDP-Ratsgruppe von Stadtkämmerer Sven Wiertz wissen und verweist auf den neuen Tarifvertrag für die Angestellten von Bund und Kommunen, auf den sich die Tarifparteien am 18. April  auf  mit Geltungskraft ab dem 1. März 2018 geeinigt haben. Die Gehälter sollen im Schnitt um 3,2 Prozent im Jahr 2018, im Jahr 2019 um 3,1 Prozent und im Jahr 2020 um 1,1 Prozent angehoben werden. Für Beschäftigte in niedrigen Einkommensklassen bis zur Entgeltgruppe sechs wird es eine Einmalzahlung von 250 Euro geben. Die Ausbildungsvergütung wird um 50 Euro ab dem 1. März 2018 und um 50 Euro ab dem 1. März 2019 angehoben werden. Der Tarifabschluss soll auch auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Dazu die FDP: “In der Haushaltsplanung der Stadt Remscheid für das Jahr 2018 wurden jedoch – entsprechend des Orientierungsdatenerlasses 2017-2020 des damals zuständigen Ministeriums für Inneres und Kommunales - Steigerungsraten in Höhe von jährlich 1% bei den Personalkosten berücksichtigt. Die Stadt Remscheid wird daher eine hohe zusätzliche Belastung auffangen müssen, um erneut einen Jahresüberschuss zu erreichen. In der aktuellen Fortschreibung der Ergebnisplanung zum Haushaltssanierungsplan 2018 wurde noch ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro erwartet. Vor diesem Hintergrund bitten wir zur Sitzung des Rates am 3. Mai um Beantwortung der Fragen.“

Die Antwort des Kämmerers:

Die Tarifverhandlungen zur TVöD-Tarifrunde 2018 sind abgeschlossen, so dass für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen eine Einigung erzielt werden konnte. Daraus ergibt sich über die gesamte Laufzeit des neuen Abschlusses von 30 Monaten eine Steigerung von mindestens 6,8 Prozent für jeden Beschäftigten. Die durchschnittliche Steigerung beträgt 7,5 Prozent. Der Durchschnitt ergibt sich daraus, dass die Tarife nicht linear angehoben, sondern die Tarifgruppen neu geordnet werden. Die Erhöhung erfolgt in drei Stufen:

  • rückwirkend zum 1. März 2018 um durchschnittlich 3,19 %;
  • zum 1. April 2019 um 3,09 %;
  • zum 1. März 2020 um 1,06 %.

Dabei werden die Einstiegsgehälter bis 2020 um 10 % angehoben. Für Beschäftigte im unteren Einkommensbereich bis zur Entgeltgruppe sechs soll es eine Einmalzahlung von 250 Euro geben. Das betrifft unter anderem Müllwerker und Verwaltungsangestellte. Das Ausbildungsentgelt erhöht sich rückwirkend zum 1.3.2018 um 50 Euro und zum 1.3.2019 um weitere 50 Euro. Darüberhinaus steigt der Urlaubsanspruch der Auszubildenden auf 30 Tage.

Das Gesamtpaket kostet die Kommunen über die Laufzeit von 30 Monaten insgesamt 7,5 Milliarden Euro und den Bund 2,2 Milliarden Euro. Für die Stadt Remscheid haben Personalamt und Kämmerei zwischenzeitlich eine Berechnung durchgeführt, um die Auswirkungen auch lokal darzustellen:

Tabelle der Stadt Remscheid.Der bisherige Verlauf des aktuellen Haushaltsjahres ist als positiv zu bewerten. Das Stärkungspaktziel eines ausgeglichenen Ergebnisses ist nicht gefährdet. Unabhängig hiervon wird die laufende Haushaltsentwicklung beobachtet, um ggf. kurzfristig reagieren zu können. Der Tarifabschluss ist im Rahmen der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2019/2020 zu berücksichtigen, d.h. die Auswirkungen werden vollständig abgebildet und für den Zeitraum nach Ablauf der Tarifperiode nach den Orientierungsdaten des Landes fortgeschrieben. Die Besoldungsentwicklung der Beamtinnen und Beamten sind 2018 bereits berücksichtigt. Die durch Landesgesetz für 2019 ff. festzusetzende Besoldungsentwicklung bleibt abzuwarten.

"Quartiersplatz soll etwas Besonderes werden!"

Die Pläne für den neuen „Quartiersplatzes“ an der Honsberger Straß unterhalb des Jugendzentrums „Kraftstation“ sollen nach Angaben der Verwaltung bis November fertig sein, um für 2019 Fördermittel des Landes beantragen zu können. Das notwendige Gelände für den neuen Honsberger Treffpunkt werde im Laufe des Jahres freigeräumt, kündigte in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am Dienstag im Neuen Lindenhof Raumplaner Peter Apel vom Fachbüro „Stadtkinder“ mit Sitz in Dortmund, der zusammen mit seiner Kollegin Natalie Kirsch im Auftrag der Stadt das Stadtumbaumanagement Stachelhausen/Honsberg betreibt. „Bis September wird die ehemalige städtische Zulassungsstelle und die frühere Trafostation der Stadtwerke angerissen!“ Das hätte eigentlich schon im vergangenen Jahr geschehen sollen.

Große Pläne dampften ein auf einen Quartiersplatz“, titelte der Waterbölles am 12. Oktober 2017. „Jahrelang kreißte der Berg und gebar dann ein Mäuslein. So lässt sich die Geschichte des Bebauungsplans Nr. 644 (Gebiet: Freiheitstraße, Honsberger Straße, Stakelhusen) zusammenfassen.“ Hintergrund: Das Plangebiet war gegenüber der Ursprungplanung deutlich verkleinert worden. Nicht mehr überplant ist seitdem das Grundstück der „Kraftstation“, und auch einen Rückbau der Alten Freiheitstraße sowie einen Um- bzw. Rückbau der Freiheitstraße wird es nicht geben.

Aber vielleicht war die Geschichte vom Mäuslein und dem Berg ja doch zu früh erzählt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Denn Dipl. Ing. Peter Apel versprach am Dienstag: „Der neue Quartiersplatz soll etwas ganz Besonderes werden - also nicht nur ausgestattet mit Spielzeug für Kinder oder Fitnessgeräten für Senioren!“ – „Wie wäre es mit einem Übungsplatz für kleinere Kinder, die das Radfahren lernen möchten“, schlug Rosemarie Stippekohl (CDU) vor. „So etwas fehlt im Stadtteil!“ An der Planung der Platzes sollen interessierte Bürger/innen, Sportvereine und das Jugendzentrum „Kraftstation“ mit seinem Nutzern und Sozialarbeitern beteiligt werden, so Apel.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Bürgerdialog vor Ort. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Interessierte herzlich dazu ein, mit ihm am Freitag, 20. April, auf dem Wochenmarkt in Remscheid-Lüttringhausen ins Gespräch zu kommen. Von 10 bis 12 Uhr schlägt er diesmal sein Zelt an der Kreuzbergstraße auf. Außerhalb seines Dienstzimmers in lockerer Atmosphäre hofft er auf viele Anregungen, die zum guten Miteinander von Bürgern, Verwaltung und Politik beitragen.

Eingeschränkte Öffnungszeiten für die Lüttringhauser Stadtteilbibliothek. Die Öffnungszeiten der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek müssen wegen Krankheit mehrerer Mitarbeiter/innen eingeschränkt werden. Bis zum Freitag, 27. April, ist die Stadtteilbibliothek an der Gertenbachstraße in der Zeit von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten an Samstag (10 bis 12 Uhr) können unverändert aufrechterhalten werden. Durch Maßnahmen des Einsatzmanagements innerhalb der Stadtbibliothek ist es gelungen, eine vollständige Schließung zu vermeiden. „Wir bitte um Verständnis und hoffen sehr, den Service für unsere Nutzerinnen und Nutzer ab Mai wieder in gewohntem Umfang anbieten zu können“, erklärt Nicole Grüdl-Jakobs als Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums der Stadt Remscheid.

English Grammar and Business. Wer seine Business-Englischkenntnisse (Stufe B2) schnell und kompakt auffrischen möchte ist am Samstag, 21. April, 10 – 15 Uhr bei der VHS Remscheid im Ämterhaus, Raum 230, richtig. Die Schwerpunkte liegen auf Grammatik, Telefon- und Mailkontakt. Entgelt: 21€.

Virtuelle Reise durch Schottland. Kommen Sie mit auf eine virtuelle Reise durch Schottland und lernen Sie die schottische Küche, schottische Eigenheiten und die wundervolle unberührte Landschaft der Highlands kennen und genießen Sie dabei den original „Five o'clock Tea“, der für Schottland so typisch ist. Die Dozentin spricht Englisch und Deutsch. Teilnehmende aller Niveaustufen sind willkommen! Termine: 2 x Samstags, ab Samstag, 21. April, 14 – 17 Uhr, im Ämterhaus, Raum 128. Entgelt: 28 €.

Bauarbeiten Hastener Straße, Ecke Morsbachtalstraße. Zur Erneuerungen von Stromleitungskabeln im Bereich Hastener Straße und Morsbachtalstraße wird eine Teilstrecke der Morsbachtalstraße (L276) voraussichtlich bis 23. April einspurig gesperrt. Die Sperrung betrifft den Streckenabschnitt zwischen Haster Aue und der Kreuzung Morsbachtalstraße/Hastener Straße. Das heißt, aus Richtung Müngsten kommend ist die Durchfahrt nur bis Haster Aue weiter gewährleistet. Die Gegenrichtung – vom Kreuzungsbereich Morsbachtalstraße/Hastener Straße in Fahrtrichtung Müngsten – ist von der Sperrung nicht betroffen.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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Die Rechnung des Kälkers

von Alma Mühlhausen

Vor der Jahrhundertwende wohnte im Hatzelangk der Maurer Wilhelm W., der sich aufs Kalken spezialisiert hatte. Als er einmal den Auftrag erhielt, einem kleinen Fachwerkhaus ein sauberes Kleid zu pinseln, wünschte der Auftraggeber, der in Elberfeld wohnte, ihm die Rechnung nach dort zu schicken. Als das Haus im frischen Gewand prangte, kratzte sich der Welm den angetrockneten Kalk von seinem Schädel, und ein Donnerkiel nach dem andern flog über die bärtigen Lippen des Spezialisten. Eine Rechnung schreiben . . .? Ne, das hatte unser Alter noch nie gemacht. Er wusste wohl mit dem Wittquast umzugehen, aber mit der Feder? Und mit der Formulierung kam der braue Müerer schon gar nicht zu Recht. Hoch und heilig schwor der Welm, niemals mehr einen Auftrag entgegenzunehmen, nach dessen Vollführung er eine Rechnung schreiben müsse.

Doch als der Welm noch einige Dutzend Donnerkiele vom Stapel gelassen hatte, kam ihm ein Einfall. Er setzte sich an die wurmstichige Kommode und schrieb mit ungelenker Hand: „46 Quadratmeter weiß geweißt und 12 Quadratmeter schwarz geweißt." (aus: „Der Heimat zur Ehre. Bergischen Anekdoten und Geschichten“, 1960, von  Alma Mühlhausen. Mit freundlicher Nachdruckgenehmigung der Erbin Erika Kleuser)

Oldtimer eilen gerne mit Weile

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Am Samstag, 5. Mai, 8.30 Uhr, wird es soweit sein: Vor dem Gebäude der Volksbank im Bergischen Land, Tenter Weg 1, wird Jörg Stursberg den ersten der rund 100 Teilnehmer der 18. Röntgen-Classic auf die Strecke schicken. Fahrzeuge im Gesamtalter von weit mehr als 3.000 Jahren (Mindestalter des einzelnen Autos: 30 Jahre) werden an diesem Morgen im Bergischen Land und Sauerland unterwegs sein.

Schon kurz nach der Ausfahrt im vergangenen Jahr (Foto links)kamen die ersten Anmeldungen beim Vorbereitungsteam an. Auch die ersten Ideen für die Strecke steckten schon in den Köpfen des Teams um Friedhelm Steinhaus, Präsident des DAVC, des Deutschen Automobil Veteranen Clubs, Veranstalter der Röntgen-Classic. Bei der Vorbereitung hatte Sturm Friederike dem Team umgestürzte Bäume als Hürden in den Weg gelegt. Manche gewünschte Strecken waren zunächst nicht befahrbar. Später als in den Vorjahren konnte die Route abgefahren und dokumentiert werden.

2018 führt die Route die Teilnehmer ins Tal der Ruhr. Bis nach Arnsberg geht die Vormittagsetappe. Rund 100 Kilometer müssen die Oldtimer und ihre Besatzung schaffen. Das älteste Modell wird wohl ein Buick, Modell 45, aus dem Jahr1926 sein. Ansonsten sind viele Fahrzeuge aus den 1960er bis 1980er Jahren mit von der Partie. Mit 105 Kilometern ist der Rückweg minimal länger als der Weg hin zum Mittagessen im R-Café am Ruhr-Ufer in Neheim-Hüsten. Doch sind das nicht die einzigen Kilometer, die von den Oldtimern an diesem Wochenende zurückgelegt werden müssen. Die meisten Teilnehmer werden auf „eigenen Rädern“ nach Remscheid kommen. Teilnehmer aus der Eifel, Aachen und Hamburg haben sich angesagt. Mit dabei viele Stammkunden aber auch Teams, die das erste Mal die mittlerweile beliebte Ausfahrt mitmachen. 2018 wie auch in den Vorjahren sind Präzision statt Geschwindigkeit, Augenmaß und Ausblicke gefragt.

Am Freitag, 4. Mai, gibt es wieder den „Einstimmenden Abend“. „Lennep Offensiv“ hat sich wieder ins Zeug gelegt und den Abend auf dem Alter Markt in Lennep organisiert. Von 18 bis 21 Uhr gibt es dort Livemusik zu hören. Für Getränke und feste Nahrung ist dann ebenfalls gesorgt. Selbstverständlich kommen auch die Oldtimerfans auf ihre Kosten, wenn Oldtimer auf dem Alter Markt geparkt sein werden. Oldtimer (auch solche von Nichtteilnehmern) dürfen dann auch auf dem Markt abgestellt und bewundert werden.

Wann sind die automobilen Schätzchen dann am Samstag zu sehen? Ab und vor dem Start um 8.30 Uhr an der Volksbank, Tenter Weg 1; um ca. 12 Uhr am R-Café in Arnsberg; um ca. 15.30 Uhr auf dem Alter Markt in Lennep und im Anschluss, am Ende der Ausfahrt, auf dem BMW Kaltenbach Gelände an der Borner Straße. Übrigens: Nach der Röntgen-Classic ist vor der Röntgen-Classic. Der übernächste Start ist am 11. Mai 2019.

Kalter März mit Hauch von Frühling

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Niederschlag lag an den Wetterstationen des Wupperverbandes mal leicht über, mal leicht unter dem Mittel. So fielen an der Bever-Talsperre gut 101 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, Durchschnitt sind hier 95 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen fielen 92 Liter, üblich sind dort 89 Liter. In Buchenhofen lag der Niederschlag  mit 88 Litern unter dem Mittel von 96 Litern. Ebenso im Klärwerk Solingen-Burg: Hier fielen 93 Liter, im Schnitt sind es 109 Liter. Niederschlagreichste Station war in Schmitzwipper an der Lingese-Talsperre. Dort wurden 118 Liter gemessen; damit lag der Wert dennoch unter den langjährigen Messungen von 126 Litern. Im Klärwerk Leverkusen fiel im Wupperverbandsgebiet am wenigsten Regen, dennoch lag der Wert mit 68 Litern über dem Schnitt von 63 Litern.

Der Niederschlag verteilte sich recht gleichmäßig über den Monat, der nur wenige ganz trockene Tage hatte. Am meisten regnete es am 13. März. Hier fielen in Solingen Burg fast 20 Liter, in Lindscheid waren es gut 16 Liter und an der Bever-Talsperre wurden 14 Liter gemessen. Die Talsperren des Wupperverbandes sind nach den regenreichen Wintermonaten gut gefüllt. So ist die Große Dhünn-Talsperre, die zweitgrößte reine Trinkwassertalsperre Deutschlands, zu 94 % voll. Die Bever-Talsperre liegt bei ca. 90 Prozent.

Der Frühling schlich sich sehr vorsichtig ins Jahr: Mehrere Kältewellen wurden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nur von einem kurzfristigen Wärmeanstieg um den 11. März unterbrochen. Wie der DWD berichtet, war NRW das wärmste Bundesland; hier lag die Sonnenscheindauer mit fast 120 Stunden leicht über dem Mittel von 103 Stunden.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 22.April, 17 Uhr
Klavierkonzert auf dem Hasten
Ort: Johannes-Schmiesing-Haus (Büchelstraße 47a)
Dieses Konzert kommt zustande in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tonkünstlerverband. Seit Jahrzehnten ist Gotthard Kladetzky sowohl solistisch als auch kammermusikalisch auf den europäischen Konzertbühnen unterwegs. Er unterrichtet Klavier an der Musikhochschule Köln. Auf dem Programm dieses Nachmittags stehen Klavierwerke von L. v. Beethoven und F. Liszt. Eintritt: Spende.

Samstag, 28. April, 17 Uhr
Konzert in St. Bonaventura in Lennep
Im Rahmen des Programms "Lichte Stille- Neue geistliche Musik im Bergischen Land  des Erzbistums Köln und der Evangelischen Kirche im Rheinland, in dem über drei Jahre hinweg kirchenmusikalische ökumenische Projekte gefördert werden, die sich mit Neuer Musik und ihrer Rezeption und Vermittlung auseinandersetzen, gibt es in St. Bonaventura ein Konzert für Chor, Saxophon und Orgel, das den Besuchern die reiche Klangwelt des Baltikums vorstellen wird. Die Sänger und Sängerinnen des Projektchores stammen aus den Kirchenkreisen Lennep, Solingen und Wuppertal und werden von Kreiskantorin Stephanie Schlüter aus Solingen geleitet. Solisten sind Abend Liga Auguste (Orgel) und Santa Bukovska (Saxophon) aus Lettland. Der Eintritt ist frei!  (http://lichte-stille.de/veranstaltungen/2018/ich-rede-wie-ich-kann/.

Sonntag, 29.April, 15 und 19 Uhr
The Power of Love  – Symphonisches Pop-Konzert mit vier Musical-Stars und dem Jungen Orchester Remscheid
Ort: Teo Otto Theater
Erleben Sie ein symphonisches Pop-Konzert im Stile der Last Night Of The Proms. Mit dabei sind internationale Musical-Stars. Freuen Sie sich auf opulente Pop-Songs im Breitbild-Format, darunter Songs von Aerosmith, Joe Cocker, Caro Emerald, Phil Collins, Queen, Nat King Cole und Adele mit Titeln wie „Unchain My Heart“, „You Can Leave Your Hat On“, „Make You Feel My Love“, „Unforgettable“, „A Night Like This“ und vielen mehr in fulminanten Arrangements, die extra für diese Show geschrieben wurden. Durch das Programm führt Pfarrer Axel Mersmann mit Heiterem und Besinnlichem zum Thema Liebe. Mitwirkende: Nicole Berendsen (Niederlande), Silvia Vicinelli (Italien), David Michael Johnson (USA), Martin Berger (Österreich), Band, Junges Orchester Remscheid, Axel Mersmann (Programm), Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler & Patrick Cellnik (Leitung). Vorverkauf: Teo Otto Theater (Tel. RS  16 26 50) oder unter www.teo-otto-theater.de.

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Endrunde des S-Cups 2018 am 21. April

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten mit Seitenwechsel ohne Halbzeitpause. Es gelten die Rahmen-richtlinien für Fußballspiele in der Halle des Fußballverbandes Niederrhein e.V.. Es wird mit einem normalen Fußball (kein Hallenball) gespielt. Nach den Gruppenbegegnungen spielen die Gruppenersten gegen die Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale. Die beiden Verlierer der Halbfinale sind die Drittplatzierten des Turniers. Die Sieger spielen im Endspiel um den Turniersieg.

Der Zeitplan am 21. April in der Sporthalle Neuenkamp:

Gruppe E Gruppe F: 1. KGS Franziskus 1. GGS Adolf-Clarenbach, 2. GGS Hasten 2. GGS Steinberg, 3. GGS Hackenberg 3. GGS Mannesmann, 4. GGS Reinshagen 4. GGS Am Stadtpark.

Zeitlicher Ablauf

7:45 Uhr Ankunft der Mannschaften
8:15 Uhr Begrüßung der Mannschaften
8:25 Uhr Beginn der Spiele
8:25 Uhr E1 : E2 Franziskus : Hasten
8:42 Uhr F1 : F2 Adolf-Clarenbach : Steinberg
8:59 Uhr E3 : E4 Hackenberg : Reinshagen
9:16 Uhr F3 : F4 Mannesmann : Am Stadtpark
9:33 Uhr E1 : E3 Franziskus : Hackenberg
9:50 Uhr F1 : F3 Adolf-Clarenbach : Mannesmann
10:07 Uhr E2 : E4 Hasten : Reinshagen
10:24 Uhr F2 : F4 Steinberg : Am Stadtpark
10:41 Uhr E1 : E4 Franziskus : Reinshagen
10:58 Uhr F1 : F4 Adolf-Clarenbach : Am Stadtpark
11:15 Uhr E2 : E3 Hasten : Hackenberg
11:32 Uhr F2 : F3 Steinberg : Mannesmann
11:50 Uhr Pause
11:55 Uhr 1. Halbfinale Erster Gruppe E : Zweiter Gruppe F
12:15 Uhr 2. Halbfinale Erster Gruppe F : Zweiter Gruppe E
Die ½-Finale können auch getauscht werden, das hängt von der evtl. Teilnahme F2 und F3 ab.
12:25 Uhr Pause
12:35 Uhr Endspiel Sieger 1. Halbfinale : Sieger 2. Halbfinale
13:00 Uhr Siegerehrung
13:15 Uhr Gemeinsames Aufräumen
13:30 Uhr Turnierende.

Gerne weitere Beitrage auf Platt im Waterbölles

Wer Lust hat, Remscheider Platt „te kallen“, ist am Dienstag, 24. April, 18.30 Uhr, in der Denkerschmette an der Kippdorfstraße herzlich willkommen, Denn das Durchschnittsalter dortige Kreis der Plattkaller wird unvermeidbar größer und der Kreis gleichzeitig kleiner. Ein biologischer Automatismus. Stadtführer Klaus Schmidt dürfte daher mit seiner Prophezeiung „Wir können das Platt unter uns pflegen, aber nicht in die nächste Generation retten" durchaus recht haben. Vergangenen Dienstag traf sich ein gutes Dutzend Plattkaller in der Denkerschmette, um einen Weg gegen die sprachliche Auszehrung zu finden. Keine leichte Aufgabe, auch wenn sich Susanne Marquardt vom Schmetten-Team der Denkerschmette, die zu dem Treffen eingeladen hatte (ein weiteres soll es am 26. Juni ab 19 Uhr geben) optimistisch gab. Interesse für das Remscheider Platt in den Schulen wecken? Klaus Schmidt meldete Zweifel an: „Die Lehrer, die selbst kein Platt mehr sprechen, können dafür auch Schüler interessieren!“

Christian Wüster, Vorsitzender der Lüttringhauser Volksbühne, war da optimistischer und verwies auf die jungen Leute, die zu den Theateraufführungen nach Lüttringhausen kommen. „Wenn wir unsere schöne Mundart nicht jetzt professionell weitergegeben, hat sich das Thema in ein paar Jahren erledigt!“, meinte er." Da fand der Bericht von Sabine Marquardt Anklang, die Stadtbibliothek habe den Mundartfreunden Lesestunden „op Platt" angeboten. Zugleich wünschte sich Sabine Marquardt einen Nachfolger für den verstorbenen Plattkaller Bernhard Hütt als Verfasser mundartlicher Geschichten und Dönekes in der Lokalzeitung. Und auch über ein Kochbuch mit bergischen Rezepten auf Remscheider Platt soll nachgedacht werden.

Unter den Gästen war am Dienstag in der Denkerschmette auch. Cornelia Schmidt, den Leserinnen und Lesern des Waterbölles besser bekannt als „Et Klärchen“ (Zeichnung links), das sie ihrer Urgroßmutter gewidmet hat. Ihr aktueller Beitrag im Waterbölles ist vom vergangenen Mittwoch. Der lädt auch andere Plattkaller zu heiteren oder besinnlichen Beiträgen auf Platt herzlich ein.

Das neue Format soll "Bürgerbrunch" heißen

Bürgerempfänge gehören zu den Ritualen der vier Remscheider Bezirksvertretungen. Das Grundmuster ist stets dasselbe: Es wird an einen bestimmten Ort und meist für den Abend eines Wochentags eingeladen. Nach einer Rede des Bezirksbürgermeisters oder der Bezirksbürgermeisterin, der einen oder anderen Ansprache anderer Honoratioren und eventuell einiger musikalischer Darbietungen gibt es Getränke und Häppchen. Dabei sollen dann die Politiker/innen mit den Bürger/innen ins Gespräch kommen. Was allerdings oft nur unvollständig erreicht wird. Es seien „fast immer dieselben ‚Verdächtigten“, die an diesen Veranstaltungen teilnehmen“, steht in einem vierseitigen Vorschlag für einen „Bürgerbrunch“ der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid, der die Unterschriften von Beatrice Schlieper (Grüne), Rosemarie Stippekohl (CDU) und Hans Lothar Schiffer (FDP) trägt. An die Lokalpresse verteilt wurde er am Dienstag im Lindenhof zu Beginn der öffentlichen Sitzung der BV Alt-Remscheid von Bezirksbürgermeister Otto Mähler.

Der „Bürgerbrunch“ ist der Versuch, der „im Grundsatz sinnvollen Veranstaltung“ ein neues Format zu geben mit dem Ziel einer ausgiebigeren und breiteren Kommunikation zwischen Politik und Bürgerschaft. Zitat: „Wenn man sich in der eigenen Familie und im Freundeskreis umsieht und dabei auf vergangene Zusammenkünfte zurückblickt, sind einem die Ereignisse besonders im Gedächtnis haften geblieben, bei denen man in gemütlicher Runde und ohne Zeitdruck zusammen gegessen, getrunken und miteinander geredet hat. Wer denkt da nicht an den letzten Brunch, bei dem man über Stunden zusammen saß und über Gott und die Welt gesprochen hat.“ Und genau das soll bei dem „Bürgerbrunch“ geschehen, zu dem die BV Alt-Remscheid (voraussichtlich!) für Sonntag, 24. Juni, von 11 bis 14 Uhr einladen will - nicht in irgendeinen Sitzungssaal, sondern auf den Theodor-Heuss-Platz. Nur bei schlechtem Wetter soll auf den unteren Flur des Rathauses ausgewichen werden.

Das Szenario: Die Bezirksvertretung wird dafür sorgen, dass vor dem Rathaus bzw. im Rathausflur eine entsprechende Anzahl von Bierzeltgarnituren, einige Stehtische aufgebaut werden (ca. 30 Tische und 60 Bänke, zehn Stehtische) sowie, nur bei gutem Wetter im Freien als Sonnenschutz, zehn Zelte 3 x 3 Meter oder/und 6 x 3 Meter. Ferner sorgt die BV für Getränke (Tee, Kaffee, Wasser und Säfte), Geschirr (Teller, Tassen mit Untertassen, Gläser und eine entsprechende Anzahl an Bestecken (Messer, Gabel, Kaffeelöffel) und eine Grundversorgung mit Brötchenhälften auf entsprechenden Platten auf den einzelnen Tischen Erwünscht ist, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Teil zum Gelingen des Treffens beitragen, indem sie selbst Speisen mitbringen und diese mit anderen Besucherinnen und Besuchern teilen. Beatrice Schlieper: „Wir rechnen zurzeit mit 100 bis 150 Besuchern.“

Außer einer kurzen Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister soll es keine Reden geben. Vielmehr sollen sich die Bezirksvertreterinnen und Bezirks Vertreter auf die Tischen verteilen und dort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, dabei die Tische mehrfach wechselnd. Dadurch haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von BV-Vertretern zu reden. Im Rathausflur könnten Pläne und Informationen zu den großen Bauvorhaben der nächsten Zeit ausgehangen und erläutert werden.

Der 24. Juni fällt zwar in die Zeit der Fußballweltmeisterschaft, aber es gibt an diesem Tag kein Spiel mit Beteiligung der deutschen Mannschaft. Der Zusatz „voraussichtlich“ bei diesem Termin für den ersten „Bürgerbrunch“ kommt daher, dass die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) für diesen Sontag eine Neuauflage ihres Sommerfestes „Orange“ planen. Dessen Höhepunkte liegen allerdings eher auf dem Nachmittag. Nun gilt es abzuwägen...