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TBR hält Kauf von Hundekotbeuteln für zumutbar

Parallel zu den Straßen Fichtenstraße / Hohenhagener Straße und „Am Alten Flugplatz“ verläuft ein Fußweg. Als Service für umweltbewusste Hundebesitzer wünscht sich der Fördererverein WohnQuartier Hohenhagen e.V. dort an drei verschiedenen Stellen Beutelspender und Mülleimern zur Beseitigung von Hundekot. Eine entsprechende Eingabe steht am Mittwoch, 27. April, auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung (BV) Süd – zusammen mit der ablehnenden Antwort der Technischen Betriebe Remscheid (TBR).

Die Eingabe: „Mehrfach wurde von den Bewohnern der Wunsch an den Förderverein herangetragen, dort Hundekotbeutel und Abfalleimer zur Verfügung zu stellen. Die Bewohner und Hundebesitzer bemängeln vor allem, dass auf dem Fußweg von der Busspur Am Alten Flugplatz in Richtung Fichtenstraße, von der Weggabelung abgehend in Richtung Weißenburgstraße und Hans-Bertram-Weg, der Hundekot einfach liegengelassen wird oder die vollen Kotbeutel ins Gebüsch geworfen werden, anstatt diese ordnungsgemäß zu entsorgen.“ Durch Hundekotbeutel und Abfalleimer an drei Lichtmasten könne einer Vermüllung mit Hundekot und vor allem im Sommer dem Geruch und der Belästigung durch Fliegen und anderes Ungeziefer vorgebeugt werden.

Aus der Stellungnahme der Verwaltung: „Die im Jahr 2005 aufgestellten Spender für Hundekotbeutel wurden im Rahmen des damaligen SOS-Konzeptes durch private Sponsoren finanziert. Im weiteren Verlauf wurden weder beschädigte Behälter ersatzbeschafft noch neue Beutelspender aufgestellt. Hundekotbeutel werden im Tiernahrungseinzelhandel zu sehr geringen Preisen angeboten. Jedem Hundehalter kann zugemutet werden, sich auf diesem Weg mit Hundekotbeuteln zu versorgen.  (...) Jeder zusätzliche Papierkorb belastet ... die Abfallgebühren. Im Sinne aller Gebührenzahler werden Wünsche nach zusätzlichen Papierkörben daher von der TBR in der Regel kritisch geprüft. Aus Sicht der TBR ist die Aufstellung von Papierkörben dort erforderlich, wo Menschen eine Zeit lang verweilen (Bushaltestellen) oder größere Fußgängerströme zu erwarten sind (Fußgängerzonen). Die vorgeschlagenen Aufstellorte entsprechen diesen Kriterien nicht. Darüber hinaus ist der Weg sehr schmal, zu großen Teilen nicht befestigt und damit auch mit kleinen Entsorgungsfahrzeugen nicht zu befahren. Eine Leerung der Papierkörbe wäre nur mit unvertretbarem Aufwand möglich. In zumutbarer Entfernung zum angesprochenen Fußweg ... befinden sich zwei Papierkörbe. An allen nächstgelegenen Bushaltestellen befinden sind ebenfalls Abfallbehälter. Weitere 17 Papierkörbe sind entlang des befestigten Weges von der Wörthstraße zur Sophie-Scholl-Gesamtschule und der angrenzenden Freizeitfläche aufgestellt. Das gesamte Wohnumfeld Hohenhagen ist damit aus Sicht der TBR sehr gut mit öffentlichen Papierkörben versorgt, in denen auch Hundekot in selbst mitgebrachten Tüten entsorgt werden darf.“

Waterbölles-Kurzkommentar: Hundebesitzer, die wirklich umweltbewusst sind, halten den Kauf von Hundekotbeuteln sicherlich ebenfalls für zumutbar.


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Drei weitere Papierkörbe zur Aufnahme von Hundekotbeuteln könne er sich im Umfeld der Weißenburgstraße an drei mit Fahrzeugen der Straßenreinigung anfahrbaren Stellen sehr wohl vorstellen, sagte TBR-Chef Michael Zirngiebl in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd. Das gelte aber nicht, wie gewünscht, für den schmalen Trampelpfad, der bei Hundebesitzern offenbar sehr beliebt ist. Denn die Leerung eines Papierkorbs wäre für die TBR zu zeit- und kostenaufwendig. Manfred Lanzrath, der Vorsitzende des Fördervereins Wohnquartier Hohenhagen, sagte daraufhin, mit diesem Kompromiss könnten die Hundebesitzer und Anwohner sicherlich leben. Er empfahl, die Einwurfschlitze der Papierkörbe recht klein zu halten. Das beuge der ungewollten Entsorgung von Hausmüll vor. Die hatte Zirngiebl zuvor beklagt.

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