Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Für vorausschauende Personalentwicklung

„Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung sichern – „Vorausschauende Personalentwicklung betreiben“ haben die Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNE sowie der Ratsgruppen von FDP und WiR eine Anfrage zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 16. Juni überschrieben. Hintergrund: Auf Grundlage des Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses vom 6. Mai 2010 über die personalwirtschaftlichen Zielvorgaben konkretisierte der Rat mit der Annahme der Drucksache 14/0676 in der Sitzung am 24. März 2011 die Umsetzung der geplanten Minderausgaben beim Personalaufwand. In einem ersten Schritt bestätigte der Rat die kw(künftig wegfallend)-Vermerke an den Planstellen, die im Zuge der Altersfluktuation in den Jahren bis 2020 frei werden, und gab lediglich rund 14 Prozent der betreffenden 371 Stellen bis einschließlich 2015 zur Wiederbesetzung frei. Für den restlichen Zeitraum bis zum Jahr 2020 wird der Rat höchstens 16 Prozent der Stellen, die im Zuge der Altersfluktuation frei werden, zur Wiederbesetzung frei geben. Damit ist gewährleistet, dass die politische Zielvorgabe, höchstens 30% der betreffenden Stellen im Zeitraum von 2010 bis 2020 nicht wegfallen zu lassen, umgesetzt wird.

Die Verwaltung wurde mit dem Ratsbeschluss vom 24. März 2011 ermächtigt, alle hieraus resultierenden organisatorischen und personalwirtschaftlichen Maßnahmen im notwendigen Umfang umzusetzen. Die Berichterstattung sollte mittels des jährlichen Stellenplans bzw. stellenplanrelevanter Vorlagen erfolgen. Nachdem nunmehr die Hälfte des Umsetzungszeitraums vergangen ist, erscheint es den anfragenden Fraktionen und Gruppen „sinnvoll, sich nicht nur über zahlenmäßige Personalbestandsentwicklung, sondern auch über die Personalentwicklung in qualitativer Hinsicht zu informieren“. Begründung: „Für eine vorausschauende Personalentwicklung ist es unentbehrlich, mögliche Defizite zu erkennen und möglichst frühzeitig für diese Entwicklungen zu sensibilisieren. So hatte der Rat die Verwaltung auf Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, GRÜNE sowie der Ratsgruppen von FDP und W.i.R. bereits in seiner Sitzung am 27. November 2014 beauftragt, dem Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss über die Maßnahmen zur Personalentwicklung - beispielsweise Fort- und Weiterbildung sowie betriebliche Gesundheitsförderung - zu berichten. Die demografische Entwicklung und damit einhergehende Auswirkungen und Erfordernisse wie etwa eine älter werdende Belegschaft, eine längere Lebensarbeitszeit, die zunehmende gesellschaftliche Vielfalt sowie der Fach- und Führungskräftemangel beeinflussen auch die Personalentwicklung im öffentlichen Dienst“.


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Die Fraktion der Grünen hat nachgelegt und möchte im Hauptausschuss am 16. Juni von der Stadtverwaltung ergänzend wissen, wie hoch der Anteil von Frauen in Führungspositionen (Fach- und Abteilungsleitungen) ist und wie sich diese Quote in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Frage 2: Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund bezogen auf die Gesamtverwaltung und bezogen auf die einzelnen Fachdienste, Altersgruppen und Positionen? Wie hat sich diese Quote in den vergangenen fünf Jahren entwickelt? Was unternimmt die Verwaltung - für den Fall, dass der prozentuale Anteil der Migrant*innen in der Gesamtverwaltung im Verhältnis zum Anteil der Migrant*innen in der Remscheider Gesamtbevölkerung geringer ist - um den Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte zu erhöhen?

Chronist am :

Die Bedingungen der Haushaltssicherung (Sparmaßnahmen) hätten ein strukturiertes Personalentwicklungskonzept der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren erschwert, berichtete Personalleiter Roland Wagner gestern im Hauptausschuss. So bestehe die Notwendigkeit, das Beurteilungswesen und die Qualifizierung von Führungskräften zu überarbeiten. Für letztere seien Weiterbildungsmodule vorgeschrieben. Er habe aber auch schon von älteren Mitarbeitern gehört: „Das tue ich mir in meinem Alter nicht mehr an!“ Schwierig sei auch die Nachbesetzung von Stellen im Bereich von IT, Technik und Medizin. Lothar Krebs (SPD) wies darauf hin, dass die Verwaltung wisse, wer in zehn Jahren in Pension gehe und ob seine Stelle gestrichen werde oder nachbesetzt werden könne. Entsprechend notwendige Maßnahmen könnten folglich schon jetzt eingeleitet Fritz Beinersdorf (Linke) wiederholte seinen früheren Einwand, die personellen Sparmaßnahmen hätten dazu geführt, dass es in der die Verwaltung „knirscht“. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bestätigte Arbeitsverdichtung im Rathaus und betonte die Notwendigkeit von Ausbildung und Nachwuchsförderung. Lothar Sill bot für die Politik an, an dem Personalentwicklungskonzept „gerne in geeigneter Form mitzuwirken“.

Lothar Kaiser am :

Im Oktober übernimmt Jörg Biermann, Leiter des Sc hulverwaltungsamtes, von Roland Wagner die Leitung des Personalamtes der Stadt Remscheid, wenn dieser in die passive Altersteilzeit gegangen ist. Das teilte heute am Rande einer Pressekonferenz in der Käthe-Kollwitz-Schule Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit. Der Hauptausschuss habe seine Besetzungsvorschlag bereits im April einstimmig gebilligt.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!