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Bunte Blumenwiese statt trister Verkehrsinsel


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Kommentare

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Beatrice Schlieper am :

Hallo, TBR und MitarbeiterInnen, danke für die vielen Farbtupfer in unserer Stadt. Quasi über Nacht sind aus braunen Flecken Oster(blumen)beete geworden. Da freut man sich doch jeden Tag. Und das Auge bekommt außer Wahlplakaten auch mal was anderes zu sehen. In diesem Sinne freue ich mich auf das, was im Sommer passieren wird und sage im Vorhinein schon mal danke.

Eija Tirkkonen am :

In der politisch turbulenten Zeit interessiert es vielleicht manch einen, wie die Wahlergebnisse in anderen Ecken Europas aktuell aussehen. Auch in Helsinki wurde gewählt (Kommunalwahlen). Die nationalistisch und fremdenfeindlich geprägte Partei der „Perussuomalaiset“ (Stammfinnen) verlor massiv und landete nur noch auf 6,7 %. Alle Parteien, die im Wahlkampf das Recht auf Asyl und Toleranz propagierten, konnten Gewinne erzielen. Einzige der alten großen Volksparteien, die das Thema ausgrenzte, war die Sozialdemokratische Partei, die 3 % verlor und nur noch 13% erzielen konnte. Die Linke Allianz konnte dagegen dazu gewinnen und landete auf 11,2%. Ein Analyst stellte den stetig abnehmenden Zuspruch für die finnische Sdp in Zusammenhang mit der Versorgungsmentalität der Partei mit eigenen Mitgliedern. Dreiviertel der aktiven Mitglieder, die sich in Parteitagen über die Parteiprogramme entscheiden, sind Angestellte des Staates, der Kommunen oder anderen öffentlichen Institutionen. Die politische Ausrichtung wird durch die Nestwärme des Status quo übertüncht. Das fehlende Glaubwürdigkeit und Vertrauensverlust wird in Wahlen bestraft. Die Gewinner waren die Konservativen mit 28,3 % und die Grünen mit 24,1 %. Mit Unterstützung der Grünen wurde für Helsinki ein neues Verkehrskonzept präsentiert: Die Stadtautobahnen sollten in begrünte Alleen umgewandelt und durch neue Wohnbebauung aufgewertet werden. Gleichzeitig sollte der öffentliche Verkehr durch konkurrierende private Anbieter besser an Einwohnerbedürfnissen angepasst werden. So können die Grünen die eigene Agenda entweder in konkrete bürgernahe Visionen umsetzten oder sich in die Gruppe der Nestwärmebewahrer gesellen und den eigenen Untergang besiegeln. In Finnland hat sich die grüne Politik für das Erstere entschieden.

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