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Neue Schule zur Ausbildung von Notfallsanitätern

Gemeinsam wollen die Städte Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal eine eigene Notfallsanitäterschule einrichten. Schon bis 15. Juli 2016 sollen infrage kommende Standorte bekannt werden, um auf dieser Grundlage die Kosten für Bau und Betrieb der neuen  Schule ermitteln zu können. Das geht aus dem Grundsatzbeschluss hervor, der am Donnerstag vom Rat der Stadt gefasst wurde. Finanziert werden sollen Bau und Betrieb der gemeinsamen Notfallsanitäterschule haushaltsneutral über die Rettungsdienstgebühren und die Beiträge der Krankenkassen gemäß Rettungsgesetz NRW (RettG NW). Die Projektleitung hat die Stadt Solingen übernommen.

Hintergrund: Die bisherigen Rettungssanitäterschulen in den Städten können die neuen gesetzlichen Anforderungen an die Ausbildung von Notfallsanitätern zum Einsatz im Rettungsdienst nicht erfüllen. Zugleich sind die kreisfreie Städte als Träger des Rettungsdienstes vom Gesetzgeber verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung einschließlich der notärztlichen Versorgung im Rettungsdienst und im Krankentransport sicherzustellen, eingeschlossen die fachgerechte Aus- und Fortbildung des notwendigen nichtärztlichen und ärztlichen Personal Das besagen § 5 und 6 des Rettungsgesetzes (RettG) NRW.

Mit dem neuen Berufsbild des Notfallsanitäters entfällt die bisherige Ausbildung von Rettungsassistenten. Ab 2026 dürfen im Rettungsdienst als Verantwortliche in Rettungseinsatz nur noch Notfallsanitäter beschäftigt werden. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre ist damit erheblich zeitaufwendiger als die bisherige Ausbildung zum Rettungsassistenten. Zitat aus der gestrigen Beschlussvorlage der Veraltung: „Um diesen Vorgaben zu entsprechen, sind die bisher bei den Feuerwehren eingesetzten Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter weiter zu qualifizieren bzw. neues Personal entsprechend auszubilden. Dieser zusätzliche Aufwand kann durch die bisherige gemeinsame Rettungssanitäterschule in Solingen (für die Städte Leverkusen, Remscheid und Solingen) bzw. die entsprechende Einrichtung der Feuerwehr in Wuppertal nicht mehr gewährleistet werden. (...) Die Lösung besteht in einer gemeinsamen Bildungseinrichtung der beteiligten Städte, um so eine erforderliche Auslastung und einen hohen Bildungsstandard sicherzustellen.“ Separate Bildungseinrichtungen der beteiligten Städte könnten demgegenüber kostengünstiger nicht betrieben werden. Die Ausbildung von Notfall-Sanitätern stelle nur einen Teil des künftigen qualitativ hochwertigen Bildungsangebotes dar. Weitere Angebote könnten z.B. den Bedarf von Arbeiter Samariter Bund (ASB), Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Johanniter Unfall Hilfe (JUH) und Malteser Bestandteil abdecken.


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SPD Remscheid am :

Der heutigen Presse ist zu entnehmen, dass das Gemeinschaftsprojekt für eine gemeinsame Rettungssanitäterschule der Städte Solingen, Remscheid, Wuppertal und Leverkusen gescheitert ist. Der Betrieb der Einrichtung sollte bereits im Jahr 2018 mit dem ersten Ausbildungsjahrgang starten. Das Notfallsanitätergesetz ist im Januar 2014 in Kraft getreten und sieht vor, dass Anwärter der berufswehren eine Vollzeitausbildung als Notfallsanitäter absolvieren um u. a. die Notärzte zu entlasten. Zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. September bittet die SPD-Fraktion um Beantwortung nachfolgender Fragen: 1. Hat die Stadt Remscheid nach dem Scheitern der Bergischen Sanitäterschule einen Plan B? 2. Gibt es bereits Gespräche etwa mit dem DRK, die solche Fortbildungen bereits in anderen Städten und Kreisen anbieten? 3. Wie viele Mitarbeiter in Remscheid müssen in den kommenden Jahren eine Aus- und Fortbildung absolvieren?

Chronist am :

Der Plan einer gemeinsamen Rettungssanitäterschule der drei bergischen Großstädte mit Leverkusen sei am Veto der Krankenkassen gescheitert, bestätigt heute im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan. Auf die Fragen der SPD antwortete er wie folgt: Ja. Die Stadt Remscheid wird sechs Schulungsplätze extern belegen. 2) Ja, Angebote des DRK liegen vor. 3) 40 Notfallsanitäter sind bereits fertig ausgebildet. Für 40 Rettungsassistenten steht die Ausbildung an. Insgesamt sollen der Feuerwehr Remscheid künftig 90 Rettungssanitäter zur Verfügung stehen.

Chronist am :

Bei einem Treffen auf Schloss Burg bedauerten die Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen), Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) und Andreas Mucke (Wuppertal), dass die Bemühungen, eine gemeinsame Rettungssanitäterschule ins Leben zu rufen, letztlich nicht erfolgreich waren. Die Schule wäre aber nicht ohne einen erheblichen Eigenanteil der Städte zu realisieren gewesen, da die Refinanzierung der Kosten über die Krankenkassen fraglich war. Das Risiko, die Kosten auf ihre Bürgerinnen und Bürger umlegen zu müssen, wollten die Städte nicht eingehen.

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