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Sauberkeit in der Stadt will organisiert sein

Remscheid wird von Außenstehenden als eine saubere Stadt wahrgenommen. Ein Grund dafür ist das umfangreiche, kostengünstige Serviceangebot der TBR, das eine ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen einfach macht. Natürlich muss man sich dennoch als öffentlich-rechtlicher Entsorger immer wieder mit illegal am Straßenrand, an Containerstandorten oder in der Landschaft abgelagerten Abfällen auseinandersetzen. Zur Reinigung der Containerstandorte in Remscheid wird eigens eine Vollzeitstelle im Außendienst vorgehalten.

  • Die Reinigungsintensität der Sammelstellen wird ständig bei Bedarf angepasst.
  • Anzahl der Containerstandorte im Stadtgebiet Remscheid mit Depotcontainern für Altpapier: 162
  • Anzahl der Containerstandortreinigungen pro Woche: 232
  • Anzahl der öffentlich zugängigen Papiercontainer im Stadtgebiet: 354
  • Anzahl der standortbezogenen Papiercontainer-Leerungen pro Woche: 298
  • Einzelne, besonders stark verunreinigte Sammelstellen werden zusätzlich im Zuge der Straßenreinigung gesäubert.
  • An einzelnen, besonders stark verunreinigten Sammelstellen werden bei Bedarf umfassendere Grundreinigungen durchgeführt.
  • Auf allen Papiercontainern sind Aufkleber mit Kontaktdaten der TBR und QRCodes angebracht.
  • Mit Hilfe der „Abfuhrkalender-App“ für Mobilfunkgeräte können mittels einer Zusatzfunktion „wilde Müllkippen“ mit Foto und GPS-Daten an die TBR gemeldet werden.
  • Bürger, Gruppen und Vereine werden auf Anfrage durch Sachmittel und logistische Hilfestellungen bei der eigenverantwortlichen Beseitigung illegaler Abfallablagerungen unterstützt.
  • Aufgrund eines umfassenden Angebots an Getrenntsammelsystemen ist der Standard der Abfallwirtschaft in Remscheid hoch. Ziel ist es, diesen Standard zu halten, möglicherweise weiter zu verbessern, die Bevölkerung über die verschiedenen Erfassungssysteme zu informieren und zu deren Nutzung zu motivieren, um den Anteil der verwertbaren Abfallfraktionen zu steigern und Fehlwürfe sowie illegale Abfallablagerungen auf ein Minimum zu beschränken.

Wohin wandern die in Remscheid eingesammelten Abfälle?

Der Hausmüll wird im Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH, in Wuppertal thermisch behandelt (die kommunalen Drehtrommel-Sammelfahrzeuge enthalten sowohl Hausmüll aus privaten Haushaltungen als auch hausmüllähnliche Siedlungsabfälle gewerblicher Herkunft). Die bei der thermischen Behandlung frei werdende Energie, wird mittels Kraft- Wärme-Kopplung zur Strom- und Wärmeversorgung in Wuppertal eingesetzt. Nach Abschluss der Ausbauarbeiten soll ab dem Jahr 2018 das gesamte bestehende Wuppertaler Fernwärmenetz mit Fernwärme aus dem MHKW versorgt werden. Etwa 30 % der Verbrennungsmenge des Müllheizkraftwerks liegt im Anschluss an die Behandlung als Rohschlacke vor und wird von der AWG auf ihrem Gelände aufbereitet. Hierzu steht die derzeit fortschrittlichste Sieb- und Separationstechnik zur Verfügung, um Metalle aus den Schlacken zu separieren. Der vermarktete Metallanteil der Rohschlacke lag im Jahr 2015 bei ca. zehn %. Etwa 84 % der aufbereiteten Schlacke wurde im Jahr 2015 verwertet. Davon wurde ein Teil gemischt mit anderen Materialien zur Stabilisierung oberflächlicher Abdichtsysteme (Drän- und Tragschichten) im Deponiebau eingesetzt. Die restlichen ca. 16 % wurden auf Deponien beseitigt.

Sperrmüll holen die TBR Auf Antrag (mittels Sperrmüllkarte oder online) ohne zusätzliches Entgelt innerhalb einer variablen Wartezeit bei den Haushaltungen ab. Bei Bedarf können die Abfallerzeuger eine Sperrmüllabfuhr innerhalb von drei Werktagen oder zu einem späteren Wunschtermin bestellen. Dieser sogenannte „Sperrmüllexpress“ ist ein kostenpflichtiger Sonderservice. Zusätzlich können sperrige Abfälle aus privaten Remscheider Haushaltungen bis zu zwei Gewichtstonnen pro Anlieferung auf dem Wertstoffhof unentgeltlich abgegeben werden; das gilt auch für nach Art und Menge vergleichbare Abfälle, die aus gewerblichen Herkunftsbereichen stammen, sofern vom Abfallerzeuger ein kommunaler Restmüllbehälter genutzt wird. Der Sperrmüll, der auf dem Wertstoffhof an der Solinger Straße abgegeben wird, wird im Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft thermisch behandelt. Sperrmüll aus der Straßensammlung geht an das Aufbereitungszentrum „EKOCityCenter“ der USB Service GmbH in  Bochum. Nicht nur durch die Sortierung im EKOCityCenter Bochum, sondern auch durch eine separate Erfassung von Holz, Metall und Kunststoffen im Zuge der Straßensammlung und auf dem Wertstoffhof werden aus dem Sperrgut ständig höhere Anteile verwertbarer Materialien aussortiert. (aus: „Kommunales Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Remscheid 2016“, Technische Betriebe Remscheid (TBR)


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