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Bei hoher Aufenthaltsqualität sparsam möblieren

Dem großen Ziel einer Revitalisierung der Innenstadt soll bekanntlich auch eine Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes dienen. Mit Hilfe von Fördergeldern soll als „einheitliche und abgestimmte, qualitätsvolle Lösung“ ein „vielfältig genutzter Platz“ entstehen, der auch die betrieblichen Erfordernisse der Stadtwerke erfüllt (Zentraler Omnibusbahnhof mit Haltestellenüberdachungen mit einem Gebäude für die Leitstelle und Sozialräume für das Fahrpersonal). In der Hoffnung auf ein architektonisches Konzept, das „die Anforderungen der Bürger bestmöglich .. umsetzt und die Attraktivität der angrenzenden Straßen unterstützt“, will die Stadt .einen Wettbewerb ausloben für Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus Verkehrsplanern, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und/oder Architekten.

Eine entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung wird im Dezember die Bezirksvertretung Alt-Remscheid (6.12.), den Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Verkehr (12.12.) sowie den Haupt- und Finanzausschuss (13.12.) beschäftigen.  Die mit den Stadtwerken erarbeiteten der „Rahmenbedingungen des ÖPNV für die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes“ (Vorlage 15/2344) sollen verbindlicher Teil des Auslobungstextes werden. Den will die Stadtverwaltung noch vor Weihnachten bekannt machen. Aus den Bewerbern sollen nach einer Eignungsprüfung acht Arbeitsgemeinschaften ausgewählt werden. Sie sollen von Februar bis April Zeit haben, die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Auf die drei Teams mit den interessantesten Vorschlägen warten Preisgelder in Höhe von 20.000, 15.000 bzw. 10.000 Euro. Das Wettbewerbsergebnis soll im Mai/Juni 2017 feststehen.

Die besonderen Augenmerke der Planer sollen auf zwei Zugängen zum Ebert-Platz liegen. Zitat aus dem Entwurf des Wettbewerbstextes:

  • „Der nördliche Zugang erfolgt unterhalb der stark frequentierten Elberfelder Straße durch einen Fußgängertunnel. Dieser verbindet den Friedrich-Ebert-Platz mit der Seite der Elberfelder Straße, auf der sich das Ämterhaus befindet. Der Tunnel stellt für viele Einwohner Remscheids einen Angstraum dar. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser häufig durch Schmierereien und Unrat verdreckt wird. Daher wurde von Seiten der Verwaltung und der Politik beschlossen, die Unterführung im Zuge der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes zu schließen und durch eine höhengleiche Querungsmöglichkeit zu ersetzen.“
  • „Auch die Engelspassage stellt eine wichtige und vor allem direkte fußläufige Verknüpfung von Süden zwischen dem Friedrich-Ebert-Platz und der Alleestraße dar. Ebenso wie der Tunnel weist jedoch auch die in die Jahre gekommene Passage große gestalterische Defizite auf, die dazu führen, dass die Passage als dunkler Angstraum wahrgenommen wird, der dringend einer Aufwertung bedarf.“

Vorgabe für den Busverkehr: „Aufgrund der räumlichen Situation ist für die Busse sowohl vom Allee-Center (West-West-Wende) als auch vom Markt/Hauptbahnhof (Ost-Ost-Wende) kommend eine Wendemöglichkeit unabdingbar.“ Aber: Durch eine Flächenminimierung des ZOB soll künftig „eine größere, anderweitig nutzbare Fläche (...)mit hoher Aufenthaltsqualität, aber sparsam möbliert (...) zur Verfügung stehen, (...) insgesamt pflegeleicht und übersichtlich“.

Durch eine „ Abfolge unterschiedlicher baulicher wie freiräumlicher Qualitäten“ sollen die Planer „differenzierte Aufenthaltsräume schaffen, die ganzjährig das städtische Leben bereichern.“ Dementsprechend sei die Platzfläche zu gliedern und bei einer klaren, kundenbezogenen Wegeführung „mit unterschiedlichen Qualitäten zu belegen“.

Der Waterbölles-Kurzkommentar: Wäre es nicht besser, auf einige Vorgaben zu verzichten, die tatsächlich verzichtbar wären? Das würde den „Spielraum“ der Planer vergrößern!


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Waterbölles am : "Planungswettbewerb nicht nur für Ebertplatz!"

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Die SPD-Fraktion und die Ratsgruppen von FDP und WiR haben den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die die Auslobungsunterlagen für den Planungswettbewerb zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes überarbeiten, d.h. diese nicht alleine auf eine aussch

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Stadt Remscheid am :

Im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid hat die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken Remscheid GmbH ein Wettbewerbsverfahren zur künftigen Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine qualitätsvolle, einheitliche Konzeption zu finden, welche die unterschiedlichen Ansprüche an diesen vielfältig genutzten Stadtraum berücksichtigt. Dabei sollen die Anforderungen der Bürger bestmöglich und architektonisch ansprechend umsetzt und die Attraktivität der angrenzenden Flächen unterstützt werden. Der Wettbewerb dient ferner dazu, eine geeignete Arbeitsgemeinschaft aus Verkehrsplanern, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und/oder Architekten für die sich anschließende Ausführungsplanung und die spätere Durchführung dieser - für Remscheid inhaltlich wie städtebaulich bedeutsamen - Bauaufgabe zu finden. Das Preisgericht wird am Dienstag, 1. August, aus den vorgelegten Wettbewerbsbeiträgen drei Preisträger auswählen.

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