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"Planungswettbewerb nicht nur für Ebertplatz!"

Die SPD-Fraktion und die Ratsgruppen von FDP und WiR haben den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Auslobungsunterlagen für den Planungswettbewerb zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes überarbeiten, d.h. diese nicht alleine auf eine ausschließliche Freifläche außerhalb der künftigen Flächen des Busbahnhofs konzentrieren, sondern auch die Errichtung oder Niederlegung von Gebäuden zuzulassen, ohne den Platzcharakter aufzugeben. Ausdrücklich integriert werden sollten die Maßnahmen

  • Fußgängerunterführung Elberfelder Straße,
  • Aufwertung Engelspassage,
  • Umgestaltung Wilhelm-Schuy-Straße,
  • Neubebauung Konrad-Adenauer-Straße 9-11,
  • Nachnutzungskonzept für ehemaliges Kino

des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt, so die FDP. Dies würde die Ausweitung des Wettbewerbsgebietes bedeuten. Zugleich schlagen die Antragsteller die Einrichtung  einer Lenkungsgruppe unter Beteiligung  von Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen und Gruppen des Rates, des Bezirksbürgermeisters und des Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr vor. Diese Gruppe könne dann die  weitere fachliche und strategische Umsetzung des Konzepts zur Revitalisierung der Innenstadt kontinuierlich begleiten.

Zitat aus der Begründung:  „Das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid umfasst ein Volumen in Höhe  von 21,5 Millionen Euro. Die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes ist das zentrale Vorhaben dieses Programms und die bedeutendste städtebauliche Maßnahme der Innenstadt. Die dezidierte Vorstellung eines freien Platzes, der mittels Begrünung und Straßenmöbeln gestaltet werden soll, wird dem Vorhaben aus unserer Sicht nicht ausreichend gerecht. Der Kriterienkatalog ist zu eng formuliert, als dass von den Wettbewerbsteilnehmern erwartet werden kann, auch alternative Lösungen zu erarbeiten. Die Teilbebauung von Flächen im Wettbewerbsgebiet bereits im Zuge der Auslobung auszuschließen, ist nicht notwendig und schränkt den Spielraum der Wettbewerbs-teilnehmer unnötig ein. (Dazu passt der Waterbölles-Kurzkommentar vom 28. November: „Wäre es nicht besser, auf einige Vorgaben zu verzichten, die tatsächlich verzichtbar wären? Das würde den „Spielraum“ der Planer vergrößern!“).

Der Erfolg dieses Vorhabens hängt nicht alleine von der flächenmäßigen Reduzierung des Busbahnhofs und der künftigen Platzgestaltung, sondern vor allem von einer möglichst barrierefreien Anbindung an die umliegenden Gebiete, insbesondere die Alleestraße, ab. Eine Steigerung der Attraktivität des Friedrich-Ebert-Platzes ist aus unserer Sicht nur mit einer verbesserten Anbindung an die Alleestraße denkbar. Die funktionale Qualität des Platzes wird sich auch mit der Aufwertung der vorhandenen Wegebeziehungen und möglicherweise durch die Schaffung neuer Wege-beziehungen entscheiden.

Die aktuelle Vorlage enthält keine Darstellung des Wettbewerbsgebiets. Wir unterstellen daher, dass die Verwaltung den Vorschlag für die räumliche Abgrenzung, wie er in der Drs. 15/2344 (Stadtumbau West  Innenstadt - Durchführung eines Planungswettbewerbes zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes  - Rahmenbedingungen des ÖPNV als Wettbewerbsgrundlage) aufgeführt ist, für den Planungswettbewerb nutzen möchte. Aus unserer Sicht soll das angrenzende Gebiet mit der räumlichen Verbindung zur Alleestraße zum ausdrücklichen Bestandteil des Wettbewerbs werden. Bei einer Ergänzung des Planungswettbewerbs wäre das betreffende Gebiet um die südlich gelegene Fläche östlich der Wilhelm-Schuy-Straße (Verbindung Alleestraße und Konrad-Adenauer-Straße), nördlich der Alleestraße und westlich der Engelspassage zu erweitern.

Bereits das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid enthält den Vorschlag, eine Lenkungsgruppe einzurichten und „politische Entscheidungsträger frühzeitig und kontinuierlich in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen“. Aufgrund der Erfahrungen mit den Planungen für die Errichtung des DOC sollte diese Überlegung umgesetzt werden.“ (Zitat Ende)


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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Antrag gestern nicht behandelt, sondern auf Antrag der SPD wieder von der Tagesordnung genommen. Wegen Beratungsbedarf. Der bezog sich allerdings wohl nicht auf den Antrag selbst, sondern auf die Stellungnahme, die die Verwaltung dazu schriftlich abgegeben hatte. Demnach bezieht sich der anstehende Planungswettbewerb zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes schon jetzt nicht nur auf den Busbahnhofs, sondern auch auf die Elberfelder Straße mit den jeweils zuführenden Teilstücken am Markt, Wansbeckstraße und westliches Teilstück der Elberfelder Straße, die Konrad-Adenauer-Straße, die Wilhelm-Schuy-Straße mit Einmündungsbereich der Engelspassage, den zwischen der Konrad-Adenauer-Straße und der Wilhelm-Schuy-Straße liegenden Baublock sowie die Böker-Villa und die westliche Hälfte des Bökersparks. Das Konzept sei Grundlage des Förderantrages. Die Ziele der Teilmaßnahme seien insofern mit dem Fördergeber abgestimmt. Und da in der Innenstadt neben Einzelhandelsleerständen auch Leerstände bei Büroflächen und im Wohnungsbestand zu verzeichnen seien, sei derzeit ein entsprechender weiterer Bedarf an Angebotserweiterungen in der Innenstadt nicht erkennbar. Eine bauliche Nutzung der freiwerdenden Teile des Platzes würde als privates, im Wesentlichen rentierliches Projekt nicht förderfähig sein. Entsprechende Planungen hätten sich bereits 2006 als unwirtschaftlich und undurchführbar erwiesen. In der nächsten Sitzungsfolge wird die Verwaltung einen gegenüber dem Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt konkretisierten Vorschlag für die Einrichtung einer Lenkungsgruppe zur Beschlussfassung vorlegen. (Bei einer Ortsbegehung hatte Sven Wölf vor einigen Wochen eine Teilbebauung des Ebertplatzes vorsichtig ins Gespräch gebracht)

Stadt Remscheid am :

Die Stadt Remscheid hat eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus den Büros Stadt und Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH sowie Norbert Post und Hartmut Welters - Architekten & Stadtplaner GmbH mit der Durchführung des Stadteilmanagements für das Stadtumbaugebiet „Innenstadt“ beauftragt. Das Stadtteilmanagement wird seine Arbeit zum 1. März 2017 aufnehmen und damit den Prozess der Revitalisierung der Innenstadt wesentlich unterstützen. Mehr Informationen zur Revitalisierung der Remscheider Innenstadt unter http://www.remscheid.de/Remscheid_Tourismus/stadtentwicklung/staedtebau/146380100000117147.php. /Städtische Pressemeldung)

Chronist am :

Von Vertretern der Vertreter der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) erhofft sich die SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 25. April Antwort die Fragen nach dem aktuellen Sachstand der bisher durchgeführten Aktionen im Bereich Innenstadt/Alleestraße, weiteren Aktionen in naher Zukunft geplant und Einschätzungen der ISG bezüglich einer. Zusammenarbeit mit der Projektleitung Stadt + Handel. Diese soll im Auftrag der Stadt an der Revitalisierung der Alleestraße arbeiten.

Chronist am :

Mit der Konrad-Adenauer-Straße und dem Ebert-Platz werden sich demnächst Stadtplaner näher befassen. Da mache es doch wohl keinen Sinn, in leere Baumscheiben noch fünf junge Bäume zu pflanzen, wie dieser Tage geschehen, wunderte sich in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Lothar Schiffer (FDP). Und mit ihm wunderten sich auch die übrigen BV-Mitglieder. Otto Mähler bat darum, das ins Protokoll aufzunehmen. Vielleicht kann ja in einer der nächsten Sitzungen die Verwaltung eine plausible Erklärung liefern...

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