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Modernisierter „Snoezelen-Raum“ dank Sponsoren

In der Hilda-Heinemann-Schule, städt. Förderschule mit Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“, ist die Renovierung des „Snoezelen-Raums“ abgeschlossen. Nach langer Umbauphase ist der Raum nun wieder für die Schülerinnen und Schüler mit schwerer Mehrfachbehinderung nutzbar. Nur mit der Hilfe von Sponsoren war das möglich. So haben aktuell die Lerose-Stiftung mit 5000 Euro und die Firma Sommelier-Consult mit mehr als 2000 Euro, private Spender sowie im Jahr 2012 der Lions-Club mit dem Erlös des Bällerennens dazu beigetragen. Bei der gestrigen Präsentation konnten sich die Vertreter der Sponsoren davon überzeugen, dass ihre Mittel sinnvoll eingesetzt wurden. Tanja Münnekehoff (Lerose-Stiftung) und Holger Schödder (Lions-Club) ließen sich mit großem Interesse die Fördermöglichkeiten des neu gestalteten Raumes von Schulleiter Karsten Bach und der Schulvereinsvorsitzenden Angelika Hidalgo erläutern. 

Mit dem neu gestalteten Raumbereich, in den die Wandverkleidung, Beleuchtungselemente, das Wasserbett und eine große Wassersäule integriert sind, ist ein großer Schritt zur Fertigstellung des Raumes gelungen. Für das kommende Jahr stehen die Deckenverkleidung und eine Lichtdusche auf der Anschaffungsliste. Neben der Verdunklung sind das die wichtigsten Elemente, die noch zur endgültigen Fertigstellung des Raumes fehlen.

Hinter dem Snoezelen steht ein multifunktionales Konzept: In einem besonders ansprechend gestalteten Raum (vorwiegend weiß) werden über Licht-, Klang- und Tonelemente, Aromen, sanfte Vibrationen und Musik Sinnesempfindungen angestoßen. Diese wirken sich auf die verschiedensten Wahrnehmungsbereiche entspannend, aber auch aktivierend aus. Gezielt ausgesucht, steuert und ordnet das Angebot steuert die Sinnesreize. Das weckt Interesse, ruft Erinnerungen wach und lenkt Beziehungen.  Damit ist der „Snoezelen-Raum“ ein Bestandteil des schuleigenen Konzeptes zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwerer Mehrfachbehinderung. Weitere Module sind das therapeutische Reiten, den speziellen Schwimmunterricht im Becken der Firma Hesselbach und die aktivierende Fördereinheiten im speziell eingerichteten Förderraum.


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Chronist am :

Die lange Tagesordnung ließ den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep gestern keine Zeit zu einem Rundgang durch die Hilda-Heinemann-Förderschule in Hackenberg. Aber es reichte für eine kurze Präsentation mit Beamer-Unterstützung durch Schulleiter Karsten Bach. Er nannte darin Zahlen: 135 Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und 23 Jahren (Berufsschule), 44 Lehrer (Sozialpädagogen), eine Krankenschwester und 24 von den Krankenkassen u.a. finanzierte so genannte Einzelfallpfleger“. In der Schule gebe es keine Lehrpläne, die „im Gleichschritt abgearbeitet“ werden müssten, betonte Bach. „Jeder Schüler hat seine Fähigkeiten und sein Tempo“. Und jedem einzelnen zu möglichst großer Selbständigkeit zu verhelfen, sei das große Ziel der Förderschule. Dem dienen neben den Standard-Schulfächern Deutsch und Mathematik auch Angebote wie Therapeutisches Reiten, Tanzen, Fußball und Skaten. Am diesjährigen Röntgenlauf will sich die Schule mit einem 40-köpfigen Team beteiligen, und für den September., dann jährt sich zum 40. Mal die Einweihung des Schulgebäudes (1977), ist eine Projektwoche geplant.

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