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Nara Martirosyan (20) bekam die erste FIM-Stelle

Wenn Flüchtlinge bei uns wirklich ankommen sollen, brauchen sie Hilfe zur Selbsthilfe. Eine gute Möglichkeit, sich im freundlichen und alltäglichen Miteinander weiterzuentwickeln, bieten sogenannte Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM). Es handelt sich dabei um sechsmonatige Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge, die mit bis zu 30 Wochenstunden in ihrem Einsatzbereich sinnvoll beschäftigt, qualifiziert und gefördert werden. In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit bieten die Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Lennep zunächst 30 derartige Stellen an – für die Flüchtlinge als wichtiges Beschäftigungs- und (soziales) Lernfeld. Denn dort können sie durch Teilnahme und Mitwirken an Veranstaltungen und im Gemeindeleben gesellschaftliche Grundregeln kennenlernen und ihre sozialkulturellen Handlungskompetenzen erweitern. Durch den Austausch mit den Gemeindegliedern entstehen Kontakte; insbesondere werden auch die deutschen Sprachkenntnisse gefördert. Zugleich können sie ihre eigenen Fähigkeiten z. B. Kochen, Kultur, Musik, etc. einzubringen.

Der Kirchenkreis will die neuen Stellen in den nächsten Monaten in Remscheid (9), Wermelskirchen (5), Hückeswagen (10) und Radevormwald (6) anbieten. Er erweitert damit sein Angebot in der ehren- und hauptamtlichen Flüchtlingsarbeit. Koordiniert wird das Projekt vom Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.

Die erste eingerichtete FIM-Stellen in der Kindertagesstätte der Evangelischen Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde,  Reinshagener Straße 15a, hat Nara Martirosyan (20) inne. Sie ist seit anderthalb Jahren in Deutschland; ihr Asylverfahren läuft noch. In der Kita arbeitet sie als zusätzliche Helferin in einer Kita-Gruppe (Unterstützung von Spiel- und Bastelangeboten, Begleitung bei Spaziergängen und Außenspielaktionen auf dem Außengelände, Hilfe bei Kindergartenfesten , Unterstützung beim Mittagstisch). Die Rückmeldung seitens der Kita-Leitung und auch von Nara Martirosyan selbst seien äußerst positiv, heißt es von Seiten des Diakonischen Werkes.


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