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Zuerst kommt die Pflicht und dann erst die Kür

Waterbölles-Kommentar

Sicherheitskonzept stützt sich auf ‚Aachener Modell‘“, titelte der Waterbölles am 19. November. Im Haupt- und Finanzausschuss hatte Roland Wagner, der Leiter des Personalamtes, zuvor berichtet, noch liege das Sicherheitskonzept nicht vor. Der Personalrat unterstütze das Konzept, und die Polizei arbeite daran mit. Das Sitzungsprotokoll vom 28. November bestätigt die Darstellung mit einem Satz „Ja, die Verwaltung denkt über den Einsatz eines Sicherheitsdienstes nach.“ – „In letzter Konsequenz“, hatte der Waterbölles Wagner zitiert und ergänzend Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke: Für das Ämterhaus am Ebertplatz seien „zusätzliche Maßnahmen“ Gespräch.

Dass es sich dabei um einen sechsmonatigen Pilotversuch mit dem Remscheider Sicherheitsdienst „MSS Security GmbH“ handelt, berichtet heute der RGA. Eine offizielle Verlautbarung der Stadtverwaltung hierzu gab es im Vorfeld nicht.  MSS Security“ hat als Ordnungshüter in blauer Uniform, aber unbewaffnet, Luciano P. ins ‚Ämterhaus am Ebertplatz abgestellt. Sein Diensthandy werde an das Alarmsystem des Ämterhauses angeschlossen, das von bis zu 500 Bürger/innen am Tag besucht werde, berichtete dem RGA Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann. Untergebracht sind dort das Einwohnermeldeamt, die Kfz-Zulassungsstelle und die Ausländerbehörde - insgesamt 170 Mitarbeiter/innen. Sie sollen sich durch Luciano P. nun sicherer fühlen, nachdem sie es auch schon mal mit Besuchern zu tun hatten, die einen Hammer oder eine Axt dabei hatten, so Beckmann in dem RGA-Bericht.

Bleibt die Frage, warum die Verwaltung das Pilotprojekt, als es in diesem Monat startete, nicht in einer Pressekonferenz allen lokalen Medien näher vorgestellt hat. Das wäre angemessen gewesen. Stattdessen verschickte die städtische Pressestelle die Einladung zu einer Pressekonferenz am morgigen Donnerstag im Werkzeugmuseum. Dort wollen dann Dr. Alexander Czechowicz (FGW e.V.), Marketingleiter Andreas Meike und Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht den neuen Wandkalender „WerkzeugKunst“ für 2017 der lokalen Presse vorstellen. Nichts dagegen zu sagen; das ist gut und schön. Doch über der Kür sollte die Stadt die Pflicht nicht vergessen.


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