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Ab August 2017 keine Schule mehr auf Honsberg

Mit lediglich vier Anmeldungen von I-Dötzen am Teilstandort Honsberg zum Schuljahr 2017/2018 ist dort auch jahrgangsübergreifend eine Klassenbildung nicht möglich. Das erfuhren die Mitglieder des Schulausschusses am vergangenen Dienstag von der Verwaltung. Jörg Biermann vom Schulverwaltungsamt hatte in seinem mündlichen Bericht Zahlen parat, die dies weiter untermauerten. So sei ab dem Schuljahr 2017/2018 am Standort Honsberg in den dann verbleibenden Klassen 3 und 4 mit 16 bzw. 13 Kinder sowohl aus schulfachlicher, als auch h aus pädagogischer Verantwortung heraus der Schul-/Unterrichtsbetrieb nicht mehr sicherzustellen. Biermann: „Eine signifikante Steigerung der Anmeldezahlen/Schülerzahlen am Teilstandort Honsberg im Rahmen der Zuwanderung ist derzeit nicht erkennbar. In Anbetracht der aktuellen Zusammensetzung der Schülerschaft ist bereits jetzt eine möglichst heterogene Klassenbildung nur bedingt möglich. Die Beschulung weiterer Kinder aus Zuwandererfamilien würde die Situation verstärken und einer verantwortbaren Integration entgegenstehen.“

Angesichts dieser Situation sind sich alle Beteiligten darin einig, dass alternativlos für das Schuljahr 2017/2018 die Jahrgänge 3 und 4 vom Honsberg zum Hauptstandort Kremenholl  in die dortigen Klassen 3 und 4 zu integriert werden sollen. Wobei die Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder für die Jahrgänge 3 und 4 an einer anderen aufnahmefähigen Grundschule anzumelden. Damit wäre dann der Schulbetrieb auf dem Honsberg zum 1. August 2017 völlig eingestellt. Daraus ergi8bt sich dann die nächste Frage: Was wird aus Schulhof und Schulgebäuden an der Martinstraße? (Siehe auch Waterbölles vom 26. Oktober 2006: „Der Stadtteil Honsberg soll nicht vor die Hunde gehen“).


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Kommentare

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Stefan Wagner, SPD- Ratsmitglied am :

Seit Jahren bemühen wir uns um den Honsberg. Jetzt müssen wir uns auch noch überlegen, was mit der bald leerstehenden Schule passieren soll. Es fällt zunehmend schwer, politische Entscheidungen hier vor Ort zu vermitteln. Die zeitgleich mit dem Schulausschuss tagende Bezirksvertretung ist ebenso nicht informiert worden. Der Schuldezernent hat uns mit seiner Kommunikationspolitik einen Bärendienst erwiesen.

Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion am :

Es ist schade, dass eine traditionsreiche Schule schließen muss. Mit Sorge haben wir schon in den letzten Jahren die sinkenden Schülerzahlen beobachtet. Noch am Montag hat die SPD-Fraktion intensiv über das Programm zur Modernisierung der Remscheider Schulen diskutiert. Es fiel auf, dass fast alle Schule bedacht wurden und nur wenige Schulen nicht. Ärgerlich ist, dass es die Verwaltung nicht für notwendig hielt, die Fraktionen im Stadtrat vorab über die geplante Schließung zum August nächsten Jahres zu informieren. Viele meiner Kollegen sind darüber sehr verärgert. Insbesondere die Kolleginnen und Kollegen, die sich seit Jahren um den Honsberg kümmern.

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