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Juckende Krätze-Milben wandern von Haut zu Haut

Seit dem 1. Januar 2016 sind dem Fachdienst Gesundheitswesen 68 Fälle von Krätze (med.: Scabies) gemeldet worden (Stand 07.12.2016). 2015 waren es insgesamt 34 Fälle, also nur halb so viel. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung zur Ratssitzung am vergangenen Donnerstag hervor. Bei der Krätze handelt es sich um eine ansteckende Hauterkrankung, die von Milben verursacht wird. Die Parasiten und deren Abfallprodukte lösen in der Haut eine allergische Reaktion aus. Diese ist zumeist mit Ausschlägen und unangenehmen Juckreiz verbunden. Bei Auftreten der Krätze in einer Gemeinschaftseinrichtung bzw. Sammelunterkunft besteht nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) eine Meldepflicht. Dementsprechend haben Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen, Heimen) jeden Befall mit Krätze-Milben oder jeden darauf gerichteten Verdacht unverzüglich unter Angabe krankheits- und personenbezogener Daten der zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden. Der Verbreitung von Krätze kann nur vorbeugt werden, indem der Hautkontakt zu Personen vermieden wird, die an der Krätze leiden. Hier besteht jedoch häufig das Problem, dass die Möglichkeit einer Ansteckung bereits besteht, bevor die betroffenen Personen die Infektion überhaupt bemerkt haben.

Jeder Meldung einer Erkrankung geht der Fachdienst nach. Diagnose und Therapie obliegen allerdings den behandelnden (Haus-)Ärzten. Mit der richtigen Therapie lässt sich die Krätze zumeist recht gut behandeln. Kinder und Gruppen, die auf engem Raum zusammenleben, haben nachweislich ein erhöhtes Erkrankungsrisiko, so auch Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen über längere Zeit zusammenleben und bei denen möglicherweise ein engerer Haut-zu-Hautkontakt erfolgt, ferner schwerkranke ältere Menschen in stationären Einrichtungen. „Eine Zunahme der Krätze-Erkrankungen ist ... nicht nur in Remscheid, sondern in vielen Regionen Deutschland festzustellen“, so die Verwaltung. „Eine Zuordnung der Erkrankungen zu einem bestimmten sozialen Milieu ist allerdings nicht möglich, da entsprechende Daten nicht erfasst werden.“


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