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"Frühe Hilfen": Ausblick auf 2017 klingt eher düster

Archivbild: Lothar KaiserKindeswohl-Netzwerker lernten ‚Frühe Hilfen‘ kennen“, titelte der Waterbölles am 30. August 2013. Mit einem „Babybrunch“ (siehe Archivfoto rechts) war tags zuvor einem großen Kreis von „Netzwerkern“, die allesamt das Kindeswohl zu ihrer Aufgabe gemacht haben, die neue Anlaufstelle von Caritas und Kinderschutzbund für junge Väter und Mütter   unter dem Dach des Müttercafé „Mama Mia“, Elberfelder Straße 41, vorgestellt worden. Dort kümmert man sich seitdem auch um den Einsatz von drei Familienhebammen.

Der „Vertrag über die neue Fachstelle zur Koordination Früher Hilfen“, eine Kooperation zwischen dem Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Remscheid e.V., und dem Caritasverband Remscheid e.V., war bereits am 1.1.2013 in Kraft getreten. Die Fördergelder des Landes flossen erst später. Ohne sie wäre der Vertrag wirkungslos geblieben. Dier Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, die diesen Vertrag in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2012 gebilligt hatten, werden sich am 11. Januar ab 17 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses mit den „Frühen Hilfen“ erneut beschäftigen. Die Verwaltung hat dazu eine zehnseitige (!) Vorlage erarbeitet. Der abschließende Ausblick auf 2017 klingt darin eher düster:

Im Jahr 2017 können die Frühen Hilfen in Remscheid auf etwa dem bisherigen Niveau weitergeführt werden. Da die " Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen (2012 – 2015) gemäß § 3 Abs. 4 KKG" Ende 2017 endgültig ausläuft, bleibt abzuwarten, in welcher Form die dauerhafte Sicherung der psychosozialen Unterstützung von Familien durch Frühe Hilfen aus Bundesmitteln sichergestellt wird. Sicher ist jedoch in Remscheid wie in vielen anderen Kommunen, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, insbesondere wenn diese auf gleichem Niveau "eingefroren"  bleiben, die übertragenen Aufgaben nach dem KKG nicht angemessen erfüllt werden können. Die Bedarfe von Familien an Unterstützung sind wesentlich höher, als sie mit den Bundesmitteln finanziert werden können. Da die Kommune keine eigenen Mittel in diesen Bereich investiert, wird die Leistung auch in Zukunft, trotz vorbildlicher Unterstützung aller freien Träger und Kooperationspartner in diesem Bereich,  leider nicht annähernd bedarfsdeckend erbracht werden können.“


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Chronist am :

Am Donnerstag nimmt die Steuerungsgruppe für das Netzwerk Frühe Hilfen ihre Arbeit auf.. Auf der Tagesordnung stehen die Vorbereitung der nächsten Netzwerkkonferenz, Informationsaustausch und Überlegungen zur weiteren Unterstützung der Frühen Hilfen in Remscheid z.B. durch Sponsorenakquise. Das Remscheider Netzwerk Frühe Hilfen "Willkommen im Leben" hatte die Steuerungsgruppe auf der 4. Netzwerkkonferenz im November aus dem Kreis der bisher 33 Kooperationspartner gewählt, bestehend aus folgenden Mitgliedern: Erden Ankay-Nachtwein, Vorstand Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V.; Dr. Bärbel Janßen-Kriesel, Leitung kinder- u. jugendmedizinischer Dienst des Gesundheitsamts Remscheid; Petra Klawonn, Leitung Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Remscheid e.V.; Ursula Massin, Kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Remscheid/Solingen/Wuppertal; Thomas Neuhaus, Beigeordneter der Stadt Remscheid; Beate Nierhoff, Leitung Fachstelle Frühe Hilfen / Caritasverband Remscheid; Annette Stevens, Leitung Fachstelle Frühe Hilfen / Kinderschutzbund Remscheid, sowie Marie-Therese Frommenkord, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen der Stadt Remscheid.

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