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Suche nach Kita-Standorten stößt schnell an Grenzen

Werner Grimm. Foto: Lothar Kaiser

Als „furchtlosen Mann mit Biss“ stellte der Waterbölles am 28. Oktober 2016 seinen Leser/innen Werner Grimm (54) vor. Der Mitarbeiter des gehobenen nichttechnischer Dienst der Stadt Remscheid hat die Mammutaufgabe übernommen, bis Mitte dieses Jahres für 200 zusätzliche Kita-Plätze zu sorgen und zum Beginn des Kita-Jahres 2018/19 für weitere 500, insgesamt also für 700. Und das möglichst gut verteilt auf die einzelnen Stadtteile. Ein Ziel, das nur teilweise erreicht werden dürfte. Denn es gibt viele Hindernisse und Probleme, die dem entgegenstehen, wie Grimm dem Waterbölles damals berichtete. Das erfuhren von Grimm und Sozialdezernent Neuhaus am vergangenen Mittwoch auch die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses (JHA).

  • Der aktuelle Kita-Bestand in Remscheid: 3.340 Plätzen in 59 Einrichtungen mit 171 Gruppen.  Somit fehlen in der Stadt im laufenden Kindergartenjahr 2016/17 gegenwärtig 245 Kita-Plätze. Als kleine Zwischenlösung empfahl der JHA nun dem Haupt- und Finanzausschuss, die weitere, auf drei Jahre befristete Nutzung des provisorischen Standortes Am Stadtpark, Hindenburgstraße 92, für eine dreigruppige Kindertageseinrichtung in städtischer Trägerschaft mit 65 Plätzen. Die dortigen, von der früheren Kita Eberhardstraße genutzten Container-Module werden zum 1. August mit Bezug der neuen, viergruppigen Kita Am Holscheidsberg frei. Realisiert wurden bereits 20 neue Plätze durch einen Anbau an die Kita „Zaunkönig“ in Bergisch Born. Das Ziel von 200 neuen Kita-Plätzen bis August wäre damit erst zu 42,5 Prozent erreicht.
  • Das Kita-Standardmodell (entwickelt von der städtischen Architektin Anja Klein): Eine vierzügige Einrichtung mit knapp 900 m² auf zwei Etagen und auf einem Gelände von mindestens 2.500 m². Für jedes Kind müssen zehn bis zwölf Quadratmeter vorhanden sein. Denkbar sind auch weitere Modulbauten sowie die Angliederung von Kitas an bestehende Schulen. Genannte wurden in der JHA-Sitzung  die Dörpfeldschule an Oststraße,  die Mannesmannschule an der Burger Straße (Pavillons) und die Grundschule Hackenberg (Platz für weitere Kita durch Änderung des B-Plans). Dagegen wäre ein Umbau der frei gewordenen Grandschule Honsberg wohl zu kostspielig.
  • Die Standortsuche: Ein Interessenbekundungsverfahren der Stadt führte zu elf potentiellen  Investoren und  freien Trägern (eventuell kommen noch zwei weitere hinzu). Auch interessierten Grundstückseigentümer meldeten sich. Wichtig ist in jedem Fall die Größe des Außengeländes. Hier macht das Landesjugendamt klare Vorgaben. Zu den Prüfkriterien gehören das Bau- und/oder Umweltrecht, Arten-, Baum- und Landschaftsschutz sowie die Größe und Beschaffenheit der Grundstücke (Hochspannungsleitungen). Jede notendige Änderung des Bebauungs- oder Flächennutzungsplanes würde eine Zeitverschiebung bedeuten. Von 41 geprüften potenziellen Kita-Standorten kamen nur elf in die engere Wahl. Weitere 20 will Werner Grimm der Kita-Projektgruppe am 18.Januar vorstellen. Darunter sind auch drei städtische Grundstücke. Die Suche nach geeigneten Freiflächen gestaltet sich schwierig – und in den dicht bebauten Ortskernen (insbesondere Lennep) als schier aussichtlich. Und im Außenbereich endet die Suche schnell dort, wo Landschaftsschutz besteht.

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