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Sportbund hält an Dreifach-Turnhalle am Stadtpark fest

"Das Leben ist wie ein Fahrrad: Man muss sich vorwärts bewegen, sonst verliert man das Gleichgewicht, „ knüpfte Reinhard Ulbrich, Vorsitzende des Sportbundes Remscheid (SBR) beim diesjährigen Neujahrempfang des SBR mit einem Spruch von Albert Einstein an seine Rede vom Vorjahr an. Fahrradfahrten seien auf dem "Remscheider Knubben" nicht immer einfach, manchmal gar unmöglich. Im übertragenen Sinne verstand er darunter, dass die soziale, gesundheits- und bildungspolitische Funktion des Sports „im Denken vieler Verantwortlichen noch nicht angekommen zu sein scheint“, wohl aber im Reden.  

Mit seinen zahlreichen Aktivitäten habe sich der Verein auch 2016 wieder „ganz schön weiter nach vorne bewegt“. Vor allem im schwierigen Bereich einer nachhaltigen Integrationsarbeit.  Doch mit Hilfe eines Sponsors (Richard Bremicker), der Stadtsparkasse und des Landes habe man für Mohamad Diab eine Vollzeitstelle einrichten können. Eine weitere erfreuliche Mitteilung Der Landessportbund stellt für die Integrationsarbeit 6000 € zur Verfügung. Koordination, Beantragung und Abrechnungsmodalitäten übernimmt als Service der SBR. Gleichwohl müssten die Sportvereine immer noch viel Eigenleistung erbringen“, so Ulbrich weiter. Beispielsweise bei den Mitgliedsbeiträgen: „Vereine können und dürfen nicht auf Dauer Mitglieder ohne Beitragszahlungen aufnehmen. Die angesprochenen Zuschüsse dürfen dafür auch nicht verwandt werden. Von der Möglichkeit der Bildungsgutscheine und Sponsoren einmal abgesehen, werden die Vereine mit diesem Problem leider aber allein gelassen!“

Auf der Sportanlage Honsberg sind die 1. SPVG Honsberg und der SC Ayildiz zuhause. Über den langjährigen Streit über die Aufteilung der Trainingszeiten wollte Ulbrich auf dem Neujahrsempfang nicht berichten; die Problematik ist weitgehend bekannt. SBR-Geschäftsführerin Daniela Hannemann habe „Trainingspläne entwickelt, die eine problemlose Koexistenz der beiden Vereine und eine gerechte Platzeinteilung möglich gemacht hätte. Uninteressant-zumindest für die Verwaltung. Inzwischen hat die 1.SPVG kaum noch Mannschaften, an der (ungerechten) Platzaufteilung hat sich aber nichts geändert. Lieber bleibt eine Platzhälfte leer, als dass sie von dem anderen Verein genutzt werden dürfte. Kompetentes Handeln eben. Stundenlange intensive Arbeit und Beschäftigung unsererseits mit dieser Problematik war für die Katz und den Papierkorb!“

Lobende Worte dann zum Thema „DOC und Hackenberg“. Inzwischen hätten zwei konstruktive Gespräche stattgefunden, einvernehmliche Lösungsmöglichkeiten seien aufgezeigt worden, so dass der Sport der weiteren Entwicklung entspannt entgegensehen könne, mal abgesehen von zwei weiterhin offenen Fragen – der Eigenbeteiligung der Vereine und der mögliche Überschreitung des Budgets. Ulbrich:  „Mit dem Sportbund ist weder eine Eigenbeteiligung der Vereine noch eine Abschmelzung der bisherigen Planung zugunsten des Lärmschutzes und der Parkplätze machbar. Wir haben oft genug und frühzeitig auf diese Probleme hingewiesen und werden alle unsere Möglichkeiten nutzen, gegen anderslautende Beschlüsse vorzugehen.“

Gelassener verfolge der SBR die Diskussion um die ausverhandelte und im Pakt für den Sport festgeschriebene neue Dreifach-Sporthalle – „obwohl wir Einiges nicht verstehen. Wir verstehen nicht, warum die unbestritten sportfachlich beste Lösung, nämlich die Andockung an die Stadtparkanlage, kaum noch diskutiert wird. Zwar gibt es dort noch Kita Container, aber nur bis maximal 2020. Vorher wird ohnehin nicht gebaut. Wir verstehen nicht, warum jetzt schon wieder eine teure externe Untersuchung für den besten Standort durchgeführt werden soll. Gibt es in der Verwaltung keine Fachleute mit gesundem Menschenverstand, die in der Lage sind, solche Untersuchungen sach-und fachgerecht durchzuführen? Wir verstehen nicht, warum der Standort Stadtpark nicht mit untersucht werden soll. Wir verstehen nicht, warum man die fertige Planung seitens des RTV für eine Halle am Stadtpark nicht nutzen will. Wir verstehen nicht, wo an dem EMA und der AES Platz für Zuschauertribünen ist.“ Ulbrichs Vorschlag: „Ertüchtigung der maroden Halle Albert Einstein auf niedrigerem  Niveau und Bau der Dreifach-Sporthalle am Stadtpark. Der Bedarf für beides ist vorhanden!“

Abschließend verabschiedete sich Reinhard Ulbricht auf unbestimmte Zeit von seinem Steckenpferd, dem, „RS Sport“. Zitat: „Nachdem die vergangenen Gespräche erfolglos verlaufen sind und der Sportbund immer wieder Vereinbarungen des Paktes für den Sport einklagen muss, wollen wir uns auf den Pakt für den Sport und unsere Aufgaben konzentrieren. Deshalb frieren wir unsere Vision von ‚Remscheid Sport‘ ein und tauen sie erst wieder auf, wenn wir die Zeit dafür reif halten d.h. wenn die normative Kraft des Faktischen im Remscheider Sport endlich akzeptiert wird. Somit brauchen wir vorläufig auch nicht mehr über Kooperationsvereinbarungen oder ihre Entwürfe diskutieren und ergebnislose Stunden zu diesem Thema miteinander verbringen, sondern können uns alle auf die Umsetzung des Paktes für den Sport und unsere alltägliche Arbeit konzentrieren!“


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Lothar Kaiser am :

Die Verwaltung bereite für den Sport- und den Schulausschuss eine Beschlussvorlage vor mit dem Ziel, einen externen Gutachter mit der Standortsuche für die geplante Dreifach-Turnhalle zu beauftragen, berichtete heute im Schulausschuss Sportdezernent Thomas Neuhaus. Ein Zeitdruck bestehe dabei allerdings nicht. „Denn noch haben wir für den Bau gar keine investiven Mittel!“ Neuhaus antwortete damit auf die kritische Frage von Alexander Schmidt (CDU), warum sich die Verwaltung denn vom möglichen Standort an der Stadtparkschule“ verabschiedet habe. Das sei eine Schlussfolgerung einer Lokalzeitung gewesen, so Neuhaus. Im Gespräche seien weiterhin drei Standorte. Die anderen beiden sind die neben dem Ernst-Moritz-Arndt-.Gymnasium und der Albert-Einstein-Gesamtschule.

Chronist am :

Näheres bezüglich des Gutachtens zur neuen Dreifach-Sporthalle kündigte Dezernent Thomas Neuhaus heute im Sportausschuss für die Sitzung des Schukausschusses am 15. März an.

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