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"Finale Anpassung" des Orchestersolis steht bevor

Grundsteuerpunkte sollen das Orchester retten“, überschrieb der Waterbölles am 23. September 2016 seinen Bericht über die Rede von Stadtkämmerer Sven Wiertz zur Einbringung des Doppelhaushalts 2017/2018. Zitat: „Nach aktuellen Erkenntnissen wird bereits im Juni 2017 die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens eintreten. Hier muss im Rahmen der Haushaltsberatungen zwingend eine Lösung gefunden werden.“ Der vom Aufsichtsrat der Orchestergesellschaft eingesetzte Arbeitskreis hat inzwischen „vor dem Hintergrund der weiter bestehenden Finanzierungsprobleme der Orchestergesellschaft entschieden, (neben der im Übrigen in Rede stehenden Erhöhung der Finanzierungsbeiträge) den Räten eine Erhöhung des Solidaritätsbeitrags für den Bereich der Konzerte um weitere zehn Prozentpunkte auf nunmehr rund 30 Prozent ab der Spielzeit 2017/2018 vorzuschlagen. (Berechnungsbasis sind weiterhin die Preise der Spielzeit 2014/2015). Dabei sollen auch die aktuell noch bestehenden Preisunterschiede zwischen den Solinger und Remscheider Konzerten ausgeglichen werden.“

So steht es in der Beschlussvorlage der Verwaltung, der der Rat der Stadt am kommenden Donnerstag mit deutlicher Mehrheit zustimmen wird. Diese Annahme basiert auf der Presseerklärung, die heute die Ratsfraktionen und -gruppe von SPD, GRÜNE, FDP und W.i.R. zur besorstehenden Ratssitzung abgegeben haben. Darin kündigen sie einen Begleitbeschluss zur „Erhöhung des Orchestersoli“ an. Durchj diesen soll der Rat der Stadt bekräftigen, dass er „den Solidaritätsbeitrag (‚Orchestersoli‘) in erster Linie nicht als Instrument zur Finanzierung des Defizits der Bergischen Symphoniker GmbH (sieht), sondern als Mittel, den notwendigen Zusammenhang zwischen Besuchern der Konzerte der Bergischen Symphoniker im Teo Otto Theater und deren Finanzlage herzustellen.“ Es ist angemessen, die Konzertbesucher an der Finanzierung der Bergischen Symphoniker GmbH unmittelbar zu beteiligen. Weiter heißt es in der Erklärung:

  • „Es kann keinen Automatismus geben, der bei wegbleibenden Zuschauern aufgrund zu geringer Einnahmen aus dem „Orchestersoli“ zu einer Anpassung desselben für den verbleibenden Zuschauerkreis führt. Insofern betrachten wir die heutige Anpassung des „Orchestersolis“ mit Ausnahme inflationsbedingter Korrekturen als final.
  • Wir sehen die Geschäftsleitung der Bergischen Symphoniker GmbH – GMD und Geschäftsführer – in der Pflicht, durch Programmgestaltung, Marketing und höhere Präsenz des Orchesters im Alltag der Stadt Remscheid, höhere Zuschauerzahlen zu generieren, die zu auskömmlichen Einnahmen aus dem „Orchestersoli“ führen.
  • Sollten die erwarteten Einnahmen aus dem „Orchestersoli“ nicht erreicht werden können, sehen wir die Geschäftsleitung der Bergischen Symphoniker GmbH in der Pflicht, entsprechende Gegenmaßnahmen (Kostenreduzierung oder Einnahmeerhöhung) durchzuführen.
  • Der Rat der Stadt Remscheid steht zu den gegenüber der Bergischen Symphoniker GmbH gemachten vertraglichen Zusagen. Er hat weiterhin das Ziel, die Bergischen Symphoniker in geeignete Art und Weise auf dieser Basis zu erhalten. Dabei sieht er die Stadt Remscheid aber nicht in der Verpflichtung eines automatischen Defizitausgleichs.“

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Waterbölles am : Erhöhung des Orchestersoli beschlossen

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"‘Finale Anpassung‘ des Orchestersolis steht bevor“, überschrieb der Waterbölles am 7. Februar eine Presseerklärung der Ratsfraktionen und -gruppen von SPD, GRÜNE, FDP und W.i.R. zur gestrigen Ratssitzung. Wie erwartet wurde in dieser Sitzung eine E

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