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"Blumiger Sonntag" ohne Ladenöffnung wäre absurd

Einstimmig hat die Bezirksvertretung Lennep gestern trotz Einwänden der Gewerkschaft ver.di dem Rat der Stadt empfohlen, der Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, 2. April, zuzustimmen. Für diesen Tag plant „Lennep Offensiv“ für die Lenneper Altstadt mit 16 inhabergeführten Läden und einer gesamten Verkaufsfläche von ca. 407 Quadratmetern  die (Blumen-)Veranstaltung „Lennep blüht auf“. Die Gewerkschaftsvertreter hatten in einem Abstimmungsgespräch mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am 19. Januar gegen diese Veranstaltung „Lennep blüht auf“ erhebliche Bedenken erhoben („Nicht rechtskonform!“), wenngleich die Ladenöffnung bewusst auf den Altstadtkern und somit auf das direkte Umfeld der Veranstaltung begrenzt werden soll. Es sei deshalb nicht auszuschließen, dass über diese Verordnung kein Einvernahmen mit den Beteiligten erzielt werden könne, so Ordungsamtsleiter Jürgen Beckmann gestern in der BV-Sitzung. Doch mit Schreiben vom 3. Februar hatte der Verein „Lennep Offensiv“ mitgeteilt, dass er an dem geplanten verkaufsoffenen „Blumen-Sonntag“ festhält. Er weist darauf hin, dass die Veranstaltung bereits seit Jahren stattfindet. Der Veranstalter geht auf einer Gesamtfläche von 1.500m² auf dem unteren und oberen Alter Markt von zehn großflächigen Ständen aus und rechnet mit mehreren tausend Besuchern. Zudem findet in dem Bereich der Lenneper Altstadt als weiterer Anziehungspunkt die ebenfalls etablierte Veranstaltung „Lennep liest“ statt.

Gemäß § 6 (4) Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeit (LÖG NRW) darf die zuständige Ordnungsbehörde einen verkaufsoffenen Sonntags nur dann genehmigen, wenn die damit verbundene Veranstaltung „einen beträchtlichen Besucherstrom“ anzieht. Der mögliche Besucherstrom darf nicht erst durch die Ladenöffnung ausgelöst werden. Im Gespräch zwischen Gewerkschaft und Oberbürgermeister war vereinbart worden, die Besucherströme bei der Veranstaltung „Lennep blüht auf“ in diesem Jahr zu erheben und auf Grundlage dieser Daten eine Sonntagsöffnung für das Jahr 2018 erneut zu prüfen und diese dann mit der Gewerkschaft abzustimmen. Darüber wunderte sich gestern Roland Kirchner (W.i.R.). „Ohne Öffnung der Geschäfte am Sonntag wäre eine Veranstaltung, die den Einzelhandel fördern soll, geradezu absurd. Dann kann man sich die auch gleich schenken!“


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