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Keine Rückkehr der versenkbaren Poller

Anwohner von Munsterplatz und Petersgasse in der Lenneper Altstadt waren am Mittwoch „Fragestunde für Einwohner“ der Bezirksvertretung Lennep erschienen, um sich von Politik und Verwaltung zur „Wiederherstellung der ursprünglichen Verkehrssituation an der Einmündung der Petersgasse auf die Wetterauer Straße“ die dort abgebauten versenkbaren Poller zurückzuwünschen. Das hatten sie zuvor in einem Einschreiben mit Rückschein auch schriftlich formuliert: „Die ursprüngliche mit der Sanierung des Lenneper Altstadtbereiches einhergehende Verkehrsführung wies den Munsterplatz/Petersgasse als Sackgasse aus. Umgesetzt wurde dies durch zwei Poller, die im Mündungsbereich der Petersgasse auf die Wetterauer Straße eingebracht wurden. Diese Poller wurden nur an den Markttagen als Ausnahmeregel zur Marktzeit abgesenkt. Damit wurde der Durchgangsverkehr ausgeschlossen und der gegenläufige Verkehr im Bereich Munsterplatz zwang zur Rücksicht und verhinderte allzu hohe Geschwindigkeiten.“

Inzwischen sehe es dort wie folgt aus: „Durch eine permanente Belegung des Alter Markts über den Sommer ist es zu dauerhaftem Durchgangsverkehr ... gekommen. Dies führt zunehmend zu kritischen Situationen.“ Konkret: In der verkehrsberuhigten Zone „Spielstraße"  werde die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit permanent und deutlich überschritten. Im Bereich der Petersgasse mit einer lichte Durchfahrtsbreite von 2,80 Metern komme es wieder zu Hausbeschädigungen, wehalb Eigentümer einen Rammschutz aufgestellt hätten. „Zu Stoßzeiten werden dort 30 Fahrzeuge/15 Min. gezählt!“

Neben der Rückkehr der der versenkbaren Poller an der Einmündung der Petersgasse auf die Wetterauer Straße wünschen sich die Anwohner bei Belegung des Alter Markts eine generelle Sperrung von Neugasse und Berliner Straße; dies abe sich beim Weinfest als praktikabel erwiesen. Eine Zuwegung zum Munsterplatz sei dann für Anlieger auch ist über die Sackgasse möglich. Doch die Antwort der Verewaltung, die Bezirkbürgermeister Markus Kötter verlas, war die die Anwohner unbefriedigend: „Bei der Lenneper Altstadt – hier explizit der Munsterplatz und die Petersgasse – handelt es sich nicht um einen „reinen Anwohnerbereich“. Vielmehr stehen die beschriebenen Örtlichkeiten allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung – eine „exklusives Nutzungsrecht“ für Anwohner besteht selbstverständlich nicht.“ Für die gesamte Lenneper Altstadt gelte eine Breitenbeschränkung (Fahrzeuge bis max. 2,00 m Breite) sowie eine Längenbeschränkung (Fahrzeuge bis max. 7,5 m Länge), sodass den engen Platzverhältnissen in der Altstadt verkehrstechnisch Rechnung getragen werde. Bedenken, Fahrzeuge durch die Petersgasse bzw. über den Munsterplatz fahren zu lassen, bestünden nicht. Und eine Geschwindigkeitsüberwachung im Bereich des Munsterplatzes bzw. der Petersgasse sei technisch nicht möglich.

Die Beschilderung im Bereich der Lenneper Altstadt sei überprüft worden. Lediglich im Einfahrtsbereich Neugasse bestehe Optimierungsbedarf. Die gesamte Lenneper Altstadt sei als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen.  Besondere Gefahrenlagen oder  übermäßige Beeinträchtigungen für die Anwohner seien nicht zu erkennen. Eine Sperrung der Berliner Straße und der Neugasse komme nur bei Veranstaltungen einer gewissen Größenordnung in Betracht.  Bei allen anderen Veranstaltungen bestehe ein berechtigtes Interesse der Verkehrsteilnehmer, die Lenneper Altstadt (also öffentliche Verkehrsfläche) uneingeschränkt in Anspruch nehmen zu können. Fazit: „Eine generelle Sperrung der Neugasse und Berliner Straße bei Veranstaltungen ist nicht vorgesehen!“


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