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Internationale Wochen gegen Rassismus bis 26.3.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ werden getragen von einem Netzwerk erprobter und ganz frischer Formen der Zusammenarbeit, die für eine Zukunft mit weniger Rassismus in Remscheid hoffen lässt. In diesem Jahr laden Ausstellungen dazu ein, Respekt und Verständnis füreinander zu lernen. Das ist unsere Weise, Hassparolen keinen Raum zu geben und ausgrenzendes, rassistisches Denken und Verhalten zurück zu weisen.
(Martin Sternkopf, Johannes Haun, Hans Lothar Schiffer)

Freitag, 24. März, 19 Uhr, Friedenskirche Remscheid, Schützenstraße 32,
„Erzählte Flucht“ - Erinnerungen von betroffenen Menschen.

Samstag, 25. März, 15 Uhr, Alte Stadtgärtnerei, Carl-Hessenbruch-Weg
 „Umgang mit Rechtspopulisten und Rechtsextremisten“
„Grüner Kaffeeklatsch“ mit Verena Schäffer, MdL NRW (Bündnis 90 / Die Grünen). Gespräche bei internationalem Gebäck. Verena Schäffer ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Innenpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus. Veranstalter: Bündnis 90 / Die Grünen.

Sonntag, 26. März, 15 - 17 Uhr, Ambrosius-Vaßbender-Saal
Wann bin ich nicht mehr FREMD(ER)?
Vortrag und Diskussion mit Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler Moderation: Sven Wolf, MdL NRW, Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des Landtags NRW. Der prominente Rechtsanwalt Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler vertritt die Familienangehörigen der Opfer der NSU Morde seit Jahren vor Gericht. Er wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch „Kein schönes Land in unserer Zeit – das Märchen von der gescheiterten Integration“ lesen. Anschließend folgt eine Diskussion zu Themen, die bereits in seinem Buch eine wichtige Rolle spielen und nach wie vor gesellschaftspolitische Relevanz haben: Was wissen wir über die Zerrissenheit der Menschen aus zwei verschiedenen Kulturen? Was hat die deutsche Integrationspolitik bisher geschafft? Was fehlt, um Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und extremistischen Einstellungen wirksam entgegen zu treten? Veranstalter: Kommunales Integrationszentrum der Stadt Remscheid in Kooperation mit der Citykirche Remscheid.

bis 26. März, SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Str. 39, IV Stock
Ausstellung „Integration auf der Leinwand - Kunst, die sich einmischt!“ von Saziye Arslan
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 10. März, 19 Uhr. Öffnungszeiten: Montags - Freitags 9 - 17 Uhr. Die in Sorgun, in der Türkei, geborene, in Köln lebende Malerin Saziye Arslan hat einige Jahre auch in Remscheid gelebt und bringt Integration auf die Leinwand, indem sie Mokkasatz aus Anatolien und Kölsches Wasser aus dem Rhein vereint. Sie verknüpft die zwei Kulturen, in denen sie lebt. Aus dem Zusammenspiel entstehen völlig neue Gedanken und Bilder. Diese erzählen ihre Geschichte aus der Sicht eines Beobachters, in dessen Rolle auch der Betrachter der Bilder schlüpfen kann. Veranstalter: SPD-Unterbezirk Remscheid, AG Migration und Vielfalt.

bis 26. März, Friedenskirche Remscheid, Schützenstraße 32,
Doppelausstellung „Ich mal mir die Welt...“ & „Willkommen in Remscheid“
Bilder aus einem Projekt der Musik- und Kunstschule Remscheid mit Flüchtlingen des Wohnheims Wülfingstraße sowie Bilder aus dem Kunstunterricht der Heinrich-Neumann-Schule
Öffnungszeiten: Montags - Freitags 16 - 19 Uhr, Sonntags: 11 - 13.30 Uhr.

bis 26. März, Gemeinschaftshaus Honsberg „Der Neue Lindenhof“, Honsberger Str. 38,
„Perspektiv-Wechsel - Flucht und neue Heimat“
Ausstellungsprojekt mit Bildern aus dem Kunstunterricht des Getrud-Bäumer-Gymnasiums Remscheid. Öffnungszeiten: Montags - Freitags 9 - 17 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten, Tel. RS / 938030. Verantwortlich: Stadtteil e.V. Remscheid.

bis - 26. März, MIRO, Scharff str. 5,
„Bilde(R)Geschichte.“ Fotocomic gegen Rassismus. Für Toleranz
Ein Kooperationsprojekt des Caritasverbandes Remscheid und des Soziokulturellen Zentrums Kraftstation. Der Titel steht programmatisch für den gesamten Workshop, den Kerstin Becklas (Caritasverband Remscheid e. V.) und Julia Dill (Soziokulturelles Zentrum Kraftstation) konzipierten und im Februar durchführten. Die Fotos machte J.C. Heinsch.
Mit dem Kurs „Darstellen und Gestalten“ des 8. Jahrgangs an der Albert Einstein Gesamtschule wurden in einem mehrwöchigen Workshop die Themen alltäglicher Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt sowie Toleranz und Zivilcourage diskutiert. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Jugendlichen viel zu sagen hatten und kreative Lösungen für ein friedliches Zusammenleben fanden. Die Schüler setzten sich intensiv mit den Themen auseinander und entwickelten anschließend eigenständig Geschichten, die in Bildern bzw. einem Fotocomic umgesetzt wurden. Die Jugendlichen fanden somit Bilder für ihre eigene Geschichte. Den Organisatoren war hierbei wichtig, dass die Inhalte der konkreten Lebenswelt der Jugendlichen entstammen. Frei nach dem Motto „Wie ist es - und wie könnte es besser sein“ beginnen alle Geschichten mit derselben Ausgangssituation und führen zu zwei alternativen Lösungen – einem positiven und einem negativen Schlusspunkt. Das Konzept und die Texte wurden in einem Storyboard umgesetzt, dann wurden die Bilder aufgenommen und abschließend in einem Fotocomic zusammengestellt. Die daraus entstandenen Bilder stellt das MIRO aus. Öffnungszeiten: Dienstags - Samstags 18 - 24 Uhr. Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum „Die Kraftstation“ / Caritasverband Remscheid e.V.

Dienstag, 28. März, 17 - 20 Uhr, Historisches Zentrum, Cleffstr. 6,
„Rechte Parteien im Landtagswahlkampf in NRW“
Vortrag und Diskussion. Vorstellung einer Studie des Landesintegrationsrates NRW im Rahmen der Kampagne „Vielfalt schätzen – Rassismus ächten“. Die Studie wird vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf erstellt. Der Landesintegrationsrat NRW und der Integrationsrat der Stadt Remscheid wollen mit dieser Veranstaltung die Wählerinnen und Wähler über die Gefahr der rechten Parteien für die Demokratie informieren. Veranstalter: Integrationsrat der Stadt Remscheid.


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Remscheid Tolerant e.V. am :

Zwischen dem 10. und 28. März 2017 finden in Remscheid die Inter-nationalen Wochen gegen Rassismus statt. Viele Kinder und junge Leute haben schon in der Vorbereitung mitgewirkt. Ihre Bilder, die von Flucht und Willkommen erzählen, werden in Ausstellungen in der Friedenskirche Remscheid, dem Neuen Lindenhof, und im Miro präsentiert. Es gibt Angebote zum Mitreden, wie man sich gegen-über Rechtspopulisten und Rechtsextremisten verhalten kann, etwa beim "Grünen Kaffeeklatsch" in der alten Stadtgärtnerei oder bei einer Bürgerdiskussion im Stadtteilzentrum Klausen. Künstler präsentieren ihr Werk wie Selim Özdogan aus Köln, der in der Stadtbibliothek Remscheid liest oder Saziye Arslan, die ihre Bilder in der SPD-Geschäftsstelle ausstellt. Man kann an Festen teilnehmen und den Multikulturellen Frauen-nachmittag "Weibsbilder" im Stadtteilzentrum Klausen aufsuchen oder an einem großen Fest des Boxsports in der Sporthalle Neuen-kamp teilnehmen zum Thema: "Auch beim Boxen: No to racism!". Der Bergische Boxclub hat eine feine Mischung aus Trainingseinhei-ten, Tanzeinlagen und Boxkämpfen organisiert. Im Hauptkampf treten Martin Houben (Aachen) gegen Schamil Suleymanov (Rem-scheid) an. Und es gibt einen besonderen Gast: Profi-Boxweltmeister Hamid Rahimi. Er stammt aus Afghanistan und ist mit Mutter und Geschwistern vor dem Krieg in Kabul nach Hamburg geflohen. Zu den großen Namen zählt auch Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani aus Münster. Er wird den Lehrerkollegien von Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und Albert-Einstein-Gesamtschule zum Thema "Unter-richt und Migration im Kontext sozialer Ungleichheit" referieren. Eine interessierte Öffentlichkeit ist mit eingeladen. Öffentlich sehr bekannt ist der Anwalt und Publizist Dr. Mehmet Gürcan Daimagü-ler. Er vertritt seit Jahren Angehörige der NSU-Mordopfer in Mün-chen. Sein Vortrag in der Citykirche Remscheid hat das Thema "Wann bin ich nicht mehr FREMD(ER)?" (/aus Pressemitteilung)

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