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Entwicklung von Wohnbauflächen beschleunigen

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 23. März haben die Fraktionen bzw. Gruppen von SPD, GRÜNE, FDP und WiR den Antrag gestellt, Die Verwaltung möge potenzielle Flächen für den Wohnungsbau anhand der Kriterien  Eigentumsverhältnisse und Verfügbarkeit,  Stand der Bauleitplanung, Erschließung und Verkehrsanbindung der Flächen, Kostenrisiko seitens der Stadt Remscheid,  Potenzial der Vermarktung und Vorrang für den Innenbereich bewerten und damit deren Entwicklung vorbereiten. Die Stadt Remscheid benötigt attraktive Wohnangebote, um die Abwanderungen zu vermindern und die Zahl der Zuzüge zu erhöhen. Weiter heißt es in der Antragsbegründung: „Zwischen den Wachstumsregionen Düsseldorf und Köln/Bonn ergeben sich zusätzliche Chancen für Remscheid, wenn es gelingt, qualitativ hochwertige, nachfragegerechte Wohnangebote zu erhalten und zu schaffen. Bereits das Regionale Positionspapier ‚Wohnen‘ und das Handlungsprogramm ‚Wohnen‘ beschreiben die Notwendigkeit, das Wohnungsangebot zu verbessern. Dabei sollten besonders die Potenziale der Innenentwicklung im Sinne der Flächenersparnis und der Stärkung zukunftsfähiger Zentren in den Blick genommen werden.“ Vorrangig sei die Nutzung leerstehender Immobilien, Baulücken und Brachflächen. Sinnvoll sei aber auch die Erschließung neuer Flächen für den Wohnungsbau, „um den Bestand qualitativ gezielt zu ergänzen und auf diese Weise ein zielgruppen- und damit marktgerechtes Angebot zu schaffen“. Das Wohnungsangebot sei insgesamt quantitativ ausreichend, doch bestehe in einzelnen Marktsegmenten gleichwohl der Bedarf an zusätzlichem Neubau. Dies betreffe die Entwicklung von Wohnbauflächen für höherwertige Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser.

Von Leerständen seien fast ausschließlich Mehrfamilienhäuser betroffen, so dass mit diesen Flächen nicht die Nachfrage nach preisgünstigem Eigenheimbau befriedigt werden könne. Gleichzeitig bestehe in den Leerständen vielfach ein hoher Sanierungsbedarf, und die betreffenden Wohnungen verfügten über keine marktgerechten Zuschnitte. Aus diesen Gründen bestünden auch Angebotsdefizite im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, was sich dadurch verstärke, dass der Anteil der wohnungssuchenden Haushalte wie auch die Belegungsquote bei preisgebundenem Wohnraum in Remscheid über dem Landesdurchschnitt liege, obwohl rein zahlenmäßig ausreichender Wohnraum vorhanden ist. SPD, GRÜNE, FDP und WiR wollen mit ihrem Antrag „den Anstoß leisten, die Entwicklung des Wohnungsbaus in Remscheid wieder aufzunehmen und damit die Stadt als Standort zum Leben, Arbeiten und Wohnen zu stärken“.


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Chronist am :

Der Antrag wurde in der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig angenommen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erklärte, er verstehe „als Arbeitsauftrag, den wir in unserem Aufgabenkatalog aufnehmen“. Zur Antragsbegründung hatte vor der Abstimmung Rosemarie Stippekohl (CDU) betont, die darin enthaltene Aussage, das Wohnungsangebot sei „insgesamt quantitativ ausreichend“, treffe so nicht zu. Aber die Begründung sei ja nicht Bestandteil des Beschlusses...

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