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Gutachter soll Standort der 3-fach-Turnhalle empfehlen

Wie angekündigt, hat die Verwaltung für den Schul- und den Sportausschuss (Sitzung am 15. März bzw. 5. April) eine Beschlussvorlage vorbereitet, wonach ein externer Gutachter mit der Standortsuche für eine neue Dreifach-Turnhalle in der Innenstadt beauftragt werden soll. Das betrifft konkret die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, vergleichbar mit den Maßnahmen „Rathausanbau“ und „Neubau Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung“. Dafür fehle dem städtischen Gebäudemanagement das notwendige Personal. Die Untersuchung soll die Standorte von Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstraße 6-8,  (als Ersatz für die bestehende Schulsporthalle), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Straße 48, und Am Stadtpark betreffen. Dabei soll der Gutachter auch die Frage beantworten, welche bestehenden (Schul-) Sporthallen durch den Bau einer neuen 3-fach Halle aufgegeben werden können und welche Verwertungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben.

Die gegenwärtige Situation an den zu prüfenden Standorten stellt die Verwaltung in ihrer neuen Vorlage wie folgt dar:

  • Albert-Einstein-Gesamtschule: Sie verfügt an der Brüderstraße über einen Hallenkomplex, der sich in einem baulich maroden Zustand befindet und einen erheblichen und dringend notwendigen Sanierungsbedarf aufweist. In dem Hallenkomplex befindet sich eine größere Sporthalle (540 qm), die bezüglich Raumumfang und Ausstattung für den Schulsport gut geeignet ist, aber auf Grund der Konstruktion und Lage in den Sommermonaten wegen zu hoher Temperaturen nur eingeschränkt genutzt werden kann. Desweitern gibt es eine Gymnastikhalle (225 qm), die auf Grund der mangelnden Größe und Ausstattung nur extrem eingeschränkt für den Schulsport zu nutzen ist, dort ist kein richtliniengemäßer Unterricht möglich. Abschließend hat der Hallenkomplex noch einen teilweise mit Matten ausgelegten Bewegungsraum (180 qm), der für den Sportunterricht gar nicht genutzt werden kann. Überdies entsprechen die Gymnastikhalle und der Bewegungsraum nicht den Sicherheitsvorgaben für den Schulsport. All das führe vermehrt zu Einschränkungen des Schulsports; mindestens 50 Sportstunden müssten in Sporthallen an anderen Standorten durchgeführt werden.
  • Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium verfügt über eine gut ausgestattete der DIN-Norm entsprechenden Einfachsporthalle (405 qm). Zudem hat sie eine Gymnastikhalle (200 qm), die zwar einigermaßen ausgestattet sei und den Sicherheitsnormen den Umständen entsprechend nachkomme, aber einen richtliniengemäßen Unterricht nur eingeschränkt zulasse, so die Verwaltung. Daher müssten aktuell 25 Sportstunden in standortfernen Sporthallen stattfinden.
  • Auf dem städtischen Grundstück am Stadtpark (eine größtenteils asphaltierte Fläche zwischen der GGS Am Stadtpark und dem Sportbad am Stadtpark) steht aktuell eine „Container“-Kita. In direkter Nähe befindet sich auch ein Kunstrasengroßspielfeld, ein Kunstrasenkleinspielfeld, zwei kleine Tartan-Mehrzweckspielfelder, eine 100 m Sprintanlage, ein Beachvolleyballfeld und eine Sporthalle (364 qm). In der Sporthalle ist der komplette Sportunterricht der GGS Am Stadtpark untergebracht.

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Chronist am :

Bevor das Geld für die neue Dreifach-Turnhalle in der Innenstadt nicht in den nächsten Doppelhaushalt eingestellt ist, brauchen wir uns über den Standort nicht länger unterhalten“, stellte gestern im Sportausschuss David Schichel von den Grünen fest. Zuvor hatte Sportdezernent auf dem Umstand aufmerksam gemacht, dass die Stadt im aktuellen Doppelhaushalt kein Geld für den Bau eingeplant habe. Gleichwohl soll der Prüfauftrag bezügl. des Standorts noch im Laufe des Jahres erteilt werden.

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