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Integration ist nur gemeinsam zu bewältigen

25 Seiten umfasst der neue „Integrationsplan“, den die Verwaltung dem städtischen Integrationsrat zu seiner Sitzung am morgigen Donnerstag vorgelegt hat. Im Dezember 2015 hatte der Rat der Stadt  das aktualisierte Integrationskonzept der Stadt Remscheid für die folgenden zwei Jahre bewilligt. Die „Richtlinien zur Förderung“ des Landes NRW setzen eine solche Aktualisierung alle zwei Jahre voraus, damit das Land das Kommunale Integrationszentrum der Stadt auch weiterhin fördert. Der nun vorliegende Integrationsplan, der die im Integrationskonzept aufgeführten Handlungsfelder mit Leben fülle, sei eine Momentaufnahme der praktischen Umsetzung der Handlungsfelder auf der einen Seite und ein Strategieplan für den weiteren Integrationsprozess auf der anderen Seite, heißt es in der Vorlage. Zitat: „Integration kann nur vor Ort stattfinden! Integration ist keine Einzelaufgabe, sondern kann nur gemeinsam bewältigt werden. Das bedeutet: Nur unter Mitwirkung unserer Zuwanderinnen und Zuwanderer sowie aller Bürgerinnen und Bürger ohne Zuwanderungsgeschichte und nicht zuletzt nur mit Hilfe aller beteiligten Institutionen kann gelingende Integration vom Kindergarten über Schule, Arbeitsplatz, Sport und Verwaltung - also in allen Lebensbereichen - gestaltet werden.“ Weiter wird im Vorwort des neuen Integrationsplans ausgeführt:

„Remscheid ist eine Stadt der Vielfalt, in der seit Jahrzehnten Menschen aus über 120 Nationen friedlich zusammenleben und ihre Heimat gefunden haben. Diese Vielfalt bietet eine große Chance und ist zugleich auch eine große Herausforderung. Ende 2016 lebten 112.846 Menschen in Remscheid und 40.882 davon sind Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund. Das bedeutet, dass mehr als 1/3 unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger (36,2 %) eine Zuwanderungsgeschichte haben. Hierbei ist die Zahl der Geflüchteten, die inzwischen einen Aufenthaltsstatus haben und in Remscheid bleiben, nicht berücksichtigt. Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass sich hinter dieser Zahl unterschiedliche Lebensstile, Biographien und auch Integrationsverläufe verbergen. Integration ist kein zeitlich begrenzter, sondern ein dauerhafter Prozess. Hierbei sind stets die für die jeweiligen Zuwanderergruppen relevanten unterschiedlichen Handlungsfelder zu berücksichtigen, den aktuellen Erfordernissen kontinuierlich anzupassen und zeitnah umzusetzen. Integration ist daher einer der wichtigsten Zukunftsaufgaben für uns. Sie ist keine Sonderaufgabe, sondern es gilt sie als einen Teil der Gesellschaftspolitik in unserer Kommune zu fokussieren. Integration gelingt nicht automatisch und kann auch nicht „von oben“ angeordnet werden und nur mit einem gemeinsamen Verständnis von Integration können die Fähigkeiten und Potentiale der Menschen gezielt gefördert werden. Erfolgreiche Integration beginnt mit einem Dialog und in enger Zusammenarbeit mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Zuwandererfamilien.“


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Waterbölles am : Studenten aus Detroit wollten von Remscheid lernen

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Gestern besuchten 16 Studentinnen und Studenten des College of Liberal Arts ans Siences“ der Wayne State-Universität von Detroit zusammen mit den Professoren Dr. Kami Pothukuchi und Robin Boyle sowie Wissenschaftlern der Technischen Universität Dortmu

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