Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Stadt will dem Grillen enge Grenzen setzen

Aktuell ist das Grillen in den Remscheider Grün- und Parkanlagen generell erlaubt. Lediglich das Landesimmissionsschutzgesetz setzt dem Grillen derzeit Grenzen, z.B. bei starker Rauchentwicklung oder Sachbeschädigung. Doch das soll sich ändern. In den Bezirksvertretungen, dem Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung, dem Haupt- und Finanzausschuss und schließlich auch dem Rat der Stadt steht in den kommenden Wochen ein Beschlussvorschlag der Verwaltung auf der Tagesordnung, wonach durch Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet Remscheid vom 17. Dezember 2003 das öffentliche Grillen künftig nur noch in ausgewiesenen Bereichen erlaubt sein soll. Zunächst will die Verwaltung Grillbereiche im Kuckuck und im „Lenneper Bachtal" ausweisen. Mit den TBR wurde vereinbart, dass diese Grillbereiche beschildert und dort separate Abfallbehälter aufgestellt werden sollen.

In § 8 der Verordnung soll als Absatz 5 eingefügt werden, dass beim Grillen keine erheblichen Belästigungen für die Umgebung und für andere Personen entstehen darf durch Rauch, Geruch oder Flugasche und es zu keinen Schäden an dem Untergrund und den umliegenden Sträuchern und Bäumen oder Einrichtungen der Anlage kommt. Als Brennmaterial seien Holzkohle oder Grillbriketts zulässig. Verboten seien Spiritus oder andere flüssige Grillanzünder sowie offenes Feuer. Ständig sei eine Löschhilfe (z.B. Sand oder Wasserflasche) bereitzuhalten. Beim Verlassen des Grillplatzes sei das Grillfeuer vollständig abzulöschen. Die vollständig abgelöschte Grillasche und die Grillabfälle seien mitzunehmen oder in den dafür aufgestellten Abfallbehältern zu entsorgen. Insbesondere bei trockenen Wetterlagen behält sich die Stadt Remscheid vor, das Grillen für bestimmte Zeiträume oder Teilbereiche zu untersagen.

Hintergrund: Im vergangenen Jahr hatten sich Nutzer der Remscheider Grünanlagen mehrfach über Grill-Runden beschwert. Der Kommunale Ordnungsdienst hatte die Anlagen daraufhin abends und am Wochenende häufiger als früher kontrolliert und die dabei festgestellten Ordnungswidrigkeiten und Sachbeschädigungen zur Anzeige gebracht. Doch damit scheint sich das Problem auf Dauer nicht lösen zu lassen. Deshalb möchte die Stadtverwaltung von der Politik das Grillen im öffentlichen Raum generell verbieten zu lassen. Lediglich in den ausgewiesenen Teilbereichen soll es künftig weiter erlaubt sein. Generell verboten sind demnach künftig Einweggrills. Auch muss beim Grillen eine volljährige Person anwesend sein. Die Grillasche muss gelöscht und entsorgt werden. Wer dagegen verstößt, hat ein Bußgeld zu erwarten.

Auch für Hundebesitzer wird sich etwas ändern. Im Stadtpark, Honsbergpark, Edelhoffpark, Sieper Park, Hardtpark und auf dem Professor-Herrmann-Platz sowie in der Grünanlage „Kuckuck“, in der Grünanlage auf dem Quimperplatz und der Grünanlage an der Kreuzbergstraße müssen Hunde an einer reißfesten, höchstens 1,50 m langen Leine geführt werden. Lediglich in ausgewiesenen Freilaufflächen können Hunde künftig weiter ohne Leine laufen. Und auch dort muss die Beaufsichtigung des Hundes / der Hunde sichergestellt sein. Mit der TBR wird aktuell über eine weitere Freilauffläche im Kuckuck verhandelt.


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde die neue „Grillordnung“ der Stadt Remscheid gestern von der Tagesordnung genommen, nachdem sich dafür im Umweltausschuss keine Mehrheit gefunden hatte. Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) kann sich einen weiteren Grillplatz im Stadtpark (von der Verwaltung abgelehnt) durchaus vorstellen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!