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Kleiner Sturm im Kremenholler Wasserglas

Der Schulhof auf Kremengholl gestern Nachmittag: Ohne Bauschutt, aber auch ohne eine Hinweistafel mit Schließzeiten. Foto: Lothar Kaiser

Der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl ist bei den in der Umgebung wohnenden Jungen und Mädchen als Spielplatz beliebt – auch mangels anderer Freiflächen in der Nachbarschaft. Die Zeiten, in denen dort gespielt werden darf, hat die Stadtverwaltung in einer Benutzungsordnung klar geregelt: Je nach Jahreszeit um 18 bzw. 19 Uhr. Die Schlüsselgewalt hat die Stadt einer Bürgerin übertragen, die gleich nebenan wohnt.  Abends zur festgelegten Uhrzeit soll sie das eiserne Hoftor abschließen. In der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am vergangenen Dienstag wurden allerdings Zweifel laut, ob sie diese Zeiten wirklich genau nimmt oder nicht vielmehr die Kinder früher nach Hause schickt.

Kein Thema für die Kommunalpolitik, meinen Sie? Dann kennen sie Rosemarie Stippekohl nicht. Sie widmete dem Thema am Dienstag vor Publikum gut 20 Minuten. Die CDU-Ratsfrau meint, der Hof könne als Aufenthaltsort und zum Spielen von Kindern und Jugendlichen auch bis 20 Uhr geöffnet bleiben (Beispiel: Kochstraße) und hatte das Thema  in der BV in der Vergangenheit schon mehrfach angesprochen. Es sei aber weiterhin so, „dass Kinder und Jugendliche schon vor Ablauf der zulässigen Benutzungszeiten vom ‚Schulhof‘ verwiesen werden“, wie ihr Eltern berichtet hätten. Die CDU in ihrer jüngsten Anfrage: „Remscheid bietet Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für die Innenstadt. Daher sprechen wir uns nachdrücklich dafür aus, dass die Schulhöfe auf jeden Fall in der festgelegten Benutzungszeit von Kindern und Jugendlichen zum Spielen genutzt werden dürfen. Irgendwelche Einschränkungen sind hier nicht hinzunehmen, wenn sich die Kinder und Jugendlichen an die Benutzungsordnung halten.“

Gegenwärtig sei der Hof gar nicht zum Spielen freigegeben, sagte es am Dienstag in der BV Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann. Denn dort lagere noch bis zu den Sommerferien Baumaterial (im Zusammenhang mit dem Bezug von Schulräumen durch das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg). Also noch eine „Hängepartie“ mit Fortsetzung im August? Zum Glück erbarmte sich Sozialdezernent Thomas Neuhaus, zwar nicht zuständig für das städtische Gebäudemanagement, von dem Beckmann seine Informationen zur Sitzung erhalten hatte, dafür aber zuständig für vieles andere, was mit Kindern zusammenhängt. Er will sich nun bei Thomas Judt, dem Leiter des Gebäudemanagements, nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigen. Auch nach den Vereinbarungen zum „Schlüsseldienst“.

Waterbölles: Manchmal ist es besser, sich von den Gegebenheiten an Ort und Stelle selbst ein Bild zu machen. So sah der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl gestern Nachmittag (Foto). Keine Spur von Bauschutt, der Spielen verhindern könnte (der Container am Gebäudeeingang dürfte damit nicht gemeint gewesen sein). Keine Spur aber auch von einer Hinweistafel, die anzeigt, wann der Hof abends abgeschlossen wird.


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Chronist am :

Und es geht weiter. In der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag griff Rosemarie Stippekohl (CDU) das leidige Thema der frühzeitigen Schließung des Schulhofs in Kremenholl am Abend noch einmal auf. Diesmal recht ungehalten, sprich: verärgert. Zu Beginn der Sommerferien müsse das Problem vom Tisch sein, forderte sie Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf.

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