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Blaulichttag zu 150 Jahren Feuerwehr Lennep

Vieles war am Samstag auf dem Jahnplatz in Lennep beim „Blaulichttag“ der freiwilligen Feuerwehr Lennep zu besichtigen und zu bewundern, dem ersten der insgesamt drei Festtage zum 150-jährigen Bestehen der Lenneper Wehr. Ein Tag für die ganze Familie – mit Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Hasten und der Jugendfeuerwehr Lennep, einer Ausstellung historischer Geräte und Fahrzeuge, einer Ausstellung von Modell-Feuerwehrautos, für die Patrick Böhl viel Freizeit verwendet hatte, einer Hüpfburg und Kaspertheater der Freiwilligen Feuerwehr Ronsdorf für die kleinsten Besucher, einer Feuerwehrspritzwand für erste Löschversuche, und natürlich mit Getränke- und Imbissstand.

Die teilweise mehr als 100 Jahre alten Feuerspritzen, Schlauch- und Leiterwagen, einst von Pferden gezogen, sind der ganze Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Lennep. Dass die historische Löschtechnik viel (Mannes-)Kraft erforderte, wurde bei einer munteren Show-Übung deutlich, an der sich auch Bezirksbürgermeister Markus Kötter beteiligte. Dabei kam auch der historische Leiterwagen zum Einsatz. Über den ließ sich „Lenneps letzte Jungfrau“ aus einem „brennenden“ Turmzimmer retten – eine wackelige Angelegenheit, die Retter und Geretteter Mut abverlangte. Aber das Feuer hätte im Ernstfall mit der kleinen Handspritze mangels Wasserdruck und Ventilschaden nicht gelöscht werden können. Ein Gaudi, bei dem auch die Schaulustigen nicht trocken blieben...

Im Blickfeld standen auch die zahlreichen Rettungsfahrzeuge von Feuerwehr Einsatzleitwagen, Rüstwagen, Drehleiter) und Technischem Hilfswerk (Schreitbagger etc.), die dem Jahnplatz einrahmten. Die modernen Großfahrzeuge hatten die Berufsfeuerwehren Remscheid, Bochum und Ennepe-Ruhr-Kreis beigesteuert, einige Magirus-Oldtimer die Feuerwehr Solingen. Einst auf den bergischen Autobahnen im Einsatz war der 250 PS-starke „Uranus“ mit 18 Litern Hubraum zum Bergen schwerer Lastwagen, heute im Besitz eines Feuerwehr-Fans. Im Video Christian Wette, der Leiter der Löscheinheit Lennep, und drei Mitglieder der „Ehren-Abteilung“. An den großen Brand eines Holzlagers in Remscheid kann sich einer von ihnen, Armin Lindermann, noch gut erinnern. Denn damals lief vor seinem geistigen Auge der Film seines Lebens ab.


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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Versuche nun schon seit Stunden vergeblich, dieses Video auf YouTube hochzuladen. Mache das, was ich schon 300 Mal erfolgreich gemacht habe. Stehe vor einem Rätsel.

Lothar Kaiser am :

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Diesmal hat es geklappt. Ich vermute, YouTube hatte sich an den historischen Fotos verschluckt. Sie waren in der Ursprungsversion sehr groß. Nachdem ich sie verkleinert und den Film so neu abgespeichert hatte, hat das Hochladen nun geklappt. Aber ich verzichte auf Sekt. Ist einfach zu früh.

Klaus Konkel am :

Für meinen Geschmack hat sich das gelohnt, Herr Kaiser. Ein kurzweiliger Bericht über das Fest unserer Feuerwehr in Lennep. Am besten gefiel mir die Bemerkung des Herrn zum alten, dicken Magirus-Diesel für Lkw-Bergung: "Der macht kein Feinstaub, da kommen Klötze raus!"

Dr. Wilhelm R. Schmidt am :

Sehr schöner Beitrag, Herr Kaiser. War auch eine Freude, Sie beim Drehen zu beobachten. Viele Freunde und "Alte Lenneper" habe ich wieder getroffen, und wenn auch nicht alles ganz geklappt hat, der Einsatz ist entscheidend. Currywurst und Bier waren übrigens auch gut. Einen schönen Maifeiertag wünsche ich noch ...

Chronist am :

Der Feuerwehr-Kran „Uranus“ hieß einst bei der Berufsfeuerwehr Remscheid, als er dort ab 1962 stationiert war, "Bubi". Er war der 4., den Magirus bis dahin gebaut hatte, und tat Dienst bis 1996. Nachdem die Feuerwehrleute in Lennep den jetzigen Besitzer ausfindig gemacht und zum Blaulichttag eingeladen hatten, machte sich der Feuerwehr-Fan mit dem schweren Gefährt von Bad Segeberg aus auf die ca. 450 Kilometer lange Reise nach Lennep. Auf Facebook schreibt die Lenneper Wehr dazu: „Leider ist er auf dem letztem Kilometer liegen geblieben und musste von uns rein geschleppt werden. Den ganzen Tag wurde mit Hilfe von fachkundigen Leuten repariert, und er lief auch wieder, leider nicht lange. Nun steht er wieder da wo er damals herkam, auf der Hauptwache in der Werkstatt. Man könnte sagen, er ist wieder in seiner Heimat und möchten einfach hier bleiben.“

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