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Zahl der Einbürgerungen von Türken rückläufig

„In der Zeit vom 1. Juli 2016 bis einschließlich 24. April 2017 wurden in Remscheid insgesamt 126 Personen eingebürgert. In demselben Zeitraum haben 134 Personen einen Antrag auf Einbürgerung gestellt. In den Vorjahren betrug die Zahl der in Remscheid Eingebürgerten durchschnittlich 250 Personen pro Jahr mit geringen Abweichungen nach oben und unten. Im Kalenderjahr 2016 gab es einen evidenten Einbruch der Einbürgerungszahlen auf insgesamt 166 Einbürgerungen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Zahl der Einbürgerungen von   türkischen   Staatsangehörigen drastisch zurückgegangen ist. Hingegen zeichnet sich für das Jahr 2017 wieder ein höherer Trend an Einbürgerungen ab. Im ersten Quartal 2017 wurden 60 neue Anträge gestellt, davon sind jedoch nur zehn türkische Antragsteller (16,7 Prozent). In den Vorjahren betrug der Anteil der türkischen Antragsteller oftmals 50 Prozent und mehr. Seit der Hinnahme der doppelten Staatsangehörigkeit für  alle Unionsbürger hat hier die Anzahl der Einbürgerungsanträge deutlich zugenommen.“ So beginnt die Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion. De Vorlage steht am kommenden Donnerstag auf der Tagesordnung der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses.

Die Eingebürgerten stammten aus 33 verschiedenen Nationen. eingebürgert. Die zehn zahlenmäßig stärksten Nationen waren nach Angaben der Verwaltung: 35 Türkei, 13 Italien, 8 Großbritannien, 8 Polen, 6 Marokko, 6 Spanien, 5 Kosovo, 5 Mazedonien, 4 Kroatien, 4 Niederlande.

Auf die Frage der CDU nach Werbung für die Einbürgerung und einer Ausweitung der Informationsangebote heißt es in der Vorlage: „Sowohl in der Ausländer- wie auch in der Einbürgerungsbehörde wird eine persönliche Akquise bezüglich der Einbürgerung gepflegt. Kunden in der Ausländerbehörde wird bei offensichtlichem Vorliegen der objektiven Einbürgerungsvoraussetzungen der Besuch der Einbürgerungsbehörde empfohlen, um sich eingehend beraten zu lassen. Antragsteller in der Einbürgerungsbehörde wiederum werden nach Familienangehörigen, Verwandten und Bekannten befragt mit dem Hinweis, dass auch in diesen Fällen die Einbürgerungsvoraussetzungen verbindlich geprüft werden könnten. Die Vorgehensweise der Stadt Remscheid ist somit seit dem letzten Berichtszeitraum unverändert und hat sich bewährt. Auf die Vorteile der Einbürgerung, gerade hinsichtlich der politischen Teilhabe, wird selbstverständlich hingewiesen. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass die Betroffenen über ihre jeweiligen Vereine und Verbände bestens vernetzt und hinsichtlich der Einbürgerungsmodaltäten gut informiert sind.“

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Chronist am :

Zwischen den Jahren 2000 und 2017 haben sich in Remscheid insgesamt 5.143 Ausländer/innen einbürgern lassen erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit, in den ersten beiden Jahren 555 bzw. 636, zuletzt 158 bzw. 152. Im Jahr 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 27.381 Ausländerinnen und Ausländer aus 152 Nationen eingebürgert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 1,3 Prozent mehr Einbürgerungen als ein Jahr zuvor (2016: 27.027).

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