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Amtsübergabe bei der Bezirksregierung Düsseldorf

Pressemitteilung der Bezirksregierung

NRW-Innenminister Herbert Reul verabschiedet heute Anne Lütkes und begrüßt als neue Regierungspräsidentin. Anne stand sieben Jahre lang an der Spitze der Düsseldorfer Behörde und ging nun, wie geplant, in den Ruhestand. Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Bezirksregierung an der Düsseldorfer Cecilienallee wurde anschließend ihre Nachfolgerin Birgitta E. Radermacher ins Amt eingeführt. Damit bleibt die Leitung der Behörde in rechtlich geschulten Händen, denn sowohl Lütkes als auch Radermacher sind Rechtsanwältinnen. Und noch etwas eint die scheidende Regierungspräsidentin und ihre Nachfolgerin: Beide stammen aus Köln und waren dort auch politisch aktiv, wenn auch mit unterschiedlichen politischen Perspektiven: Lütkes ist Mitglied der Grünen, Radermacher der CDU.

Minister Reul: „Anne Lütkes hat in den vergangenen sieben Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wichtige Themen vorangebracht. Dafür danke ich ihr sehr. Hervorzuheben ist hier insbesondere die tragende Rolle, die die Bezirksregierung Düsseldorf unter Frau Lütkes bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen gespielt hat. Mit Birgitta Radermacher bekommt die Bezirksregierung Düsseldorf nun eine neue Regierungspräsidentin, die mit ihrer Erfahrung und ihrer Gestaltungskraft ebenfalls viel für die Menschen in der Region bewegen wird“, sagte Reul. „Ich wünsche Frau Lütkes für die Zukunft von Herzen alles Gute. Und Frau Radermacher viel Erfolg bei der neuen Aufgabe.“

Anne Lütkes (Foto rechts) war seit August 2010 Regierungspräsidentin in Düsseldorf. In ihre Amtszeit fiel die große Herausforderung, die vielen zu uns kommenden Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen. Dabei waren ihr immer die Bedürfnisse besonders schutzbedürftiger Personen – wie allein reisende Frauen, Kinder oder Jugendliche – sehr wichtig. Ein großes Anliegen ist ihr die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Behörde gewesen. Davon zeugen Publikationen wie "Die Geheime Staatspolizei in Düsseldorf 1933-1945", erschienen 2012 in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, aber auch die Bedeutung, die sie der Arbeit des Dezernats für Angelegenheiten nach dem Bundesentschädigungsgesetz, beigemessen hat. Ernst genommen hat Anne Lütkes auch die Aufgaben der Umweltverwaltung. Immer wieder hat sie den Interessenausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie gesucht, die Belange der Wirtschaft und der Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen. Überzeugt ist Lütkes von der Bedeutung der regionalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. So konnte sie zusammen mit ihrer Kölner Amtskollegin Gisela Walsken nach langer Vorbereitungszeit zu Beginn des Jahres den Verein „Metropolregion Rheinland“ aus der Taufe heben.

Lütkes dankte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und schaute zum Abschied nach vorne: „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Zusammenarbeit in der Metropolregion und mit den niederländischen Nachbarn zu gemeinsamen, zukunftsfähigen Lösungen zum Beispiel in Verkehrsfragen führt, von denen alle Menschen in der Region profitieren.“

Birgitta Radermacher ist jetzt Chefin der Bezirksregierung Düsseldorf mit rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Mutter dreier erwachsener Kinder und glückliche Großmutter war Rechtsanwältin in Köln, Beigeordnete der Stadt Siegen und seit Januar 2010 Polizeipräsidentin im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid, Solingen. „Meine bisherige berufliche Erfahrung wird mir helfen, eine Behörde dieser Größenordnung zu führen. Neue Menschen kennenzulernen ist eine schöne Aufgabe - neue Themen zu bearbeiten ist eine große Herausforderung. Ich bin sicher, kluge und engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden mich - wie ja auch schon meine Vorgängerin - unterstützen.“


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Stadt Remscheid am :

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat heute Morgen die neue Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher zum offiziellen Antrittsbesuch im Remscheider Rathaus empfangen. Das bei diesem Anlass übliche Kennenlernen konnte dabei getrost entfallen. Denn Oberbürgermeister Mast-Weisz und die neue Regierungspräsidentin arbeiten bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Als Polizeipräsidentin in Wuppertal war Birgitta Radermacher auch für Remscheid zuständig. Hieraus ergab sich die gemeinsame Aufgabe, die Remscheider Belange in Fragen der Sicherheit und Ordnung herauszustellen sowie Notwendigkeiten und Hilfen zugunsten ausgewogener Lösungen auszuhandeln – zuletzt zur erhöhten Sicherheit in den Innenstädten. Dass die Interessen des Düsseldorfer Regierungsbezirks und diejenigen der Stadt Remscheid weiter im gemeinsamen Blick bleiben, halten die neue Regierungspräsidentin Radermacher und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz für selbstverständlich. Denn um notwendige Zukunftsaufgaben im Regierungsbezirk wie die enge Verflechtung und Zusammenarbeit der Bergischen Städte oder den Ausbau der Metropolregion Rheinland voranzutreiben, braucht es ein gutes Zusammenspiel beider Partner. Und auch die wichtigen Herausforderungen für Remscheid wie die Revitalisierung der Innenstadt und die Stärkung des Gewerbeflächenmanagements gelingen nur gemeinsam. Also lautet die gemeinsame Absicht von Oberbürgermeister Mast-Weisz und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher an diesem Morgen: „Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!“

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