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126.580 € für Projekte im Quartier Honsberg/Stachelhausen

Das Stadtumbau-Quartier Honsberg/Stachelhausen soll einen 18-köpfigen „Quartiersrat“ bekommen. Der Geschäftsordnung des neuen Gremiums stimmte die Bezirksvertretung At-Remscheid am Dienstag zu, ebenso der Einrichtung eines Verfügungsfonds „zur Aktivierung und Motivierung der Bewohner und Unterstützung von bürgerschaftlichen Projekten und Maßnahmen für eine Aufwertung und Belebung der Stadtteile Honsberg und Stachelhausen im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West für die Jahre 2017 bis 2020“. 

Aufgabe des Quartiersrats, bestehend aus

  • fünf Delegierten der Bürgerinnen und Bürger (davon zwei unter 18 Jahre)
  • fünf Delegierten der sozialen und bildungsbezogenen Einrichtungen,
  • einem/er Delegierte/r der städtischen Einrichtungen, die soziale Arbeit im Quartier ausüben,
  • zwei Delegierten der kirchlichen Einrichtungen, die soziale Arbeit im Quartier ausüben,
  • zwei Delegierten der weltanschaulichen Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände, die soziale Arbeit im Quartier ausüben
  • einem/er Delegierten der Kultur schaffenden Vereinigung
  • einem/er Delegierten der Stadtteilkonferenz Honsberg und
  • einem/er Delegierten des Bürgerkreises Stachelhausen,

soll es sein, die jährlich für den Fonds zur Verfügung stehenden Bundes- und Landesmittel (80 Prozent) zuzüglich des kommunalen Eigenanteils (20 Prozent) an die Akteure aus dem Viertel zu verteilen. Zusätzliche private Sponsorenmittel oder anderer privater Mittel zur Finanzierung der jeweiligen Maßnahme sind ausdrücklich erwünscht. Im Rahmen des Verfügungsfonds können jährlich bis zu fünf € pro Stadtteil-Bewohner beim Land beantragt und vor Ort eingesetzt werden. Für die Jahre 2017 bis 2020 ergibt sich daraus bei 4.162 Einwohnern in Honsberg und 2.167 in Stachelhausen einen Landeszuschuss von jährlich insgesamt 25.316 € zuzüglich 6.329 Euro von der Stadt Remscheid. Macht über die vier Jahre hinweg einen Machtbetrag von 126.580 € aus.

Das seit Anfang 2016 für das Quartier Honsberg / Stachelhausen tätige Stadtumbaumanagement, in der BV-Sitzung am Dienstag vertreten durch Nathalie Kirsch, hat angeregt, den Verfügungsfonds als ein „ hoheitliches Anreizinstrument für die kooperative Unterstützung der Städtebauförderprogramme“ nach den Richtlinien des Landes NRW  aufzulegen. Dies vor dem Hintergrund, dass es mit der neu in Honsberg angesiedelten Kulturwerkstatt „Ins Blaue“, den Trägern im Gemeinschaftshaus „Der Neue Lindenhof“, der Stadtteilkonferenz Honsberg, der Initiative Stachelhausen, dem Jugendzentrum „Kraftstation“ sowie weiteren aktiven Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier eine Vielzahl an Engagierten gibt, denen bislang ein Instrument bzw. Mittel fehlen, um ihre Projekte verwirklichen zu können. Ein Manko, dem der Verfügungsfonds abhelfen soll. Kirsch: „Ein bedeutsames strategisches Instrument, um bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung zu aktivieren!“ Im Zusammenwirken mit städtebaulichen Maßnahmen könne das Image des Quartiers durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten von und für unterschiedliche Zielgruppen deutlich gewinnen. Diese (durchaus auch kleinteiligen) Projekte (und sei es auch nur eine neue Sitzbank im  öffentlichen Raum) müssen nicht nur einen inhaltlichen Bezug zum Stadtumbaugebiet besitzen, sondern von ihnen müssen auch möglichst viele Bewohner profitieren können.

Der Verfügungsfonds darf nicht die Regelförderung beziehungsweise Regelfinanzierung von Projekten ersetzen, sondern soll als "als Hilfe zur Serlbsthilfe" neue und zusätzliche Ideen realisieren, "die den Stadtteil nach vorne bringen und über das Projekt des Stadtumbaumanagements hinweg fortdauern" (Kirsch). Ein paar Beispiele:

  • Förderung des Zusammenlebens und des Engagements der Bewohner
  • Förderung der Eigenverantwortung und Identifikation
  • Stärkung des Stadtteilimages
  • Förderung der Vernetzung und Integration im Stadtteil
  • Belebung der Stadtteilkultur
  • Förderung des Miteinanders und des Engagements von Einzelpersonen, Gruppen/Vereinen und anderen Akteuren sowie der Kooperation untereinander.

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