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"Was kommt nach dem Einzelhandel?“

Design: Simon Haase.Archivfotos: Lothar Kaiser „Leere Ladenlokale, wohin man blickt. Der kleinteilige Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist auf dem Rückzug. Neben dem Verlust der Nahversorgung bedeutet das einen Verlust von öffentlichem Leben im Quartier. Es gibt aber Projektideen in vielen Städten, die leere Ladenlokale nutzen und gleichzeitig wieder neues Leben in die Stadt bringen.“ So stimmt die Initiative StadtBauKultur NRW im Internet auf die Ausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ ein, zu deren Eröffnung sie in Kooperation mit der Stadt Remscheid und der Interessen- und Standortgemeinschaft Alleestraße e. V. für Donnerstag, 21. September,19 Uhr in ungenutzte Geschäftsräumen im Haus Alleestraße 10 ((ehemals Schuhhaus Rohr) einlädt. Mit dabei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Tim Rieniets (StadtBauKultur NRW) und Ralf Wieber (ISG Alleestraße).

Die untere Alleestraße mit Markt und Stadtkirche. Archivfoto: Lothar KaiserDie Ausstellung thematisiert Ursachen und Chancen für Leerstände und soll dort bis zum 29. Oktober 2017 deutlich machen, wie verlorenes städtisches Leben durch neue Ideen zurück gewonnen werden kann. Parallel soll eine Schaufensterausstellung in mehreren Leerständen an der Alleestraße aufzeigen, wie viel Lebensqualität verloren geht, wenn der Einzelhandel verschwindet, zugleich aber auch Beispiele nennen, wie die leer stehenden Räumlichkeiten so genutzt werden können, dass wieder Leben in der Stadt einkehrt. Einzelaspekte sind hier:

  • „Gute Aussichten! Alternative Konzepte zur Nutzung von Leerständen“
  • „Mensch Alter! Einzelhandel und demographischer Wandel“
  • „Immer für Sie da! Das soziale Miteinander im Ladenlokal“
  • „Neue Arbeit in alten Läden / Arbeitsplätze in der Stadt“
  •  „mazon ist keine Stadt: Onlinehandel und das Einkaufen vor Ort“
  • „Alles so schön bunt hier! Einzelhandel und ein lebendiges Stadtbild“
  • „Wo seid ihr denn alle hin? Gründe für den Leerstand“

Führungen (Treffpunkt: Markt 13) sind geplant für Freitag, 29. September,12.15 Uhr; Mittwoch, 4. Oktober, 18 Uhr; Donnerstag, 12. Oktober,15.30 Uhr; Mittwoch, 18. Oktober,18 Uhr, Samstag, 28. Oktober,18 Uhr. Anmeldung unter www.gute-geschaefte.nrw oder im Innenstadtbüro, Markt 13, unter Tel. RS 4644891/2.

 


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Kommentare

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Klaus Konkel am :

Leerstand als Event ist auch eine Idee.. Wenn ich mich richtig erinnere, folgt nach dem Einzelhandel die sogenannte Dienstleistungsgesellschaft. Lotto, Frisöre, Beautyshops und Fastfoot sind ja schon etabliert und zeigen das. Dazu noch ein paar Ramschläden und fertig ist eine Kurzbeschreibung für viele Innenstädte. Da geht man bei uns doch lieber gleich ins Alleecenter, falls grad keine der angebotenen Dienstleistungen gebraucht wird. Eventuell werden sich Büros weiterer Dienstleister ansiedeln lassen und das gäbe einer guten Gastronomie Gelegenheiten. Das ist die Frage der wirtschaftlichen Entwicklung der Dienstleister. Mit Alleecenter, dem neuen Einkaufsdorf in Lennep und der ständigen Verfügbarkeit von Internetbestellungen ist die meiste Kaufkraft für Dinge gebündelt. Baumarkt, Schuster, Schneider und weiteres Handwerk wären ein Gedankenanstoß (Handwerksmeile), den ich gern zur Diskussion stelle. Oder man stellt das Denken für den Moment einmal auf die unaufhaltbare Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft komplett um. Ich möchte das einmal mit einer Frage versuchen: Ist für Sie die Allestraße als Durchgangsstraße vorstellbar? Vorteile: Entlastung Freiheitstraße, Neugestaltung Busverkehr...

Michael Heimlich am :

In Wuppertal ist der Einzelhandelsverband immerhin zu der Erkenntnis gekommen, dass das dortige geplante Outlet-Center am Döppersberg Auswirkungen auf ihre Existenz haben könnte. Er hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Auswirkungen des geplanten Zentrums am Rande der Innenstadt auf das übrige Geschäftsleben in der Innenstadt Wuppertals untersucht. Ergebnis: Durch das FOC komme keine zusätzliche Kaufkraft nach Wuppertal; sie werde lediglich umverteilt - zum Nachteil der bisherigen Einzelhändler. Könnte das eventuell in Remscheid auf der Allee-Straße auch passieren? Oder meint man etwa hier, nur weil das geplante DOC in Lennep sieben Kilometer von der Alleestraße entfernt sei, hätte dieses keine Auswirkungen auf den Einzelhandel der Allee-Straße und das Allee-Center? Nur mal so als Anregung für die zukünftigen "Mitverursacher" des DOC in Lennep mit all seinen Auswirkungen..... damit ggfs. nicht noch weitere öffentliche Subventionen "in den Sand" gesetzt werden!

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