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Integrationsrat stellt sich auf einem Flyer vor

"Unsere Stadt ist Heimat für Menschen aus mehr als 120 Nationen. Fast 40 Prozent der Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund, ca. 17 Prozent besitzen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Damit gehört Remscheid zu den Städten mit dem höchsten Anteil an Einwohnerinnen und Einwohnern mit Migrationshintergrund in NRW.

Ein Gremium zur Vertretung der Interessen der hier lebenden Ausländerinnen und Ausländer hat in Remscheid lange Tradition. Um diesen Personenkreis stärker an der Politik in unserer Stadt zu beteiligen, wurde in Remscheid bereits 1971 ein „Arbeitskreis für Angelegenheiten ausländischer Arbeitnehmer" eingerichtet, im Jahr 1980 folgte der „Ausländerbeirat". Diese Gremien existierten in Remscheid bereits vor der gesetzlichen Verpflichtung, ein entsprechendes Gremium einzurichten. Seit 2014 gibt es einen Integrationsrat, den wir Ihnen mit diesem Flyer vorstellen möchten. Scheuen Sie sich nicht, sich mit Ihren Fragen und Anregungen an uns zu wenden. Lassen Sie uns gemeinsam an der Integration arbeiten. (...)

Der Integrationsrat gebildet... besteht aus 15 Migrantenvertreterinnen und -Vertretern, die von allen Migrantinnen und Migranten gewählt werden. Dazu kommen acht Mitglieder des Rates. So sollen Politik und Integrationsrat sich zusammen für die Interessen der vielen eingewanderten Menschen einsetzen. Der Integrationsrat kümmert sich um alle integrationspolitischen Themen in der Stadt. Er kann sich mit allen politischen Angelegenheiten in Remscheid befassen.

Nach den demokratischen Regeln kann der Integrationsrat Anträge an den Stadtrat stellen. So sollen Migrantinnen und Migranten an der politischen Willensbildung mitwirken. Seine Mitglieder vertreten die Interessen aller in Remscheid lebenden Migrantinnen und Migranten gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Darüber hinaus sind Mitglieder des Integrationsrates in weiteren Gremien wie dem Jugendhilfeausschuss, der Gesundheitskonferenz, der Konferenz Alter und Pflege und im Landesintegrationsrat NRW und vertreten dort ebenfalls die Interessen der Migrantinnen und Migranten. Themen im Integrationsrat sind zum Beispiel:

  • Interkulturelles Miteinander aller Remscheider Bürgerinnen und Bürger
  • Politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten
  • Umsetzung des Integrationskonzeptes der Stadt Remscheid
  • Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Spracherwerb und herkunftssprachlicher Unterricht
  • Situation von Flüchtlingen
  • Unterstützung von Migrantenvereinen

Der Integrationsrat arbeitet dabei eng mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid, das Menschen bei der Integrationsarbeit unterstützt und berät, zusammen. Ebenfalls erfolgt eine gute Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Zuwanderung. Nähere Informationen zu beiden Fachbereichen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Remscheid unter www.remscheid.de. Die genaue Zusammensetzung des Gremiums finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Remscheid. Darüber hinaus erfahren Sie dort die Sitzungstermine und -orte und haben Zugriff auf die Tagesordnungen und die öffentlichen Niederschriften der Sitzungen."  (aus dem jüngsten Informationsflyer des Remscheider Integrationsrates)


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Kommentare

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Barbara Zirbes am :

Upps, wo ist denn unser alter Integrationsausschuss abgeblieben, der jahrelang - im Anschluss an den Ausländerbeirat - bis 2014 - intensive Integrationspolitik in RS gemacht hat? Ist er nicht erwähnenswert auf dem Fleyer des Integrationsrates? ;-) Auf den neuen Integrationsplan von März/Mai 2017 - der Mitte September im Integrationsrat diskutiert wurde - wird leider nicht hingewiesen. Ist dieser nicht maßgebend für die aktuelle und zukünftige Integrationsarbeit in unserer Stadt? ;-)

Barbara Zirbes am :

Tradition und Charme im alten Integrationsausschuss: "Sachverständige Gäste" als Berater waren - jederzeit, ohne Einschränkung und ohne Einladung - im politischen Gremium gerne willkommen. Im neuen Integrationsrat, der am 20.11.2014 gewählt wurde und seine Arbeit aufnahm, sind "ständige, sachverständige Gäste" als beratende Mitglieder per Geschäftsordnung von 06/2015 ausgeschlossen. Sie dürfen lediglich auf Einladung hin erscheinen (§ 1,2 und § 16,2). Warum gibt es diese, nicht nachvollziehbare Regelung? Der Jugendhilfeausschuss, der Sozial- und Schulausschuss sind hier wesentlich sinnvoller aufgestellt. Interessanterweise finden sich im Umkehrschluss Mitglieder des Integrationsrates als beratende Mitglieder in allen drei genannten Ausschüssen. Eine Logik und eine Gleichberechtigung ist für mich nicht erkennbar. Vielleicht kann dies jemand erklären !? Noch eine Frage: Wie spiegeln sich eigentlich die in RS lebenden Menschen aus 120 Nationen in der Besetzung des aktuellen Integrationsrates wieder? Wie und durch WEN werden sie vertreten? Vielleicht findet sich hier auch jemand, der dies genauer erklären kann ! ?

Barbara Zirbes am :

Wie schön :-) am Samstagvormittag, 9. November 2017, tagt der Landesintegrationsrat in der Sophie-Scholl-Gesamtschule auf dem Hohenhagen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt ist die Wahl des neuen 17 köpfigen Vorstandes . Ich wünsche mir, dass der komplette Remscheider Integrationsrat an diesem Ereignis teilnehmen kann. Sicherlich gelingt es dem Landesintegrationsrat an diesem Tag zu zeigen, wie es möglich ist, eine breite Vielfalt von Interessenvertretern aus unterschiedlichen Kulturräumen in dieses Gremieum zu wählen. Aktuell sind im Vorstand des Landesintegrationsrates Vertreter aus 9 Herkunfsländern zu finden. Für den neuen Vorstand bewerben sich am Samstag Kandidaten aus 11 verschiedenen Ländern. Manchmal lernt man an guten Beispielen und bekommt neue Ideen. Vielleicht erhält der Remscheider Integrationsrat eine Anregung für eine vielfältigere Verteilung von Mitgliedern aus unterschiedlichen Herkunftsländern ? ! Es können nicht alle der in RS lebenden Vertreter der 120 Nationen aufgenommen werden ... aber ein bisschen differenzierter als die jetzt vertretenen 3 Nationen dürfte es schon sein! 7 - 8 Herkunftsländer würden schon eine gute Option sein. Wenn dann der "Gender" noch berücksichtigt würde ... wäre das praktizierte, gelebte Integration in RS. "Vielleicht kann ja die Geschäftsordnung des RS Integrationsrates ein wenig nachgebessert und ein Passus eingefügt werden ? Die Satzung des Landesintegrationsrates gibt hierzu sicherlich eine gute Anregung ... und ein erneuter, intensiverer Blick in die Handlungsempfehlungen für die Arbeit der Integrationsräte in den Kommunen wäre bestimmt auch hilfreich ... in diesem Sinne ... auf ein integratives 2018 ... ;-) ...

Barbara Zirbes am :

Im November nahmen Delegierte aus 107 Kommunalen Integrationsräten in NRW an der Mitgliederversammlung 2017 in Remscheid in der Sophie-Scholl-Gesamtschule teil. Der neu gewählte Vorstand des Landesintegrationsrates NRW setzt sich zusammen aus sieben Frauen und zehn Männern - aus folgenden acht Ländern: Ägypten, Griechenland, Großbritanien, der Mongolei, Russland, Slowenien, Spanien und der Türkei.

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