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Abstimmungsbedarf bei großem Ballfangzaun

Von „Beeinträchtigungen, die durch den Spiel und Sportbetrieb auf dem Jahnplatz in Lüttringhausen entstehen“, ist in der Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung die Rede, die am Donnerstag im Sportausschuss lebhaft diskutiert wurde. Demnach haben sich der Fachdienst und Sport und Freizeit, die Technischen Betriebe Remscheid (TBR), das Hochbau- und Gebäudemanagement, der Fachdienst Recht und Datenschutz und die untere Denkmalbehörde auf Folgendes verständigt:

  • Weiterbeauftragung des Sicherheitsdienstes
  • zeitnahe Errichtung eines Bauzaunes zur Absicherung der gesamten Sportanlage
  • Herstellung einer funktionstüchtigen Umzäunung und Abschließung der Anlage außerhalb der Nutzungszeiten
  • Abstimmung mit Anwohnerinnen und Anwohnern und Beobachtung der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen (einvernehmliche Lösung).

Nachdem die Sicherheitsfirma den Jahnplatz über mehrere Wochen hinweg, insbesondere an den Wochenenden, kontrolliert hat, stellt die Verwaltung im Ergebnis fest, „dass gerade in den Abendstunden und auch außerhalb der Öffnungszeiten das Gelände häufig von unbefugten Personen frequentiert wurde, die dann des Platzes verwiesen wurden.“ Mündlich ergänzte Sportamtsleiter Martin Sternkopf in der Sitzung, auf dem Kunstrasen sei sogar ein Lagerfeuer entfacht worden. Und Hunde würden dort häufig frei laufen gelassen. Kritisch äußerte sich Sternkopf auch zum Fußballtraining des FC Remscheid. Die Anweisung, das Torschießen nicht gerade vor dem Tor zu üben, von dem aus die Bälle auf das Firmengelände dahinter fließen könnten, würde nicht immer eingehalten. Auf die Frage nach den Sanktionsmöglichkeiten der Stadt meinte der Sportamtsleiter kurz und bündig: „Platzverweis!“

Zu Beginn der Sommerferien wurde ein provisorischer Bauzaun errichtet, um einen unkontrollierten Zugang insbesondere zu dem Kunstrasenspielfeld zu unterbinden. Er soll auf Dauer durch einen 2,40 Meter hohen Stabmattenzaun (Kosten ca. 45.000 Euro) ersetzt werden, auch anstelle des alten Staketenzauns. Auch der neue Zaun soll das Betreten des Kunstrasenplatzes außerhalb der Nutzungszeiten durch Unbefugte unterbinden. Ausschussvorsitzender Markus Kötter empfahl für den Zaun eine Gummidämpfung: „Denn wenn ein Ball auf Metall trifft, kann das ganz schön scheppern!“

Bezüglich des Baus eines neuer, großen Ballfangzaun bestehe noch ein erheblicher Abstimmungsbedarf bei allen Beteiligten, so Sternkopf. Auch seien weitere umfangreiche statische Untersuchungen notwendig. Sie betreffen den Standort von bis zu vier Betonpfeilern, die das neue Ballfangnetz halten sollen. Kann die Anlage auf dem Sportgelände, also vor der denkmalgeschützten Bruchsteinmauer gebaut werden, wird sie neun Meter hoch werden. Drei Meter höher für den Fall, dass die Betonpfeiler auf dem Grünstreifen hinter der Mauer errichtet werden müssen. Die Bäume, die dort stehen, müssen dann gefällt werden, so die Verwaltung am Donnerstag.


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Die Pläne für den Jahnplatz zur Beruhigung der Gemüter sind nun konkret. Zur Sitzung des Sportausschusses am 21. März hat die Verwaltung beantragt, die Politik möge für einen neuen Ballfangzaun 81.000 € außerplanmäßig bereitstellen. Die Deckung im Etat soll beim Investitionsposten „Bauliche Anpassung und Erneuerung Dreiangelstraße“ vorgenommen werden. Der Fachdienst Sport und Freizeit empfiehlt die Variante 1, die Errichtung der zwölf Meter hohen Ballfangnetzes unmittelbar vor dem derzeitigen Ballfangzaun. Zitat: „Die Maßnahme ist insgesamt nicht einfach auszuführen, da die Lasten des neuen Ballfangzauns in einer eigenen Gründung abgefangen werden müssen. Die Gründungssohle muss weiterhin unterhalb der Natursteinmauer liegen, da nur so eine Eintragung von weiteren Lasten in die Mauer verhindert werden kann. Hierbei soll bei der Herstellung der Gründung so wenig wie möglich in den bestehenden Kunstrasen eingegriffen werden. Daher ist vorgesehen, den Aushub der Gründung im Schutze von Fertigteilen (Schachtringen) herzustellen und die Fundamente der Masten des Ballfangnetzes in diesen Fertigteilen herzustellen. Hierzu muss der Baugrund weitgehend homogen sein. Dies trifft nach Aussage des eingeschalteten Bodenkundlers zu.“

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