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Unterführung am Ebertplatz Treffpunkt von Ganoven?

Gleich zwei Überfälle in der Unterführung

Am Samstag gegen 15.15 Uhr raubten zwei Unbekannte einen 30-jährigen Mann aus. In der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz forderten die beiden Männer sein Mobiltelefon und sein Portemonnaie. Dabei drohte einer von ihnen mit einem Messer. Nachdem sie die geforderten Gegenstände erhalten hatten, entfernten sich die Räuber in Richtung der Alte Rathausstraße. Beide Straftäter hatten dunkle Hautfarbe. Einer ist circa 30 bis 35 Jahre alt und 180 bis 185 Zentimeter groß. Er hatte eine muskulöse Figur und war bekleidet mit grüner Camouflage-Jacke und Camouflage-Hose. Dazu trug er schwarze Schuhe und eine rote Skater Mütze. Der zweite Mann ist schmächtig, circa 20 Jahre alt und 150 bis 155 Zentimeter groß. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover und eine an verschiedenen Stellen zerrissene hellblaue Jeans. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnten die Täter nicht gefasst werden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 in Verbindung zu setzen.

Am Montag gegen 20 Uhr wurde in der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz einer 25-jährigen Remscheiderin das Portemonnaie geraubt. Die Frau wurde durch drei unbekannte Männer zunächst beobachtet. Anschließend versuchte man ihr die Handtasche zu entreißen. Das bei der Rangelei auf den Boden gefallene Portemonnaie wurde durch einen der Täter nach Wertsachen durchsucht. Nachdem die Beute scheinbar zu gering ausgefallen war, wurde die Frau von einem der Männer mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe des Handys und verletzte die 25-Jährige leicht. Als sie schrien, flüchteten die Männer. Sie drei trugen dunkle Kleidung, hatten ein südländisches Äußeres und eine muskulöse Statur. Zwei der Täter waren ca. 30 Jahre alt, hatten kurze schwarze Haare und einen Vollbart. Einer war ca. 175, der zweite ca. 165 Zentimeter groß. Die dritte Person wurde auf etwa 35 Jahre geschätzt, war etwa 175 cm groß und trug eine Glatze. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Remscheid unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Die Unterführung neben dem Ämterhaus - ein Tummelplatz von Ganoven, ein Angstraum, den es tunlich zu meiden gilt? Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid stellte gestern diese Frage und verwies auf die beiden jüngsten Raubüberfälle an dieser Stelle. Doch die Polizei bewertet die Duplizität der beiden Überfälle eher als Zufall. Und Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann teilt die Forderung von Rosemarie Stippekohl (CDU) nicht, hier müsse „mal ganz entschieden durchgegriffen werden“. Denn die Verkehrskontrolleure hätten auch auf ihr unmittelbares Umfeld ein wachsames Auge, wenn sie vom Ämterhaus aus ihre Arbeit anträten. Und im Übrigen sei die Unterführung zumindest tagsüber stark frequentiert, so dass eine soziale Kontrolle gegeben sei. Auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler warnte vor Aufregung („Die bösen Buben sterben leider nicht aus!“), will sich aber bei der Polizei Wuppertal erkundigen, ob die Unterführung in der Vergangenheit schon mehrfach ein Tatort gewesen sei.


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