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SPD fordert Feinschliff für Ebertplatz-Planung

Mit dem städtebaulichen Wettbewerb zum Friedrich-Ebert-Platz will die SPD-Fraktion noch einmal die Fachausschüsse sowie den Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss beschäftigen. Ihr Antrag: In die Auftragsgespräche und der Planungsphase für den Wettbewerb seien weitere Anregungen und Ideen von Bürgerinnen, Bürgern und Politik einzubeziehen. Die Prüfungsergebnisse seien den Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Politik vorzustellen. Die Information der Bürgerinnen und Bürger und der Politik sowie der Bericht über den Bearbeitungsstand hätten regelmäßig zu erfolgen. Die konkreten Forderungen der SPD:

  • Für die beiden Hauptwegbeziehungen zum Ämterhaus und zum Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium sei eine zusätzliche Überführung/Brücke über die Elberfelder Straße zu prüfen.
  • Die Fußgängerführung zur Engelspassage und über die Wilhelm-Schuy-Straße zur Alleestraße sei deutlich, klar erkennbar und attraktiv zu gestalten. Dies gelte auch für die Wegebeziehung zum Bökerspark.
  • Die Wartehäuschen auf dem Busbahnhof seien in der notwendigen Größe und Anzahl für Fahrgäste mit entsprechendem Windschutz und von der Ausführung leicht transparent zu gestalten.
  • Die Wegführung über den Friedrich-Ebert-Platz sei klar und behindertengerecht hervorzuheben und auf den Fußgängerüberweg und zur Alleestraße zu beziehen. Auch solle eine Notrufsäule installiert werden.
  • Die räumliche Fassung des Platzes sei für die Nutzer deutlich erkennbar auszuführen; z. B. auch unterhalb des als „Hockeyschläger“ ausgebildeten Überdaches. Zum Einfangen des Sonnenlichts von Süden könnten z. B. Sitzstufen (Treppe) eingeplant werden. Außenplätze vor dem geplanten Gebäude seien verstärkt anzubieten, umso die Aufenthaltsqualität und Atmosphäre zu steigern (Angebote: Café, Fast-Food-Restaurant)
  • Das Material der Platzoberfläche sollte fußgängerfreundlich und eben sein. Die Oberfläche müsse sich gut reinigen lassen (Naturpflaster).
  • Die Bepflanzung des neugestalteten Platzes solle mit bergischen Pflanzen und in Richtung Bökerspark geplant werden.
  • In den öffentlichen Toiletten sei Platz für Behinderte und ein Wickeltisch vorzusehen.
  • Die zu- und Abfahrt zum Parkhaus ist im Wettbewerbsergebnis (1.Platz) über die Wilhelm-Schuy-Straße und zurück an der Commerzbank vorbei in Richtung Markt mit einer 180º Wende zurück zur Elberfelder Straße geplant. Hier seien Alternativen, evtl. ein direkter Durchstich zur Wilhelm-Schuy-Straße und Rückfahrt zum Friedrich-Ebert-Platz zu prüfen. Eine attraktivere Gestaltung der Wilhelm-Schuy-Straße u. a. als verkehrsberuhigte Straße sei aufzuzeigen.
  • Die Kreuzung Elberfelder Straße/Ludwigstraße sei als ampelloser Kreisverkehr mit Beipass für den Bus zu prüfen. Dies würde zu einer guten und notwendigen Wendemöglichkeit auf der Elberfelder Straße und einer Entschleunigung des Verkehrs für den geplanten Fußgängerüberweg führen.
  • Fahrradabstellplätze/E-Bikes  seien deutlich und quantitativ zu positionieren
  • Parkplätze für Behinderte und eine Ladestation/Elektromobilität seien an geeigneten Stellen einzurichten. Gegebenenfalls seien zusätzliche Parkplätze (Tiefgarage) vorzusehen.
  • Die Prüfergebnisse sind den Bürgerinnen und Bürgern wie auch der Politik vorzustellen.

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SPD Remscheid am :

Die Projektgruppe „Innenstadt“ der SPD-Fraktion hat die vielen Ideen, die sich seit der Ausschreibung rund um den Wettbewerb Friedrich-Ebert-Platz ergaben, mit drei Anträgen für die Sitzung des Hauptausschusses untermauert. „Es ist nicht nur wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt eingebunden werden, auch wir, als verantwortliche Politiker, wollten aufzeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten bei der Planung und späteren Umsetzung einfließen müssen“ York Edelhoff, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD und Sprecher im Stadtentwicklungssauschuss. „Aus den umfangreichen Ideen haben wir die Themenschwerpunkte Verkehr und Fußgänger und den Bereich Ausführung und Gestaltung zusammengefasst und so drei getrennte Anträge zur Abstimmung in der Sitzung vorbereitet. Wichtig bleibt jedoch, dass mit dem 1. Antrag die Bürgerschaft und die Politik bei der Planungsphase und Umsetzung einzubeziehen sind“ erläutert York Edelhoff. Dieses wichtige Projekt, das einen Mittelpunkt unser Innenstadt bildet, soll zukünftig für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für die Bus-Pendler aus den umliegenden Städten, ein Ort mit einer guten Aufenthaltsqualität sein. „Das leidige Thema Fußgängertunnel dürfte nach erfolgreicher Umsetzung der Vergangenheit angehören!“ Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD.

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