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Noch wabert viel Nebel um die Böker-Villa

Für das bisherige Domizil der Musik- und Kunstschule (MKS) – die Bökervilla, Elberfelder Straße 20 – sucht die Stadt Remscheid  seit nunmehr drei Jahren einen Käufer. Trotz zeitweilig anderer „Wasserstandsmeldungen“ war das bisher leider ergebnislos. Aber vielleicht ist ja jetzt die CDU-Fraktion fündig geworden, besser: Bei ihr scheint sich ein Interessent mit konkreten Kaufabsichten gemeldet zu haben. Als Vermittler tritt hierbei der neue Verein Gründerschmiede e.V. auf, zu dessen Mitgliedern auch die Stadt Remscheid gehört – eine interessante Konstellation. Aber konkret: CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Peter Nettekoven hat als Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr zur Sitzung des Ausschusses am 9. November, der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 12. Dezember sowie zur Ratssitzung am 14. Dezember den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „in konkrete Gespräche eintreten mit dem Ziel, in der Böker-Villa mit der Gründerschmiede Remscheid e. V. als Betreiber ein Gründerzentrum einzurichten.

Schon seit längerem beschäftige die CDU die Frage, wie die Böker-Villa in Zukunft genutzt werden solle, heißt es in der Antragsbegründung. „Bisher waren alle Versuche der Stadt, einen Investor für das Gebäude zu finden, erfolglos. Nach unserer Auffassung wäre die Nutzung der Böker-Villa als Gründerzentrum ideal. Hiervon könnten wertvolle Impulse für den Bökerspark, den Friedrich-Ebert-Platz sowie die gesamte Innenstadt von Remscheid ausgehen. Nach unseren Informationen hat es schon diesbezügliche Gespräche mit dem Oberbürgermeister, dem Innenstadt- Management sowie der Wirtschaftsförderung gegeben. Die in diesen Gesprächen gemachten Vorschläge, so unsere Information, wurden von Seiten der Stadt Remscheid positiv aufgenommen und als großer Gewinn für die Innenstadt bezeichnet.“

Die Gründerschmiede habe auf Anregung der Stadt ein Konzept vorgelegt, welches eine Nutzung der Böker-Villa über alle Etagen vorsieht, heißt es in dem Antrag weiter. Und: „Alle notwendigen Partner sowie ein Investor, der das Gebäude kaufen will, sind an Bord und stehen gleichsam ‚Gewehr bei Fuß‘. Wir halten das Ganze für eine ausgezeichnete Idee und fordern daher die Verwaltung auf, alle notwendigen Schritte einzuleiten, damit die Böker Villa als Gründerzentrum mit Gastronomie genutzt werden kann.“

Abschließend äußert die CDU die Bitte, den Kommunalpolitikern in Absprache mit der Gründerschmiede Remscheid e. V. das erstellte Konzept vorzulegen. Dabei dürften drei Fragen im Mittelpunkt stehen: Wie solvent ist der bisher unbekannte Investor? Wäre ein Verkauf des Objekts für einen ideellen Euro die Basis oder ein Verkauf zu einem marktgerechten Preis? Wie sieht das Nutzungskonzept des Vereins konkret aus?  Auch in ihrem taufrischen Newsletter hüllt sich die Gründerschmiede e.V. in Schweigen und macht lediglich auf den CDU-Antrag aufmerksam. Da wabert also noch viel Nebel um die Böker-Villa.


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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Komisch, dass der Verein Gründerschmiede e.V. seinen eigenen Newsletter nicht dazu genutzt hat, um sein Konzept für ein Gründerzentrum im bisherigen Domizil der Musik- und Kunstschule, der Böker-Villa, der Öffentlichkeit vorzustellen.

Lothar Kaiser am :

Insgesamt soll es drei Interessenten für die Böker-Villa geben. Deren Konzepte werde man sich genau ansehen, verlautete aus dem Rathaus. Dabei werde auch der gebotene Kaufpreis eine Rolle spielen. Damit wäre dann „ein Euro“ wohl vom Tisch!

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