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Was gegen einen Kreisverkehr am ZOB spricht

SPD fordert Feinschliff für Ebertplatz-Planung“, titelte der Waterbölles am 18. Oktober, nachdem die SPD als Antwort auf den städtebaulichen Wettbewerb zum Friedrich-Ebert-Platz den Fachausschüsse und dem Haupt-, Finanzausschuss mehrere Anträge mit Ergänzungsvorschlägen gemacht hatte. Zum Beispiel sei für die beiden Hauptwegbeziehungen zum Ämterhaus und zum Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium sei eine zusätzliche Überführung/Brücke über die Elberfelder Straße zu prüfen, ferner für die Kreuzung Elberfelder Straße/Ludwigstraße ein ampelloser Kreisverkehr mit Beipass für den Bus. Auf beides ging am Dienstag im Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege Baudezernent Peter Heinze ein - und zeigte sich skeptisch.

Zur Fußgängerbrücke: Sie würde als 4,20 bis 4,50 Meter hohe, barrierefreie, d.h. rollstuhlgeeignete Überquerung der Elberfelder Straße im Bereich Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium /„Haus für Seelische Gesundheit“ zwei Rampen in einer Gesamtlänge von mehr als 80 Metern erfordern, legte Heinze dar. Dafür seien die Gehwege kaum breit genug. Er bezweifelte er „das verkehrliche Erfordernis“. Auch sei der Brückenbau gestalterisch nur schwer in die Örtlichkeit einzubinden.

Der von der SPD vorgeschlagene Kreisverkehr würde einen Eingriff in die Verkehrsabläufe auf den Zentralen Omnibus-Bahnhof (UZOB) darstellen, fuhr Heinze fort. Denn dadurch gingen dort Wartepositionen von Linienbussen verloren. Auch sei durch einen Kreisverkehr eine bedarfsgerechte Taktung der Ampel am neuen Überweg vom ZOB zum Ämterhaus nicht möglich. Hohe Umbaukosten und eine unklare Förderfähigkeit sowie die unterschiedlich hohen Verkehrsleistungen der teils einspurig, teil zweispurig einmündenden Straßen seien ebenfalls zu bedenken. Nicht zu vergessen die Topografie; schließlich müsse ein zweispuriger Kreisverkehr einen Durchmesser von 40 Metern bekommen. Als Kriterien für die BerücksiBaudezernent Peter Heinze rät von einem Kreisverkehr an der Ecke Wansbeck-Straße / Lüdwigstraße ab. Die Gründe erläuterte er am Dienstag im Bauausschuss. PlansSkizze: Stadt Remscheid.chtigung der Anregungen im Verhandlungsverfahren mit den Architekten nannte der Baudezernent:

  • technische Durchführbarkeit
  • Kompatibilität mit der Wettbewerbsauslobung
  • Darstellbarkeit innerhalb des Finanzrahmens der Maßnahme
  • Förderfähigkeit (Stadtumbau, VRR, sonstige)

In das Verhandlungsverfahren werden insgesamt 65 Anregungen einfließen von Bürgerinnen und Bürgern, Schüler/innen (Klasse 5 der EMA, vom Quartiersmanagement, der Politik und der Verwaltung, wobei sich einige Positionen überschnitten, so Heinze. Als Vorschläge zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes nannte er

  • Gewinn einer Platzfläche
  • Vegetation und Begrünung
  • markante Überdachung / Regenschutz
  • bessere Erreichbarkeit
  • zeitgemäße Materialien
  • Neue Möblierung
  • Lichtkonzept und
  • neues Betriebsgebäude.

Mit einem Beschlussvorschlag der Verwaltung ist frühestens Ende März zu rechnen.


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