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Scheinheilige Debatte schadet dem Stadtrat

Siehe dazu auch den Waterbölles-Kommentar
Es ging um mehr als nur eine Weihnachtsfeier
vom 4. Dezember.

Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion

Zur unglücklichen, von der CDU angestoßenen Debatte in der letzten Ratssitzung erklärt Lothar Krebs, stv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion: “Es ist bedauerlich, dass die CDU kein wirkliches Interesse an einer echten Diskussion hatte. Welches Spiel die CDU spielte, war klar als ein CDU-Kollege das Ende der noch laufenden Debatte beantragte und sofort abstimmen wollte. Die bisher gute Tradition, solche wichtigen Entscheidungen nicht übers Knie zu brechen, wurde damit gebrochen. Wir hätten hier gerne eine starkes gemeinsames Signal aus dem Rat gesendet. Wir wollen keine Veranstaltungen und Empfänge im Rathaus gegeneinander ausspielen. Im Kern ging es doch scheinbar darum, Arbeitnehmerempfang oder Fastenbrechen gegen christliche Feste zu stellen. Das ist bodenlos und schürt Vorurteile in unserer Stadt!“ 

Dr. Stefanie Bluth, Ratsmitglied der SPD, ergänzt: „Niemand in der SPD ist gegen Weihnachten oder christliche Veranstaltungen in unserer Stadtgesellschaft, aber das Christentum steht auch für bestimmte Werte, die nicht einfach für politische Zwecke instrumentalisiert werden dürfen. Besonders die vielen Christen in meiner Ratsfraktion haben das gleiche ungute Gefühl wie ich: Ich empfinde meinen christlichen Glauben auf perfide Art und Weise missbraucht.“ 

Otto Mähler, Ratsmitglied und Bezirksbürgermeister in Alt-Remscheid, hält mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg: „Das war eine scheinheilige Debatte der CDU, weil es im Rathaus bereits heute nach der letzten Sitzung eine traditionelle Weihnachtsfeier gibt, bei der wir gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückblicken und uns bei den fleißigen Mitarbeitern des Sitzungsdienstes für ihre Unterstützung unserer Ratsarbeit bedanken. Das Verhalten der CDU war nicht würdig. Ich fühlte mich durch die Art und Weise der Debatte erpresst! Das ist kein Stil. Damit hat die CDU dem Ansehen unseres Gremiums geschadet, um politische Geländegewinne zu erzielen.“ 

Wer sich übrigens ein Bild davon machen will, wie bei der SPD Tradition zu Weihnachten  aussieht, kann dies ab dem 14. Dezember machen. Dann verkaufen die Mitglieder des Ortsvereins Remscheid-Stadtmitte/Hasten wieder Weihnachtsbäume. Der Verkaufsstand findet sich direkt vor der Geschäftsstelle der SPD am Haus Elberfelder Straße 39 / Ecke Friedrich-Ebert-Platz. Der Erlös geht auch in diesem Jahr wieder an einen guten Zweck. Nachdem 2015 der Förderverein "Christliches Hospiz Bergisch Land" und 2016 der Förderverein "Möhrchen" mit dem Weihnachtsbaumverkauf bedacht wurden, wird in diesem Jahr die "Praxis ohne Grenzen" unterstützt. Diese leistet medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung.


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Kommentare

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Lutz E. Faßbender am :

Kann mich als Bürger bitte mal jemand aufklären, ob hier in einer Sitzung der Arbeitnehmerempfang in Frage gestellt wurde und wenn, von welchem unserer Ratsmitglieder?

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