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Kölner Straße soll gleich nach DOC kommen

Bereits im April 2015 hatte Bezirksbürgermeister Markus Kötter ein Konzept zur städtebaulichen Entwicklung der Kölner Straße gefordert, anknüpfend an die noch ältere „Boulevard“-Forderung von Klaus Kreutzer, Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V. Daran erinnerte in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 9. Februar Gabriele Kemper-Heibutzki (CDU) und bekam vom damaligen Stadtplaner Robin Denstorff folgende Antwort. Der richtige Zeitpunkt für ein Integriertes Handlungskonzept ergäbe sich, „wenn die Verwaltungsgerichtsverfahren gegen das DOC abgeschlossen sind und das DOC gebaut werden kann“.

In der gestrigen Sitzung wollte Michael Zirngiebl, „Pate der Verwaltung für die BV  und Chef der technischen Betriebe Remscheid (TBR) von einem „sehr komplexen“ Integrierten Handlungskonzept zwar nichts mehr wissen, bestätigte jedoch Platz 2 der Kölner Straße auf der Lenneper Prioritätenliste der Verwaltung („nach dem DOC“): “Die Straße ist in die Jahre gekommen und braucht langfristig eine Kompletterneuerung!“ Dass dies für die Planer und die Politik kein Sprint sein könne, ergänzte Bezirksbürgermeister Markus Kötter. „Das wird wohl noch einige Jahre dauern!“

Am 28., November hatten sich auf der Kölner Straße Markus Kötter, Klaus Kreutzer, Michael Zirngiebl und Verkehrsplaner Udo Wilde  getroffen um zu sehen, was sich an der Kölner Straße schon vor der Fertigstellung des DOC verbessern ließe. Und da war ihnen einiges aufgefallen. Das Protokoll der Begehung lag den BV-Mitgliedern gestern als Tischvorlage vor. Zu den darin vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen gehören „überflüssiger Einbauten, Schilderpfosten und Absperrungen (z.B. an der ehemaligen Schule Glocke), durch die die Gehwegreinigung erschwert wird“. Diese sollen kurzfristig abgebaut und der Gehweg vor der alten Schule der Gehweg ausgebessert werden.

An der Einmündung Am Johannisberg (neben dem Eiscafé) soll ein zusätzlicher Papierkorb aufgehängt werden. An einigen Häusern stehen die Mülltonnen auf den Gehwegen. Hier sei zu klären, ob für die Nutzung der Gehwegflächen eine Sondernutzungserlaubnis vorliegt, so die Verwaltung. Auch sollen die Eigentümer angeschrieben werden, im Interesse der Stadtbildpflege die Abfallbehälter auf ihren eigenen Grundstücken abzustellen. Zu der auf den Gehwegen festgestellten „Spontanvegetation“ wurde ein Informationsschreiben an die Anlieger vereinbart, das sie an ihre Reinigungspflichten erinnert. Und die Betreiber der zahlreichen Gastronomiebetriebe und sollen gezielt auf ihre Reinigungspflichten rund um die Lokale hingewiesen werden.

An kurzfristige Maßnahmen wurden vereinbart:

  • Neugestaltung bzw. Instandsetzung der Bushaltestelle am Kreishaus
  • Größere Baumscheiben
  • Erneuerung und Vereinheitlichung des Gehwegbelages (Zirngiebl ironisch: „Ist derzeit ziemlich heterogen!“)
  • Sanierung des Kioskes (Anstrich)
  • Vereinheitlichung der Papierkörbe
  • Überprüfung und Reinigung der Stromkästen am Kreishaus
  • Entfernung einer Werbeanlage und einer Litfaßsäule
  • Abbruch des seit sehr langer Zeit nicht mehr funktionierenden Brunnens an der Sparkasse.

Langfristig sollen die Gedanken zum „Boulevard Kölner Straße" wieder aufgegriffen werden. Hierzu sei eine komplette Neuplanung der Straße notwendig, heißt es. Und dazu gehöre dann auch der Verzicht auf die  derzeitigen Pausenzeiten der Busse – jedenfalls von der Haltestelle Kreishaus. Pause könne auch am Bahnhof Lennep gemacht werden.


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