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Jetzt bewerben für den neuen Jugendrat!

Warben gestern mit dem Slogan "Machen!" für den neuen Jugendrat: von li. n. re. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Alegria Milanda, die Vorsitzende des Jugendrates, Melih Görgün, Mitglied des Jugendrates, Gerd Diedrich-Wingender, der Geschäftsführer des Jugendrates,  Sandra Schwabe vom Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen und Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Foto: Lothar Kaiser

„Liebe Jugendlichen in Remscheid, die Amtszeit des siebten Jugendrates der Stadt Remscheid neigt sich dem Ende zu. Im März 2018 wird neu gewählt. Sie gehören zu den Wahlberechtigten“, beginnt der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den in diesen Tagen alle Schülerinnen und Schüler Remscheider Schulen erhalten werden. Darin fordert der OB die Jugendlichen unter 18 Jahren auf, sich aktiv an der Gestaltung einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt Remscheid zu beteiligen: „Mir persönlich, und ich spreche da auch für den Rat und die Verwaltung der Stadt Remscheid, ist Ihre Meinung und Ihr Engagement wichtig. Sie wissen am besten, wie eine kinder- und jugendfreundliche Stadt auszusehen hat. Die Verwaltung und Politik in Remscheid legen großen Wert auf Ihr Wissen, Ihre Meinung und Ihre Anregungen. (...) Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Chance ergreifen, sich als Kandidatin bzw. Kandidat aufstellen zu lassen!“

Die Wahl wird in der Zeit vom 12. März bis zum 16. März 2018 an allen weiterführenden und den berufsbil­denden Schulen in Remscheid stattfinden. Bewerben kann sich jede/r Remscheider/in, die/der am 12. März 2018 zwischen 14 und 17 Jahren alt ist. Die Satzung und die Wahlordnung des Jugendrates der Stadt Remscheid sind im Internet unter www.jugendrat-remscheid.de  nachzulesen. Dort kann auch ein Kandidatenbewerbungsbogen heruntergeladen werden. Dieser kann bis zum 18. Januar 2018 im Sekretariat der „eigenen“ Schule oder bis zum 26. Januar 2018, 14 Uhr, in der Geschäftsstelle des Jugendrates Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Haddenbacher Straße 38 - 42, 42855 Remscheid, Raum 012, abgegeben werden.

Alles, was für die Kandidatur benötigt wird, ist Zeit, Motivation und Spaß am MACHEN (der neue Wahl-Slogan des Jugendrates). Sagte gestern Gerd Dietrich-Wingender (60), der Geschäftsführer des Jugendrates. Zusammen mit den bisherigen Mitgliedern des Jugendrates unterstützt er die Kandidaten und Kandidatinnen in ihrem Wahlkampf durch professionell gemachte Flyer & Plakate sowie einen sieben Minuten dauernden Werbefilm. Darin kommen viele Mitglieder des scheidenden Jugendrates zu Wort, zum Beispiel Jakub Arslan („Eine total geile Zeit!“) und Abdullah Yavuz („Habe meine Schüchternheit verloren!“).

Bei der Wahl es 7. Jugendrates, der sich am 19. April 2016 konstituierte, hatten von den 4.518 Wahlberechtigten 2.815 ihre Stimme abgeben. In den 15-köpfigen Jugendrat wurden damals fünf Schülerinnen und zehn Schüler aller Remscheider Schulformen  – acht von Gymnasien, drei von Gesamtschulen, zwei von Realschulen und je ein Mitglied einer Haupt- und einer Förderschule.

Bereits seit 2004 engagieren sich in Remscheid Jugendliche im Jugendrat, um den Interessen aller Remscheider Jugendlichen Gehör zu verschaffen. Wer schon im Alter von 14 Jahren gewählt wird, kann nach zwei Jahren lediglich noch einmal kandidieren. Denn mit 18 Jahren ist Schluss, auch dann, wenn der Wahltag genau auf den 18. Geburtstag fällt (Alegria Milanda und Melih Görgün hätten gerne noch weitergemacht, verrieten sie gestern). Von den  jüngeren Mitgliedern des amtierenden Jugendrates haben sich bislang drei zu einer zweiten Kandidatur entschlossen: Francesco Lo Pinto, Jakub Arslan und Marie Sophie Flüs. Der OB in seinem „Wahlbrief“: „Mitglied des Remscheider Jugendrates zu sein bedeutet, dass Sie Ihre Ideen aktiv einbringen und sich an der Umsetzung der Projekte des Jugendrates beteiligen können. Es bedeutet auch, dass Sie das, was Ihnen wichtig ist, mit den Verantwortlichen dieser Stadt diskutieren können. Es bedeutet, dass Sie aufzeigen können, was die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in dieser Stadt sind, die vielleicht den Erwachsenen verborgen bleiben, da sie keinen oder nur geringen Einblick in Ihr alltägliches Leben haben.“

Das bedeutet aber auch, die Chance zu bekommen, demokratisches Handeln zu gestalten und aus erster Hand zu erfahren, die Arbeitsweisen von Politik und Verwaltung kennenzulernen und Fähigkeiten zu erwerben, die im Umgang  mit anderen, etwas in Diskussionen, wichtig sind – nicht nur im Jugendrat, sondern auch in der Schule und darüber hinaus. „Leider haben viele Jugendliche Hemmungen zu kandidieren“, sagte Gerd Dietrich-Wingender. „Der Mensch wächst mit der Aufgabe“, sagte er weiter und empfahl interessierten Schülerinnen und Schülern, die Jugendratsmitglieder der „eigenen“ Schule einfach mal direkt auf ihre persönlichen Erfahrungen anzusprechen. Alegria Milanda: „Das Angebot steht!“

Schul- und Sozialdezernent Thomas Neuhaus bescheinigte den scheidenden Jugendratsmitgliedern, sich zu „Jungpolitikern“ mit Gestaltungswillen entwickelt zu haben. Tatsächlich kann sich die auf der Homepage des Jugendrates veröffentlichte Liste der erfolgreichen Projekte sehen lassen. Der Jugendrat hat sich eingesetzt für Aidswaisen in Uganda und die DKMS, das "United Flags 2"-Konzert für ein tolerantes und buntes Remscheid, ein Fußball-Turnier, den Austausch zwischen den Generationen, die Parkour-Anlage am Hauptbahnhof, die Jugendkultur, eine Partyreihe für 13- bis 16-jährige, die Skateanlage Lennepebachtal, die Jugendkulturfestivals, die Buslinie zur Kräwinkler Brücke, eine Kampagne für Erstwähler/innen, Auftrittsmöglichkeiten für junge Talente, einen Bewerbungs-Comic, die Zusammenarbeit der bergischen Jugendräte, einen Bolzplatz am Hauptbahnhof, die Aktion „Respekt“, öffentliches Wlan, neue Skater-Geräte in der Fun-Box, Alkoholprävention und gegen Rassismus. Am Anfang standen zumeist Projektgruppen. Sie sind das Kernstück der Jugendratsarbeit mit dem meisten Gestaltungsspielraum – und sie sind die „offenen Türen" für alle Remscheider Jugendlichen, in der Politik etwas mitgestalten wollen. Gerd Dietrich-Wingender: „Von den Nachrückern des jetzigen Jugendrates waren alle fast durchgängig mit aktiv!“


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Stadt Remscheid am :

„Bis heute sind 16 Bewerbungen für den neuen Jugendrat bei der Geschäftsstelle eingegangen. Daher haben wir uns entschlossen, die Bewerbungsfrist bis zum 2. Februar zu verlängern“, sagt Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrates und Wahlleiter. Junge Remscheiderinnen und Remscheider zwischen 14 und 17 Jahren haben so noch Zeit, sich zu bewerben. Die Berichte der Jugendräte in der eigens erstellten Infobroschüre belegen, was der Jugendrat in seinen Projektgruppen erreicht hat. Spannend ist auch zu lesen, wie die Jugendlichen von ihrer Amtszeit profitiert haben. Vielleicht gibt es auch Ängste, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein oder Unsicherheiten, was auf ein Jugendratsmitglied zukommt. Dafür hat der Geschäftsführer durchaus Verständnis. Abdullah Yavuz, amtierender Jugendrat, hatte zunächst auch Bedenken, bevor er sich vor zwei Jahren zur Wahl stellte. In dem Trailer zur Jugendratswahl erzählt er sehr offen, dass er seine Schüchternheit vor anderen zu reden überwunden habe. „Niemand muss sich Sorgen machen“, so Dietrich-Wingender, „seinen anderen Verpflichtungen wie beispielsweise der Schule nicht mehr gerecht zu werden. Jede und jeder bestimmt weitgehend selbst den Umfang des eigenen Engagements. Und der Spaß kommt bestimmt auch nicht zu kurz!“ Die neu gewählten Jugendräte werden noch vor der ersten Sitzung zu einem gemeinsamen Seminar fahren, das auf die neue Aufgabe vorbereitet. Außerdem steht der Geschäftsführer die ganze Amtszeit mit Rat und Tat zur Seite und ist für alles ansprechbar. Kandidatinnen und Kandidaten müssen also nichts weiter mitbringen, als die Lust darauf, etwas zu bewegen. Der Bewerbungsbogen steht unter www.jugendrat-remscheid.de zum Download bereit. Bitte ausfüllen, fünf wahlberechtigte Unterstützer finden und unterschreiben lassen und bis Freitag, den 2. Februar, 14 Uhr, an die Geschäftsstelle des Jugendrates senden oder persönlich dort abgeben. Die Adresse ist auf dem Bogen bereits vorgedruckt.

Lothar Kaiser am :

Stimmt nicht mehr; die Frist ist abgelaufen. Insgesamt dreißig Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich nun um einen Sitz im 8. Jugendrat. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind überwiegend 14 und 15 Jahre alt und stammen aus sämtlichen Schulformen Remscheids. Bewerberinnen sind mit rund einem Drittel präsent. Mit Yakub Arslan, Marie Sophie Flüs, Roksana Bielecka und Francesco lo Pinto treten außerdem vier amtierende Jugendräte zum zweiten Mal an. Nun beginnt der aufregende Wahlkampf um die fünfzehn Sitze im Jugendrat. Am 15. Februar ab 16 Uhr werden die Kandidatinnen und Kandidaten in der Kraftstation (http://www.kraftstation.de/) für das Wahlplakat zum 8. Jugendrat abgelichtet. Am 12. März beginnt die Wahlwoche an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Alle Wahlberechtigten, die nicht in Remscheid zur Schule gehen, können am Mittwoch, 14. März, zwischen 17 und 20 Uhr ihre Stimme im Allee-Center Remscheid (https://www.allee-center-remscheid.de/) abgeben. Am Freitag, 16. März, wird in der Gelben Villa um 19 Uhr das vorläufige Wahlergebnis bekannt gegeben. Nach einer Schulung der frisch Gewählten konstituiert sich am 24. April um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses der neue Jugendrat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Gleichzeitig wird der 7. Jugendrat verabschiedet.

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