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Wegen Staugefahr Wache in Lennep besetzen?

Zwei Ereignisse machten gestern das Verkehrschaos an der Trecknase “perfekt“: Dor waren zwei Lkw zusammengestoßen, und der Räumungsverkauf im ALDI-Laden Trecknase 15, für den auch in den übrigen Geschäften des Discounters in ganz Remscheid geworben worden war, lockte viele motorisierte Interessenten an. Da war dann weder von der Borner Straße noch von der Lenneper Straße aus ein Durchkommen. Auch Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei hatten es trotz Blaulicht und Martinshorn da schwer. Dabei kann bei solchen Einsätzen jede Minute zählen. Das brachte Armin Lindermann, Senior der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid, auf die Idee, ob es nicht besser sei, die alte Feuerwache der Lenneper Wehr an der Mühlenstraße für die Zeit der Großbaustelle an der Trecknase mit Personal und Fahrzeugen der Remscheider Berufsfeuerwehr zu besetzen. Bin mal gespannt, was Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan zu diesem Vorschlag sagt.


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Kommentare

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Peter Bonzelet am :

Ich bin gerade im Dunkeln von Bergisch Born über die Trecknase Richtung Autobahn gefahren. Den Weg, den man fahren soll, muss man suchen. Es befinden sich Streifen und Pfeile auf dem Boden, die gar nicht da hin gehören. Zum guten Schluss ist dann noch eine Linksabbieger-Ampel auf rot, die gar keine Funktion hat, weil man nicht abbiegen kann. Da ist dann der letzte Autofahrer verunsichert. Ich finde das richtig gefährlich. Wie können Fachleute das für in Ordnung befinden?

Michael Heimlich am :

Dieser Vorfall ist ein ernstzunehmendes Indiz dafür, wie es um die Straßen-Infrastruktur in und um Lennep herum bestellt ist. Schon ein einziger Unfall und der Räumungsverkauf eines Discounters gepaart mit einer Baustelle bringt das ganze Verkehrs-System und auch das Rettungswegenetz in Lennep und Umgebung zum Erliegen. Mir bleibt es schleierhaft, wie Verkehrsgutachter die zukünftigen DOC-Besucherströme mit weiteren mehreren erwarteten Tausenden Besucher-Pkws täglich, „guten Gewissens“ und fachlich belastbar, positiv im Sinne des DOC-Projektes schön rechnen konnten. Denn die Kreuzungen in Lennep werden zwar teilweise breiter ausgebaut , aber die dahinterliegenden einspurigen Verkehrsführungen („Flaschenhälse“) werden bleiben! Wem solche „Einzelfälle“ keine Warnung sind, als Entscheider in Remscheider Politik und Verwaltung, der handelt verantwortungslos und grob fahrlässig gegenüber den hier lebenden Mitbürger/-innen und der Umwelt. Denn eine Lenneper „DOC-City“ in Form, einer Lenneper „Stau-City“ vergrault nicht nur die hier lebenden Menschen, sondern auch die fast schon blauäugig umworbenen zukünftigen DOC-Shopping-Touristen. Aus einem Dorf kann man halt nicht auf dem Reißbrett mit geschönten Verkehrs-Gutachten eine Großstadt herbei zaubern!

Gerd Rothbrust am :

„…Tausenden Besucher-Pkws täglich…“ Herr Heimlich: DAS ist Wunschdenken! Im September, genauer Montag den 25., kamen wir auf der Rückreise an dem DOC-Montabaur vorbei. Es war ca.11 Uhr, das DOC hat eine eigene Ausfahrt, da sind wir abgefahren. In den 2-3 Stunden Aufenthalt waren zwischen 50-80 Menschen dort. Wenn man dieser Tatsache die hochfliegenden Fantasien der Verantwortlichen im Rat gegenüberstellt: Schilda lässt grüßen!

Michael Heimlich am :

... abgeleitet aus den veröffentlichten Zahlen des DOC-Investors McArthurGlenn, der im geplanten DOC Lennep mit jährlich 2,5 Mio Besuchern kalkuliert! Bei sechs Öffnungstagen pro Woche und bei einer Pkw-Besetzung mit zwei Personen muss man mehrere tausend zusätzlicher Pkw unterstellen! Oder der Investor hat sich schon bei seiner Grundannahme verkalkuliert...

Gerd Rothbrust am :

Diese 2,5 Mill. Besucher pro Jahr ergeben ca. 8000 Besucher pro Tag. Am 25.9.2017 waren von 11 – 14 Uhr maximal 100 Besucher im DOC-Montabaur. Übertragen auf Lennep: Rechnet man (Berteiber)wohlwollend, dass es bis zum Ladenschluss 1000 Besucher werden, fehlen 7000. Vielleicht ist Montag kein günstiger Tag…, vielleicht ist Montabaur nicht Lennep...? Ich kenne das Geschäftsmodell von McArthurGlenn nicht. Ähnelt es dem Alleecenter-Modell: Es wird Infrastruktur vermietet? Dann sind die Besucherzahlen in erster Linie das Problem eines Mieters – McArthurGlenn kassiert Miete. Eine andere Möglichkeit wäre: Mo/Di/Mi/Do zusammen 4000 Besucher, Fr/Sa je 24000 Besucher? Eine dritte Möglichkeit: Bis der Hype vorbei ist hat McArthurGlenn die Investitionskosten raus (vielleicht etwas mehr) und ist mit dem was bleibt zufrieden? Was aus Lennep wird ist da nur Nebensache, sogar bei der Mehrheit der (Bürger)Vertreter im Rat.

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