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Trauer um Rita Jungesblut-Wagner

Rita Jungesblut-Wagner.Mit Bestürzung habe ich zur Kenntnis genommen, dass unsere geschätzte Kommunalpolitikerin Rita Jungesblut-Wagner im Verlaufe des gestrigen Tages im Alter von 78 Jahren unerwartet verstorben ist. Heute habe ich persönlich und im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid ihrem Ehemann Stefan Wagner meine aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen. Rita Jungesblut-Wagner habe ich in den vielen Jahren ihres kommunalpolitischen Wirkens als überaus engagierte Parteigenossin erlebt. Ihr politisches Wirken war stets geprägt von großer Menschennähe, ihre politische Auseinandersetzung führte sie stets fair und menschenzugewandt.

Rita Jungesblut-Wagner war seit 1986 in den unterschiedlichen Gremien der Stadt tätig. Viele Jahre war sie Mitglied des Stadtrates und engagierte sie sich als verlässliche und kompetente Ansprechpartnerin unter anderem im Bauausschuss, im Hauptausschuss oder auch im Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse. Bis zuletzt setzte sie sich für die Belange ihres Stadtteils in der Bezirksvertretung Süd ein, wirkte als Sachkundige Einwohnerin im Betriebsausschuss der Technischen Betriebe Remscheid mit und nahm teil an den Sitzungen des Runden Tisches der Seniorenbeiräte des Bergischen Städtedreiecks. Sich für die Interessen von Senioren einzusetzen, war ihr besonders wichtig. Als langjähriges Mitglied des Seniorenbeirates konnte sie aktiv das Leben im Alter in Remscheid mitgestalten. Zuletzt zeigte sie sich hocherfreut über die Eröffnung des Seniorenbüros am Markt 13, an dessen Realisierung sie engagiert mitgearbeitet hatte.

In seiner Sitzung am 22. Februar wird der Rat von Rita Jungesblut-Wagner würdevoll Abschied nehmen.

Burkhard Mast-Weisz
Oberbürgermeister


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SPD-Unterbezirk Remscheid am :

„Heute Morgen erreichte uns die bestürzende Nachricht, dass unsere Parteifreundin Rita Jungesblut-Wagner plötzlich und für uns alle unerwartet verstorben ist. Wir sind schockiert und traurig. Unsere Gedanken sind bei ihren Angehörigen, besonders bei ihrem Ehemann, Stefan Wagner“ erklären Christine Krupp und Sven Wolf, die Vorsitzenden der Remscheider SPD und der SPD-Ratsfraktion. „Seit 1986 engagierte sich Rita Jungesblut kommunalpolitisch. 15 Jahre prägte sie unsere Stadt als Ratsmitglied. Von 1989 bis 2004 nahm sie regen Einfluss auf die Gestaltung des Neubaugebietes Hohenhagen, das im Herzen ihres Wahlkreises lag. Daneben lag ihr die wirtschaftliche Entwicklung und die Hilfe für die Schwächeren der Gesellschaft besonders am Herzen. Sie engagierte sich im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid ebenso wie im Verwaltungsausschuss des damaligen Arbeitsamtes Solingen. In den ganzen Jahren blieb sie ihrem Südbezirk auf vielfältige Weise verbunden, so bis zuletzt als Mitglied der Bezirksvertretung Süd“ erinnert Sven Wolf. „Kaum zu bremsen war sie, wenn es um die Belange der Remscheider Senioren ging. Seit 2009 gehörte sie dem Seniorenbeirat der Stadt Remscheid an und verschaffte diesem Gremium unter ihrem Vorsitz bis 2014 Gehör und Einfluss. Ein Erfolg, der stets mit ihrem Namen verbunden sein wird, ist der Einsatz um den Erhalt der Direktwahl dieses Gremiums. Dass der Seniorenbeirat heute nicht mehr wegzudenken ist, hat auch mit ihrem leidenschaftlichen Engagement zu tun. Sie wollte immer, dass es einen zentralen Anlaufpunkt für ältere Menschen gibt, daraus ist das im letzten Jahr eröffnete Seniorenbüro geworden.“ Christine Krupp ergänzt: „Rita Jungesblut wurde 1939 im hessischen Wetzlar geboren und zog 1981 nach Remscheid. Sie hat als Lehrerin und Sozialdemokratin Spuren in unserer Stadt hinterlassen. Sie prägte als Lehrerin Generationen von Schülerinnen und Schülern zunächst an der Alexander-von-Humboldt-Realschule und später an der Albert-Einstein-Gesamtschule, deren stellvertretende Schulleiterin sie war. Ihre Arbeit als Pädagogin war für sie weit mehr als ein Beruf - vielmehr eine Berufung und Herzenssache. Auch im Ruhestand sprach sie stets von „ihren Schülern“ und begleitete deren Werdegang interessiert. In den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten hat sich Rita Jungesblut-Wagner mit all ihrer Energie den Belangen der älteren Menschen gewidmet. Seit 2006 stand sie der SPD-Seniorenorganisation „Arbeitsgemeinschaft 60plus“ vor und kämpfte mit Leidenschaft und vollem Einsatz für die Belange der älteren Menschen in unserer Stadt. Sie sorgte dafür, dass auch die älteren Mitglieder der SPD gehört wurden ohne dabei die Anliegen der jüngeren Mitglieder zu vergessen. Rita Jungesblut-Wagner gehörte seit 1982 der SPD an und hat die Remscheider SPD im Laufe der vergangenen 35 Jahren in zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen geprägt. Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.“ (Antonio Scarpino)

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