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Parkplätze fordern und dann stundenlang besetzen?

Sofern die Gelegenheit halbwegs passt, fordern Einzelhändler, Gastronomen und Vereinsvertreter von Politik und Verwaltung, dass ihnen die Parkplätze in der Lenneper Altstadt erhalten bleiben mögen, insbesondere die auf dem Alter Markt. Allerdings wundert sich Gunther Brockmann, Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft, darüber, dass es gerade dieser Personenkreis sei, der seine "eigenen“ Kundenparkplätze gerne ganztägig mit eigenen bzw. Firmenfahrzeugen zustelle. Und das sagte er in der ihm eigenen unverblümten Art auch in der gestrigen öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep – unter dem Tagesordnungspunkt „Fragestunde für Einwohner“. Das sei in der BV Lennep schon einmal ein Thema gewesen, und da frage er sich doch, warum sich daran nichts geändert habe. Hinzu komme, dass eine Aufstellfläche der Feuerwehr auf dem unteren Alter Markt, die zu jeder Veranstaltung freigehalten werden müsse („Wofür ich als Veranstalter natürlich Verständnis habe!“) seit Wochen durch Fahrzeuge belegt sei. Es gehe schließlich um den Brandschutz der Altstadt. Brockmanns Vorschlag, den er bereits mit der Feuerwehr besprochen habe: Ein Hinweisschild „Aufstellfläche Feuerwehr“ müsse her zu Verstärkung des bereits vorhandenen Halteverbots.

Das werde die Verkehrsbesprechung bei ihrer nächsten Treffen in Lennep erörtert, habe die Verwaltung zugesagt, berichtete Bezirksbürgermeister Markus Kötter. Und zu den „Dauerparkern“: Wem die Fahrzeug gehörten, könnten die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes natürlich nicht wissen. Sie hätten im vergangenen Jahr in der Lenneper Altstadt 373 Verwarnungen erteilt. Ob damit tatsächlich in jedem Fall „Knöllchen“ gemeint waren, blieb unklar. Ebenfalls, ob die Fahrzeuge der umliegenden Einzelhändler und Gastronomen, wenn sie dort stundenlang gestanden haben, gleichermaßen verwarnt wurden. So mancher Wagen sei durch die Werbeaufschrift („Feinkost X“, „Rauausstattung Y“) von den Privatfahrzeugen durchaus zu unterscheiden, gab Gunther Brockmann zu bedenken. Merke: Wer lesen kann, könntet im Vorteil sein, wenn er will! Ob es Autobesitzer in der Altstadt gebe, die ein wenig gleicher seien als andere und folglich von Knöllchen verschont blieben, sagte Brockmann allerdings nicht.


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